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Milliardenprojekt: Großes Rechenzentrum in Niedersachsen geplant


Eines der größten Rechenzentren in Deutschland könnte in Niedersachsen errichtet werden. Zumindest wurden entsprechende Pläne des Unternehmens Telis Energie Deutschland publik. Von einem Milliardenprojekt ist die Rede, das für das Gelände neben dem stillgelegten Kohlekraftwerk Mehrum angedacht ist.

Rechenzentrum auf 38 Hektar für 1 Mrd. Euro

Örtliche Zeitungen berichten über die Pläne zum „Riesen-Rechenzentrum“, das auf einem Areal von 380.000 Quadratmetern bei Mehrum, einem Ortsteil von Hohenhameln im Landkreis Peine, entstehen soll. Ein Komplex mit sechs Gebäuden sei geplant, deren Systeme dabei helfen sollen, den wachsenden Bedarf an Rechenleistung für Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz in Deutschland zu decken. Rund 1 Milliarde Euro sollen dafür investiert werden. Am Standort könnten 50 bis 80 Arbeitskräfte durch den Bau entstehen, heißt es weiter.

Gemeinderat muss erst zustimmen

Zunächst müsse aber der Rat der Gemeinde Hohenhameln dem Aufstellungsbeschluss zustimmen. Das sei Thema in der Ratssitzung am 19. März. Investieren will das für Solar- und Windenergieprojekte stehende Unternehmen Telis Energie Deutschland, das laut heise online zur US-Investmentfirma Carlyle Group gehört. In den USA verfolge die Carlyle-Tochter Copia Power ähnliche Ziele wie Telis Energie hierzulande, allerdings in noch größerem Maßstab.

Sollte alles nach Plan laufen, könnte der Bau im Jahr 2028 beginnen. Die Fertigstellung soll etwa 1,5 bis 2 Jahre dauern, heißt es im Newsletter der Peiner Allgemeine.

Direkt neben ehemaligem Kohlekraftwerk

Das vorgesehene Areal umfasst Ackerflächen, die direkt an das Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks von Mehrum angrenzen. Dadurch würde die Energieversorgung eines Rechenzentrums begünstigt, schreibt heise. Während das stillgelegte Kohlekraftwerk abgerissen wird, sei dort der Bau eines Gaskraftwerks und eines Batteriespeichers geplant. Das neue Gaskraftwerk könne das Rechenzentrum direkt mit Strom versorgen. Das Umspannwerk Mehrum/Nord befindet sich zudem in unmittelbarer Nähe und könnte auch Wind- und Solarenergie aus Niedersachsen liefern.

Auch Google und Telekom investieren hierzulande

In den Ausbau der deutschen KI-Infrastruktur investieren zum Beispiel auch Google und die Telekom. Google hatte im vergangenen Herbst insgesamt 5,5 Milliarden Euro für neue Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet bis zum Jahr 2029 zugesichert. Letzten Monat wurde eine „KI-Fabrik“ mit rund 10.000 Nvidia-GPUs der Blackwell-Generation von der Telekom in Betrieb genommen.



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Revolution in Counter Strike 2: Realistisches Nachladen macht Magazine zum teuren Gut


Revolution in Counter Strike 2: Realistisches Nachladen macht Magazine zum teuren Gut

Bild: Valve

Valve nimmt eine fast schon radikale Änderung an Counter Strike 2 vor: Nachladen wird ab sofort realistischer gehandhabt. Das taktische Spiel soll durch die Änderung um eine weitere Dimension bereichert werden, die Spieler im Blick behalten müssen.

Die Geschichte von Counter Strike beginnt in den 1990er-Jahren als Mod für Half-Life 1. Überhaupt nachzuladen war damals in Shootern, einem von Doom und Co dominierten Genre, etwas Ungewöhnliches und deshalb bereits genug für das Label „realistisch“. Seither wurde das Feature in jeder neuen Version von Counter Strike unverändert übernommen. Realistisch umgesetzt, so dass angebrochene Magazine angebrochene Magazine bleiben oder nach dem Wechsel gar verfallen, wurde der Prozess aber nie.

CS2 streicht Kugel-Teleport

Mit dem jüngsten Update ändert sich das: Valve fasst genau diesen Punkt an. Nachgeladen wird noch immer, nun hat das Einsetzen eines frischen Magazins jetzt Auswirkungen auf die Munition.

Rest-Munition geht nach dem Wechsel verloren

Denn die restlichen Patronen aus dem entnommenen Magazin werden nicht mehr magisch zurück in die Taschen des Spielers transferiert, sondern gehen verloren – so als würde das alte Magazin weggeworfen werden. Damit verändert sich auch die Anzeige der Reservemunition. Je nach Waffe zeigt der Shooter die Anzahl verbleibender Magazine, Kugeln oder Patronen an.

Nachladen wird in Counter-Strike 2 erstmals zur echten taktischen Komponente
Nachladen wird in Counter-Strike 2 erstmals zur echten taktischen Komponente (Bild: Valve)

Unterschiedliche Anzahl Reserver-Magazine

Im gleichen Zuge verändert Valve die Anzahl der Reserven. Die meisten Waffen haben nun drei Magazine in der Hinterhand. Manche Waffen bekommen aber auch weniger oder mehr. Dadurch solle im einen Fall Präzision und Effizienz belohnt werden, erklärt Valve, im anderen ihr Besitzer zu Unterdrückungsfeuer beziehungsweise „Spamming“ ermutigt werden.

Wie viele Kugeln im Magazin verbleiben, zeigt das UI hingegen weiterhin an. Damit bleibt der Titel einen Schritt hinter extrem realistischen Shootern wie Red Orchestra 2, bei denen Spieler mangels UI zeitaufwändig per Tastendruck ins Magazin schauen müssen und nur einen ungefähren Füllstand genannt bekommen – oder mitzählen müssen.

Erwartete Auswirkungen

Der Grund für die Änderung ist recht simpel: Nachladen habe nie zu ernstlichen Abwägungen geführt. An sicherer Stelle sei Nachladen mangels Auswirkungen auf den Rest der Runde immer eine quasi automatische Lösung gewesen, selbst nach dem Feuern von nur einer oder weniger Kugeln. Sichere Stellen gibt es genug, etwa lange Gänge an vielen Karten, an denen sich das Phänomen häufiger beobachten lässt.

Das wird sich künftig ändern: Je weniger Kugeln im Magazin sind, desto eher müssen Spieler darüber nachdenken, einige davon aufzugeben um für die nächsten Begegnungen wieder optimal gerüstet zu sein.



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Stopp! Sichert Eure Instagram-Chats, bevor Meta sie mitliest!


Meta nimmt eine große Änderung vor, die sich auf Milliarden von Instagram-Nutzern auswirkt. Die App wird bald aufhören, Ihre privaten Direktnachrichten auf ihren eigenen Servern zu schützen. Am besten handelt Ihr jetzt!

Metas Geschichte im Umgang mit Daten war nicht immer die beste. Mit kontinuierlichen Änderungen arbeiten sie jedoch daran, dies zu verbessern. Ein Beispiel ist die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE), die in allen Apps, einschließlich Instagram, als Opt-in-Funktion angeboten wurde. Nach nur wenigen Jahren führt das Unternehmen diesen Schutz jedoch wieder zurück, was viele Nutzer verärgern dürfte.

Ladet Eure Chats noch vor dem 8. Mai herunter

Über aktualisierte Support-Seiten und von Nutzern der E2EE-Funktion wurde bekannt, dass Meta den Dienst offiziell abschafft. In der Mitteilung heißt es: „End-to-End Encrypted Messaging auf Instagram wird nicht mehr unterstützt“, und die Funktion wird nach dem 8. Mai 2026 eingestellt.

Nutzer, die derzeit E2EE nutzen, können ihre Chats in das Standard-Messaging-Erlebnis mitnehmen, sobald das geschützte Protokoll abgeschafft wurde. Sie können dies über den E2EE-Chat-Eingang tun, indem sie ihre Nachrichten herunterladen oder exportieren. Nutzer älterer Versionen der Instagram-App müssen erst ein Update durchführen, bevor sie ihren Chatverlauf exportieren können.

Derzeit rät Meta, zu WhatsApp zu wechseln, wenn Ihr weiterhin einen Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chat-Dienst nutzen wollt.

Sobald das Protokoll entfernt wird, werden Nutzer, die sich zuvor für verschlüsselte Nachrichten entschieden haben, auf die Standard-Direktnachrichten von Instagram umgestellt. Das bedeutet, dass alle zukünftigen Chats auf Meta-Servern gespeichert werden, wo das Unternehmen potenziell auf die Nachrichten zugreifen kann. Diese ungeschützten Nachrichten könnten moderiert oder sogar vom Unternehmen für das Training seiner KI-Modelle und das Ad-Targeting verwendet werden, was von vielen Nutzern stark abgelehnt wird.

Laut Meta wird die Änderung vorgenommen, weil nur sehr wenige die Funktion überhaupt verwenden. Es wird jedoch auch vermutet, dass die jüngsten Vorschriften zum Schutz von Kindern ein wichtiger Faktor sind. In diesen Vorschriften wird oft hervorgehoben, wie Minderjährige über Social-Media-Apps Fremden angesprochen werden. Die Entfernung von E2EE würde es dem Unternehmen und Dritten ermöglichen, die potenzielle Ausbeutung von Kindern zu prüfen.

Kritiker argumentieren, dass Meta in der Lage ist, beides, Privatsphäre und Sicherheit, zu bieten und gleichzeitig Schutzmaßnahmen gegen Ausbeutung durchzusetzen. Stattdessen hat es das Unternehmen offenbar vorgezogen, das eine zugunsten des anderen zu opfern.

Verwendet Ihr E2EE auf Instagram und anderen Meta-Apps? Seid Ihr von der Entfernung dieser Funktion betroffen? Wir freuen uns auf Eure Kommentare.





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Nvidias CPX-Chip: Für Rubin gestrichen, bei Feynman eventuell wieder da


Nvidias CPX-Chip: Für Rubin gestrichen, bei Feynman eventuell wieder da

Bild: Nvidia

Schon zur Keynote am Montag vermisste die ComputerBase-Redaktion den Rubin-CPX-Chip. Von Ian Buck, VP & General Manager, Hyperscale und HPC bei Nvidia, erhielt die Redaktion nun eine Antwort, warum er denn von der Roadmap verschwunden ist. Demnach sei die Idee erst einmal auf das Wartegleis geschoben worden.

Erst vor einem guten halben Jahr hatte Nvidia den Chip überhaupt enthüllt. Nvidia Rubin CPX mit GDDR7 war auf brachiale Rohleistung für einen hohen Inferencing-Durchsatz ausgelegt, vor allem für den FP4-Bereich. Passend dazu war die Lösung dann auch auf Nvidias Roadmaps vertreten. Zur Eröffnungskeynote der GTC 2026 am Montag war von Rubin CPX aber auf der Roadmap nichts mehr zu sehen.

Bildvergleich: Roadmap Oktober 2025 Nvidia-Roadmap bis Feynman (März 2026)

In einem Roundtable mit Ian Buck, so etwas wie die Nummer Zwei im Konzern, bestätigte der Manager, dass Rubin CPX nicht kommen wird. Die Idee sei aber nicht tot, eventuell wird sie schon bei Feynman, also der nächsten Chip-Generation, wieder zum Leben erweckt.

Denn der Chip hatte auch seine Stärken, beim Refill hätte diese Lösung durchaus geholfen, nicht aber bei der eigentlichen Token-Ausgabe. Der Fokus ist nun kurzfristig erst einmal auf die schnelle Token-Generierung gewechselt, und dafür sei das zur GTC 2026 enthüllte LPX-Rack mit den neuen Nvidia Groq 3 LPU besser geeignet. Zu viele Chips zeitgleich zu realisieren und sinnvoll unterzubringen sei kurzfristig jedoch nicht möglich, führte Buck weiter aus.

Die LPU übernimmt (zum Teil)

Für die bei Inference wichtige, sehr schnelle Token-Generierung für Echtzeit-KI-Anwendungen setzt Nvidia nun als auf Groqs Language Processing Unit (LPU). Diese nutzt eine deterministische Architektur ohne Caches, Branch-Prediction oder dynamisches Scheduling. Weil der Compiler jede Operation und jeden Datenfluss im Voraus plant, entstehen exakt vorhersehbare Laufzeiten. Das Ergebnis ist ein Inference-Beschleuniger mit konstanter und sehr niedriger Latenz. Für sehr kurze Zugriffszeiten und eine hohe Bandbreite sorgt dabei auch ein 500 MB großer On-Chip-SRAM.

Statt den CPX-Chip aber wie ursprünglich einmal geplant noch in dem regulären NVL72-Rack unterzubringen, werden die LPUs in einem separaten Rack daneben gestellt. Am Ende soll das Gesamtpaket so ein breiteres Spektrum des Marktes mit effizienten Lösungen für ihre Probleme abdecken.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht.



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