Apps & Mobile Entwicklung
Retroid Pocket 6 12 GB R.I.P.: Auch Retro-Gaming-Handhelds ächzen unter Speicherpreisen

Die aktuell sehr hohen Speicherpreise machen auch vor der Retro-Community nicht halt. Nicht einmal 24 Stunden, nachdem AYN die Preise für Thor und Odin 3 erhöht und die Veröffentlichung des Odin 3 Ultra ausgesetzt hat, stellt Retroid die 12-GB-Variante des Pocket 6 ein und erhöht den Preis für das Modell mit 8 GB.
Zeitgleich mit dem Aus des Pocket 6 mit größtem Speicherausbau wurde gestern die Variante mit 8 GB im Preis um 15 US-Dollar angehoben.
Kosten nicht mehr stemmbar
Retroid hat über seinen Discord-Kanal über den Umstand informiert. Darin gibt der chinesische Hersteller an, dass er – wie viele andere Anbieter im Handheld-Bereich – aufgrund erheblicher Veränderungen auf dem globalen Speichermarkt mit anhaltenden Engpässen und stark steigenden Kosten sowohl für RAM als auch für Speicher zu kämpfen hat und daher zu den genannten Maßnahmen greift.
Der Anstieg der Speicherpreise habe laut Retroid ein Niveau erreicht, das nicht mehr aufgefangen werden konnte, dadurch könne der Pocket 6 mit 12 GB Speicher nicht mehr zu einem vertretbaren Preis angeboten werden. Retroid betont jedoch, dass bisher aufgegebene Bestellungen von der Maßnahme ausgenommen sind und der Hersteller hier seinen Verpflichtungen nachkommen wird.
Auch AYN betroffen
Erst vor ein paar Tagen hatte AYN nach dem Ende des chinesischen Neujahrsfests steigende Preise für die Gaming-Handhelds Thor und Odin 3 angekündigt, die je nach Ausstattung zwischen 10 und 40 US-Dollar teurer werden. Lediglich die Lite-Version des Thor bleibt von den Erhöhungen unberührt.
AYN geht zudem davon aus, dass die Probleme mit erhöhten Speicherpreisen noch mindestens ein Jahr bestehen bleiben, andere Hersteller aus anderen Bereichen sind hier weniger optimistisch. Zu den Preiserhöhungen sollen zudem Wechselkursschwankungen und gestiegene Materialkosten beigetragen haben, auch hier sind bereits aufgegebene Bestellungen von den Änderungen ausgenommen.
Im Gegensatz zu Retroid, bei denen die Preiserhöhung mehr oder weniger sofort Gültigkeit erlangt hat, treten diese bei AYN nach Aussagen des Unternehmens erst ab dem 8. März 2026 in Kraft.
Anbernic machte den Anfang
Die beiden genannten Hersteller sind allerdings nicht die ersten im Retro-Bereich, die mit steigenden Preisen zu kämpfen haben: Erst kürzlich hatte Anbernic den Speicher des RG34XXSP von 2 GB auf 1 GB reduziert. Es dürfte als wahrscheinlich gelten, dass weitere Hersteller mit Preiserhöhungen oder Modelleinstellungen folgen werden.
Die Redaktion dankt „Gaspedal“ für den Hinweis zu der Preiserhöhung von Retroid
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Lexar TouchLock 1 TB im Test
SSDs mit Datenverschlüsselung gibt es schon lange. Diese per Smartphone freizuschalten, ist neu. Bei der Lexar TouchLock Portable SSD wird das Smartphone zum Schlüssel der vor unbefugtem Zugriff geschützten Daten. ComputerBase testet das 1-TB-Modell.
Lexar TouchLock im Überblick
Etwa ein Jahr nachdem der Mutterkonzern Longsys eine erste SSD mit NFC-Technik präsentiert hatte, bringt die Markentochter Lexar das fertige Produkt auf den Markt. Die auf der CES 2026 vorgestellte Lexar TouchLock Portable SSD verschlüsselt Daten via 128-Bit-AES. Das ist soweit nichts neues. Neu ist aber das Verfahren zur Freigabe der Daten: Statt auf dem Host-System ein Passwort (6-stelliger PIN, numerisch) einzugeben, erfolgt die Entschlüsselung über ein Smartphone via Nahdistanzfunktechnik (NFC). Effektiv wird also das Smartphone zum Schlüssel.
Dafür ist in das Gehäuse der externen SSD ein NFC-Chip integriert. Dieser sorgt für die Verbindung mit einem NFC-fähigen Smartphone auf kurze Distanz. Über die Lexar-App, die für Android und für iOS angeboten wird, kann der Zugriff auf die Daten auf der SSD freigegeben werden.
Verschlüsselung per NFC im Detail
Auf Anfrage der Redaktion hat Lexar das Verfahren genauer erläutert: Sowohl aufseiten der SSD als auch dem Smartphone erfolge eine hardware-basierte Ver- respektive Entschlüsselung mit demselben AES-Algorithmus. Dabei werde auf der SSD bei bestehender NFC-Verbindung ein zufälliger Code generiert. Die App auf dem Smartphone wiederum empfängt diesen Zufallscode sowie die Seriennummer der SSD. Dann werde der Code von der App verschlüsselt und ein Geheimcode (Ciphertext) erzeugt. Die zwischen den Geräten ausgetauschten Daten werden während des Entsperrvorgangs geprüft und verifiziert, so Lexar.
Ohne die App geht dabei gar nichts, denn wird die verschlüsselte SSD an einen Computer angeschlossen, wird sie nicht einmal als Datenträger erkannt. Erst nach erfolgter Entschlüsselung über die App taucht sie als Datenträger auf. Mehr dazu in den nachfolgenden Abschnitten.
Eckdaten zur eigentlichen SSD
Abseits der NFC-Technik handelt es sich um einen gewöhnlichen tragbaren Massenspeicher mit NAND-Flash-Speicherchips, also eine externe SSD. Diese misst 85,6 × 53 × 7 mm und wiegt rund 40 Gramm. In drei Varianten werden Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB oder 2 TB geboten. Für den Test stellte Lexar das Modell mit 1 TB zur Verfügung.
Bei den Transfers geht die TouchLock SSD (Produktseite) gemächlich zu Werke, denn über USB 3.2 Gen 1 werden maximal 450 MB/s beim Lesen und 420 MB/s beim Schreiben übertragen. Der Anschluss erfolgt über das mitgelieferte USB-C-Kabel, ein Adapter für USB-A liegt bei. Ferner verfügt die SSD über einen Metallring zur magnetischen Befestigung etwa an einem dafür geeigneten Smartphone.
Die Lexar TouchLock einrichten
Ist die Lexar-App auf dem Smartphone installiert, kann die Lexar TouchLock SSD für die erste Nutzung eingerichtet werden. Dafür wird auf „Gerät hinzufügen“ getippt und dann „Neues TouchLock SSD“ hinzufügen betätigt. Danach besteht die Möglichkeit, dem Datenträger noch einen individuellen Namen zu geben oder aber den vorgegebenen Produktnamen zu verwenden. Im Anschluss muss ein 6-stelliges Passwort eingegeben werden. Erst danach erfolgt der „Scan“ nach der SSD. Diese muss dafür via USB an einen Computer (oder ein Smartphone) angeschlossen werden, denn nur darüber erhält sie Strom und wird aktiv. Damit die Freischaltung per NFC klappt, muss die SSD in der Nähe des Kamerabereichs des Smartphones platziert werden.
Die Lexar TouchLock entsperren
Wann immer die Lexar TouchLock an ein Host-System (PC, Notebook, Smartphone) angeschlossen wird, leuchtet die Status-LED direkt durchgehend blau – und es passiert nichts. Denn das Laufwerk meldet sich nicht am Host an.
Erst wenn der Nutzer die App auf seinem Smartphone öffnet, in der das Laufwerk hinterlegt wurde, und das Smartphone mit der NFC-Schnittstelle an die SSD hält, erfolgt die Freischaltung – und unter Windows ist das Laufwerk innerhalb von Sekundenbruchteilen im Explorer verfügbar. Die Status-LED erlischt.
Testsystem
Die Probanden müssen im Test gegen die High-End-Konkurrenz mit PCIe 5.0 wie der Sandisk WD_Black SN8100 (Test) und der Samsung 9100 Pro (Test) sowie die Flaggschiffe der PCIe-4.0-Generation in Form der WD_Black SN850X (Test) und der Samsung 990 Pro (Test) antreten. Auch ein Vergleich mit SSDs der langsameren Sorte auf Basis von PCIe 3.0 und SATA sowie mit externen Modellen wird gezogen.
Nachfolgend werden die für SSD-Tests verwendete Hard- und Software aufgelistet.
- Windows 11 Pro 22H2 22621.1413
- AMD Ryzen 9 7900
- Asus B650E-F Strix Gaming WiFi
- DDR5-5200, 38-38-38-84
- AMD-Chipsatztreiber 5.02.19.2221
- GeForce RTX 2080 Ti mit GeForce-Treiber 531.29
- GeForce RTX 3080 Ti mit GeForce-Treiber 552.22 (Zusatztest Direct Storage)
- SoftPerfect RAMdisk 4.4
- Asus BIOS 1222
Die Angabe und die dauerhafte Verwendung der konkreten Version von Windows 11 sind entscheidend, denn Microsoft hat zuletzt verstärkt an der Datenträger-Leistung im Explorer gearbeitet. So erzielt die neue Plattform beim Kopieren aus der RAM-Disk auf eine sehr schnelle SSD über 6,0 GB/s, während die alte Plattform mit denselben SSDs bei unter 2,5 GB/s an eine Grenze stieß. Auch das Kopieren auf der SSD ist mit dem neuen System und insbesondere mit dem aktuelleren Windows viel schneller. Die letzten inkrementellen Updates für Windows 11 22H2 brachten dabei noch einmal einen deutlichen Schub gegenüber der ersten Hauptversion aus dem 4. Quartal 2022 – mit der lag das Limit im Explorer noch bei knapp unter 4,0 GB/s.
Testergebnisse und Benchmarks
Das Testmuster wurde für die nachfolgenden Tests, sofern nicht anders vermerkt, unter dem SSD-Kühler des Asus ROG Strix B650E-F Wifi mit darüber blasendem 120-mm-Lüfter getestet. Bei externen SSDs gilt das nicht, diese werden ganz normal extern angeschlossen und müssen ohne zusätzliche Kühlung auskommen.
Schreibleistung (SLC-Modus)
Wie ausdauernd der SLC-Modus ausfällt, testet ComputerBase wie folgt: Eine komprimierte RAR-Datei mit 10 GB Größe wird aus einer RAM-Disk mit fortlaufender Nummer in der Dateibezeichnung so oft ohne Pause auf die leere Test-SSD geschrieben, bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist (grün). Für jeden Kopiervorgang wird die erreichte Transferrate protokolliert. Direkt nach dem letzten Transfer werden 50 Prozent der erstellten Dateien gelöscht. Im Anschluss wird der SSD für die interne Speicherverwaltung eine halbe Stunde Ruhe gegönnt. Dann wird sie abermals mit den RAR-Dateien vollgeschrieben (gelb). Der Test soll die Abhängigkeit des SLC-Modus vom Füllgrad der SSD ermitteln beziehungsweise aufzeigen, ob der einmal genutzte SLC-Modus sich nach Ruhephasen erholt.
Von den versprochenen bis zu 420 MB/s beim Schreiben kommen in der Praxis maximal 290 MB/s an. Zumindest gilt das für die getestete Version mit 1 TB. Nur rund 10 GB können so schnell geschrieben werden, was auf einen winzigen SLC-Cache hinweist. Danach liegt die Schreibrate eher bei 260 MB/s, ist dafür aber relativ konstant.
- Schwarz/Weiß: NVMe-SSDs (PCI Express 5.0, M.2)
- Rot: NVMe-SSDs (PCI Express 4.0, M.2)
- Blau: NVMe-SSDs (PCI Express 3.0, M.2)
- Grün: Externe SSDs (USB, Thunderbolt)
- Gelb: SATA-SSDs (2,5 Zoll)
Hinweis: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+…Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind.
Leseleistung
Zur Überprüfung der praktischen Leseleistung wird der Installationsordner des Spiels Shadow of the Tomb Raider (SotTR, 32 GB) auf das Testmuster kopiert und anschließend in die RAM-Disk gelesen. Das Gegenstück sollte in diesem Fall also erneut keinen Flaschenhals darstellen. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Wo ist denn die Lexar TouchLock SSD geblieben? Diese Frage mag sich beim ersten flüchtigen Blick auf das Diagramm stellen, denn erst ganz unten am hinteren Ende der Liste steht die neue SSD mit NFC-Technik. Rund 360 MB/s erweisen sich als Limit beim praktischen Lesetest. Das genügt nicht einmal, um die gemütliche Samsung T5 Evo (Test) einzuholen.
Kopierleistung
Als Kopiertest (Lesen + Schreiben) hat die Redaktion einen 195 GB großen Steam-Ordner mit fünf installierten Spielen auf der SSD dupliziert. Dies geschieht einmal mit völlig leerem Laufwerk und einmal praxisnah mit 80 Prozent Füllstand. Der Testlauf im leeren Zustand erfolgt 30 Minuten nach der Formatierung. Der Testlauf bei 80 Prozent wird auf dem zuerst zu 100 Prozent und dann ausgehend von 50 Prozent vollgeschriebenen Laufwerk durchgeführt, auf dem 20 Prozent gelöscht und dann 30 Minuten Pause eingelegt wurden.
Etwas besser schneidet die TouchLock SSD beim Kopiertest ab und kann die Samsung T5 Evo knapp überholen. Für den Test mit 80 Prozent Füllstand reichen die 1 TB Speicherplatz nicht aus.
Gaming-Leistung
Aufgrund zuletzt nicht mehr nachvollziehbarer Resultate verzichtet die Redaktion auf den DirectStorage-Benchmark (Avocados). In diesem Abschnitt wird fortan nur noch der auf die Gaming-Leistung von Massenspeichern ausgerichtete 3DMark Storage verwendet.
Für die Spielesammlung ist die TouchLock SSD sicher nicht die erste Wahl und landet erneut auf dem letzten Platz der externen SSDs. Sie ist aber immer noch doppelt so schnell wie eine HDD.
Office-Leistung
Der Quick System Drive Benchmark des PCMark 10 soll leichtere Aufgaben im Alltag widerspiegeln. Das Szenario reicht vom Schreiben, Lesen und Duplizieren von Bilddateien über die Anwendung von Adobe Illustrator und Photoshop bis Microsoft Excel.
Beachtlich ist die Leistung im PCMark 10, denn hier werden vermeintlich schnellere Modelle mit USB 10 Gbit/s geschlagen. Die eigentlich viel schnellere Lexar SL500 (Test) bleibt hier das Schlusslicht mit einer echten Schwäche.
Theoretische Leistung
Der CrystalDiskMark hat sich quasi zum Standard-Benchmark der Branche gemausert und dient auch den SSD-Herstellern zur Ermittlung der beworbenen Leistungswerte. Wenig praxisnah, wird der Test an dieser Stelle zur Überprüfung der theoretischen Spitzenleistung verwendet.
Die bis zu 450 MB/s, die Lexar für die TouchLock SSD verspricht, werden in diesem Test verfehlt. Daten werden nur mit maximal 418 MB/s gelesen, was erneut den letzten Platz unter den externen SSDs bedeutet.
Nahe am Herstellerwert von 420 MB/s liegt die Lexar-SSD beim Schreibtest mit bis zu 417 MB/s. Wahlfreie Transfers sind lesend wie schreibend sehr langsam.
Temperaturen
Bei gemächlicher Leistung bleiben zumindest auch die Temperaturen niedrig. Nach 30 Minuten Schreiblast meldet die Software gerade einmal 41 °C.
Temperatur Vollschreiben – Lexar TouchLock 1 TB
Leistungsrating
Da die 1 TB Speicherplatz nicht für den vollständigen Parcours reichen, muss der Kopiertest bei 80 Prozent Füllstand über das Zahnradmenü (Bearbeiten) im Diagramm abgewählt werden. Dann erscheint die Lexar TouchLock SSD erwartungsgemäß am Ende der Rangliste und muss sich auch noch der Samsung T5 Evo geschlagen geben.
Hinweis zum Diagramm: Über die Schaltfläche oben rechts im Diagramm (+…Einträge) lassen sich weitere Ergebnisse einblenden, die zur besseren Übersicht zunächst versteckt sind. Da nicht alle SSD in demselben Umfang getestet werden konnten, bleiben einige Modelle mit dem Ergebnis „0“ außen vor.
Fazit
Die Funktion zum Freischalten der verschlüsselten Daten via Smartphone-App ist innovativ und praktisch – sofern dieses stets zur Hand ist. Es muss sich kein Passwort gemerkt werden. Die Einrichtung geschieht einfach und schnell. Dank Hardware-Verschlüsselung sind die Daten auch relativ sicher vor unbefugtem Zugriff geschützt.
Abseits der NFC-Funktion ist die externe SSD allerdings für die heutige Zeit als äußerst langsam einzuordnen. Datentransfers von maximal 420 MB/s im Benchmark und 360 MB/s in der Praxis sind auf heutigen Computer-Systemen nicht mehr zeitgemäß. Wobei allerdings anzumerken ist, dass viele aktuelle Smartphones immer noch auf USB 2.0 (maximal 60 MB/s brutto) setzen und selbst diese Leistung nicht annähernd ausreizen können. Das gilt auch für das neue iPhone 17e von Apple.
Vor diesem Hintergrund ist die Lexar TouchLock SSD als externe Speichererweiterung solcher Smartphones mehr als ausreichend schnell. Dank Magnethalterung kann sie direkt am iPhone befestigt werden. Das Ganze gibt es aktuell für 140 Euro* mit 1 TB oder 90 Euro* mit 512 GB Speicherplatz.
Vielleicht gibt es bald auch eine SSD mit NFC-Technik von Adata: Der Hersteller hat zumindest auf der CES 2026 sein „Project TapSafe“ vorgeführt, das in die gleiche Richtung zielt.
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Diese 3 Saugroboter gibt’s jetzt zum Bestpreis
So langsam ist wirklich Zeit für den Frühjahrsputz, und um allen, die noch nicht so weit sind, etwas Motivation zu geben, haben wir Euch drei Saugroboter rausgesucht, mit denen Ihr problemlos in den Frühling starten könnt.
Drei starke Deals, drei völlig unterschiedliche Ansätze. Der Dreame-Saugroboter setzt auf High‑End‑Walzenwischen mit heißer Reinigung, der Ecovacs X11 kombiniert KI‑Navigation mit rotierenden Mopps, und der Roborock Q7 TF liefert eine solide Laser‑Navigation samt Absaugstation zum kleinen Preis. Ein Trio, das vom Premium‑Segment bis zum Preis‑Leistungs‑Kracher alles abdeckt. Schauen wir mal im Detail rein.
Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete mit High-End-Wischfunktion
Der Dreame Aqua10 Ultra Roller Complete bringt eine starke Kombination aus 30.000-Pa-Saugkraft, Warmwasser‑Wischsystem und weitgehend automatisierter Pflege mit. Besonders die kontinuierlich gereinigte Walzenwisch-Technologie hebt ihn von vielen Konkurrenzmodellen ab, denn die meisten Saugroboter säubern ihre Mopps erst nach dem Einsatz in der Station.
Die Basisstation arbeitet dabei auf Premium‑Niveau. Sie spült die Walze mit 100 °C heißem Wasser, trocknet sie mit 70 °C Heißluft und übernimmt gleichzeitig die automatische Staubentleerung in einen 3,2‑Liter‑Beutel. Dazu kommen Features wie Lasernavigation, Hinderniserkennung, Teppicherkennung, HEPA‑Filter, eine Anti-Verhedderungsbürste und ein einfahrbarer Laserturm, der das Gerät flacher macht. Hindernisse bis 8 cm überwindet der Roboter ebenfalls.
Aktuell bietet MediaMarkt hier den Bestpreis für den Premium-Saugroboter an, denn Ihr könnt ihn für nur 879 Euro ergattern. So spart Ihr 26 Prozent, und in der aktuellen Aktion bis zum 9. März sogar die Versandkosten.
Ecovacs Deebot X11 OmniCyclone – mit beutelloser Station
Der Ecovacs Deebot X11 OmniCyclone positioniert sich klar in der Oberklasse der Saug‑ und Wischroboter, wo er starke Hardware mit einem sehr weitreichenden Automatisierungsansatz kombiniert. Mit 19.500-Pa-Saugkraft gehört er zu den leistungsstärkeren Modellen und setzt beim Wischen auf ein rotierendes Dual‑Mopp‑System. So werden hartnäckige Flecken deutlich besser gelöst als bei klassischen Wischern.
Die KI‑gestützte Navigation inklusive RGB‑Kamera verbessert die Hinderniserkennung spürbar. Das ist vor allem von Vorteil in vollgestellten Räumen oder bei schlechter Beleuchtung. Dazu kommt die große Omni‑Station, die Staub automatisch in einen 3,2‑Liter‑Beutel absaugt, die Mopps wäscht, trocknet und mit frischem Wasser versorgt. Ein Setup, das den Wartungsaufwand im Alltag massiv reduziert.
Preislich ist das Modell aktuell besonders interessant. Für 899 Euro bei MediaMarkt liegt der X11 OmniCyclone deutlich unter dem üblichen Marktpreis, was auch dem derzeit besten Angebot entspricht. Damit rutscht er klar in den unteren Preisbereich seiner Klasse und wird zu einem der attraktivsten Deals für einen vollautomatisierten Premium‑Saugroboter mit rotierenden Mopps.
Roborock Q7 TF+ – die perfekte Mittelklasse
Der Roborock Q7 TF ist ein Mittelklasse‑Saugroboter, wirkt aber dank Absaugstation, LiDAR‑Navigation und 10.000-Pa-Saugkraft deutlich hochwertiger, als es der 209‑Euro‑Preis vermuten lässt. Die Kombibürste reinigt zuverlässig auf Hartböden und Teppichen. Die Wischfunktion entfernt leichte Verschmutzungen. Die Navigation fährt saubere und systematische Bahnen.
Die Absaugstation mit 3,2‑Liter‑Beutel senkt den Pflegeaufwand spürbar. App‑Steuerung, virtuelle Wände, Teppicherkennung und HEPA‑Filter runden das Paket in dieser Preisklasse ungewöhnlich gut ab.
Mit einem Angebotspreis von 209 Euro bei MediaMarkt liegt der Saugroboter klar unter dem üblichen Preis vergleichbarer Roborock‑Modelle und macht den Q7 TF+ zu einem der besten Budget‑Deals. Für alle, die eine zuverlässige Laser‑Navigation und eine vollwertige Absaugstation wollen, ohne in die Premiumklasse zu greifen.
Wie findet Ihr diese Angebote? Wollt Ihr euch einen der Saug- und Wischroboter als Helfer kaufen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
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ChatGPT-Konkurrent Claude: Anthropic führt kostenlose KI-Speicherfunktion für alle ein
Nach ersten Gerüchten Mitte des letzten Jahres hatte Anthropic vor drei Monaten, wie OpenAI bei ChatGPT zuvor, bei Claude für Pro-Abonnenten eine Memory-Funktion zur Speicherung von Gesprächen zur späteren Verwendung eingeführt. Jetzt stehen die Erinnerungen aus früheren Gesprächen auch kostenlosen Nutzern zur Verfügung.
Solche Funktionen sollen es ermöglichen, dass sich Chatbots an frühere Gespräche erinnern und die daraus gewonnenen Informationen auch bei späteren Konversationen nutzen können, sodass Anwender bestimmte Sachverhalte nicht immer wieder von neuem erklären müssen. Das kann besonders bei ständig wiederkehrenden Themen von Vorteil sein. Ebenso besteht dadurch die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt an einem bestimmten Thema weiterarbeiten zu können. Darüber hinaus kann sich die künstliche Intelligenz Vorlieben des Nutzers merken und diese entsprechend berücksichtigen. Gleichzeitig soll auch das Kontextverständnis davon profitieren.
Total Recall für alle
Um der immer größer werdenden Konkurrenz wie unter anderem ChatGPT, bei dem OpenAI bereits vor einiger Zeit die Möglichkeit zur Erinnerung für alle Nutzer freigegeben hatte, entgegenzutreten, hat Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, nun nachgezogen und beschränkt die Speicherfunktion nicht mehr ausschließlich auf seine Bezahltarife, sondern stellt sie nun auch Nutzern mit einem kostenlosen Account zur Verfügung. Somit können auch diese auf vergangene Chats zurückgreifen. Damit kann Claude auch bei diesen frühere Konversationen durchsuchen und eventuelle Informationen daraus neu aufbereiten.
Zur Speicherfunktion gehört ebenso die Möglichkeit, Gespräche mit anderen Chatbots den bisherigen Speicherinhalten hinzuzufügen, um so das Wissen über den einzelnen Nutzer in Claude zu erweitern. Dafür stellt der Hersteller eine separate Eingabemöglichkeit bereit; nach dem Einfügen werden die Inhalte aufbereitet und sind laut Anthropic spätestens nach 24 Stunden verfügbar.
Der Konkurrenz entgegentreten
Die jetzige Freischaltung sowie die Möglichkeit, Gespräche von anderen Diensten zu integrieren, sind nur ein Teil einer Offensive kostenloser Werkzeuge des LLM von Anthropic, zu der bereits Funktionen wie App-Konnektoren, Dateierstellung, Fähigkeiten für wiederholbare Arbeitsabläufe, längere Unterhaltungen, Bildersuche und noch einige mehr gehören. Damit will sich das Unternehmen gegenüber der immer stärker werdenden Konkurrenz auch künftig behaupten können.
Eingeschlagener Weg erfolgreich
Dass dieses Vorgehen durchaus von Erfolg gekrönt ist, zeigt der Umstand, dass Apple trotz exklusivem Abkommen mit Google und Gemini intern hauptsächlich auf Anthropic Claude setzen soll. Dass sich Anthropic letzten Endes nicht gegen Google als KI für die neue Siri durchsetzen konnte, soll vor allem am verlangten Preis gelegen haben – Gemini soll demnach deutlich günstiger gewesen sein.
Doch auch abseits davon schwimmt der Dienst auf einer Erfolgswelle: So soll die Claude-App für iOS in über 100 Ländern Positionen in den Top 10 der Produktivitäts-Apps und in den USA sogar als Spitzenreiter zu finden sein.
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