Apps & Mobile Entwicklung
Steam Sale: Valve reitet mit Meeresspielen auf der Subnautica-2-Welle

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Meeresspielen gestartet. Die Angebote laufen bis zum 25. Mai um 19:00 Uhr.
Eine Flut von Angeboten
Beim Schlagwort Meeresspiele dürften die meisten Spieler aktuell an das gerade erst in den Early Access gestartete Subnautica 2 oder Windrose denken, die aber tatsächlich gar nicht rabattiert sind. Das „Genre“ ist auf Steam aber sehr viel breiter vertreten. Im Rahmen der Rabattaktion reduziert sind etwa zahlreiche weitere Crafting- und Survivalspiele, Games mit Piraten-Setting, Seeschlachten, Spiele mit Aquarium-Management oder auch Tiefsee-Horror. Um gleich 90 Prozent im Preis reduziert ist außerdem der erste AAAA-Titel der Spielegeschichte, Ubisofts Schiffbruch-Release Skull and Bones. Eine Auswahl teilnehmender Titel stellt Valve mit einem kurzen Trailer vor.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Das Festival der Meeresspiele ist Valves letzte Steam-Aktion im Mai. Am 9. Juni geht es mit einem Event zu Danmaku-Spielen weiter. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Wie gut ist Lego Batman?: Legacy of the Dark Knight liefert Lego und Batman ab

Kann Lego Batman: Legacy of the Dark Knight die Erwartungen erfüllen? Wenn man nicht mehr erwartet als im Namen steckt, dann schon, sagen Tests. Dann hält das Spiel sogar mit den ganz Großen mit. Ein Fragezeichen bleibt allerdings die Technik.
Lego Batman gelingt es, ein gutes Lego- und ein gutes Batman-Spiel zu sein. Es nimmt also alles mit Humor und Augenzwinkern, steckt voller Anspielungen und liebevoller Details. So entstehe eine „endlose Parade von Referenzen und Gags, der man sich schwer entziehen kann“, notiert Eurogamer.
Lego Batman gelingt aber auch das Kunststück, Batman-Geschichten verschiedener Epochen zu verdichten und zusammenzuführen. Je größer der Fan, der den Test schreibt, desto größer die Wertungs-Begeisterung. Selbst ohne Fan-Bonus bleibt die Story aber eine wunderbar funktionierende Ansammlung von Referenzen.
Kinder-Arkham-Formel
Das Spielprinzip mischt das Lego-Plattforming mit Kämpfen im Stile der Arkham-Serie: Prügeln und Ausweichen. Für Push Square werden die Kämpfe irgendwann lästige Pflicht und Button Mashing, das Schleichen wie in der Vorschau als teils zu simpel kritisiert. Mit Ausnahme von PC Gamer finden Tester zudem die Lego-Version von Gotham bezaubernd, sowohl als Kulisse als auch als Schauplatz unzähliger unterhaltsamer Nebenaufgaben. Riesigen Tiefgang braucht man jedoch nicht erwarten. Das Spiel ist, so beschreiben die Tests, vor allem Lego und Batman, kein echtes Arkham.
Insgesamt bleibt Legacy of the Dark Knight aber ein recht einfaches Spiel. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, findet Game Informer, werde es lediglich „ein wenig anspruchsvoll“. Und dennoch: In jedem Test wird hervorgehoben, wie viel Spaß das Spiel insgesamt und auch in diesen Abschnitten macht. Es bleibt schlicht interessant.
Das größte Fragezeichen schwebt über der Technik. Die Systemanforderungen lassen hohen Hardware-Hunger oder schlechte Optimierung befürchten. Die meisten Rezensionen sind allerdings auf der PlayStation 5 entstanden, wo die Bildrate recht solide ausfiel. Auf dem PC hat nur PC Gamer gespielt, dass dort Details reduziert werden musste, mahnt zum Abwarten auf Benchmarks und Technik-Analysen. ComputerBase hatte einen Technik-Test geplant, allein fehlte dafür die letzten Tage die Kapazität.
Fazit
Berichte über die finale Version von Lego Batman: Legacy of the Dark Knight belegen am Ende, dass der Titel in der Vorschau fast noch zu verhalten betrachtet wurde. Stärken und Schwächen bleiben, als Gesamtpaket und in Gänze begeistert das Spiel aber noch einmal mehr als in der Betrachtung eines Ausschnitts. Batman macht schlicht viel Spaß, lässt sich auch bei kritischeren Stimmen vernehmen. Es sei „gerade zu unmöglich keinen zu haben“ (Push Square). Auf dem PC mahnt Erfahrung aber eher zur Vorsicht und zum Abwarten auf Technik-Analysen.
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Ja sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt
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Ich leihe es mir aus
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Crystaldiskinfo 9.9.0: Tool markiert gefälschte Samsung-SSDs als „Fake“

Zuletzt mehrten sich Berichte über gefälschte Samsung-SSDs. Der Entwickler des Tools CrystalDiskInfo trägt dem Umstand Rechnung und führt ein „Fake“-Label für solche Fälschungen ein. Nach welchen Kriterien dabei geprüft wird, ist allerdings unklar.
In Zeiten extrem hoher SSD-Preise, die inzwischen gut doppelt so hoch wie im vergangenen Herbst ausfallen, wittern Betrüger das große Geschäft. Sie bringen gefälschte SSDs, gerne vom Marktführer Samsung, in den Umlauf, die auf den ersten Blick oftmals nicht als solche zu erkennen sind. Auch einen Leser von ComputerBase hatte es jüngst erwischt. Seine Fotos zeigen eine täuschend echt wirkende Verpackung einer Samsung 990 Pro. Nur die blaue statt sonst schwarze SSD-Platine stimmte misstrauisch. Letztlich lieferten Tools eindeutige Hinweise auf die Fälschung, die in diesem Fall allerdings nicht einmal funktionierte.
CrystalDiskInfo führt Fake-Label ein
Bei weniger deutlichen Anzeichen einer Fälschung ist es hilfreich, wenn Überwachungstools direkt Alarm schlagen. Das will jetzt die neue Version 9.9.0 des beliebten Datenträgertools CrystalDiskInfo leisten. Laut Entwickler sollen gefälschte Samsung-SSDs nun deutlich mit dem Label [FAKE] markiert werden. Ein auf X geteilter Screenshot zeigt die neue Funktion in Aktion.
Bei der oben erwähnten Fälschung einer Samsung 990 Pro meldete das Tool diese mit korrektem Namen. Lediglich seltsame Angaben zur Speicherkapazität sowie eine unübliche Firmware-Version lieferten konkrete Hinweise auf den Betrug.
Nach welchen Kriterien CrystalDiskInfo nun prüft, ob es sich um eine Fälschung handelt, verraten die Release Notes nicht. Es ist aber denkbar, dass solche Unstimmigkeiten in der Software quasi einen Alarm auslösen und der Datenträger folglich als „Fake“ markiert wird. Ein solcher Hinweis ist dann auch für weniger versierte Anwender zu erkennen.
Wünschenswert wäre sicher ein herstellerübergreifender Fake-Alarm. Doch insbesondere SSDs von Samsung geraten immer wieder ins Visier der Betrüger. Auch das Hersteller-Tool Samsung Magician liefert indirekte Hinweise auf eine Fälschung, wenn zum Beispiel einige Funktionen nicht unterstützt werden. Ein Fake-Label wäre beim Hersteller-Tool aber auch nicht verkehrt.
Was bringt Version 9.9.0 noch?
Flash-Controller der Serie JMicron JMS59x werden von der neuen Version nun unterstützt. Ein Problem mit dem JMS586 sei wiederum behoben. Zudem sei die Sicherheit beim Ladevorgang der DLL verbessert worden.
- Added: [FAKE] label support for counterfeit Samsung SSDs
- Added: Support for JMicron JMS59x
- Fixed: JMS586 New was not working properly
- Improved: Security of DLL loading process
Im Anschluss kann die aktuelle Version CrystalDiskInfo 9.9.0 über den Download-Bereich von ComputerBase heruntergeladen werden.
Downloads
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4,9 Sterne
CrystalDiskInfo ist ein umfangreiches Analyse-Tool für Festplatten und SSDs sämtlicher Hersteller.
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Ultrastar DC HC6100: WD bewirbt erste HDDs mit Post-Quanten-Kryptographie

Mit der rasch steigenden Rechenleistung sind einst sichere Verschlüsselungsmechanismen gar nicht mehr so sicher. WD stellt jetzt die nach eigenen Angaben „ersten HDDs mit quantenresistenten Algorithmen“ vor. Die Festplatten der Serie Ultrastar DC HC6100 UltraSMR nutzen dafür die sogenannte Post-Quanten-Kryptographie (PQC).
Es ist eine Investition in die Zukunft, denn noch stehen Quantencomputer ganz am Anfang. Doch später könnten sie die bisher gängigen asymmetrischen Kryptosysteme besonders leicht aushebeln, so das Risiko. Die Post-Quanten-Kryptographie sollen hingegen auch Quantenrechner nicht knacken können.
Post-Quanten-Kryptographie (englisch post-quantum cryptography, PQC) bezeichnet ein Teilgebiet der Kryptographie, das sich mit kryptographischen Primitiven befasst, die im Gegensatz zu den meisten aktuell verwendeten asymmetrischen Kryptosystemen selbst unter Verwendung von Quantencomputern praktisch nicht zu entziffern sind.
Die neuen Festplatten der Serie Ultrastar DC HC6100 UltraSMR „bieten einen PQC-fähigen Secure Boot und Firmware-Schutz“ wirbt WD in einer aktuellen Pressemitteilung. Dabei sollen längere Sicherheitsschlüssel und verbesserte Algorithmen zum Einsatz kommen. Es wird aber zusätzlich auf „hardwarebasierte Sicherheitselemente“ gesetzt. Damit sollen HDDs von der Fertigung bis zum Einsatz beim Kunden zum Beispiel vor Firmware-Fälschungen geschützt werden. Auch sogenannte HNDL-Angriffe („Harvest Now, Decrypt Later“) sollen unterbunden werden.
Die laut WD wichtigsten Elementen der PQC-Implementierung lauten wie folgt:
- Algorithmusauswahl: ML-DSA-87 (NIST FIPS 204) für hochsichere Codesignierung, kombiniert mit Dual-Signing auf Basis von RSA-3072. So werden bewährte und neue kryptografische Verfahren miteinander verbunden, um robuste und resiliente Sicherheit zu gewährleisten.
- Infrastrukturbereitschaft: PQC-fähige Public-Key-Infrastruktur (PKI) sowie Workflows für Hardware-Sicherheitsmodule (HSM), die Schlüsselausstellung, Rotation und Lebenszyklusmanagement unterstützen.
- Betriebskontinuität: Dual-Signing- und Rollback-Sicherheitsmechanismen, die eine Einführung über heterogene Geräteflotten hinweg ermöglichen, ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.
WD spricht von den ersten HDDs „mit NIST-zugelassenen quantenresistenten Algorithmen“. NIST ist die Abkürzung für das National Institute of Standards and Technology. Die US-Behörde mit Sitz in Gaithersburg (Maryland) ist für Standardisierungsprozesse und Messtechnik zuständig. Das NIST hatte auch frühere Verschlüsselungsstandards wie den bekannten Advanced Encryption Standard (AES) verabschiedet.
Ultrastar DC HC6100 macht den Anfang
Die besagte HDD-Serie Ultrastar DC HC6100 für Unternehmen macht den Anfang und befinde sich bereits bei mehreren Hyperscale-Kunden in der Qualifizierung. In diesem Kundenstamm herrsche bereits ein starkes Interesse an quantenresilienten Speicherarchitekturen, so WD.
Was diese Festplatten mit „hoher Kapazität“ sonst so bieten, bleibt aber vorerst unbekannt. „UltraSMR“ weist zumindest auf überlappende Spuren (Shingled Magnetic Recording) hin. Die bisherige HC690-Serie ist mit Speicherkapazitäten von bis zu 32 TB erhältlich, bietet aber noch keine Post-Quanten-Kryptographie.
Künftig will WD die PQC-Funktionalität auf weitere Enterprise-Festplatten ausweiten.
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