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Indiana Jones und der Große Kreis: Switch 2 meistert den Grafik-Blockbuster (mit Abstrichen)


Die Switch und AAA-Spiele, das war oft eine knappe Kiste mit teils deutlichen Abstrichen bei Bildrate und Bildqualität. Nun kommt das neue Indiana Jones auf die Switch 2. Der Große Kreis bleibt technisch zwar ein Kompromiss, wird aber ein guter.

Sieht schick aus kann mit Leistung etwas anfangen und hungert nach VRAM lautete das Fazit der ComputerBase-Benchmarks zu Indiana Jones und der Große Kreis. Die Hingucker-Grafik macht dabei einen guten Teil des Spaßes am packenden Action-Abenteuer von Machine Games aus. Eine Portierung auf deutlich leistungsschwächere Systeme steht damit vor Herausforderungen.

Die meistert der Port tatsächlich achtbar, verraten Berichte im Netz. ElAnalistaDeBits vergleicht auf YouTube die Fassung mit derjenigen der Xbox Series S und der PlayStation 5. DLSS liefert demnach bessere Qualität als auf der Xbox, die allerdings etwas höhere Grafikeinstellungen rendern kann. Die Reduzierung der Bildrate auf 30, wenngleich stabile Bilder pro Sekunde mache sich allerdings durchaus bemerkbar.

Sichtbar hinter anderen Plattformen

Mit dem PC, der PlayStation oder einer Xbox Series X kann es die Switch 2 aber nicht aufnehmen, beobachtet die PC Games, darüber hinaus kleinere, aber nicht störende Ruckler. Beleuchtung, Texturen und vor allem Charaktere überzeugen aber und sorgen für einen stimmigen Gesamteindruck, wenngleich man mit Pop-Ins und unschärferem Bild mit niedriger aufgelösten Texturen leben müsse. Nachladende Effekte fallen auch Gamers Global auf, die aber vor allem auf den Anfang des Spiels begrenzt bleiben.

Noch genauer schreibt Nintendo Online, das der Eindruck vom Gebiet abhänge. Je nach Ort variiere die Bildqualität, gerade in Außengebieten, in Gebäuden halte die Switch 2 recht gut mit anderen Plattformen mit. Insgesamt, lässt sich überall lesen, bleibt die Switch-2-Fassung sichtbar hinter den anderen Konsolen und dem PC zurück.

Fazit: Guter Port

So richtig deutlich auffallen will das grafische Downgrade in den Berichten aber nicht. Beschrieben wird eine immer noch stimmige Darstellung, mit der sich das Spiel genießen lässt. Inhaltlich überzeugt es ohnehin, Indiana Jones gehörte schließlich zu den wenigen großen Highlights des Spiele-Jahres 2024. Damit steht auch zu verbuchen, dass die Switch 2 (noch) etwas mehr Luft hat, um aktuelle Spiele zu rendern als die schnell sehr limitierte Vorgängerkonsole.

Billboard März 2026



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Metro 2033 & Metro: Last Light: GOG bewahrt Urfassung der düsteren Atomkrieg-Shooter


Metro 2033 & Metro: Last Light: GOG bewahrt Urfassung der düsteren Atomkrieg-Shooter

Bild: Deep Silver

Metro 2033 und Metro: Last Light werden von GOG in ihrer Originalfassung bewahrt und fit für moderne Rechner gemacht. Beide sind die jüngste Ergänzung des Game Preservation Programs des Anbieters und stehen neben den neueren Redux-Fassungen fortan bereit.

Für Spiele, die Teil des Game Preservation Programs sind, garantiert GOG anhaltende Spielbarkeit im Jetzt und in der Zukunft.

Die Spiele, die nach einem Atomkrieg in den Überresten einer in der Moskauer U-Bahn angesiedelten Zivilisation spielen, basieren auf den Büchern von Dmitri Gluchowski. Kult-Status haben sie, weil sie eine düstere und dreckige, eindringliche Welt zeigen.

Die Existenz überarbeiteter Redux-Version unter anderem mit hübscherer Beleuchtung und Optimierungen am Aufbau der Level wirft allerdings die Frage auf, warum ausgerechnet die gar nicht mehr erhältlichen Urfassungen aus den Jahren 2010 und 2014 für die Bewahrung herangezogen werden. GOG beantwortet sie so: Beide stünden noch immer gut dar und würden sich einzigartig anfühlen. Genau dieses Spielerlebnis soll bewahrt werden. Mit dem starken Einsatz von DirectX11-Effekten seien sie ihrer Zeit zudem weit voraus gewesen.

Neuerungen für die Moderne

Beide Titel, die GOG aktuell mit Rabatt für jeweils rund drei Euro verkauft, sind nun für moderne Hardware optimiert worden und sollen problemlos unter Windows 10 und Windows 11 funktionieren. Darüber hinaus unterstützen sie weitere Auflösungen. Dazu kommt die Möglichkeit, die Bildrate zu begrenzen und Vsync zu aktivieren. Auch das Frame Pacing soll gleichmäßiger geworden sein.

Am Ende der Liste mit Neuerungen finden sich zudem für moderne Rechner optimierte Standardeinstellungen, die nach der Installation geladen werden, sowie die Unterstützung moderner Controller samt Force Feedback über den GOG Input Wrapper. Dank diesem können unter anderem der Dual Sense, Xbox-Pads und der Pro-Controller der Switch 2 ohne weitere Umstände zur Steuerung des Spiels genutzt werden.

Klassiker für die Fortsetzung

Anlass der Bewahrung der Metro-Spiele sei der Geburtstag von Last Light, heißt es in der Ankündigung. Das neue Interesse an der Marke dürfte aber vor allem ihre Sichtbarkeit im Vorfeld der echten Fortsetzung: Metro 2039, das über die Buchvorlage hinausgeht, soll noch in diesem Jahr erscheinen.



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KDE Plasma Bigscreen: Big-Picture-Modus für Linux kommt – dank Steam Machine?


Mit dem Update auf KDE Plasma 6.7 zieht der Plasma Bigscreen in die Distribution. Dabei handelt es sich um einen für große TVs optimierten Modus, der eine einfache Bedienung verspricht. Zur Zeit befindet er sich noch in Entwicklung, doch mit der KDE-Neon-Distribution lässt sich der Plasma Bigscreen bereits ausprobieren.

Der Plasma Bigscreen kommt

Mit dem anstehenden Update auf Version 6.7 erhält KDE Plasma eine Art Big-Picture-Modus. Der „Plasma Bigscreen“ getaufte Modus lässt sich bereits jetzt als Beta testen und wird beispielsweise über die KDE-eigene Distribution KDE Neon ausgeliefert.

Der Bigscreen soll eine freie Oberfläche für Linux-Systeme werden, die sich speziell an Fernseher bzw. große Bildschirme richtet. Dabei heben die Entwickler auch HTPCs und Set-Top-Boxen hervor. Herzstück ist eine bequeme Bedienbarkeit aus der Ferne.

Bedienung mit Controller möglich

Die Bedienung kann dabei sowohl über Maus und Tastatur als auch ähnlich einer Konsole via Controller erfolgen. Als Besonderheit gibt es auch die Möglichkeit über CEC und damit über die TV-Fernbedienung. Ebenfalls ist eine Smartphone-Steuerung über KDE Connect angedacht.

Einstellungen wurden für große Bildschirme optimiert.
Einstellungen wurden für große Bildschirme optimiert. (Bild: KDE – Plasma Bigscreen)

Freie Gestaltung des Erscheinungsbilds

KDE-typisch gibt es die Möglichkeit zahlreiche Aspekte der Darstellung an die eigenen Vorlieben anzupassen. Neben dem Hintergrundbild lässt sich auch das Farbschema ändern. Selbst das Layout lässt sich anpassen und globale Themes einstellen.

KDE-typisch wird es zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten geben.
KDE-typisch wird es zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten geben. (Bild: KDE – Plasma Bigscreen)

Steam Machine Ready?

Bekanntermaßen verwendet SteamOS den KDE Desktop im Hintergrund. Obwohl Nutzer in der Regel im Steam Big-Picture-Modus keine Berührungspunkte damit haben, ist es dennoch möglich zwischen beiden hin und her zu wechseln – auf dem Steam Deck gibt es dafür wenig Anlass. In Hinblick auf die anstehende Veröffentlichung der Steam Machine könnte sich das aber ändern und hätte an großen Fernsehern bedeutet, dass sich Nutzer auf dem Linux-Desktop im Status quo durch unangepasste Bedienoberflächen navigieren müssten.

Plasma Bigscreen erscheint daher als die logische Weiterentwicklung, die der potenziell größeren Verbreitung von Linux am Fernseher durch die Steam Machine Rechnung trägt.

Meinung von Marek Lindlein

Marek Lindlein

Endlich! Ein vernünftiger Big-Picture-Modus für Linux und das auch noch auf dem technischen Zugpferd der Linux-Desktopumgebungen. Selbst ohne Steam Machine eröffnet das zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst einen PC für den TV-Betrieb zu basteln. Ich würde ja gerne sagen „Shut up, and take my money!“ – doch es ist gratis.



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Freies Router-OS: OpenWrt 25.12.4 schließt auch gravierende Sicherheitslücken


Das Open-Source-Router-Betriebssystem OpenWrt hat mit der Veröffentlichung von Version 25.12.4 einen weiteren Sicherheits-Patch veröffentlicht. Bemerkenswert ist, dass Patch 3 erst vor rund einer Woche erschienen war.

OpenWrt 25.12.4 adressiert mehrere kritische CVEs (Common Vulnerabilities and Exposures), die sowohl die Stabilität als auch die Sicherheit von Routern betreffen. Nutzer von OpenWrt sollten daher zeitnah auf die neue Version aktualisieren, um ihre Netzwerke gegen mögliche Angriffe zu schützen.

Die behobenen Sicherheitslücken sind:

  • CVE-2026-2291: Ein Fehler in der Verarbeitung von DNS-Domainnamen kann zu einem Speicherüberlauf in dnsmasq führen. Angreifer könnten dadurch den Dienst abstürzen lassen oder unter Umständen manipulierte DNS-Antworten einschleusen.
  • CVE-2026-4890 / CVE-2026-4891: Diese beiden Lücken betreffen die DNSSEC-Prüfung von dnsmasq. Speziell präparierte DNSSEC-Daten können dnsmasq zum Absturz bringen oder Speicherfehler auslösen.
  • CVE-2026-4892: Bei sehr großen DHCPv6-Client-IDs kann es zu einem Speicherüberlauf kommen. Laut OpenWrt ist das nur relevant, wenn dnsmasq mit –dhcp-script genutzt wird.
  • CVE-2026-4893: dnsmasq prüft EDNS-Client-Subnet-Daten nicht korrekt. Dadurch können bestimmte DNS-Zusatzinformationen missbraucht werden, etwa um Prüfungen zu umgehen oder DNS-Verhalten zu beeinflussen.
  • CVE-2026-5172: Manipulierte DNS-Resource-Records können in dnsmasq einen Speicherfehler auslösen. In der Praxis droht vor allem ein Absturz des DNS-Dienstes.
  • CVE-2026-43284 „Dirty Frag“: Diese Kernel-Lücke erlaubt eine lokale Rechteausweitung, also den Sprung von eingeschränkten Rechten zu Root. Für OpenWrt ist sie vor allem relevant, wenn IPsec/ESP-Module wie esp4 oder esp6 geladen sind.

Die schnelle Folge von Patch 3 zu Patch 4 zeigt, wie dynamisch sich Sicherheitsanforderungen im Bereich Router-Software entwickeln. Während Patch 3 vor allem Stabilitätsprobleme und kleinere Sicherheitslücken behob, konzentriert sich Patch 4 auf teils gravierende Einfallstore für Exploits, die Angreifern potenziell vollständigen Zugriff auf Geräte hätten ermöglichen können.

Für Administratoren und technikaffine Nutzer bedeutet der neue Patch, dass zeitnahes Handeln gefragt ist. Wer OpenWrt auf seinen Routern einsetzt, sollte die neue Version einspielen. Das Update ist über die gewohnten OpenWrt-Kanäle verfügbar und kann unter anderem unkompliziert über die Weboberfläche installiert werden.

Neue Hardware-Unterstützung

Version 25.12.4 bringt auch Unterstützung für weitere Hardware mit sich. So wird das MikroTik RouterBOARD 960PGS sowie vier Varianten (E/H/P/S) des Cudy WR3000 v1 neu unterstützt.

Downloads

  • OpenWrt

    4,4 Sterne

    OpenWrt (zwischenzeitlich LEDE) ist eine Linux-Distribution für WLAN-Router.

    • Version 25.12.4
    • Version 24.10.6



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