Apps & Mobile Entwicklung
Multi Frame Generation 6× und Dynamic MFG im Test

ComputerBase hat DLSS Multi Frame Generation 6× und Dynamic MFG im Test. Die Features stehen Grafikkarten der GeForce-RTX-5000-Serie zur Verfügung und sind Teil von DLSS 4.5. Im Fokus des Artikels stehen Erfahrungswerte, Benchmarks sowie Analysen zur Bildqualität – 240-Hertz-Capturings inklusive.
DLSS 4.5 ist nun vollständig
Anfang Januar hat Nvidia DLSS 4.5 mit mehreren neuen Features vorgestellt. Doch während das neue und sehr gute DLSS 4.5 Super Resolution (Test) sofort verfügbar war, mussten sich GeForce-Spieler auf das überarbeitete DLSS Multi Frame Generation noch etwas gedulden. Nun ist es aber so weit, mit einem neuen Treiber kommen nun die restlichen Features: DLSS MFG 6× und Dynamic MFG.
Nvidia hat der Redaktion den GeForce 595.99 zur Verfügung gestellt, der DLSS 4.5 im Vollausbau unterstützt. Im freien Release kommt erst einmal der bereits verfügbare Treiber zum Einsatz, DLSS MFG 6× wird mittels einer Beta-Version der Nvidia-App hinzugefügt. Dafür muss in den Beta-Branch der App gewechselt werden.
- DLSS Multi Frame Generation 6× (nur RTX 5000):
Das bisherige DLSS MFG 4× ermöglicht durch bis zu drei künstlich generierte Bilder höhere Frameraten, das neue DLSS MFG 6× bis zu fünf künstliche Bilder. Entsprechend folgen auf einen gerenderten Frame maximal fünf künstliche Bilder und dann wieder ein gerenderter Frame. Damit stehen nun die Modi 2× (normales FG), 3×, 4×, 5× sowie 6× zur Verfügung. Das Feature funktioniert aktuell nur per Treiber-Override in selektierten Spielen, zu einem späteren Zeitpunkt wird der neue Modus aber genauso wie die anderen MFG-Stufen den Weg direkt in Spiele finden. DLSS Multi Frame Generation funktioniert auf allen GeForce-RTX-5000-Grafikkarten der Blackwell-Generation.- Direkt zur Analyse von MFG 6× mit 240-FPS-Capturings
- Dynamic MFG (nur RTX 5000):
Bis jetzt war der Frame-Generation-Modus immer fest eingestellt, andere Multiplikatoren wurden nicht benutzt. Dynamic MFG ändert das nun. Im Treibermenü wird entweder eine gewünschte Framerate eingestellt oder die maximale Bildwiederholfrequenz des Monitors ausgewählt. Dynamic MFG versucht dann, mit den vorhandenen Frame-Generation-Modi (1× bis 6× stehen zur Verfügung) diese Framerate zu erreichen. Es wird immer nur der Modus genutzt, der gerade nötig ist, um das Ziel zu erreichen – das Feature kann die künstlichen Bilder auch komplett abschalten. Ob das Feature exklusiv im Treiber bleiben oder auch in Spiele integriert wird, ist unklar. Dynamic MFG ist auf allen GeForce-RTX-5000-Grafikkarten verfügbar.- Direkt zur Analyse von MFG Dynamic
- Frame Generation Preset B (RTX 5000 & 4000):
Abschließend hat Nvidia das neuronale Netzwerk für Frame Generation überarbeitet. Das bisherige Modell (Preset A) steht auch für DLSS MFG 6× zur Verfügung und ist nach wie vor der Standard. Das neue Modell (Preset B) soll die Bildqualität in Verbindung mit statischen Benutzeroberflächen verbessern und dort für weniger Grafikfehler sorgen. Dafür benötigt das Preset B zusätzliche Informationen vom Spiel (UI Depth Buffer), die von der Engine zur Verfügung gestellt werden müssen. Aktuell unterstützen 20 Spiele das Preset B. Die allgemeine Bildqualität der Frame Generation soll das Preset B dagegen nicht verbessern. Das Preset B steht auf allen GeForce-RTX-4000- und RTX-5000-Grafikkarten zur Verfügung.- Direkt zur Analyse von DLSS MFG Preset B
Die neue Frame Generation im Test
ComputerBase schaut sich in diesem Artikel alle drei Neuerungen an. Dabei steht der Vergleich zum bisherigen DLSS MFG 4× im Fokus, welche Vorteile es nun gibt und ob sich eventuell auch Nachteile eingeschlichen haben. Auf die Aspekte des Bewegtbildes, der Performance, der Latenz und des neuen FG-Modells wird dabei geachtet.
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Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle

Der Spieleproduzent und Duke-Nukem-Schöpfer George Broussard warnt vor der „größten Entlassungswelle in der Geschichte der Spielebranche“ bei Microsoft Xbox. Mehrere Studios sollen sogar ganz geschlossen werden und bei anderen werde die Zahl der Mitarbeiter reduziert.
Aus Insider-Kreisen will George Broussard eine Liste erhalten haben, die Informationen zu den Schließungen von Xbox-Studios enthält. Wenn diese auch nur annähernd stimmen, sei mit der größten Einzelentlassungswelle in der Gaming-Geschichte zu rechnen, so Broussard. „Xbox wird für sehr lange Zeit äußerst unbeliebt sein, und die Auswirkungen werden so verheerend sein wie der Meteorit, der die Dinosaurier ausgelöscht hat“, heißt es in dem Post des Spieledesigners weiter. Obendrein werde es auch in den verbleibenden Studios Entlassungen geben.
Völlig überraschend kommt diese Warnung nicht, denn der Gaming-Journalist Jason Schreier hatte schon vor Wochen vor „erheblichen Entlassungen“ gewarnt, die im Zuge einer Generalüberholung der Xbox-Sparte durch die neue Chefin Asha Sharma vollzogen werden sollen.
Alles weist nun darauf hin, dass die Entlassungen am heutigen 30. Juni 2026 mit dem Ende des Fiskaljahres von Microsoft endgültig beschlossen werden sollen. Anfang Juli, voraussichtlich am kommenden Montag, soll mit den Stellenstreichungen begonnen werden.
Diese Studios könnten geschlossen werden
Welche Studios geschlossen werden könnten, ist ebenso wenig öffentlich bekannt wie das genaue Ausmaß der Entlassungswelle. Es gab aber bereits Gerüchte, dass die vier Studios Double Fine Productions (Kiln, Keeper), Undead Labs (State of Decay), Compulsion (South of Midnight) und Ninja Theory (Hellblade/Senua) zu den Opfern zählen. Wie Games Beat berichtet hat, versuche Microsoft allerdings Käufer für diese Studios zu finden. Eine mögliche Übernahme könnte somit das Studio und seine Mitarbeiter retten.
Auch Bloomberg hatte geschrieben, dass Ninja Theory, Compulsion Games und Double Fine vor dem Aus stehen.
Während bei den genannten Studios etwa 435 Jobs bedroht seien, dürfte es insgesamt beim Stellenabbau in die Tausende gehen, wenn die Warnungen Recht behalten. Entlassungen werden nämlich auch bei den größten Studios im Microsoft-Portfolio wie Blizzard und Bethesda erwartet.
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Adrenalin 26.6.4 für Radeon: Neuer Treiber behebt Abstürze mit FSR 4.1 auf RX-7000-GPUs

AMD hat den Adrenalin-Treiber 26.6.4 zum Download bereitgestellt. Es werden Spielabstürze behoben, die zuvor bei Verwendung von FSR 4.1 unter Radeon-RX-7000-GPUs (Test) auftraten. Allerdings bestehen weiterhin gleich mehrere Probleme mit dem Multiplayer-Shooter Battlefield 6.
Eigentlich sollte die FSR-4.1-Unterstützung für Radeon-RX-7000-Grafikkarten auf Basis der RDNA3-Architektur erst im Juli erscheinen, doch der vor rund einer Woche veröffentlichte Adrenalin-Treiber 26.6.2 brachte den Support dafür überraschenderweise bereits mit. Jetzt hat AMD die Adrenalin Edition 26.6.4 für Windows 11 und Windows 10 freigegeben, die zwar einige Fehler behebt, aber auch einige noch bestehende Probleme auflistet.
Diese Fehler behebt der neue Adrenalin-Treiber
Demnach traten bei der Vorgängerversion Adrenalin 26.6.2 unter bestimmten Umständen Installationsprobleme unter Windows 10 auf, wenn eine Grafikkarte der RX-7000-Reihe im eigenen Rechner steckte. Das jüngste Adrenalin-Treiber-Update in Version 26.6.4 behebt diesen Fehler jedoch, sodass Installationen bei der zuvor genannten Systemkonfiguration nun reibungslos ablaufen sollten.
Außerdem kam es zuvor zu Abstürzen in „einigen Spielen“, wenn das erst kürzlich veröffentlichte AMD FSR Upscaling 4.1 auf Radeon-Grafikkarten der RX-7000-Reihe zum Einsatz kam. Welche Spiele hierbei im Detail betroffen waren oder ob die Abstürze nur bestimmte, oder sämtliche RDNA-3-GPUs der RX-7000-Serie betrafen, schreibt AMD in den Patchnotes der Adrenalin Edition 26.6.4 jedoch nicht.
6 Probleme bleiben bestehen
Allerdings nennt AMD darüber hinaus insgesamt sechs bekannte Probleme, die auch nach Installation des Adrenalin-Treibers 26.6.4 weiterhin ungelöst sind. Drei davon betreffen Battlefield 6 und reichen von Spielabstürzen sowie Treiber-Timeouts bei Nutzung eines mobilen Ryzen AI 9 HX 370 mit Radeon 890M, über flackernden oder fehlenden Texturen bei Verwendung von der Adrenalin-internen Aufnahme- und Streaming-Software bei „einigen AMD-Grafikkarten“ bis hin zu als inaktiv dargestellten FSR Upscaling- und Frame-Gen-Optionen in der Adrenalin-Software.
Zudem kann es weiterhin zu Fehlern von KI-Bundle-Bestandteilen unter bestimmten Umständen kommen. Zusätzlich kann es zu Renderfehlern oder Flackern bei Nutzung von Cinema 4D oder Blender kommen, wenn Radeon-RX-7000-Grafikkarten verwendet. Bei Anwendern dieser Grafikkarten-Generation ist es außerdem möglich, dass Blender zeitweise abstürzen kann. In diesen Fällen empfiehlt AMD die Installation der des älteren Adrenalin-Treibers in der Version 26.3.1.
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Black Flag Resynced: Ubisoft gibt Ausblick auf die technischen Verbesserungen
Kurz vor dem Start von Assassin’s Creed Black Flag Resynced rückt Ubisoft die technischen Verbesserungen des Remakes in das Rampenlicht. Auf PS5 und PS5 Pro sollen vor allem Wasser, Licht, Wetter deutlich Verbesserungen erfahren. Auch die Performance soll sich verbessern.
Die Karibik wird neu berechnet
Assassin’s Creed IV: Black Flag erschien ursprünglich 2013 und zählt bis heute zu den bekanntesten Teilen der Reihe. Mit Black Flag Resynced legt Ubisoft den Piratenableger nun nicht nur neu auf, sondern baut ihn technisch deutlich um. Der Fokus liegt dabei auf der karibischen Inselwelt, die für das Spiel nicht nur Kulisse, sondern ein zentraler Teil der Spielerfahrung ist.
Besonders viel Arbeit steckt laut Ubisoft im Wasser. Black Flag Resynced nutzt ein modernisiertes Wassersystem auf Basis physikalisch basierter Darstellung. Neue Tessellation, volumetrischer Schaum und dynamische Blasen sollen dafür sorgen, dass sich die Meeresoberfläche natürlicher verhält. Wind, Wetter und Schiffsbewegungen sollen sichtbarer auf das Wasser einwirken.
Mehr Licht, mehr Wetter, mehr Dichte
Auch die Beleuchtung wurde überarbeitet. Ubisoft spricht von Raytracing für globale Beleuchtung und Reflexionen. Dadurch sollen Innenräume, Dschungel, Städte und Hafenszenen natürlicher wirken. Ergänzt wird das durch neue volumetrische Effekte für Nebel, Wolken und Wetter. Die tropische Spielwelt soll dadurch dichter und dynamischer erscheinen.
Auf der PS5 Pro setzt Ubisoft zusätzlich auf das verbesserte PSSR-Upscaling. PSSR steht für PlayStation Spectral Super Resolution und ist Sonys KI-gestütztes Verfahren, um Bilder intern niedriger zu berechnen und anschließend hochzuskalieren. Ubisoft nennt für die PS5 Pro erweiterte Reflexionen, höhere Sichtweiten und zusätzliche Detailverbesserungen. Zusätzlich losgibt es eine 60 FPS-Optionen, HDR-Unterstützung sowie Dolby Atmos und DualSense-Haptik-Feedback.
Nicht nur hübscher, sondern neu aufgebaut
Black Flag Resynced ist laut Ubisoft kein einfaches Remaster mit höherer Auflösung. Das Spiel basiert auf einer aktuellen Version der Anvil-Engine und wurde in vielen Bereichen neu aufgebaut. Neben Grafik und Technik betrifft das auch Animationen, Steuerung und Kampfsystem. Der Grundaufbau des Abenteuers bleibt erhalten: Spieler übernehmen erneut die Rolle des Piraten Edward Kenway und erkunden die Karibik per Schiff und zu Fuß.
Gleichzeitig soll sich das Remake moderner spielen. Frühere Informationen von Ubisoft nannten bereits überarbeitete Parkour-Mechaniken, angepassten Nahkampf, verbesserte Stealth-Optionen und weniger abrupte Fehlschläge in Schleichpassagen. Damit versucht Ubisoft, die Stärken des Originals zu erhalten, aber einige Eigenheiten aus dem Jahr 2013 zu glätten.
Start im Juli auf Konsole und PC
Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Auf dem PC wird das Spiel über Ubisoft Store, Steam und Epic Games Store angeboten werden. Im Mittelpunkt steht die Einzelspieler-Kampagne, während der frühere Mehrspielermodus des Originals nicht zurückkehrt.
Für Ubisoft ist das Remake auch ein Test, wie gut sich ältere Serienteile technisch neu aufstellen lassen. Black Flag gilt als einer der beliebtesten Ableger der Reihe, weil er die Assassin’s-Creed-Formel mit offener Seefahrt, Piraten-Setting und einer vergleichsweise eigenständigen Spielwelt verbunden hat.
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