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Linux Gaming: Angepasstes Proton integriert OptiScaler

Das angepasste Proton-CachyOS erhält eine Integration von OptiScaler. Dadurch wird es über Umgebungsvariablen möglich, das Tool direkt in Spielen zu aktivieren, ohne den Umweg über Goverlay oder manuelle Installation gehen zu müssen. Aktuell bleiben die Konfigurationsmöglichkeiten aber eingeschränkt.
OptiScaler wird Teil von Proton-CachyOS
Das beliebte Tool OptiScaler, welches den Tausch von in Spielen integrierten Upscalern ermöglicht, wird nun Teil von CachyOS-Proton.
Durch das Setzen der Umgebungsvariable
PROTON_USE_OPTISCALER=1
lässt sich nun OptiScaler direkt aktivieren. Auch das Anpassen des .dll-Names, durch welchen sich OptiScaler im Spiel einklinkt, ist über eine Variable möglich:
PROTON_OPTISCALER_NAME=
Ohne gesetzte Variable wird standardmäßig dxgi.dll verwendet.
Die bereits integrierten Optionen zur Aktivierung von FSR4 bleiben wie bereits in Proton-CachyOS integriert.
PROTON_FSR4_RDNA3_UPGRADE=4.0.2
aktiviert die FP8-Version von FSR4 unter RDNA3-Karten und lädt die Version 4.0.2 herunter. Das Setzten der Variable auf „1“ lädt FSR in Version 4.0.0 in das Spiel. Die RDNA4-Version der Variable hingegen nutzt nun standardmäßig 4.1.0.
PROTON_FSR4_UPGRADE=1
Da OptiScaler gelegentlich weitere Anpassungen benötigt, findet sich die Konfigurationsdatei bei Aktivierung im Spielepräfix:
/drive_c/windows/system32/umu/
Proton-CachyOS?
Proton-CachyOS ist eine angepasste Variante von Valves Proton. Der Vorteil liegt in den erweiterten Funktionen, wie der Unterstützung von FSR4 und jetzt auch OptiScaler, welche vom Standard-Proton nicht geboten werden. Auch finden oft neue Funktionen vorab Verwendung, wie die native Kompatibilität von Wayland. Auch gibt es oft neue Programmversionen der einzelnen Proton-Komponenten wie Wine, DXVK oder VKD3D.
Proton-CachyOS ist oft Teil von CachyOS, lässt sich aber auch unter jeder anderen Linux-Distribution nutzen. Hierzu genügt ein Download von GitHub in das Steam-Verzeichnis unter compatibilitytools.d. Auch Tools wie ProtonPlus stellen eine Möglichkeit dar, Proton-CachyOS und andere Proton-Varianten direkt im eigenen System zu hinterlegen.
OptiScaler macht, was Entwickler und Hersteller nicht wollen
OptiScaler hat sich als mächtiges Werkzeug herausgestellt, wenn es darum geht, die in Spielen integrierten Upscaling-Methoden und Versionen auszutauschen. DLSS-exklusive Titel wie Control können so auch FSR nutzen. Insbesondere in der FSR4-Anfangszeit war OptiScaler unter Linux wichtig, um Spielen mit der neuesten Upscaler-Version auszustatten.
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5,0 Sterne
Aus FSR 3.1 mach FSR 4? Mit Hilfe von Optiscaler ist dies und noch mehr möglich.
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Low-End-Grafikkarten im Gaming-Test – ComputerBase
Welche Grafikkarte für unter 300 Euro ist die beste? Der Test vergleicht Nvidia GeForce RTX 3060, 4060, 5050, 5060, AMD Radeon RX 7600, RX 9060 XT und Intel Arc B580 für 250 bis 300 Euro miteinander. Getestet wird in Full HD mit angepassten Grafikdetails. Am Ende gehen zwei Modelle als Sieger vom Platz.
Einsteiger-Grafikkarten im Gaming-Benchmark
Normalerweise steht auf ComputerBase Mittelklasse- und High-End-Hardware im Fokus, weil ein Großteil der Community auf entsprechende Hardware zurückgreift. Auch das Testprozedere bei Gaming-Grafikkarten ist auf diese Modelle ausgerichtet, er kürzlich wurde bei der Neuauflage des Grafikkarten-Testparcours 2026 so verfahren.
Uninteressant sind Einsteiger-Grafikkarten indes nicht, erst recht nicht in Zeiten, in denen PC-Hardware deutlich im Preis gestiegen ist. Nur einfach so im Parcours für schnellere Modelle getestet werden können langsamere Modelle nicht: Die viel zu fordernden Benchmarks hätten keinen Praxisbezug.
Mit diesem Artikel passt die Redaktion daher das Testverfahren auf entsprechende Beschleuniger an. Getestet wird in Full-HD-Auflösung, durchweg kommen DLSS, FSR oder XeSS mit dem Quality-Preset (XeSS: Ultra Quality) zum Einsatz. Falls notwendig werden in den Spielen darüber hinaus auch die Grafikdetails reduziert um ein flüssiges Spielen zu ermöglichen.
Mehr als 300 Euro darf die Grafikkarte nicht kosten
Bei den Einsteiger-Grafikkarten, die möglichst aktuell sein sollten, hat die Redaktion darauf geachtet, dass der Kaufpreis die 300-Euro-Marke nicht überschreitet. Im Test vertreten sind GeForce RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060, Radeon RX 7600, RX 9060 XT 8 GB und die Arc B580. Preislich beginnen die Testkandidaten derzeit bei etwa 255 Euro, die teuersten Vertreter kosten ziemlich genau 300 Euro:
Überraschungsgast: Die GeForce RTX 3060 12 GB
Neben aktuellen Grafikkarten findet sich auch ein „altes“ Modell im Test wieder, das es seit Herbst 2025 nur noch als Restposten zu horrenden Preisen kaufen gibt: die Nvidia GeForce RTX 3060 12 GB von Anfang 2021. Der Grund: Seit Monaten gibt es das Gerüchte, dass es in Kürze einen „Relaunch“ geben wird. Anlass genug für ComputerBase die Frage zu stellen: Was leistet das Modell in einem aktuellen Parcours im Vergleich zu den Nachfolgern (mit weniger VRAM).
Nicht nur klassische Benchmarks stehen im Fokus des Artikels. Darüber hinaus gibt es auch Testreihen, die genauer darauf eingehen, welche Leistungsverluste eine moderne GeForce RTX 5060 mit lediglich 8 GB VRAM in Kauf nehmen muss, die es bei der alten RTX 3060 mit 12 GB Speicher nicht gibt. Ebenso wird getestet, inwieweit es Unterschiede zwischen Mainboards mit PCIe 5.0 und PCIe 4.0 gibt. Ältere Platinen, die oft in Verbindung mit Low-End-Hardware eingesetzt werden, bieten nämlich nur den lediglich halb so schnellen PCIe-4.0-Standard, was das Nachladen von Texturen bei akutem Speichermangel noch einmal zum schwerwiegenderem Problem werden lässt.
Testsystem und Testmethodik
ComputerBase nutzt für Grafikkarten-Tests mit dem Ryzen 7 9800X3D einen der aktuell schnellsten Gaming-Prozessoren. Auch die restliche Hardware sowie die Software sind darauf optimiert, die höchste Spieleleistung abliefern zu können. Details dazu folgen weiter unten in einer Tabelle.
Sämtliche Benchmarks wurden mit aktuellen Treibern auf moderner Hardware neu erstellt, zusätzlich kommen neben älteren auch ein paar der neuesten Spiele zum Einsatz.
Als Prozessor wird die schnellste Gaming-CPU verwendet: der AMD Ryzen 7 9800X3D (Werkseinstellung). Er verrichtet auf einem MSI MPG X870E Carbon WIFI seinen Dienst. 48 GB Speicher (2 × 24 GB DDR5-6000, 30-38-38-96) stehen dem Prozessor zur Verfügung. Als Betriebssystem ist Windows 11 25H2 mitsamt allen verfügbaren Updates auf einer NVMe-SSD (PCIe 4.0) installiert. Resizable BAR ist auf allen Grafikkarten aktiviert. Wie unter Windows 11 auf modernen Systemen mit aktuellen BIOS-Versionen üblich, ist damit die Kernisolierung (VBS) plus Speicher-Integrität (HVCI) automatisch angeschaltet.
Beim Gehäuse setzt die Redaktion auf ein Fractal Design Torrent, das einen maximalen Luftfluss bietet. Es wird die werkseitig verbaute Lüfterbestückung verwendet. Die Drehzahlen wurden aber deutlich reduziert, um die Lautstärke in Zaum zu halten. Genauere Details dazu und zum Testsystem allgemein finden sich in der folgenden Tabelle.
Treiber für die Grafikkarten
Als Treiber kam für Radeon-Grafikkarten der Adrenalin 26.3.1 zum Einsatz. Bei den GeForce-Beschleunigern wurde der GeForce 596.21 installiert. Intels Arc-Grafikkarten wurden wiederum mit dem 8629 getestet.
Die für die Low-End-Hardware angepassten Grafikdetails
Für die Low-End-Grafikkarten nutzt die Redaktion auch in Full HD durchweg Upsampling auf der Quality-Stufe, um entsprechend hohe Frameraten zu erreichen. Darüber hinaus werden, falls notwendig, die Grafikdetails reduziert. Das Ziel ist es, in allen Spielen mit der GeForce RTX 4060 ein gutes Spielerlebnis zu erreichen.
Die Ausnahme sind jedoch die Texturdetails: Denn eine höhere Texturqualität kostet keine Leistung, wenn diese in den Speicher passt. Entsprechend bleiben die Texturen auf dem Maximum. Da Einsteiger-Grafikkarten teils bereits im Jahr 2021 über 12 GB Speicher verfügten, müssen die aktuellen Modelle mit nur noch 8 GB damit zurechtkommen.
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Analogue 3D „Memories“: Update bringt Save-State auf Retro-Konsole

Analogue hat für das 3D ein umfangreiches Firmware-Update veröffentlicht. Version 1.3.0 führt neben von Nintendo-64-Fans lange gewünschten Funktionen unter anderem „Memories“ ein, womit die Konsole erstmals ein Save-State-System erhält. Darüber hinaus bringt das Update zahlreiche weitere Verbesserungen mit sich.
Zu verschiedenen Zeitpunkten im Spiel zurückspringen
Nach Installation des Updates steht Nutzern der Retro-Konsole unter anderem die neue Save-State-Funktion zur Verfügung, die Besitzer eines Analogue Pocket desselben Herstellers bereits seit 2022 kennen. Mit dieser lässt sich jederzeit zu zuvor gespeicherten Zeitpunkten innerhalb eines Spiels zurückkehren. Gegenüber klassischen Speicherfunktionen stellt dieses eine deutliche Verbesserung dar.
Unterstützung von Spielen und Hardware
Laut Analogue soll sich Memories dabei nahtlos in das System der Konsole integrieren, um die vollständige Hardware-Genauigkeit des originalen Nintendo 64 weiterhin sicherzustellen. Unterstützt werden soll dabei die komplette Bibliothek mit mehr als 900 N64-Titeln, gleiches gelte auch für das Originalzubehör. Als Bestandteil der 3DOS-Bibliothek und des In-Game-Menüs werden Memories visuell organisiert und jeweils pro Spiel verwaltet. Darüber hinaus sollen sich Spielstände auch über verschiedene Controller-Paks hinweg speichern lassen, was die Kompatibilität beim Wechsel zwischen Controller Paks und Memories verbessern soll.
Derzeit unterstützt jedes Spiel bis zu 20 Memories-Punkte. Ist der verfügbare Speicher ausgeschöpft, wird beim Erstellen eines neuen Speicherpunkts automatisch der jeweils älteste Eintrag gelöscht. Gleichzeitig führt das Update Hotkeys zum Erstellen und Laden von Speicherständen ein.
Neue Controller-Funktionen
Darüber hinaus bringt das neue Update weitere Neuerungen mit sich. So soll sich die Geschwindigkeit der Menüs beim Wechsel zwischen ODMs und virtuellen Paks im Spiel spürbar verbessert haben. Die neue Option „No Pak“ beschränkt wiederum den Zugriff auf den Speicherstand der Cartridge in Blast Corps bei Verwendung drahtloser Controller und aktiviert sich automatisch, sobald die Cartridge genutzt wird. Gleichzeitig behebt das Update Probleme bei der Speicherverwaltung mit 8BitDo-64-BT-Controllern in Spielen wie Doom 64 und Cruisin’ USA. Chameleon Twist startet zudem künftig standardmäßig mit virtuellem Rumble Pak statt mit Controller Pak, wodurch Startprobleme mit drahtlosen Controllern behoben werden.
Voraussetzung für die Fehlerbehebungen ist allerdings, dass der Controller auf Version 2.05 oder neuer aktualisiert wurde.
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Ayaneo Next 2: Versand im Plan, aber keine Neubestellungen möglich

Bereits Anfang Februar hatte Ayaneo sein High-End-Handheld Next 2 vorgestellt, ehe auch den Retro-Spezialisten die Speicherkrise traf. Nun hat der Hersteller neue Informationen zum weiteren Verlauf veröffentlicht: Das Projekt liege weiterhin voll im Zeitplan, neue Bestellungen werden derzeit allerdings nicht angenommen.
Konsole weiterhin im Zeitplan
In einem nun veröffentlichten Update erklärt Ayaneo, dass die zwischen 1.999 und 4.299 US-Dollar teure Konsole weiterhin vollständig im Zeitplan liege. So sollen die Zulieferer bereits mit der Produktion zentraler Komponenten begonnen haben, darunter unter anderem das Motherboard, das Display sowie der Akku. Gerade diesen Bauteilen widme der Hersteller besondere Aufmerksamkeit, da kritische Komponenten dieser Art in der Regel längere Produktionszyklen benötigen. Die Fertigung weiterer Bestandteile wie Gehäuse und Gehäusekomponenten, Tasten, Joysticks, Kunststoffhalterungen sowie der Controller-PCBA habe hingegen bereits vor geraumer Zeit begonnen, sodass diese Teile schon länger bereitstünden.
Nach aktuellem Zeitplan sollen die verbleibenden Komponenten voraussichtlich Anfang Juni eintreffen, womit auch die erste Testproduktion anlaufen könne. Selbst unter Berücksichtigung zusätzlicher Zeitreserven für mögliche unvorhergesehene Situationen und notwendige Produktionsanpassungen geht der chinesische Hersteller weiterhin davon aus, wie vorgesehen Mitte Juni in die Serienproduktion starten zu können. Der Versand soll dann ebenfalls noch im Juni beginnen.
Keine Fertigung weiterer Einheiten geplant
Ayaneo äußert sich zudem zu Anfragen mehrerer Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne, über die der Hersteller bislang 177 Backer gewinnen konnte und bei der sich Aktuell Unterstützung auf fast 447.000 US-Dollar beläuft. Bei diesen hatten einige Käufer den Wunsch geäußert, ihre Bestellungen nachträglich ändern zu können. Laut Ayaneo sei die Materialzuweisung allerdings bereits abgeschlossen, weshalb Änderungen in dieser Phase den Produktionsplan möglicherweise verzögern könnten. Der Hersteller empfiehlt deshalb nachdrücklich, nach Möglichkeit auf Bestelländerungen zu verzichten.
Auch zum wiederholt aufgekommenen Thema zusätzlicher Bestellungen nimmt Ayaneo in dem Update Stellung. So könne der Hersteller derzeit keine weiteren produzierten Einheiten garantieren. Konkrete Gründe nennt das Unternehmen zwar nicht, die weiterhin schlechte Verfügbarkeit von Speicherkomponenten dürfte jedoch hierbei jedoch ausschlaggebend sein. Bereits Ende März hatte Ayaneo deshalb den Verkauf des Next 2 eingestellt und nimmt seitdem keine neuen Bestellungen für das Premium-Handheld mehr an. Mit vergleichbaren Problemen hatte der Hersteller zuvor bereits beim Konkr Pocket Fit Elite zu kämpfen.
Sollte sich die Verfügbarkeit von Speicherkomponenten in nächster Zeit allerdings verbessern, wovon derzeit nicht ausgegangen werden kann, wolle Ayaneo die Situation erneut bewerten.
High-End-Konsole zum High-End-Preis und Windows 11
Beim Next 2 handelt es sich um ein Premium-Handheld mit einem 9,06 Zoll großen OLED-Display, das mit 2.400 × 1.504 Pixeln auflöst und eine Bildwiederholrate von 165 Hz bietet. Als Prozessor kommt wahlweise ein Ryzen AI Max 385 oder ein Ryzen AI Max+ 395 von AMD zum Einsatz. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Retro-Handhelds, die überwiegend auf Android oder angepasste Linux-Distributionen setzen, verwendet Ayaneo beim Next 2 Windows 11. Dadurch sollen sich nicht nur klassische Titel, sondern dank der leistungsstarken Hardware auch aktuelle Spiele wiedergeben lassen.
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