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Guerilla-Aktion: Fake-Plakate werben für „0-Euro-Ticket“ der Deutschen Bahn
Die Fake-Motive für das „0-Euro-Ticket“
Die Deutsche Bahn ist in diesen Tagen gleich zweimal Ziel von Satire-Aktionen geworden – in einem Fall verbunden mit einer politischen Botschaft. An mehreren deutschen Bahnhöfen tauchten vermeintliche Werbeplakate der Bahn auf, die kostenlose Fahrten im Fernverkehr des Unternehmens bewarben.
Link führt zu einem „Widerstands-Kollektiv“
Inzwischen ist dort die Seite eines selbst ernannten „Widerstands-Kollektivs“ zu finden. Dort fordern die Betreiber unter anderem: „0-Euro-Ticket für alle statt SUVs für den Berufsverkehr!“ Kritisiert werden staatliche Subventionen für fossile Verkehrsantriebe.Die Bahn wies die am Mittwoch veröffentlichte Kampagne als gefälscht zurück. „Es handelte sich um Fake-Plakate und eine Fake-Website“, betonte der Konzern. „Null-Euro-Fahrten gibt es nicht.“ Die Werbeflächenbetreiber Ströer und Wall seien dabei, alle gemeldeten Plakate und Aufkleber zu entfernen. „Wir prüfen den Sachverhalt und behalten es uns vor, gegen Rechtsverletzungen vorzugehen“, betonte die Bahn.
Wetten auf Bahn-Verspätungen
Ohne politische Botschaft blieb eine weitere Aktion: eine Internetseite namens „BahnBet„. Nutzerinnen und Nutzer können dort nach wie vor Wetten auf den chronisch verspäteten Fernverkehr des bundeseigenen Konzerns abschließen. Die hinterlegten Zugdaten sind nach Angaben der Seitenbetreiber echt, das eingesetzte Geld hingegen nicht.
„Let’s pretend that this platform is a real thing, and maybe Deutsche Bahn will actually do something about it“ (Lasst uns so tun, als wäre diese Plattform eine echte Sache, und vielleicht macht die Bahn dann tatsächlich etwas), schreiben die Aktionskünstler auf Englisch. Hinter der Aktion stecke demnach ein Künstler namens Caio van Caarven./maa/DP/men
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Social-Media-Kampagne: Kununu bewirbt Gehaltscheck mit Ultramarathons
Für jeden Euro des Durchschnittsgehalts von München und Duisburg laufen die Creator einen Meter.
Wie bringt man ein trockenes Thema wie Durchschnittsgehälter erfolgreich auf Social Media? Arbeitgeber-Vergleichsplattform Kununu hat eine Lösung gefunden und bewirbt gemeinsam mit Gen-Up ihren Gehaltscheck mit Büro-Comedy und Ultramarathons.
Der Gehaltscheck der Arbeitgeber-Vergleichsplattform Kununu basiert auf über 1,13 Millionen Gehaltsdaten und untersucht, wie sich die Durchschnit
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OpenAI bringt GPT-5.4: ChatGPT zeigt Denkweg und klickt selbst
Darüber hinaus kann das Tool bestehende Arbeitsmappen analysieren. Nutzer:innen können Fragen zu Daten stellen, Trends über mehrere Tabellenblätter hinweg erkennen lassen oder sich Berechnungen erklären lassen. ChatGPT verknüpft Antworten dabei direkt mit den referenzierten Zellen und zeigt, auf welche Daten sich die Analyse bezieht. Fehler in Formeln, inkonsistente Beschriftungen oder doppelte Einträge lassen sich ebenfalls automatisch identifizieren und korrigieren.
Auch bei Änderungen bleibt der Prozess nachvollziehbar. Das System erklärt seine Schritte, erhält bestehende Formeln und Formatierungen und fragt vor größeren Anpassungen nach Bestätigung. So sollen Nutzer:innen nachvollziehen können, wie Ergebnisse entstehen und Änderungen bei Bedarf rückgängig machen.
Das Add-in ist derzeit als Beta für Plus-, Pro-, Business-, Enterprise- und Edu Accounts verfügbar und wird zunächst in den USA, Kanada und Australien ausgerollt. Die Integration fügt sich in OpenAIs Strategie ein, ChatGPT stärker als Werkzeug für reale und komplexe Arbeitsprozesse zu positionieren, etwa für Datenanalysen, Finanzmodelle oder Projektplanung direkt in bestehenden Office-Umgebungen.
Von Antworten zu Aktionen: GPT-5.4 steuert Programme und Tools
Der größere Sprung steckt allerdings hinter der ChatGPT-Oberfläche. GPT-5.4 ist laut OpenAI das erste Allzweckmodell des Unternehmens mit nativer Computernutzung. Agents können damit Software bedienen, Screenshots analysieren und mehrstufige Workflows über verschiedene Anwendungen hinweg ausführen. Auch Benchmarks zeigen laut OpenAI deutliche Fortschritte. Beim OSWorld-Test zur Computernutzung erreicht GPT-5.4 75 Prozent, während GPT-5.2 bei 47,3 Prozent lag.
Zusätzlich bringt das Modell eine Suche für große Tool-Ökosysteme. Agents können dadurch passende Werkzeuge effizienter auswählen, ohne jede Tool-Definition vollständig im Prompt zu laden. Unter der Haube integriert GPT-5.4 außerdem die Coding-Stärken von GPT-5.3-Codex. Laut OpenAI soll das Modell besonders bei komplexen Frontend-Aufgaben bessere Ergebnisse liefern. Auch die visuelle Verarbeitung wurde verbessert. GPT-5.4 kann hochauflösende Bilder mit bis zu 10,24 Megapixeln analysieren, etwa bei Dokumenten, Interfaces oder visuellen Inhalten.

Parallel baut OpenAI auch Codex weiter aus. Mit der neuen Windows App sollen Entwickler:innen mehrere Agents parallel einsetzen, Routineaufgaben automatisieren und Workflows direkt in ihrer Entwicklungsumgebung steuern können. OpenAI betonte in einer Mail an das Team von OnlineMarketing.de, dass sich die Zahl der wöchentlich aktiven Codex-Nutzer:innen inzwischen auf über 1,6 Millionen verdreifacht und die Nutzung mehr als verfünffacht hat. Die macOS App soll in der ersten Woche bereits mehr als eine Million Downloads erreicht haben. Für die Windows-Version haben sich außerdem schon mehr als 500.000 Entwickler:innen auf die Warteliste setzen lassen.

Noch lässt sich schwer abschließend beurteilen, wie stabil GPT-5.4 in allen realen Arbeitsumgebungen performt. Viele Leistungsversprechen basieren auf Benchmarks und Tests von OpenAI selbst. Wenn sich die angekündigten Fähigkeiten in der Praxis bestätigen, könnte das Modell vor allem für Entwickler:innen, Teams und Wissensarbeit einen neuen Standard setzen.
Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

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Baumarktbranche: Mit diesem 80er-Jahre-Hit will Toom im Garten Frühlingsgefühle wecken
Werbekampagnen mit Musik-Klassikern, das kannte man bisher nur von Obi. Aber jetzt will auch Toom den richtigen Ton bei der Zielgruppe treffen und schickt die Werbefigur DIYJochen mit einem Wolfgang-Petry-Klassiker auf die Bühne. Auf Freundschaftsarmbänder darf in der Scholz&Friends-Kampagne niemand hoffen, aber dafür geht es umso mehr um den Wahnsinn im Garten.
In seiner umgedichteten Fassung „Wahnsinn Frühling“ hat der Schlager-Klassiker durchaus das Potenzial, zur Hymne der Gartensaison 202
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