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Maus, Keyboard, Screen: Claude bedient jetzt deinen Computer


Du kannst Claude jetzt vorgeben, auf deinem Computer Aufgaben selbst zu erledigen, in deinen Apps, im Browser oder in Spreadsheets. Aber Vorsicht ist geboten.

Stell dir vor, du sagst deinem Computer: „Fülle die geöffneten Spreadsheets aus und sortiere meine Mails!“ Dann wendest du dich anderen Dingen zu und kannst später auf die getane Arbeit des Computers zugreifen.

Das Zeitalter agentischer KI ist wahrlich angebrochen. Den nächsten Fingerzeig auf diese Entwicklung liefert Anthropic mit dem neuen Claude Computer Use Feature. Denn dieses kann deine Aufgaben auf dem Computer automatisierte übernehmen. Dabei geht es um verschiedene To-dos, die du normalerweise selbst vor dem Bildschirm abarbeiten würdest. Du kannst sogar Aufgaben via Mobilgerät zuweisen und den Computer arbeiten lassen. Dabei setzt Claude auf verknüpfte Apps wie Slack oder deinen Kalender. Bei Apps ohne Verknüpfung wird um eine Freigabe gebeten.

Vorteile, Warnungen und Verfügbarkeit

Dieser Computer User Mode für Claude reiht sich in die Neuerungen ein, die Anthropic zur einfacheren Aufgabenbewältigung mit AI einführt. Dazu gehören Channels, mit denen User Claude Code via Messenger bedienen können und zum Beispiele eine mobile Fernbedienung für Claude Code. Claude Code und das von Claude Code abgeleitete Claude Cowork sind auch die Umgebungen, für die der neue Computer User Mode bereitgestellt wird – zunächst aber in der Preview nur für macOS und nur für zahlende Max und Pro User. Die Windows-Version soll in den nächsten Wochen folgen.

Während Claude dank dieser Neuerung sogar für dich browsen und lästige Routineaufgaben übernehmen kann, mahnt Anthropic zur Vorsicht. Denn obwohl eine Abfrage zu den Kernnutzungen der KI erfolgt, wird nicht jeder Schritt überprüft. Und manche Aktionen könnten nicht umkehrbar sein. Außerdem könnten freigegebene Apps andere Apps öffnen, für die keine Freigabe erfolgt ist. Auch könnten besuchte Websites Malware enthalten. So rät Anthropic dazu, mit Aufgaben zu beginnen, bei denen etwaige Fehler einfach zu korrigieren sind. Und: Du solltest sensible Inhalte nicht geöffnet lassen, wenn der Computer Use Mode in Aktion ist. Er sieht seinen Screen und nutzt dein Keyboard sowie deine Maus.





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YouTube Brand Connect jetzt Creator Partnerships


Bei YouTube tut sich etwas: Der Bereich Creator Partnerships erlaubt die Influencer-Suche mit Gemini für Unternehmen.

Die Creator-Ökonomie auf YouTube bekommt ein Update – und zwar eines, das deutlich macht, wie ernst es der Plattform mit der Zukunft von Kooperationen ist. Aus dem bisherigen BrandConnect wird jetzt YouTube Creator Partnerships. Klingt erstmal nach Rebranding? Ist aber mehr als das.

YouTube setzt auf Creator Content

Was früher eher wie ein Feature wirkte, wird jetzt zur zentralen Plattform für Markenkooperationen. Vorgestellt wurde das Ganze im Rahmen des YouTube NewFront, und die Botschaft ist klar: Creator stehen stärker denn je im Mittelpunkt moderner Werbung. Der Grund dafür liegt auf der Hand oder besser gesagt in den Zahlen: 78 Prozent der Zuschauer:innen geben an, dass sie Creatorn auf YouTube am meisten vertrauen, wenn es um Produktempfehlungen geht.

Mit Creator Partnerships bringt YouTube nun alles an einen Ort: Marken können auf einen Pool von über drei Millionen Creatorn aus dem YouTube-Partner:innenprogramm zugreifen. Mithilfe von Gemini sollen passende Kooperationen schneller und präziser gefunden werden. Creator können zusätzlich Einblicke in ihre Kanäle freigeben. Das zahlt sich aus: Wer solche Infos teilt, wird im Schnitt 60 Prozent häufiger in Suchergebnissen angezeigt.

Auch der Kontaktprozess wird vereinfacht. Statt einzelner Anfragen können Marken künftig mehrere Creator gleichzeitig anschreiben und ihre Favoriten in Listen organisieren. In anderen Worten: weniger Chaos, mehr Struktur.

Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube
Mithilfe von Gemini sollen schneller passende Kooperationen auf Creator Partnerships gefunden werden (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © YouTube

Ein weiteres Update betrifft die Nutzung der Inhalte selbst. Mit den sogenannten Creator Partnerships Boosts (früher Partnership Ads) können Marken Creator Content direkt für Kampagnen nutzen, etwa auf YouTube Shorts oder im klassischen Video-Feed. Die Plattform setzt damit stärker auf Daten, KI und vor allem auf die Nähe zwischen Creatorn und ihrer Community.

Doch nicht nur YouTube setzt verstärkt auf Creator. Auch Meta startet eine neue Offensive und will Facebook wieder zur relevanten Creator-Plattform machen. Mehr dazu erfährst du in folgendem Artikel:


Bis zu 3.000 Dollar garantiert:

Meta will Top Creator von TikTok und Co. zu Facebook holen

Bis zu 3.000 Dollar garantiert: Meta will Top Creator von TikTok und Co. zu Facebook holen
© Meta





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Bilanz nach einem Jahr: Wie erfolgreich ist TikTok Shop wirklich?


TikTok Shop ist vor einem Jahr in Deutschland an den Start gegangen – wie fällt die Bilanz bis dato aus?

Vor einem Jahr startete der deutsche TikTok-Shop – mit dem Anspruch, den Onlinehandel zu verändern. Wie viel davon ist nach einem Jahr Realität?

Seit März 2025 ist TikTok nicht mehr nur ein soziales Netzwerk. Nutzer in Deutschland können in der Video-App seitdem auch einkaufen. Welche Relevanz hat der Shop zwölf Monate nach dem Start? Ein Überblick:

Wie viele Menschen kaufen bei TikTok ein?

Laut Daten des Marktforschungsunternehmens NIQ haben gut 15 Prozent der erfassten Online-Käufer in Deutschland zwischen dem 31. März 2025 und dem 1. März dieses Jahres schon mindestens einmal im TikTok-Shop gekauft. Im Herbst 2025 hatte der Anteil noch bei 10,5 Prozent gelegen. Die Entwicklung deute darauf hin, dass der Shop von Kunden zunehmend in die regelmäßigen Einkaufsroutinen integriert werde, sagt NIQ-Marktforscher Stefan Heidenreich. Ein Jahr nach seinem Start belegt der TikTok-Shop in der Umsatz-Rangliste der erfassten Onlinehändler in Deutschland derzeit den 15. Platz.

Das Angebot wird offenkundig nicht nur von jüngeren Menschen genutzt. Der Käuferanteil verteilt sich relativ gleichmäßig auf die Altersgruppen bis 66 Jahre. Ältere bestellen deutlich seltener. Laut NIQ ist Mode im TikTok-Shop mit einem Anteil von 17 Prozent die umsatzstärkste Warengruppe, gefolgt von Computer‑ und Elektronikprodukten (16 Prozent) sowie der Kategorie Wohnen und Haushaltsgeräte (14 Prozent). Heidenreich zufolge haben zuletzt auch Lebensmittel und Tierbedarf an Bedeutung gewonnen.

Laut einer Yougov-Umfrage kaufen sieben Prozent der Menschen in Deutschland einmal pro Woche oder häufiger bei TikTok ein, jeder Zweite kennt den Shop noch gar nicht. Das Institut hat mehr als 2.000 Menschen repräsentativ befragt.

Wie zufrieden sind die Verantwortlichen selbst?

Der Leiter des deutschen TikTok-Shop, Max Burianek, sagt: „Wir sehen seit dem Start eine starke Entwicklung in allen Bereichen.“ Jeden Monat kämen neue Verkäufer und Creator hinzu, die das Produktangebot für Kunden erweiterten. Konkrete Umsatz- oder Nutzerzahlen für den Shop nennt das Unternehmen nicht. Die täglichen Umsätze der Verkäufer hätten sich in den letzten sechs Monaten nahezu verdoppelt, sagt Burianek. Er sieht großes Wachstumspotenzial. TikTok wird nach eigenen Angaben pro Monat von mehr als 27 Millionen Menschen in Deutschland genutzt.

NIQ-Auswertung

Tiktok-Shop im deutschen E-Commerce etabliert

Sechs Monate nach dem Start des Tiktok-Shops in Deutschland sieht Nielsen IQ die Plattform bereits als ernstzunehmenden Akteur im hiesigen E-Commerce. Was die Marktforscher alles herausgefunden haben.

Laut Burianek gibt es bereits mehr als 25.000 Verkäufer. Dazu zählen neben kleinen und mittleren Unternehmen auch große Marken wie L’Oréal, Nivea, Philips, Samsung, Tefal, The Body Shop, Tonies, Triumph und WMF. Zu den meistgekauften Produkten gehören demnach unter anderem Damen-Sneaker, drahtlose Türklingel-Kameras, Laufbänder, Koffersets, Katzen-Kratzbäume sowie Sandalen und Übungshefte für Kinder.

Wie funktioniert der Shop?

Auf TikTok werden Inhalte und Produkte auf Basis des Nutzerverhaltens angezeigt. Der Algorithmus analysiert, was Menschen anschauen, liken oder kommentieren, und spielt passende Inhalte aus. Produkte aus Videos oder Livestreams lassen sich direkt in der App kaufen. Der gesamte Bestellprozess ist in die Plattform integriert. TikTok erhält für jeden Kauf eine Provision von bis zu neun Prozent.

Eine zentrale Rolle spielen Influencer, sogenannte Content Creator, die mit Händlern zusammenarbeiten und von ihnen beauftragt werden. Sie produzieren Inhalte, stellen Artikel vor und bewerben sie – und fungieren dabei als Vermittler. Das erinnert an Teleshopping-Sender wie QVC. TikTok will mit seinem Marktplatz Trends setzen und ein neues Genre begründen. „Discovery commerce“ soll Unterhaltung, Community und Entdeckung verbinden und ein neues Einkaufserlebnis schaffen.

Der Sprecher des E-Commerce-Verbandes BEVH, Frank Düssler, sagt: „TikTok hat dem Handel eine Formel präsentiert, wie man Menschen auch in Zeiten allgemeiner Kaufzurückhaltung wieder zum Impulskauf bringen kann.“ Die Plattform stehe für Dynamik in einem Markt, in dem viele klassische Onlineshops aktuell stagnierten.

Welche Wirkung Portale wie TikTok entfalten können, zeigte sich kürzlich auch bei Skyr. Weil Rezepte in den sozialen Medien stark gepusht wurden und einen Hype auslösten, ist das Milchprodukt bei Supermärkten und Discountern seit Wochen teilweise vergriffen.

Warum ist TikTok umstritten?

TikTok steht öffentlich in der Kritik. Die EU-Kommission geht gegen die Plattform vor – wegen möglicher suchtfördernder Mechanismen und schädlicher Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche. Dem Unternehmen droht eine heftige Strafe. Eine von der Kommission beauftragte Expertengruppe soll bis Ende des Sommers Vorschläge erarbeiten, wie Kinder und Jugendliche online besser geschützt werden können. TikTok weist die Vorwürfe zurück.

Aktuelle Untersuchungen belegen den negativen Einfluss sozialer Medien wie TikTok, Snapchat oder Instagram. Laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit nutzen mehr als ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen Social Media in riskantem oder sogar krankhaftem Ausmaß. TikTok erklärt auf Nachfrage, neue Forschungen hätten keine eindeutigen Belege dafür geliefert, dass soziale Medien negative Auswirkungen haben, und verweist auf bestehende Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen für Teenager-Konten.

In der Politik wird derzeit über strengere Vorgaben diskutiert. CDU und SPD befürworten ein komplettes Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren.



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Endlich: Bericht zur AI Citation Performance in der Suche


Was Google noch vermissen lässt, bieten die Bing Webmaster Tools mit dem AI Performance Dashboard. Dort lassen sich jetzt Erwähnungen im Kontext der User-Anfragen in KI-Umgebungen tracken.

Microsoft bietet SEOs und GEOs dank des noch jungen AI Performance Reports einen Einblick in ihre Sichtbarkeit in KI-Umgebungen. Seit Februar können User mithilfe der dedizierten Bing Webmaster Tools (BWT) erkennen, wo sie in KI-Antworten auftauchen. Neuerdings ist es zudem weltweit möglich, mit dem Feature Grounding Query – Page Mapping aufzuschlüsseln, welche Seiten bei welchen Suchanfragen von der KI zitiert werden.


„Diese Medien werden am häufigsten von KI-Chatbots zitiert“

– warum solche Rankings in die Irre führen können

Google-Schriftzug, Ask AI Mode-Schriftzug in Suchleiste, dunkler Hintergrund
© Google via Canva

Citations, Visibility-Trends und mehr: Was du im AI Dashboard der Bing Webmaster Tools einsehen kannst

The way people search has changed and so should the way marketers analyze search performance,

betonen die Microsoft-Autoren Krishna Madhavan und Meenaz Merchant in ihrem Blog Post zur Vorstellung des AI Performance Dashboards. Dieses bietet einen Ansatzpunkt für die Analyse von Sichtbarkeit im Kontext der KI-Suche. Interessierte User können diesen Bereich der Bing Webmaster Tools nutzen und ihre Seite verifizieren oder eine via Google Search Console verifizierte Domain integrieren. In der Folge können sie erkennen, welche ihrer Seiten bei Bing — und dort in KI-generierten Zusammenfassungen –, im Copilot und in Microsofts Partner-Suchkontexten referenziert werden. Das Tool bietet eine Übersicht über die Gesamtzahl der Citations, über eine Durchschnittszahl der erwähnten Seiten und über die Grounding Queries, also Anfragen, die der Erwähnung zugrunde liegen.

Des Weiteren können User die Erwähnungsaktivität auf Seitenlevels einsehen, um zu prüfen, welche Seiten am häufigsten erwähnt werden. Mithilfe dieser Insights lassen sich ebenso Sichtbarkeitstrends im Verlauf der Zeit abbilden.

Beispiel-Visual für Sichtbarkeitstrends im Verlauf der Zeit im AI Performance Dashboard der Bing Webmaster Tools, © Microsoft
Beispiel-Visual für Sichtbarkeitstrends im Verlauf der Zeit im AI Performance Dashboard der Bing Webmaster Tools, © Microsoft

Neu ist das Feature Grounding Query – Page Mapping. Damit können User ab jetzt weltweit konkrete Suchanfragen beziehungsweise Prompts mit Seitenerwähnungen zusammenbringen. Madhavan und Merchant erklären:

[…] Select a grounding query to see its cited pages or select a page to see its associated grounding queries. Keep in mind, one grounding query may be mapped to multiple pages and vice versa.

So sieht das Dashboard mit Insights zu Seiten und Erwähnungen bei bestimmten Anfragen aus, © Microsoft
So sieht das Dashboard mit Insights zu Seiten und Erwähnungen bei bestimmten Anfragen aus, © Microsoft

GEO Tool mit Einschränkungen

Diese nützlichen Analyseoptionen für die GEO dürften vielen Seitenbetreiber:innen helfen, besser zu verstehen, welche ihrer Inhalte in der KI-Suche zum Tragen kommen. Allerdings betont Microsoft, dass Owner-Präferenzen von Websites beachtet werden, sodass Ausschlüsse durch robots.txt oder andere unterstützte Mechanismen, die eine Integration in solchen Aufzählungen verbieten sollen, gewährleistet sind.

Auch gilt es zu beachten, dass die Analyse sich einzig auf Microsofts KI-gestützte Suchumgebung bezieht – inklusive der Partner:innenumgebungen. Immerhin ist Bing weltweit sowie in Deutschland mit Abstand die zweitwichtigste Suchmaschine. Platz eins gebührt Google, das bisher noch keine konkreten Analysefunktionen für die KI-Sichtbarkeit bereitgestellt hat. Zuletzt wurden aber in der Search Console Brand-Filter integriert, um die Sichtbarkeit in markenbezogenen Suchen evaluieren zu können.


Google bringt Filter für Brand-Suchen in die Search Console

Google Search-Seite, gespiegelt
© sarah b – Unsplash (Veränderungen vorgenommen)





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