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Im Test vor 15 Jahren: Samsungs Galaxy S II griff nach den Sternen


Im Test vor 15 Jahren: Samsungs Galaxy S II griff nach den Sternen

Das Samsung Galaxy S II (Test) war im Mai 2011 eines der best ausgestatteten Smartphones, überzeugte in Benchmarks und zeigte insgesamt nur wenige Schwächen. Über die Materialwahl in Form von überwiegend Kunststoff schieden sich die Geister.

Dual-Core-SoC und Super-AMOLED

Samsung sparte bei dem Galaxy S II nicht an der Ausstattung. Unter der Haube arbeitete ein Dual-Core-SoC mit 1,2 GHz in Form des Exynos 4210. Diesem stand ein GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte integrierter Massenspeicher zur Seite, der sich per microSD-Karte erweitern ließ. Das 4,3 Zoll große Super-AMOLED-Display löste mit 480 × 800 Bildpunkten auf.

Rückseite des SGS II, nicht komplett eingerastete Schale
Rückseite des SGS II, nicht komplett eingerastete Schale
Liefert gute Ergebnisse: Die Kamera des SGS II
Liefert gute Ergebnisse: Die Kamera des SGS II
Galaxy S II: Samsungs neues Flaggschiff
Galaxy S II: Samsungs neues Flaggschiff
Samsung Galaxy S II
Samsung Galaxy S II

Die verbaute Hauptkamera bot eine Auflösung von 8 Megapixeln und beherrschte 1.080p-Videoaufnahme. Bei den Funkstandards wurden mit HSPA+, WLAN nach 802.11n und Bluetooth 3.0 die neuesten Standards geboten. Den Interessenten des Galaxy S II wurde in puncto Ausstattung nur das Beste geboten.

Bei der Materialwahl setzte Samsung voll und ganz auf Kunststoff und stand somit in starkem Kontrast zu HTCs Aluminium-Smartphones. Mit 116 Gramm war das Galaxy S II aufgrund des Kunststoffs angenehm leicht und auch die Abmessungen von 125 × 66 × 8,49 mm fielen relativ kompakt aus. Auf der anderen Seite wirkte der Kunststoff optisch sowie haptisch nicht besonders hochwertig und trübte das Gesamtbild.

Erstklassige Leistung

In einer Auswahl von Android-Benchmarks zeigte das Galaxy S II sich von seiner besten Seite. In allen Tests landete das Smartphone entweder auf dem ersten oder zweiten Platz in Sachen Geschwindigkeit. Während die Aussagekraft der Benchmarks für den Alltagsbetrieb fragwürdig war, ließ sich auch in diesem ganz klar festhalten, dass das S II rasend schnell und für alle Aufgaben gewappnet war.

Abseits der hervorragenden Leistung lieferte das Galaxy S II auch bei den Kameraqualitäten auf ganzer Linie ab. Den Fotos der 8-Megapixel-Kamera bescheinigte ComputerBase damals „die mitunter besten Fotos […], die wir seit langem mit einem Smartphone geschossen haben“. Ähnlich positiv fiel die Erfahrung bei der Videoaufnahme aus. Der verbaute Akku war mit 1.650 mAh damals an der Spitze angesiedelt. Damit schaffte es das Galaxy S II bei moderater Nutzung immerhin eineinhalb Tage durchzuhalten.

Fazit

Insgesamt hinterließ das Samsung Galaxy S II einen sehr positiven Eindruck. Die Ausstattung, die Leistung und die Kamera lagen auf dem höchsten Niveau. Generell leistete sich das Smartphone nahezu keine Schnitzer. Zu den wenigen Kritikpunkten gehörte, dass der Bildschirm sehr spiegelnd war sowie einige Kleinigkeiten bei der Konnektivität störten, beispielsweise Probleme mit WiFi Direct. Mit 530 Euro war der Preis für ein Smartphone vor 15 Jahren im oberen Bereich.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



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Alte Besen kehren gut: AMD Ryzen 5800X3D Anniversary wird zum Bestseller


Alte Besen kehren gut: AMD Ryzen 5800X3D Anniversary wird zum Bestseller

Bild: AMD

Ob es an den hohen DDR5-Preisen liegt oder noch so viele Aufrüster gibt, das bleibt zwar zunächst unklar. Doch eines steht fest: Der von AMD wieder eingeführte Ryzen 7 5800X3D als schnellste Gaming-CPU für den Sockel AM4 ist im Handel ein voller Erfolg und auf großen Plattformen der aktuelle Bestseller.

Einst eröffnete AMD mit dem Ryzen 7 5800X3D als ersten Prozessor mit gestapeltem L3-Cache den Reigen für besonders spieletaugliche CPUs – ein echter „Gaming-Spezialist“. Doch der überaus erfolgreiche 8-Kern-Prozessor für den Sockel AM4 verschwand vom Markt. Erst seit einigen Wochen steht er wieder zum Verkauf und feierte seine Rückkehr als AMD Ryzen 7 5800X3D 10 Years AMD AM4 Anniversary Edition, so der sperrige neue Name, der in den nachfolgenden Zeilen daher etwas abgekürzt wird.

ComputerBase simulierte das Comeback in einem Test mit dem ursprünglichen Ryzen 7 5800X3D, der dieselben Spezifikationen besitzt, und stellte fest, dass sich der 5800X3D Anniversary nur noch als letzte Chance für Ryzen-2000/3000-Aufrüster wirklich lohnt.

Doch davon gibt es augenscheinlich noch sehr viele oder aber System-Neukäufer scheuen die hohen Preise für die neue AM5-Plattform mit DDR5. So oder so ist die Nachfrage nach dem Rückkehrer offensichtlich sehr groß.

Im ComputerBase-Preisvergleich wie auch beim Händler Alternate liegt der 5800X3D Anniversary auf Rang 1 der beliebtesten Prozessoren. Das sagt allerdings noch nichts über die Verkäufe aus. Doch ein weiterer Blick in den Online-Handel weist auf einen echten Verkaufsschlager hin. Mindfactory nennt bereits über 1.200 verkaufte Exemplare, obwohl die CPU erst seit einigen Wochen im Handel steht.

In den Top 10 (nach Aufrufen) im Geizhals-Preisvergleich ist der Ryzen 7 5800X3D Anniversary ganz oben
In den Top 10 (nach Aufrufen) im Geizhals-Preisvergleich ist der Ryzen 7 5800X3D Anniversary ganz oben
Bei Alternate ist der Ryzen 7 5800X3D Anniversary momentan die gefragteste CPU
Bei Alternate ist der Ryzen 7 5800X3D Anniversary momentan die gefragteste CPU
Bei Mindfactory wurde der Ryzen 7 5800X3D Anniversary bereits über 1.000 Mal verkauft
Bei Mindfactory wurde der Ryzen 7 5800X3D Anniversary bereits über 1.000 Mal verkauft

Bei Amazon Deutschland liegt der 5800X3D Anniversary zur Stunde auf dem zweiten Platz unter den Prozessoren, wenn man nach „Bestseller“ sortiert. Und auch im Ausland ist der Prozessor offenbar sehr gefragt: Beim großen US-Händler Newegg ist der 5800X3D zum Beispiel der amtierende Bestseller und lässt modernere Modelle hinter sich.

Ryzen 7 5800X3D Anniversary bei Amazon Deutschland aktuell ein Bestseller
Ryzen 7 5800X3D Anniversary bei Amazon Deutschland aktuell ein Bestseller
Ryzen 7 5800X3D Anniversary bei Newegg (USA) aktuell ein Bestseller
Ryzen 7 5800X3D Anniversary bei Newegg (USA) aktuell ein Bestseller

Die Entscheidung von AMD, den Ryzen 7 5800X3D wieder auf den Markt zu bringen, war also keine schlechte. Obgleich die vergleichsweise alte Technik nun sogar den neuen Prozessoren des Herstellers Konkurrenz bereitet.



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Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms


Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

Bild: Facebook

Das Central Statistics Office nennt neue Zahlen zum Stromverbrauch in Irland. Demnach wuchs der Anteil der Rechenzentren an der gesamten elektrischen Versorgung im Jahr 2025 auf 23 Prozent. Damit haben Rechenzentren in Irland im Vergleich zu anderen Ländern einen besonders hohen Anteil am Bedarf elektrischer Energie.

Stromverbrauch von Rechenzentren steigt in Irland auf 23 Prozent

Auf die jüngste Erhebung des CSO machen Medien wie The Register und The Irish Times aufmerksam. Die Statistiken berücksichtigen den per Stromzähler ermittelten Verbrauch in Irland und legen dar, wie hoch der Anteil der Rechenzentren daran ist.

Im Jahr 2015 benötigten Rechenzentren demnach nur 5 Prozent des elektrischen Stroms in Irland. Bereits 2021 lag dieser bei 14 Prozent und wuchs 2022 auf 18 Prozent. Im Jahr 2023 waren es schon 21 Prozent, ein Jahr später 22 Prozent und im letzten Jahr wurde schließlich mit 23 Prozent ein neuer Höchststand erreicht. Konkret sollen Rechenzentren in Irland 7.663 Gigawattstunden an Strom benötigt haben, schreibt The Register und zitiert einen CSO-Statistiker laut dem sich der Stromverbrauch von 2019 bis 2025 verdreifacht habe.

Frühere Befürchtungen, dass Rechenzentren bereits im Jahr 2026 ein Drittel des Stromverbrauchs in Irland ausmachen werden, sollten damit zwar noch nicht eintreten, allerdings führt das rasante Wachstum und der im Vergleich zu anderen Ländern extrem hohe Anteil zu Sorgen. Ein zwischenzeitlich verhängtes Moratorium der Kommission zur Regulierung der Versorgungsunternehmen in Irland, das verhindern sollte, dass neue Serverfarmen an das Stromnetz im Raum Dublin angeschlossen werden, wurde im vergangenen Dezember wieder gekippt.

Die Dichte an Rechenzentren ist bei Dublin besonders hoch. Hier betreiben unter anderem Amazon (AWS), Meta (Facebook), Google und Microsoft große Anlagen.

Irland als „abschreckendes Beispiel“

Die Irish Times berichtet, dass der Anteil von 23 Prozent der mit Abstand höchste unter den OECD-Mitgliedstaaten sei. Ein im Juni veröffentlichter Bericht einer UN-Organisation habe Irland sogar als „abschreckendes Beispiel“ im Bezug auf die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren genannt. Rechenzentren würden in den USA zum Beispiel lediglich 4 Prozent des gesamten Bedarfs an elektrischer Energie ausmachen. Laut dem unabhängigen Öko-Institut in Freiburg lag der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2024 bei etwa 3,9 Prozent. Das deckt sich mit Studien von ICIS, die allerdings auch belegen, dass Deutschland mit den meisten Rechenzentren in Europa auch am meisten Strom mit diesen verbraucht.

Weltweiter Strombedarf könnte sich bis 2030 verdoppeln

Die Internationale Energieagentur (IEA) ging letztes Jahr davon aus, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden (TWh) mehr als verdoppeln wird. Zum Betrieb der riesigen Rechenzentren setzen die großen US-Konzerne zuletzt wieder verstärkt auf Atomkraft.

Doch damit nicht genug, denn für die Herstellung der Halbleiterchips, die zunehmend primär für Rechenzentren benötigt werden, werden ebenfalls riesige Mengen Energie benötigt. Schon vor knapp vier Jahren wurde bekannt, dass TSMC als größter Auftragsfertiger der Welt, mehr Strom benötigt als ganze Länder.



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Alternativer Launcher: Cocoon 3.0 für Ayn Thor soll diese Woche erscheinen


Cocoon 3.0 soll noch in dieser Woche für das Thor-Handheld von Ayn erscheinen und den alternativen Launcher umfassend überarbeiten. Neben einer modernisierten Benutzeroberfläche soll das Design noch näher an den Nintendo 3DS heranrücken und die Bedienung zugleich übersichtlicher gestalten.

Neues Erscheinungsbild soll Nutzung vereinfachen

Generell soll das Erscheinungsbild des Launchers deutlich aufgeräumter und übersichtlicher ausfallen, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen. Die neue Version biete an zahlreichen Stellen Verbesserungen. So erhält die überarbeitete Benutzeroberfläche für das Handheld unter anderem zwei neue Designs, darunter einen Dark Mode. Darüber hinaus führt Entwickler Inssekt in seinem Open-Source-Projekt Icons im Liquid-Glass-Stil ein, die optisch an Apples aktuelle Gestaltungssprache erinnern.

Zu den wichtigsten Neuerungen der App zählt außerdem die von vielen Nutzern wiederholt gewünschte Freundesliste. Hinzu kommen ein neues Schnellmenü für häufig genutzte Einstellungen sowie ein überarbeiteter Musik-Player, der den Zugriff auf Spotify und den zuletzt abgespielten Titel erleichtern soll. Weitere neue, nicht näher benannte Komfortfunktionen sind ebenfalls Bestandteil des Updates.

Auch die Möglichkeiten zur Individualisierung wurden erweitert. Künftig können Nutzer über die Funktion „Picnic“ selbst aufgenommene Screenshots aus Spielen als Hintergrundbild für den Startbildschirm verwenden. Dadurch lassen sich persönliche Spielerfolge oder Lieblingsmomente direkt in das gewählte Theme integrieren.

Veröffentlichung noch in dieser Woche

Andere geplante Funktionen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Dazu gehört unter anderem die direkte Einbindung von „How Long To Beat“ ins System, zudem ließen sich in einer bereits erschienenen Beta-Version einzelne Widgets noch nicht vollständig nutzen. Auch diese sollen bis zur finalen Veröffentlichung am 18. Juli fertiggestellt sein.



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