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LinkedIn führt In-Network und Out-of-Network Reach ein


Wer auf LinkedIn Reichweite aufbauen will, muss Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks erreichen. Ob Beiträge das tatsächlich schaffen, zeigt LinkedIn jetzt mit den neuen Metriken In-Network Reach und Out-of-Network Reach. Zudem erhalten Document Posts ein Upgrade.

Viele LinkedIn Posts erzielen zahlreiche Impressionen. Doch wie viele dieser Aufrufe tatsächlich von Menschen außerhalb des eigenen Netzwerks stammen, ließ sich bisher kaum nachvollziehen. Mit einer neuen Analysefunktion schafft LinkedIn nun mehr Transparenz bei der Reichweite von Beiträgen.

Wie Sam Corrao Clanon, Director of Creator Products bei LinkedIn, erläutert, erhalten Nutzer:innen künftig eine Aufschlüsselung ihrer Reichweite in In-Network Reach und Out-of-Network Reach. Die erste Metrik zeigt, welcher Anteil der Impressionen von bestehenden Kontakten und Followern stammt. Die zweite macht sichtbar, wie viele Aufrufe von Nutzer:innen kommen, die bisher nicht mit dem Profil vernetzt sind und die Inhalte etwa über Feed-Empfehlungen, Reposts oder die Suche entdecken.


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Reichweite ist nicht gleich Reichweitenwachstum

Erstmals lässt sich nachvollziehen, welcher Anteil der Reichweite auf bestehende Kontakte und Follower zurückgeht und wie viele Aufrufe von Nutzer:innen stammen, die die Inhalte über LinkedIns Empfehlungsmechanismen entdecken. Das dürfte auch die Erfolgsmessung auf LinkedIn verändern.

Zwar bleiben zahlreiche Impressionen eine zentrale Erfolgskennzahl auf der Plattform. Die neuen Daten liefern jedoch zusätzlichen Kontext. Sie zeigen, wie viel Reichweite aus dem eigenen Netzwerk stammt und wie stark Beiträge darüber hinaus Sichtbarkeit gewinnen.

Gleichzeitig liefern die Metriken neue Einblicke in den LinkedIn-Algorithmus. Erzielt ein Beitrag einen hohen Anteil an Reichweite außerhalb des eigenen Netzwerks, deutet das darauf hin, dass LinkedIn ihn verstärkt über Feed-Empfehlungen, Reposts oder die Suche verbreitet.

LinkedIn gestaltet Document Posts neu

Neben den neuen Reichweitenmetriken nimmt LinkedIn auch Änderungen an den Document Posts vor. Das Format, das PDFs und Präsentationen als durchblätterbare Karussells direkt im Feed darstellt, zählt laut einem im März 2026 veröffentlichten LinkedIn Benchmark Report von Socialinsider zu den engagementstärksten Content-Arten auf LinkedIn. Wie der LinkedIn-Experte Lindsey Gamble zeigt, werden die Beiträge künftig kompakter angezeigt. Zudem rücken Reaktions- und Kommentarzahlen näher an die Interaktions-Buttons.

Für die Analyse wertete Socialinsider 1,3 Millionen Beiträge von 16.645 aktiven LinkedIn-Unternehmensseiten aus. Native Documents erzielten eine durchschnittliche Engagement Rate von sieben Prozent und legten im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent zu. Damit lagen die durchblätterbaren PDF- und Präsentationsbeiträge vor Multi-Image Posts (6,45 Prozent), Videobeiträgen (6,0 Prozent), Bildbeiträgen (5,3 Prozent) und Text-Posts (4,5 Prozent).


LinkedIn-Tipps für gute Video-Performance:
Das müssen deine Videos liefern


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WhatsApp bringt Multi-Account-Funktion aufs iPhone


Die Multi-Account-Funktion kommt jetzt endlich für alle iPhone-Nutzer:innen. Das Update reiht sich in eine Reihe größerer WhatsApp-Neuerungen ein – von WhatsApp Plus über private Meta AI Chats bis hin zu selbstlöschenden Textnachrichten.

Android-Nutzer:innen können bereits seit Ende 2023 mehrere WhatsApp Accounts auf einem Gerät verwalten. Auf dem iPhone fehlte die Funktion bislang. Wer private und berufliche Chats trennen wollte, musste deshalb auf Workarounds setzen. Häufig kam dafür die Kombination aus WhatsApp und WhatsApp Business zum Einsatz. Das ändert sich jetzt.

WhatsApp hat offiziell angekündigt, dass sich ab sofort zwei Accounts gleichzeitig auf einem iPhone nutzen lassen. Das Feature hatte das Unternehmen bereits im März vorgestellt, den Roll-out jedoch zunächst schrittweise ausgeweitet. Nun können Nutzer:innen per Fingertipp zwischen beiden Konten wechseln.

Screenshot der WhatsApp-Multi-Account-Funktion mit zwei Konten in den Einstellungen und dem Hinweis auf die private und berufliche Nutzung auf einem Smartphone.
WhatsApp ermöglicht künftig die Verwaltung von zwei Accounts auf einem Gerät und erleichtert damit die Trennung von privater und beruflicher Kommunikation, © WhatsApp

WhatsApp macht den Wechsel zwischen mehreren iOS Accounts endlich einfacher

Mit der Neuerung können Nutzer:innen zwei verschiedene WhatsApp-Konten auf demselben iPhone nutzen und bequem zwischen ihnen wechseln. Jedes Konto verfügt über eigene Chats, Anrufe, Benachrichtigungen, Profilinformationen und Privatsphäreeinstellungen. So lassen sich private und berufliche Kommunikation sauber voneinander trennen, ohne auf WhatsApp Business oder ein zweites Gerät angewiesen zu sein.

Die Einrichtung erfolgt direkt in den Einstellungen der App. Über „Konto hinzufügen“ lässt sich ein weiterer Account mit einer zweiten Telefonnummer registrieren. Alternativ kann dieser per QR Code als verknüpftes Gerät eingerichtet werden.

Selbst wenn ein Konto gerade nicht aktiv genutzt wird, informiert WhatsApp weiterhin über eingehende Nachrichten und Anrufe. Nutzer:innen können direkt aus der Benachrichtigung zum entsprechenden Account wechseln. Für den Wechsel zwischen den Accounts genügt ein Tipp im Profilbereich. WhatsApp bietet zudem eine Schnellfunktion über den Du-Tab an. Wer ein Konto später wieder entfernen möchte, kann dies direkt in den Einstellungen erledigen. Nicht gesicherte Nachrichten gehen dabei allerdings verloren.

Aktuell unterstützt WhatsApp auf dem iPhone maximal zwei Accounts gleichzeitig. Laut WABetaInfo steht die Funktion sowohl in der regulären App-Version als auch für TestFlight-Nutzer:innen bereit. In einem ersten Test konnten wir die Funktion auf unseren Geräten allerdings noch nicht aufrufen. Fehlt die Option „Konto hinzufügen“ bei dir ebenfalls, solltest du WhatsApp zunächst aktualisieren. Möglicherweise musst du dann noch etwas warten, bis die Funktion freigeschaltet wird.

Die Multi-Account-Funktion reiht sich in eine Reihe größerer WhatsApp Updates der vergangenen Wochen ein. Zuletzt testete die Messaging App unter anderem Spoiler Messages und View Once-Textnachrichten, führte Custom Audiences für Status Updates ein und rollte WhatsApp Plus aus. Mit Private Processing brachte Meta außerdem einen privaten Modus für Meta AI auf WhatsApp. Auch Meta soll bei den neuen Inkognito-Chats keinen Einblick in die Inhalte erhalten.


Einmal gelesen, dann weg:
WhatsApp arbeitet an View Once-Textnachrichten

WhatsApp-Logo auf Fensterbank im Meta HQ
© Meta via Canva

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Adidas, Bitpanda und Co.: Alexander Zverev: So gratulieren Marken und Sponsoren zum Grand-Slam-Triumph


Alexander Zverev hat bei den French Open nach einem packenden Finale triumphiert

Er hat es geschafft: Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev hat nach einem packenden Fünf-Satz-Finale gegen den Italiener Flavio Cobolli bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel errungen. Sponsoren und Marken gratulieren dem 29-Jährigen in den sozialen Netzwerken. Wir zeigen die wichtigsten Reaktionen.

30 Jahre nach dem Triumph von Boris Becker bei den Australian Open hat Deutschland wieder einen männlichen Grand-Slam-Sieger: Alexander Zverev krönte sich in Paris zum diesjährigen König der French Open, nachdem er zuvor in drei Grand-Slam-Finals als Verlierer vom Court ging. Entsprechend groß war die Freude bei dem gebürtigen Hamburger, der trotz einer Diabetes-Erkrankung seit Jahren zu den besten Tennisspielern der Welt zählt.

Zu den Gratulanten in den sozialen Netzwerken zählen neben Sponsoren wie Adidas, Head und Jacob & Co auch der deutsche Fußballrekordmeister FC Bayern München. Wir haben die wichtigsten Gratulationsposts zum Grand-Slam-Erfolg Zverevs zusammengestellt: 



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Globale WM-Kampagne: McDonald’s setzt auf Stars, Sammelbecher und Erlebnislogik


Während der WM sollen Fußballfans Menüs teilen und Becher sammeln

Es ist die letzte Stufe der WM-Maßnahmen für McDonald’s, bevor das Turnier diese Woche beginnt: Nach dem Launch des Deutschlandburgers und einem WM-Song kommen jetzt noch Menüs und Stars auf Sammelbechern ins Spiel.

Im Zentrum der globalen Kampagne des Systemgastronomen stehen allerdings nicht die Produkte, sondern Emotion und Gemeinschaft. Als offizieller Sponsor nutzt McDonald’s die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft als internationale Marketingplattform und setzt dabei auf inszenierte Erlebnisse und kulturelle Anschlussfähigkeit. Den Anker dafür liefern prominente Markenbotschafter – und Sammelmechaniken.

So startet in dieser Woche die Aktion, bei der es zu jedem FIFA-WM-Menü einen Cup mit dem Abbild eines Fußballstars gibt, zumindest, solange der Vorrat reicht. Zu sehen sind Lamine Yamal, David Beckham, Ronaldinho Gaúcho, Thierry Henry und Heung Min Son. Ergänzt wird die Auswahl durch die violette McDonald’s-Figur Grimace, die ebenfalls mit von der Partie ist. Die Becher zielen vor allem auf jüngere Zielgruppen und sollen wiederholte Käufe anstoßen.

Popkultur statt Pathos

McDonald’s setzt im WM-Sommer auf Sharingprodukte und Musik

Der Spot läuft bereits seit ein paar Tagen, jetzt wird auch ein zugehöriger Song gepusht: McDonald’s Deutschland startet in den Fußballsommer 2026 und verbindet die anstehende WM mit Sharingprodukten, Creator-Aktivierungen und einem eigens produzierten Track.

Strategisch positioniert sich das Unternehmen dabei als sozialer Treffpunkt für Fans. McDonald’s inszeniert seine Restaurants als Orte, an denen Spiele gemeinsam verfolgt und Erlebnisse geteilt werden. Passend dazu hat die Kette bereits vor zwei Wochen Shareboxes vorgestellt, die sich zum Teilen eignen. Auch der eigens produzierte Song „In der Luft“ von Rapper Yung Saint Paul zahlt auf diesen Ansatz ein, indem er Sport, Marke und Popkultur verbindet.

Zugleich wird die Kampagne deutlich über die Restaurants hinaus verlängert. Digitale Touchpoints spielen eine zentrale Rolle: Gewinnspiele in der App, Social-Media-Aktivierungen und Kooperationen mit Creatorn sollen die Reichweite erhöhen und die Marke im Alltag der Zielgruppen noch fester verankern.

Stars verschiedener Generationen: Ronaldinho und Yamal

Die eigentlichen Angebote – WM-Menüs mit klassischen Produkten oder auch Frühstücksvarianten – fungieren vor allem als Träger der Kampagne. Sie liefern den Verkaufsanlass, stehen kommunikativ jedoch im Hintergrund.

Der Aktionszeitraum in Deutschland läuft vom 9. Juni bis 19. Juli. Weitere Kampagnenimpulse sind angekündigt.



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