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Reels Trending Ads: Meta verkauft virale Aufmerksamkeit
Meta baut Werbung im kulturellen Moment weiter aus: Ads erscheinen neben noch mehr viralen Reels rund um Groß-Events, Creator treiben Verkäufe und GenAI produziert Content in Serie. Marken können so direkt an Trends andocken, statt sie zeitverzögert zu bespielen.
Social Media und Kultur verschmelzen zunehmend. Auf TikTok entscheidet #BookTok inzwischen mit darüber, welche Bücher zu Bestsellern werden, und YouTube sicherte sich die Übertragung der Oscars ab 2029. Meta will diese Dynamik nicht nur orchestrieren, sondern sie auch monetarisieren und kulturelle Aufmerksamkeit zum buchbaren Inventar machen.
Auf den IAB Newfronts, einem Event für digitale Werbung, und der Shoptalk, einer Konferenz für E-Commerce und Retail, zeigte der Konzern, wie Marken in kulturelle Peak-Momente eingebettet werden. Reels Trending Ads werden ausgebaut und direkt mit viralen Momenten verknüpft, während neue Creator und GenAI Features Content, Commerce und Performance enger verzahnen. Laut Konzern bieten die Plattformen aktuell die beste Umgebung für Creator-Kooperationen, vor YouTube und TikTok. 2025 zahlte Meta fast drei Milliarden US-Dollar an Creator aus, ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der beste Werbeplatz ist jetzt der virale Kulturmoment
Meta erweitert Reels Trending Ads und macht daraus ein Premiuminventar für kulturelle Ereignisse. Ads lassen sich künftig rund um Events wie Fashion Week, Formel 1 oder Black Friday platzieren, ergänzt um neue Kategorien wie TV, Travel oder Finance. Wie Meta bestätigt, werden Ads direkt nach besonders relevanten Reels ausgespielt. Also genau dort, wo User ohnehin aufmerksam sind. Werbung orientiert sich damit weniger an klassischen Zielgruppen und stärker an Momenten mit hoher Aufmerksamkeit. Parallel testet Meta ein neues Buchungsmodell für solche Peak-Momente, etwa rund um große kulturelle Ereignisse, saisonale Hochphasen oder Produkt-Launches. Advertiser können sich Zeitfenster von bis zu 24 Stunden sichern, um in Phasen besonders hoher Aufmerksamkeit präsent zu sein.
Die Entwicklung rund um Reels Trending Ads wird auch durch Nutzungs- und Wirkungsdaten gestützt. Laut Meta ist die Video-Watchtime auf Instagram im Jahresvergleich um mehr als 30 Prozent gestiegen, was die wachsende Bedeutung von Video im Nutzungsmix unterstreicht. Gleichzeitig zeigen interne Analysen, dass Reels Trending Ads einen zusätzlichen Ad Recall Lift von 6,6 Prozentpunkten erzielen, also messbar stärker im Gedächtnis der Nutzer:innen bleiben als vergleichbare Kampagnen ohne diese Platzierung.

Der Konzern adressiert mit Reels Trending Ads auch ein zentrales operatives Problem vieler Marketing Teams. Trends entstehen und skalieren im Feed in Echtzeit, während Kampagnen oft noch Planung, Abstimmung und Freigaben durchlaufen. Bis Inhalte live gehen, hat sich die Aufmerksamkeit der Nutzer:innen häufig bereits verlagert. Von Erinnerungen an 2016 bis hin zu Memes – ein gutes Beispiel liefern die zuletzt verbreiteten Videos und Bilder rund um Jon Hamm – zeigt sich, wie schnell sich Themen auf Social Media entwickeln und verbreiten.
Das Kurzvideoformat Reels etabliert sich damit zunehmend als zentraler Treiber kultureller Trends und Dynamiken. Auf Facebook wuchs die Videonutzung im vierten Quartal im Jahresvergleich weiterhin im zweistelligen Prozentbereich, und auf Instagram entfallen laut Meta bereits rund 85 Prozent der in Direktnachrichten geteilten Inhalte auf Reels.
Creator Commerce wird messbar und skalierbar
Reels wird zur Bühne für Marken, die an kulturellen Momenten andocken wollen, und Meta baut gleichzeitig die Verbindung zwischen Content und Kauf aus. Product Tagging ermöglicht es, Produkte direkt in Posts, Reels und Stories zu markieren. So verkürzt sich der Weg von Inspiration zum Kauf deutlich. Laut Meta wird Influencer Marketing damit erstmals durchgängig messbar, weil Verkäufe konkreten Creator-Kooperationen zugeordnet werden können. Der Roll-out ist für 22 Märkte geplant, darunter Deutschland.

Parallel entwickelt Meta den Creator Marketplace weiter und integriert Targeting-Funktionen direkt in den Ads Manager. Unternehmen können Creator nicht mehr nur nach Reichweite auswählen, sondern auch nach Zielgruppen-Fit und Performance-Potenzial.
Auch der Partnership Ads Hub wird überarbeitet. Bestehende Creator-Inhalte lassen sich schneller in Kampagnen überführen und plattformübergreifend ausspielen, inklusive Facebook. Meta verweist darauf, dass die Kombination aus Creator Content und Paid Distribution zu niedrigeren Kosten pro Conversion und höheren Klickraten führt.
Ein Asset, viele Ads: Meta skaliert Creative mit GenAI
Meta baut zudem die Creative-Produktion innerhalb der Advantage+ Suite zur skalierbaren Infrastruktur aus. Neue GenAI Features ermöglichen es, aus einzelnen Bild-Assets automatisch Video-Ads zu generieren, ergänzt um UGC-Style-Varianten mit Avataren, KI-Voiceover, Übersetzungen sowie automatisch an Sprache und Markt angepasste Texte im Bild. Alle Anpassungen lassen sich gebündelt im Ads Manager steuern, sodass Inhalte schneller für unterschiedliche Märkte und Zielgruppen angepasst und in mehreren Varianten ausgespielt werden können, ohne zusätzliche Produktionsschritte. In ersten Tests zeigen Anzeigen, die überwiegend mit AI-gestützten Video-Tools erstellt wurden, höhere Klickraten und Conversion-Raten.

Meta testet außerdem Funktionen, die Kataloge automatisch in Videoformate übersetzen und dynamisch in Reels ausspielen. Statt statischer Listings entstehen visuelle Inhalte, die sich nahtlos in den Feed einfügen und laut Unternehmen höhere Conversions erzielen.

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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz
Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln
Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.
Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc
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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update
Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale
Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.
Herz statt Daumen hoch
Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

Schluss mit störenden Overlays
Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Endlich doppelte Geschwindigkeit
Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.
Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.
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Kreditzusage: Galeria erhält Finanzspritze – HORIZONT
Galeria bekommt neue finanzielle Luft: Der Händler will das Geld nutzen, um das Geschäft dauerhaft zu stabilisieren.
Galeria bekommt neue finanzielle Luft: Nach Informationen der LebensmittelZeitung ist der Großkredit unter Dach und Fach. Der Händler will das Geld nutzen, um das Geschäft dauerhaft zu stabilisieren. Eine Sanierung steht an.
Galeria kann aufatmen: Nach LZ-Informationen bekommt der Warenhauskonzern die seit Wochen erhoffte Finanzspritze. Die Verträge für einen Gro
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