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Künstliche Intelligenz

Patent-Boom 2025: KI, Software und E-Mobilität treiben deutschen Markt


Allen Unkenrufen zum Trotz: Der Innovationsmotor in Deutschland läuft sich warm und der Treibstoff ist zunehmend digital. Die Bilanz des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA) für 2025 zeichnet das Bild einer Wirtschaft, die sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen stark über technologische Schutzrechte absichert. Mit einem Zuwachs von 4,7 Prozent auf insgesamt 62.050 Patentanmeldungen zeigt der Trend nach oben. Auffällig ist die Dynamik in den Bereichen IT: Während klassische Ingenieurskunst die Basis bleibt, übernehmen Künstliche Intelligenz und digitale Vernetzung die Rolle der Wachstumsbeschleuniger.

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Ein genauer Blick auf die Technologiefelder verrät, wo die Reise hingeht. Der Sektor Elektrotechnik verzeichnete ein dickes Plus von 9,1 Prozent, was vor allem auf die Aktivität bei Digitaltechnologien zurückzuführen ist. In der Computertechnik stiegen die Anmeldungen um knapp elf Prozent. Dabei spielen vor allem Verfahren zur Bilddatenverarbeitung und Spracherkennung eine Rolle – Disziplinen, die heute fast ausnahmslos auf Deep Learning und andere KI-Methoden setzen. Dass „KI“ oder „AI“ mittlerweile zu den häufigsten Begriffen bei Markenanmeldungen gehören, unterstreicht die Stellung dieser Technologie.

Noch rasanter verlief die Entwicklung in der digitalen Kommunikationstechnik, die um fast ein Fünftel zulegte. Hier schlagen sich die Fortschritte bei den Mobilfunkstandards 5G und 6G nieder, die als infrastrukturelles Rückgrat für das Internet der Dinge und die Industrie 4.0 fungieren. Die Datenverarbeitungsverfahren für betriebswirtschaftliche Zwecke schnellten sogar fast 60 Prozent nach oben. In diesem Segment geht es primär um die Steigerung der Effizienz in Produktion und Logistik durch intelligente Algorithmen.

Die deutsche Leitbranche, die Automobilindustrie, dominiert die Patentstatistik weiterhin. Unter den Top-10-Anmeldern finden sich ausschließlich Hersteller und Zulieferer. Dabei verteidigt Bosch mit über 4100 Anmeldungen die Spitzenposition, gefolgt von Mercedes-Benz (2726) und BMW (2553). Zusammen entfällt auf die zehn aktivsten Firmen fast ein Drittel aller Patentanmeldungen in Deutschland.

Der Fokus der Autobauer hat sich verschoben. Zwar verzeichnete der Bereich der Verbrennungsmotoren nach Jahren des Rückgangs wieder ein leichtes Plus – getrieben durch Anmeldungen aus Japan und den USA. Doch die Musik spielt bei Elektrifizierung (E-Mobilität) und digital. Die Batterietechnik und Brennstoffzellen legten zweistellig zu, wobei das Wachstum hier in den vergangenen Jahren stark auf Asien zurückzuführen war.

Parallel wandelt sich das Fahrzeuginnere zum digitalen Erlebnisraum: Die Entwicklung von Infotainment-Systemen, Head-up-Displays sowie Sprach- und Gestensteuerungen nimmt einen immer breiteren Raum ein. Auch die Absicherung autonomer Fahrfunktionen durch redundante, ausfallsichere Bordnetze sorgt für einen Strom neuer Patentersuchen.

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Deutschlandkarte mit Patentanmeldungen pro Bundesland

Deutschlandkarte mit Patentanmeldungen pro Bundesland

Im Süden Deutschlands werden besonders viele Patente angemeldet.

(Bild: Deutsches Patent- und Markenamt)

Markenanmeldungen legten um fast 20 Prozent auf über 96.000 zu. Hier zeigt sich vor allem eine regere Wirtschaftstätigkeit ausländischer Akteure. Insbesondere Anmeldungen aus China explodierten förmlich mit einem Plus von knapp 200 Prozent. Ein Grund für diesen Ansturm ist die Linie großer Online-Marktplätze, die von Verkäufern zunehmend den Nachweis gewerblicher Schutzrechte verlangen.

Regional bleibt der Süden Deutschlands die Innovationsschmiede der Nation. Baden-Württemberg führt das Ranking bei den Patenten pro Kopf deutlich an, gefolgt von Bayern.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

Vorstellung Mercedes VLE und VLS: Ausweichen nach oben


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

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Resultate von strategischen Entscheidungen werden in der Autoindustrie immer erst mit einer gewissen Verzögerung sichtbar. Vor ein paar Jahren wollte sich Mercedes mit einer Luxus-Strategie nach oben absetzen, im vergangenen Jahr nahm der Konzern davon wieder Abstand. So schnell lassen sich langfristige Entwicklungsprozesse allerdings nicht über den Haufen werfen, und so bekommt die V-Klasse nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine Ausrichtung, die auf besonders solvente Kunden setzt. Das ist nicht ohne Risiko, doch Mercedes unterfüttert sein Vorhaben durchaus solide.

Auf der Plattform Van.ca entsteht nicht nur ein Van, der sich bis zu einem Luxusmodell ausstatten lässt, sondern auch eine neue Generation von Transportern. Ähnlich wie beim GLC EQ soll die neue Generation gerade an der Front unmissverständlich markenbewusstes Selbstbewusstsein demonstrieren. Ein riesiger Grill, dessen Rand auch noch beleuchtet ist, unterstreicht den Anspruch. Im Van messen die Felgen zwischen 19 und 22 Zoll, für den noch nicht gezeigten Transporter könnte Mercedes auf ein Format wechseln, das den Reifentausch weniger teuer macht.


Mercedes VLE und VLS sollen das Fahrverhalten eines Crossovers mit Vielseitigkeit sowie Raumangebot eines Vans verbinden. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Das Ladevolumen des V-Klasse-Nachfolgers liegt zwischen 795 und über 4000 Litern. VLE und VLS können bis zu 2,5 Tonnen an den Haken nehmen. Platz gibt es für bis zu acht Personen, die gegen reichlich Aufgeld auch auf klimatisierten Loungesesseln sitzen können. Je nach Ausstattung sind vorn bis zu drei Bildschirme mit 10 bis 14 Zoll Diagonalen sowie ein Head-up-Display eingebaut. Ähnlich wie BMW im 7er bietet Mercedes für die zweite Reihe ein ausklappbares Display an. Es ist 31,3 Zoll riesig und soll eine Auflösung von 8K haben. Der Bildschirm lässt sich vermutlich aufteilen.


Bis zu drei Bildschirme zwischen 10 und 14 Zoll Diagonale sowie ein Head-up-Display liefern fahrrelevante Informationen und Unterhaltung auf der Seite ohne Lenkrad. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Serienmäßig bietet das Startmodell des Mercedes VLE elektrische Schiebetüren mit Fensterhebern – eine ungewöhnliche Kombination. Gegen Aufpreis gibt es Rollos an den hinteren Fenstern und eine Verschattung für das Panoramadach. Aufpreispflichtig bleiben eine motorisierte Heckklappe und eine separat zu öffnende Heckscheibe.

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Zum Start des Verkaufs im Sommer 2026 sind zunächst zwei Antriebe geplant. Das vorläufige Basismodell VLE 300 mit Heckantrieb hat schon 200 kW, der VLE 400 mit Allradantrieb sogar 305 kW. Der Verbrauch im WLTP soll zwischen 18,6 und 21 kWh liegen. Im Zyklus verspricht Mercedes eine Reichweite von bis zu 700 km. Falls das nicht genügen sollte: Ab dem kommenden Jahr soll es den Van auch mit Verbrennungsmotoren geben.


Mit einer Spannungslage von 800 Volt ist der Akku der elektrischen Version in der Lage, bis zu 355 km in 15 Minuten nachzuladen. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Doch mit 115 kWh Energiegehalt dürften zahlreiche Anwendungsprofile auch in dieser Klasse abgedeckt sein. Die maximale Ladeleistung liegt mit 300 kW leicht unter dem, was Mercedes in CLA EQ und GLC EQ anbietet. Mercedes setzt in all diesen Modellen auf eine 800-Volt-Plattform. Es ist zu erwarten, dass Ladestopps nicht allzu lang ausfallen werden. In der Praxis dürfte die kleine Differenz zu den Pkw-Modellen ohnehin keine nennenswerte Relevanz haben, denn einerseits ist der Unterschied mit 20 kW nicht allzu groß, andererseits sind Ladesäulen mit mehr als 300 kW in Deutschland momentan selten. In 15 Minuten sollen 355 km WLTP-Reichweite nachgeladen sein.

Mercedes nennt noch keine Preise, doch angesichts des Anspruchs, der hier formuliert wird, dürfte ein sechsstelliger Kaufpreis ohne größere Probleme zu erreichen sein. Wenn also demnächst wieder glücklich-aktiv-sportlich-kinderreiche Familien in Bildern als Zielgruppe angedeutet werden, kann das getrost als Ablenkung aus der Marketing-Maschinerie abgetan werden. Denn sie spielen in den Überlegungen der Produktplaner bestenfalls eine Nebenrolle. Wie bisher wendet sich der Konzern vorrangig an solvente Business-Kunden. Die Hoffnung des Konzerns ist, dass diese die zu erwartende Preisgestaltung mitgeht. Andernfalls muss das Überbleibsel der Luxus-Strategie nämlich tatsächlich ausweichen – und zwar nach unten.

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(mfz)



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Raspberry Pi: Mini-Tower-Gehäuse bekommt Touchscreen


Der chinesische Hersteller Sunfounder stellt die dritte Variante seines Mini-Tower-Gehäuses für den Raspberry Pi 5 vor. Das Pironman 5 Pro Max erscheint mit zusätzlichen Erweiterungen; am auffälligsten ist der seitliche Touchscreen. Das Gehäuse ist bei Amazon bereits in Deutschland für 146 Euro erhältlich.

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Der Touchscreen besteht aus einem 4,3 Zoll großen IPS-Panel, das 800 × 480 Pixel darstellt und per Display Serial Interface (DSI) mit einem Raspi verbunden wird. Auf den Produktbildern zeigt Sunfounder ähnliche Darstellungsmöglichkeiten wie auf dem bisherigen kleinen OLED-Display, aber ausführlicher, etwa mit Graphen zur Hardware-Auslastung. Nutzer können darauf aber alle möglichen Inhalte laufen lassen, für den Raspi ist das Display ein weiterer Monitor. Das kleine OLED-Display ist ebenfalls weiter im Paket enthalten.

Neu im Paket sind auch ein Kameramodul, das oben aus dem Gehäuse ragt, ein Mikrofon und zwei 3-Watt-Lautsprecher, die sich beide an der Rückseite befinden. Interessenten können so etwa KI-Software wie OpenClaw auf einem Raspi laufen lassen und ohne Headset mit Assistenten kommunizieren.


(Bild:

Sunfounder

)

Alle Erweiterungen des Pironman 5 Max sind auch beim Pironman 5 Pro Max dabei, darunter der Adapter für zwei M.2-Kärtchen. Interessierte können zum Beispiel zwei SSDs oder eine SSD und einen KI-Beschleuniger einbauen. Auch der CPU-Kühler und die Lüfter sind enthalten. Einen Raspberry Pi 5 und ein USB-C-Netzteil muss man getrennt kaufen. Ältere Raspis sind nicht kompatibel.

Sunfounder stellt eine Dokumentation bereit, wie alle Erweiterungen der Pironman-5-Gehäuse in Betrieb zu nehmen sind. Mit dem Raspberry Pi OS, Ubuntu, Kali Linux oder Homebridge lässt sich ein passendes Modul laden.

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(mma)



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Bericht: Finanzinvestor EQT erwägt Verkauf von SUSE Linux


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Der Finanzinvestor EQT prüft den Verkauf des Open-Source-Softwareunternehmens SUSE. Das berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dem Bericht zufolge hat EQT die Investmentbank Arma Partners mit der Suche nach potenziellen Käufern beauftragt.

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Sollte der Deal zustande kommen, könnte er bis zu sechs Milliarden US-Dollar (5,1 Milliarden Euro) einbringen. Die Gespräche befänden sich aber noch in einem frühen Stadium, heißt es. Auch sei noch keine endgültige Entscheidung über einen Verkauf gefallen.

Das in Schweden beheimatete Private-Equity-Unternehmen EQT AB hat den Linux-Spezialisten SUSE 2018 aus dem US-Konzern Micro Focus herausgelöst. Im Jahr 2023 stockte EQT seine Mehrheitsbeteiligung an SUSE deutlich auf und nahm das in Luxemburg ansässige Softwareunternehmen von der Börse. Damals wurde SUSE mit knapp drei Milliarden US-Dollar bewertet.

Der mögliche Verkauf durch EQT fällt in eine Zeit zunehmender Unsicherheit in der Softwarebranche. Investoren befürchten, dass neue KI-Tools viele bestehende Softwareprodukte verdrängen könnten, so Reuters, was die Bewertungen von Technologieunternehmen insgesamt belaste.

Experten sehen SUSE jedoch als potenziellen Profiteur des KI-Booms, da die Nachfrage nach zuverlässiger Basissoftware für Unternehmen mit der Entwicklung und dem Einsatz weiterer KI-Anwendungen steigen dürfte.

SUSE steht für „Software und System-Entwicklung“. Das 1992 von drei Studenten in Fürth gegründete Unternehmen ist für SUSE Linux bekannt, eine Variante des Betriebssystems Linux, und bietet Open-Source-Software für Geschäftskunden an. Der Programmcode ist wie bei Linux frei zugänglich und kann an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden. Zu denen gehören laut SUSE-Webseite Unternehmen wie Microsoft, BMW oder SAP. SUSE erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen US-Dollar und einen operativen Gewinn von über 250 Millionen US-Dollar.

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(akn)



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