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Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Test
Thunderbolt 5, DisplayPort 2.1 und ein interner M.2-Steckplatz für SSDs: Mit der Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station liefert Ugreen aktuelle Technik für aktuelle Notebooks, die sich mit bis zu 140 Watt bei 240 Watt Gesamtleistung laden lassen. Im Test offenbart das Dock nur eine einzige Schwachstelle.
Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist das neue Flaggschiff von Ugreen mit 17 Anschlüssen für Datenübertragung, Video, Netzwerk, Speicher und Stromversorgung und einer integrierten M.2-Speichererweiterung fürs Notebook. Die Docking Station ist also nicht mehr nur Bindeglied zwischen Notebook, Monitor, Peripherie und Speichermedien, sondern kann mit einer M.2-SSD selbst zum externen Speicher werden. Mit Thunderbolt 5 erreicht das Dock eine Bandbreite von bis zu 120 Gbit/s (unidirektional) beziehungsweise 80 Gbit/s (bidirektional). Um nicht nur das verbundene Notebook mit Energie zu versorgen, sondern auch alle angeschlossenen Geräte und Medien, liefert die Docking Station eine Gesamtleistung von 240 Watt.
Diese Leistung und Technik hat einen hohen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station beträgt 459,99 Euro. Zum Verkaufsstart kostet sie allerdings mit 69 Euro Rabatt vorerst nur 390,99 Euro. Ugreen gewährt auf die Docking Station zwei Jahre Garantie.
Die Anschlüsse des Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5
Für die Verbindung zwischen der Ugreen Docking Station und dem Notebook kommt Thunderbolt 5 zum Einsatz. Ein passendes Kabel liefert Ugreen mit. Thunderbolt 5 liefert bis zu 120 Gbit/s in eine Richtung und bis zu 80 Gbit/s bei dem Datentransfer in beide Richtungen. Das ist eine Verdopplung der Bandbreite gegenüber Thunderbolt 4, das bis zu 40 Gbit/s übertragen kann.
Zu beachten ist, dass bei Windows-Notebooks keine Thunderbolt-3-Geräte unterstützt werden. Geräte mit Thunderbolt 5, Thunderbolt 4 und USB 4 werden hingegen unterstützt. Bei MacBooks können allerdings auch die M1-, M2- und M3-Modelle mit Thunderbolt 3 genutzt werden.
Über den Thunderbolt 5 Upstream zum Notebook kann das verbundene Gerät auch mit bis zu 140 Watt geladen werden. Selbst stromhungrige Notebooks lassen sich so mit Energie versorgen, sofern sie das Laden über Thunderbolt unterstützen.
An der Vorderseite finden sich davon folgende Anschlüsse: Power-Taste, 3 × USB-C, TF- und SD-Kartenleser und der Audio-Combo-Anschluss für ein Headset mit Mikrofon. Der TF-/SD-Kartenleser unterstützt Karten bis zu 312 MB/s. An der Rückseite sind dementsprechend folgende Anschlüsse platziert: Audio-In und Audio-Out, 3 × USB-A, LAN mit 2,5 Gbit/s, DisplayPort 2.1, 2 × Thunderbolt 5 (Downstream), Thunderbolt 5 Upstream und der Stromanschluss für das externe Netzteil, das bis zu 240 Watt liefert.
Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 misst 13,3 × 13,3 × 5,5 cm und wiegt ohne externes Netzteil rund 870 Gramm.
Transferraten der Anschlüsse
Für einen Test der Transferraten der unterschiedlichen Anschlüsse greift ComputerBase auf eine externe Thunderbolt-3-SSD, eine an einem SATA-USB-A-Adapter betriebene Samsung 840 Pro und die Seagate Innov8, eine externe USB-3.1-HDD, zurück. Bei allen wird die Übertragungsgeschwindigkeit zum Notebook mit ihrem jeweiligen Anschluss ermittelt, wobei 10 GB übertragen werden.
Sowohl über Thunderbolt, USB-A als auch USB-C sind die Transferraten über das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nahezu identisch zu denen, die erzielt werden, wenn die jeweiligen Speichermedien direkt an das Notebook angeschlossen werden. Ob der externe Speicher langsam oder schnell ist, spielt dabei keine Rolle.
Der Netzwerkanschluss des Ugreen-Docks bietet 2,5 Gbit/s und ist somit auf schnellere Netzwerke ausgelegt, auch wenn noch keine 10 GbE geboten werden. Ein angeschlossenes Notebook muss so aber nicht auf WLAN zurückgreifen, sondern kann automatisch den schnelleren LAN-Anschluss nutzen. Um die Bandbreite des LAN-Ports zu testen, kommt die Thunderbolt-3-SSD zum Einsatz, die am Dock angeschlossen ist und auf die über das Netzwerk zugegriffen wird. Dafür ist das Ugreen-Dock an einen 10-Gigabit-Switch angeschlossen, mit dem auch ein PC verbunden ist, der über eine 10-Gigabit-Netzwerkkarte verfügt. Die Transferrate von der Thunderbolt-3-SSD zum Computer liegt bei rund 261 MB/s, womit das Schnittstellenlimit der 2,5-Gigabit-LAN-Verbindung des Docks erreicht wird.
Die Ladeleistung des Ugreen-Docks
Bis zu 240 Watt soll die Docking Station maximal bereitstellen können, wobei hierzu auch die Leistungsaufnahme des Docks selbst und der M.2-SSD gezählt werden muss, sofern eine verbaut wird. Die Docking Station allein benötigt rund 10 bis 15 Watt während des Betriebs – im eingeschalteten Stand-by ohne verbundene Geräte zeigt das Messgerät 0 Watt an.
Über die beiden linken USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite werden 60 Watt unterstützt, die allerdings auf beide Anschlüsse aufgeteilt werden. Wird nur ein Gerät verbunden, kann dieses allein bis zu 60 Watt nach PD abrufen, was im Test zum Beispiel mit dem Aufladen der Ugreen Nexode Powerbank 20k 165W (Test) auch problemlos geklappt hat. Werden zwei Geräte verbunden, stehen diesen zusammen maximal 60 Watt zur Verfügung, jedem dann jedoch noch maximal 30 Watt. Es kann also nicht ein Gerät 50 Watt und das andere 10 Watt abrufen. Wie schnell der dritte USB-C-Anschluss Geräte lädt, gibt Ugreen nicht an. Die beiden hinteren Thunderbolt-5-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 15 Watt. Die USB-A-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 4,5 Watt.
Wer nur diese Leistungsaufnahmen addiert, kommt bereits auf 243,5 Watt Gesamtleistung. Alle Ports gleichzeitig liefern diese Leistung also nicht. Ugreen erklärt gegenüber ComputerBase, dass die Ladeleistung der Ports dynamisch dem Bedarf angepasst wird, sofern das Limit von 240 Watt überschritten wird – was in der Praxis sehr selten der Fall sein dürfte.
Bis zu 3 externe Displays
Bis zu drei Displays können über den DisplayPort 2.1 und die beiden Thunderbolt-5-Anschlüsse mit der Docking Station verbunden werden. Ob drei Displays auch angesteuert werden können, hängt vom Notebook und dessen Grafikchip ab. M4-MacBooks unterstützen beispielsweise zwei externe Displays mit bis zu 6K@60Hz. M1-, M2- und M3-MacBooks mit Thunderbolt 3 unterstützen hingegen maximal ein externes Display mit 4K@60Hz. Über das Ugreen-Dock kann ein einzelner Monitor theoretisch mit bis zu 8K bei 60 Hz angesprochen werden.
Auch schnelle Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz bei 4K-Auflösung sind mit dem Dock dank TB5 mit DP Alt Mode und DisplayPort 2.1 jedoch kein Problem.
HDMI wird am Gerät selbst nicht geboten, aber ein USB-C-zu-HDMI- oder DisplayPort-zu-HDMI-Adapter kann problemlos genutzt werden, wenn der Monitor dies erfordert.
M.2 für schnellen Speicher
An der Unterseite des Docks ist eine Abdeckung mit einer Schraube, unter der sich der M.2-Steckplatz verbirgt. In diesen kann eine M.2-NVMe-SSD eingesetzt werden. Als Formate werden 2230, 2242, 2260 und 2280 unterstützt. Bis zu 8 TB lassen sich so derzeit zusätzlich im Dock unterbringen, auf die von verbundenen Geräten jederzeit zugegriffen werden kann. So lässt sich theoretisch auch bei Notebooks, bei denen sich der interne Speicher nicht erweitern lässt, dieser einfach vergrößern, ohne dass eine externe SSD per USB verbunden werden muss.
Der M.2-Anschluss ist nach PCIe Gen4 x4 angebunden, unterstützt also in der Theorie einen Datendurchsatz von knapp 8 GB/s.
Für die Kühlung der eingesetzten M.2-SSD liegt ein Wärmeleitpad bei, das die Unterseite der Abdeckung mit der SSD verbindet.
Transferrate der internen M.2-SSD
Als interne M.2-NVMe-SSD kommt eine Samsung 980 Pro mit 1 TB (Test) zum Einsatz, die je nach Test 3.600 bis knapp 4.000 MB/s erreicht.
Mit einer realen Datenübertragungsrate im Test von 3.888 MB/s (lesend) wird diese Leistung auch beim Einbau der SSD in das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 beim Zugriff über das verbundene Notebook abgerufen. Beim Schreiben auf die SSD im Dock wird diese Geschwindigkeit mit knapp 2.000 MB/s im Test nicht ganz erreicht, aber im Alltag reicht das immer noch mehr als aus.
Aktive Kühlung
Bis zu 240 Watt Leistung und schnelles Thunderbolt 5 lassen sich trotz massivem Gehäuse nicht gänzlich passiv kühlen. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nutzt deshalb einen kleinen Lüfter am hinteren Boden, der warme Luft nach hinten aus der Docking Station bläst und über die Seiten frische Luft einsaugt. Auf diese Weise soll aber auch ein dauerhaft stabiler Betrieb unter Maximalbelastung gewährleistet sein. Die Betriebstemperatur gibt Ugreen mit 0 bis 40 Grad Celsius an.
Schon bei geringer Leistungsaufnahme von nur rund 15 Watt, die erreicht wird, indem ein aufgeladenes MacBook Air M4, eine SSD im Dock, LAN und zwei Monitore verbunden sind, läuft der integrierte Lüfter nach kurzer Zeit an. In ruhiger Umgebung ist er hörbar, wenn es ansonsten still ist. Nicht störend laut, durchaus sehr leise, aber eben hörbar. Dafür dreht er auch bei 60 Watt Last nicht auf, sondern bleibt auf diesem leisen Niveau. Auch ohne installierte M.2-SSD zeigt sich dieses Verhalten. Hier hängt es vor allem davon ab, was für ein Notebook man nutzt. Hat dieses schon einen hörbaren Lüfter, wird dieser das Dock übertönen. Ist das Notebook hingegen im Alltag unhörbar leise und es auch ansonsten ruhig, wird man den Lüfter des Ugreen-Docks hören.
Dabei scheint durchaus noch Spielraum zu bestehen, den Lüfter erst später einzuschalten. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Docking Stations wird das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 im normalen Betrieb gerade einmal handwarm – an manch anderer Docking Station verbrennt man sich hingegen fast die Finger. Viele Nutzer dürften ein wärmeres Gehäuse mit lüfterlosem Betrieb vorziehen.
Fazit
Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist mit sehr vielen Anschlüssen und sogar einem internen M.2-Steckplatz für SSDs ausgestattet und verrichtet ihren Dienst im Test zuverlässig und problemlos. Angeschlossene Geräte werden jederzeit zuverlässig erkannt und mit dem Notebook verbunden und auch die interne SSD lässt sich als externe Speichererweiterung, die immer automatisch mit dem Notebook verbunden wird, schnell ansprechen.
Mit insgesamt bis zu 240 Watt Ausgangsleistung wird nicht nur das Notebook mit bis zu 140 Watt schnell geladen, sondern über USB-C lassen sich bei Bedarf bis zu 60 Watt für ein Smartphone oder Tablet abrufen.
Nutzt man die beiden Thunderbolt-Anschlüsse an der Rückseite für Displays, steht kein Thunderbolt-Port mehr für Peripherie zur Verfügung. Besitzt man ein externes Speichermedium, das über Thunderbolt angeschlossen werden soll, um maximale Leistung zu erzielen, sollte man deshalb den DisplayPort des Ugreen-Docks nutzen. Schnelle Bildwiederholraten externer Monitore sind dank der aktuellen Anschlüsse kein Problem für die Docking Station von Ugreen.
Nicht jedem gefallen wird, dass an der Vorderseite ausschließlich USB-C-Anschlüsse platziert sind und nicht wenigstens auch ein USB-A-Anschluss für klassische USB-Sticks. Da die Rückseite des Docks häufig mit Kabeln belegt und schlecht zugänglich ist, wird man für USB-A deshalb schnell wieder zu einem Adapter greifen.
Ein Manko und für viele wahrscheinlich ein entscheidendes, ist der integrierte Lüfter, der schon bei geringer Last nach kurzer Zeit anspringt und dann auch dauerhaft läuft. Er ist zwar sehr leise, auf dem Schreibtisch bei ansonsten lautloser Umgebung jedoch zu hören. Ärgerlich, zumal die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Betrieb selbst mit eingebauter SSD kaum warm wird. Hier hätte Ugreen also vielleicht noch etwas Spielraum gehabt, den Lüfter erst bei höheren Temperaturen drehen zu lassen.
An Technik und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Sie fällt hervorragend aus. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station von 459,99 Euro hat die üppige Ausstattung allerdings auch ihren Preis. Zum Verkaufsstart kostet sie derzeit mit 69 Euro Rabatt 390,99 Euro*.
Die Anker Prime TB5 Docking Station mit 14 Anschlüssen kostet derzeit hingegen 419 Euro*. Die CalDigit TS5 Plus bietet mit 20 Anschlüssen zwar noch mehr, ist aber selbst für 600 Euro* schlecht verfügbar und soll zudem starke Probleme mit Überhitzung haben.
ComputerBase hat die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station leihweise von Ugreen zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.
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DLC für Doom: The Dark Ages: Mit Revelations friert die Hölle zu

Der Doom Slayer vereitelt dämonische Pläne bis die Hölle zufriert. In Revelations für Doom: The Dark Ages (Test) passiert genau das. Mit dem vereiteln von schurkischen Absichten hört der meist stille Serienprotagonist trotzdem nicht auf. Er bekommt dafür sogar eine neue Waffe an die Hand.
Angekündigt war ein DLC für The Dark Ages schon lange, spekuliert wurde, dass er umfangreich ausfällt. Dazu verliert Microsoft kein Wort, erläutert nun aber worum es im Spiel geht. Der Doom Slayer landet nun im Fegefeuer und soll sich dort „verstörenden Wahrheiten“ stellen und „mithilfe eines Verbündeten neue Stärke schöpfen“ um aus dem „Gefängnis seines Geistes“ zu entkommen. Der DLC schlägt damit ein neues Story-Kapitel der Serie auf, von dem immer noch unklar ist, welchen Mehrwert es in diesem Umfang ausgebreitet schafft.
Diese Inhalte warten
Spannender ist, was der DLC an eigentlichem Inhalt zu bieten hat. Auf der Liste hat Entwickler id Software anspruchsvollere Rätsel, neue Dämonen und Mysterien. Darüber hinaus wird das Repertoire im Kampf erweitert. Der neue Kettenspeer soll „Kraft und Beweglichkeit“ kombinieren. Das deutet eine Rückkehr schnellerer Gameplay-Optionen an; in Dark Ages wurde das Tempo der vorherigen Teile etwas zurückgefahren, er gilt deshalb als tendenziell schwächster Teil seit dem Doom-Reboot. Ein gutes Spiel ist er trotzdem. Wie sich der Speer auswirkt, ist noch unklar, trotz Veröffentlichung in vier Wochen ist vom Gameplay nichts zu sehen, der Trailer konzentriert sich auf den offenbar wichtigsten Part von Doom: Die Story.
Revelations ist Teil der Premium-Ausgabe von The Dark Ages. Vorbestellungen sind nur über das rund 35 Euro teure Upgrade auf die Premium Edition möglich, einzeln wird es den DLC erst zur Veröffentlichung am 7. Juli geben. Er kostet einzeln rund 20 Euro.
Ein Update für alle
Am gleichen Tag wird das „Ripatorium“ des Spiels per Patch ausgebaut. Der Arena-Modus soll sich dann stärker an individuelle Bedürfnisse anpassen lassen. Besitzer des DLCs erhalten drei neue Karten, Dämonen und neue Waffen im Ripatorium, nachdem sie den Story-Modus abgeschlossen haben.
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XBOX Series X25: Microsoft spendiert der Series X eine transparente Hülle

Zum 25. Jubiläum der Marke Xbox legt Microsoft die Xbox Series X mitsamt Gamepad als limitierte Variante mit grünlich-transparenter Verkleidung auf. Bei den Spezifikationen und der Leistung ändert sich nichts. Die Sonderedition soll im November 2026 erscheinen. Noch ist unklar, ob sie das auch in Europa tun wird.
Grün-transparent wie die erste Xbox vor 24 Jahren
Die erste Xbox-Konsole erschien in den Vereinigten Staaten am 15. November 2001. Das Datum jährt sich diesen Herbst zum 25. Mal, was Microsoft zu einer Sonderauflage der aktuellen Konsolengeneration veranlasst. Die Wahl fiel ausschließlich auf die stärkere der beiden Series-Modelle, die Xbox Series X. Konkret handelt es sich um die mit 1 TB SSD-Speicherplatz ausgestattete Variante mit optischem Laufwerk, der Microsoft eine Hülle aus transparentem Kunststoff mit grünlicher Tönung verpasst hat. Inspiriert sei das Erscheinungsbild von eben jener ersten Xbox-Konsole, die im Jahr 2002 zum ersten Geburtstag bereits in transparentem Grün gekleidet wurde – ebenfalls als Sonderedition, damals limitiert auf 200.000 Exemplare.
Heute wie damals umfasst das neue Erscheinungsbild außerdem den zugehörigen Controller. Zur Konsole selbst verrät Micrsofot, dass das Xbox-Logo nach dem Start grün aufleuchte. Außerdem soll es noch weitere Überraschungen geben, zu denen sich der Hersteller noch nicht geäußert hat. Bei der Leistung bleibe wiederum alles beim Alten: Die Xbox Series X25 entspreche bei der Hardware exakt einer herkömmlichen Xbox Series X. Weiterhin kommen also 8 Zen-2-Kerne und 54 CUs RDNA 2 zum Einsatz.
Im Paket sollen die limitierte Konsole und das Gamepad im November erscheinen. Microsoft spricht von einer Verfügbarkeit in „ausgewählten Regionen“. Damit ist noch nicht bekannt, ob es die Sonderauflage auch nach Europa schaffen wird. Zur unverbindlichen Preisempfehlung und möglichen Vorbestellungen will sich der Hersteller ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt äußern. Keine Informationen gibt es ebenso zur Stärke der Auflage. Fest steht allerdings, dass es den grünlich-transpartenten Xbox Wireless Controller auch separat geben soll.
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007 First Light: Neue Mission für die Kampagne und mehr sollen kommen
Mit 007 First Light ist IO Interactive ein Kassenschlager gelungen. Zum Summer Game Fest geben die Entwickler jetzt mit zwei Trailern einen groben Eindruck davon, was Spieler in den kommenden zwölf Monaten an weiteren Inhalten erwarten können. Um eine vollständige Roadmap handelt es sich bei der Ankündigung aber nicht.
Neue Missionen für Kampagne und TacSim
Denn entgegen einem konkreten Fahrplan, wann Spieler mit welchen neuen Inhalten rechnen können, geben die Entwickler lediglich einen Überblick über verschiedene Bereiche, in denen es zu einem unbestimmten Zeitpunkt Updates geben soll.
Bei der vielleicht größten Ankündigung, mit der aber augenscheinlich als letztes zu rechnen ist, handelt es sich um eine vollwertige neue Mission, mit der IO Interactive die Kampagne fortsetzen möchte. Der Piratenkönig Bawma, mit dem – Achtung, Spoiler – der britische Geheimdienst im Laufe der Handlung des Agenten-Abenteuers eine Allianz geschmiedet hat, fordert James Bonds Hilfe an. Es gehe um „eine äußerst heikle Angelegenheit“, wie ein Teaser-Trailer verkündet; weitere Details bleiben aber aus. Überdies bleibt unklar, ob es sich bei der neuen Mission um ein kostenloses Update, einen kostenpflichtigen DLC oder eine vollwertige Story-Erweiterung handeln wird.
Angekündigt haben die Entwickler zudem New Game+ für die gesamte Kampagne. Hier steht aber ein Fragezeichen, weil 007 First Light eigentlich kaum eine Meta-Progression über die Handlung hinweg bietet; so gibt es etwa keinen Fertigkeitenbaum. Im Laufe der Kampagne werden lediglich eine Hand voll Gadgets und später ein Schalldämpfer für James‘ Pistole freigeschaltet.
Die weiteren neuen Inhalte beziehen sich weitestgehend auf den TacSim-Modus. Hier soll es neue Herausforderungen und damit neues Gameplay geben. Die Rede ist von Missionen im Q-Lab, in der Slowakei, auf dem Piraten-Schwarzmarkt in Mauretanien und im Luxus-Resort Pearl in Vietnam. Zudem wird es mit der G2-Brille ein neues Gadget geben und auch neue Fahrzeug-Herausforderungen werden genannt. Gemeinhin planen die Entwickler, den TacSim-Modus fortlaufend mit neuen Gadget-Upgrades, Waffen und kosmetischen Inhalten zu versorgen. Zudem ist ein Fotomodus geplant.
Pathtracing und der Switch-2-Port machen den Anfang
Darüber hinaus verweist IO Interactive erneut auf die bevorstehende Veröffentlichung für die Switch 2. Ursprünglich sollte das Bond-Abenteuer auf der Nintendo-Konsole zeitgleich zu PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen, wurde dann aber auf den Sommer 2026 verschoben. Ein konkretes Datum steht noch aus.
Gleiches gilt für das Pathtracing-Update für den PC, an dem die Entwickler zusammen mit Nvidia arbeiten. Wenn sich aus dem Schaubild zu den neuen Inhalten eine Reihenfolge ableiten lässt, stehen Pathtracing und der Switch-2-Port als erstes an.
Kein Wort zu FSR 4
Was PC-Spieler mit Radeon-Grafikkarte bei all den Ankündigungen wiederum schmerzlich vermissen dürften, ist FSR 4. Aktuell steht in 007 First Light Nvidias volles DLSS-4.5-Paket gegen AMDs veraltetes und deutlich schlechteres FSR-3.1-Upsampling mit in diesem Fall obendrein minderwertiger Kantenglättung. Aufgrund einer sonderbaren Implementierung ist auch per Treiber kein Upgrade auf FSR 4.1 möglich, womit das Bond-Abenteuer auf Radeon-Grafikkarten technisch zur Zumutung wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, aber IO Interactive sitzt das Thema bislang aus.
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