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Veränderte Markenstrategie: So steuert McDonald’s sein Marketing von „Buy us“ zu „Why us“
Im November 2025 hatte Stijn Mentrop-Huliselan, CMO bei McDonald’s Deutschland, im HORIZONT-Interview angekündigt, die Werbung des Fastfood-Riesen deutlich stärker auf Markenwerte auszurichten. Wenige Monate später sind die ersten Früchte des neuen Kurses zu sehen – und das ganz ohne Agenturwechsel.
Wenn Marketingentscheider Sätze sagen, wie „Mein Ziel ist es, kreativ wirklich großartige Dinge zu schaffen“ oder „Wir haben uns bisher sta
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Social Ads: Meta definiert Link-Metrik neu
Besser messen: Meta vereinfacht die Analyse von Klicks und anderen Social-Media-Interaktionen wie Shares mit neuen Metrikbezeichnungen. Das optimiert auch den Vergleich mit Dritt-Tools wie Google Analytics.
Nach Angaben des World Advertising Research Center (WARC) sind soziale Medien inzwischen der führende Kanal für Werbeausgaben – sogar vor Search-Umgebungen. Das nimmt kaum wunder, immerhin bringen TikTok, YouTube, Instagram, Facebook, aber auch Reddit, Pinterest, Snapchat und Co. immerzu neue Werbelösungen auf den Markt. Gerade Meta fördert die Werbemonetarisierung in Social Media extrem. Jüngst wurden zum Beispiel die Threads Ads weltweit ausgerollt. Und auf WhatsApp werden User demnächst allerorten im Updates Tab Werbung neben Status-Meldungen und bei den Channels sehen. Doch die Messung des Werbeerfolgs von Social-Media-Kampagnen birgt immer Herausforderungen. Wie können Advertiser und Social Media Manager bestmöglich evaluieren, welchen konkreten Einfluss eine Anzeige gehabt hat? Auf diese Frage gibt Meta jetzt neue Antworten und ändert die Definition von Click-Through-Attribution und Engaged-Through-Attribution. Immerhin sind die Interaktionsmöglichkeiten mit Anzeigen in den sozialen Medien besonders vielfältig.
Meta launcht Threads Ads weltweit

Keine Unklarheit mehr bei Klicks: Meta passt Click-Through-Attribution an und vereinfacht Vergleich zu Google Analytics und Co.
Bisher hat Meta bei der Attribution von Links diverse Link-Interaktionen mit den Ads in sozialen Medien berücksichtigt. Neben Klicks auf Links wurden zum Beispiel Likes, Saves und Shares mitgezählt. Da aber aber viele andere Third-Party-Dienste zum Reporting in diesem Kontext einzig und allein Klicks auf Links attribuieren, kann es zu unterschiedlichen Messwerten und Verwirrung bei Advertisern kommen. Diese Ungereimtheiten zwischen dem Meta Ads Manager und Third Party Tools möchte Meta jetzt aber ausräumen. Deshalb wird die Klickmessung angepasst. Neuerdings werden nur noch Klicks auf Links als Click-Through bei Website und In-Store Conversions attribuiert. Das soll die Vergleichbarkeit bei der Analyse optimieren, etwa wenn über Meta und Dienste wie Google Analytics ein Reporting erstellt wird. Vinee McCracken, Director of Social bei Mpix, sieht darin Vorteile:
I’m glad that Meta is making this change to help me see customer behaviors more cleanly, as opposed to everything being lumped into one bucket. I understand why click attribution was what it was, but this change makes a ton of sense and gives us a bit more information and granularity to help us understand what we’re seeing, which ultimately gives me a stronger level of confidence in understanding the impact of my Meta ads.
Die Änderung wird im Laufe des Monats ausgerollt und nach und nach bei den Advertisern auftreten. Sie sehen dann eine Anpassung im Meta Ads Manager. Eine Änderung der Kosten gibt es nicht, es handelt sich nur um eine neue Kategorisierung der Messgröße.
Engaged-View-Attribution zeigt auf, welchen Einfluss Social-Interaktionen für Ads haben
Damit fortan auch die Interaktionen abseits der Link Klicks klar definiert als Messgröße eingeordnet werden können, subsumiert Meta diese unter der Engaged-View-Attribution. Allerdings wird diese in Zukunft Engage-Through-Attribution heißen, um dem Namen nach der gleichen Systematik wie Click-Through-Attribution zu folgen. Die Attribution betrifft Shares und Likes sowie Saves und Kommentare. Außerdem werden sogenannte Engaged Views miteinbezogen. Dabei handelt es sich um Videoansichten von mindestens fünf Sekunden. Zuvor lag der Wert bei zehn Sekunden, doch Meta meint:
Our belief is that this shorterwindow will provide a more accurate indicator of an engaged view, which should ultimately help improve advertiser performance as they use this for optimization.
So gibt der Tech-Konzern an, dass 46 Prozent der Online-Kauf-Conversions bei Reels inzwischen innerhalb der ersten zwei Sekunden Aufmerksamkeit für Video-Ads von Meta zustande kommen. Die Daten für die Erkenntnis stammen allerdings aus einer Erhebung von 2024; heute könnte es schon anders aussehen. Als View-Through wird schließlich eine einfache Impression eingeordnet.

Aktuell arbeitet der Tech-Konzern mit Third Party Analytics Providern wie Northbeam und Triplewhale, um sowohl Klicks als auch Views als Metrik in deren Attributionsmodelle zu integrieren, sodass Advertiser besser erkennen können, welche Interaktion spezifischen Einfluss auf den Kampagnenerfolg hat. Das Update zur Messung soll Meta Advertisern dabei helfen, ihre Werbeerfolge im gesamten digitalen Ökosystem besser analysieren zu können.
Don’t do it perfect:
Instagrams neue Dos und Don’ts für Reels

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FIFA World Cup 2026: Bitburger bringt zur Fußball-WM Dosen im Deutschland-Look
Bitburger war exklusiver Bierpartner der Uefa während der Fußball-EM 2024.
Die Bitburger Brauerei möchte zur kommenden Fußball-Weltmeisterschaft die Kronkorken knallen lassen. Dafür hat sich der Hersteller einiges einfallen lassen. Neben limitierten Dosen sollen Aktionen nicht nur die Stimmung verbessern.
„Fußball und Bitburger gehören einfach zusammen“, sagt Hagen Schlüter, Head of Marke Bitburger, in der Mitteilung zu den Aktivierungsm
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Claude macht Memory Import von ChatGPT und Co. kostenlos
Anthropics Claude wächst aktuell rasant und macht den Wechsel von ChatGPT und Gemini mit dem Memory Import einfacher denn je, jetzt auch kostenlos. Außerdem erhält Claude Code einen hilfreichen Voice Mode.
In den App Store Charts steht Claude derzeit ganz oben, vor ChatGPT und Gemini. Die AI hat jüngst enormen Aufwind erhalten, nachdem das Unternehmen Anthropic einen kritischen Deal mit dem US-Verteidigungsministerium ablehnte. Während OpenAI einen Vertrag mit dem Ministerium abgeschlossen hat und sich seither mit öffentlicher Kritik und sogar Boykottaufrufen auseinandersetzen muss, inszeniert sich Claude als prominente Alternative. Nicht nur der Umstand, dass die KI-Umgebung werbefrei bleiben soll, hilft dem KI-Unternehmen dabei. Vor allem ein neues Tool unterstützt viele User beim aktiven Wechsel von ChatGPT oder auch Google Gemini zu Claude: der Memory Import. Dieses Tool stellt Anthropic jetzt umfassend bereit und kündigt zudem ein großes Update für den Einsatz von Claude Code an.
Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott
– mitten im Kriegstaumel

Claude Code: Memory Import jetzt kostenfrei
Wer bei diversen KI-Diensten gespeicherte Erinnerungen hat, kann diese jetzt dank Claude Memory Import direkt in die Anthropic-KI integrieren. So wird es Usern leicht gemacht, umfassende Kontexte aus zahlreichen Konversationen, etwa mit ChatGPT, als Grundlage für die Claude-Nutzung zu übertragen. Das erleichtert den Wechsel von einem KI-Dienst zum anderen ungemein. Die User können gleichzeitig auch ihre Claude-Erinnerungen herunterladen und exportieren. Die Funktion stellte Anthropic erst vor wenigen Tagen für zahlende Nutzer:innen bereit. Jetzt ist sie ebenso für alle User verfügbar, die Claude kostenlos nutzen. Das dürfte die Wechselbereitschaft Einzelner noch bestärken. Zugriff auf die hilfreiche Funktion erhalten die User über die Einstellungen. Dann können die Nutzer:innen mit einem vorgefertigten Prompt in anderen KI-Diensten nach der Zusammenfassung und dem Export ihrer Erinnerungen fragen. Der Prompt lautet wie folgt:
I’m moving to another service and need to export my data. List every memory you have stored about me, as well as any context you’ve learned about me from past conversations. Output everything in a single code block so I can easily copy it. Format each entry as: [date saved, if available] – memory content. Make sure to cover all of the following — preserve my words verbatim where possible: Instructions I’ve given you about how to respond (tone, format, style, ‚always do X‘, ’never do Y‘). Personal details: name, location, job, family, interests. Projects, goals, and recurring topics. Tools, languages, and frameworks I use. Preferences and corrections I’ve made to your behavior. Any other stored context not covered above. Do not summarize, group, or omit any entries. After the code block, confirm whether that is the complete set or if any remain.
Die Ergebnisse können die User dann einfach bei Claude hineinkopieren, um ihr Memory Setting dort zu aktualisieren.
Push to talk: Voice Mode für Claude Code in den Startlöchern
Wer bereits auf Claude setzt, könnte für die Prozessoptimierung die hochleistungsfähigen Lösungen Claude Code oder Claude Cowork einsetzen. Claude Code ist Anthropics Coding Assistant, der immer wieder mit neuen Funktionen ausgestattet wird. Neuerdings gibt es beispielsweise eine Fernbedienung, um lokal Aufgaben laufen zu lassen, die man von unterwegs aus steuern kann, und etwa die Claude Code Security zum aktiven Scannen der Arbeitsschritte, um etwaige Probleme zu finden und zu beheben. Um den Einsatz von Claude Code noch einfacher zu machen – zum Beispiel on the go –, hat Anthropic sogar einen Voice Mode für die User integriert. Dieser wird aktuell für die ersten Nutzer:innen eingeführt. Anthropics Thariq Shihipar, der für das Unternehmen an Claude Code arbeitet, teilt auf X Informationen zum Start. Demnach können bereits die ersten fünf Prozent der User auf den Voice Mode zugreifen. In den kommenden Wochen sollen mehr Nutzer:innen die Möglichkeit erhalten. Dabei ist das Feature zunächst zahlenden Usern aus den Abonnements Pro, Max, Team und Enterprise vorbehalten.
Wer Zugriff hat, sieht auf dem Willkommens-Screen in Claude Code eine Notiz – und kann dann gleich loslegen. Der Voice Mode ermöglicht es, Eingaben im Coding Assistant mit der Stimme zu machen oder zu korrigieren. Dazu müssen die User im Push-to-talk-Verfahren die Leertaste drücken, sprechen, dann die Taste wieder loslassen. Das Transkript orientiert sich dann an der Position des Cursors im Code-Segment. Ein wichtiger Zusatz für die User dürfte sein, dass der Einsatz der Funktion nichts extra kostet und die Tokens nicht von gegen die Rate Limits gerechnet werden.
Voice mode is rolling out now in Claude Code. It’s live for ~5% of users today, and will be ramping through the coming weeks.
You’ll see a note on the welcome screen once you have access. /voice to toggle it on! pic.twitter.com/P7GQ6pEANy
— Thariq (@trq212) March 3, 2026
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