Werbung schon beim Umschalten? Vorsicht vor diesen Smart-TVs! » nextpit
Nicht nur Content soll zu Werbeeinnahmen führen. Bei Smart-TVs von Hisense und weiteren Herstellern musst du damit rechnen, dass auch schlichte Funktionen, wie das Wechseln des Senders, eine Werbeanzeige auslösen.
Mit dem Smart-TV hat der klassische Fernseher fast ausgedient: Leistungsstarke Chips hinter den großen Bildschirmen sorgen zusammen mit einem vollwertigen Betriebssystem für ganz neue Möglichkeiten. Das Unterhaltungsangebot, das in den bunten Oberflächen mit ihren zahlreichen Apps steckt, reicht vom klassischen Fernsehen, über Streaming bis hin zum Spielen – und weit darüber hinaus.
Auch die Hersteller der smarten Fernseher haben die Potenziale längst erkannt. Mit eigenen Apps und Diensten versuchen sie, den Funktionsumfang zu erweitern und ihrerseits Ökosysteme zu erschaffen, in denen dem Smart-TV eine größere Schlüsselrolle zufällt. Auf diese Weise erhoffen sich die Konzerne nicht zuletzt, neue Geschäftsmodelle zu erschließen und Umsätze zu steigern. Hisense ist dieser Aufwand offenbar zu groß. Der chinesische Branchenkrösus versucht stattdessen einfach, zusätzliche Werbung an weiteren Stellen unterzubringen.
Erst die Werbung, dann ein anderer Sender
Gänzlich neu sind solche Versuche nicht. Bereits 2022 fielen Nutzern im Auswahlmenü für die Eingänge der Smart-TVs Werbeanzeigen auf. Nun scheint Hisense die Möglichkeiten weiter ausreizen zu wollen, wie aus einem Bericht von Tom’s Hardware hervorgeht. Neben der Wahl des Inputs löst nun auch der Aufruf des Homescreens bei zahlreichen Nutzern der Geräte das Einspielen einer Anzeige aus. Gleiches gilt, wenn der Sender gewechselt wird.
Gegenüber dem Medium erklärt Hisense, dass es sich dabei um einen sogenannten Spot-Test in Spanien gehandelt habe. Mit diesem wollte der Hersteller Werbeformate testen, die sich für eine Verknüpfung mit kostenfreien Inhalten eignen. Warum die Anzeigen auch darüber hinaus und dazu in englischer und deutscher Sprache entdeckt wurden, bleibt unklar.
Auch Geräte anderer Hersteller betroffen
Und Hisense begrenzt die zusätzliche Werbung nicht nur auf die eigene Marke. Der chinesische Konzern arbeitet mit den Herstellern Akai, Loewe, Schneider und Toshiba zusammen und liefert diesen unter anderem OLED-Displays, aber auch das Vidaa-Betriebssystem.
Nutzer haben dennoch dem Bericht zufolge eine einfache Möglichkeit, sich gegen die weiteren Werbeeinspielungen zu wehren. Und dazu muss nicht die Verbindung zum Netz gekappt werden, auch wenn das die vermutlich sicherste Methode wäre. Dem Bericht zufolge genügt eine Mail mit der ID an eine – vermutlich – australische E-Mail-Adresse (service.tv.au@hisense.com). Danach bleibt die Werbung aus.
Jetzt weiterlesen
Genial oder nervig? So zwingt Euch LG auf seinem OLED-TV Werbung auf
Xbox only: Microsoft könnte Spiele wieder exklusiv für Konsole bringen
Mit dem Wechsel an der Xbox-Führungsspitze steht auch der Umgang mit Exklusivspielen auf dem Prüfstand. Daten aus der Marktforschung untermauern einen differenzierteren Ansatz weg von der vollständigen Multiplattform-Strategie. Sony ist zu ähnlichen Schlüssen gekommen.
Xbox-CEO Asha Sharma hatte vergangene Woche angekündigt, den Ansatz zu Exklusivität, Zeitfenstern und KI bei Microsoft-Spielen zu reevaluieren. Die Frage nach dem Einsatz von KI bei der Spieleentwicklung berührt ein offenkundig heißes Thema, dem Spieler ablehnend gegenüber stehen, die Frage nach Exklusivspielen ein uraltes.
Lohnen sich die Portierungen?
Wie die Zukunft von Xbox-Spielen in diesem Punkt aussieht, ist unklar. Rund um die Übernahme von Activision hatte Microsoft zunächst darauf gesetzt, als normaler Publisher zu fungieren und eigene Spiele auf die Plattform des Konsolen-Konkurrenten Sony zu portieren. Dort kann nun unter anderem Forza Horizon 5 gespielt werden.
Wie gut sich die Spiele verkaufen, hat das Marktforschungsunternehmen Alinea Analytics abgeschätzt. Ausgeschlossen wurden in der Analyse Call of Duty, das ohnehin ein Multiplattform-Spiel war, Spiele die vor Zukäufen durch Microsoft veröffentlicht wurden und Titel wie Deathloop, die vertraglich an eine PlayStation-Veröffentlichung gebunden waren.
Verkaufszahlen auf der PlayStation 5 (Schätzungen Alinea Analytics)
Insgesamt generieren die Portierungen einen Umsatz von 667 Millionen US-Dollar. Den Löwenanteil von gut 50 Prozent bringt Fora Horizon 5. Als offenes Arcade-Rennspiel hat es auf der Plattform allerdings auch kaum Konkurrenz, wenn man von dem im Vergleich mäßigen The Crew: Motorfest absieht. Sea of Thieves konnte laut Alinea Neuigkeitswert für sich verbuchen und zieht laut der Analyse etwa 300.000 monatlich aktive Nutzer an. Auch Grounded hat als Survival-Ableger eine stabile Nutzerbasis von 75.000 Spielern. Legt man Zahlen aus dem Rockstar-Leak zu Grunde, sind die PlayStation-Nutzer zudem die zahlungskräftigsten und zahlungswilligsten.
Während Oblivion mutmaßlich von Nostalgie und der Beliebtheit von Skyrim profitiert, zeigen Gears, Doom und Indiana Jones laut der Analyse eine Vorliebe der PlayStation-Spieler für hochkarätige Einzelspieler-Titel. Alinea untermauert dies mit Spielzeiten, die auf der PlayStation 5 alle anderen Plattformen übertrifft. Alle anderen Spiele sind hingegen eher eine Nische, Age of Empires 2 etwa liegt auf einem Niveau mit der 4X-Strategie Civilization VII.
Exklusivität, aber…
Rein finanziell betrachtet erscheinen viele Portierungen damit grundsätzlich sinnvoll. Für Alinea hängt die Frage nach der Zukunft der Portierungen daher mit der künftigen Strategie von Xbox zusammen. Am wahrscheinlichsten sei, dass Sharmas Äußerungen die Xbox-Spielerschaft beruhigen und wieder ein klareres Bild von „Xbox“ als Marke vermitteln sollen – auch wenn möglich sei, dass Microsoft tatsächlich kein klares Bild der eigenen Zukunft habe.
Wie diese Zukunft aussehen soll, bestimme die Portierungsstrategie. Auf Basis der Daten sei es sinnvoll, Spiele unterhalb einer Grenze von 300.000 verkauften Exemplaren auf einer Plattform mit 132 Millionen Spielern nicht mehr zu portieren. Zu erwarten wäre, dass diese Titel, die auf der PlayStation eine Nische besetzen, wieder Xbox-exklusiv werden. Sony wird ähnliche Schlüsse gezogen haben, was PC-Portierungen betrifft, deren Absätze nach Abflachen des Neuigkeitswerts teils weit hinter den Konsolenverkäufen zurückblieben.
In allen anderen Fällen ergebe es Sinn, sich diese Spielerschaft zu erschließen, insbesondere wenn das Xbox-Ziel die Steigerung monatlich aktiver Nutzer sei. Dann müsse aber auch der Game Pass wieder günstiger werden. Da Microsoft die Gewinnerwartungen an seine Konsolensparte höher gesetzt hat, ist nicht davon auszugehen, dass Call of Duty seinen Multiplattform-Status verlieren wird, nicht zuletzt, weil das Spiel jüngst aus dem Game Pass genommen wurde.
Hardware als Faktor
Ein weiterer Faktor in den Abwägungen wird die Hardware sein. Mit Projekt Helix bewegt Microsoft die Xbox-Konsole in Richtung Windows-PC. Eine Schlüsselfrage wird sein, wie sehr sie (wieder) zum Kern des Xbox-Geschäfts wird, gerade für den Heimatmarkt. Denn Marktforschungsumfragen zeigen, dass Exklusivspiele nach wie vor einen erheblichen Einfluss auf den Verkauf der Hardware haben.
Für Sony schien die Abwägung klar: Wenn künftig, wie Gerüchte wissen wollen, weniger portiert wird, dann weil die Hardware wichtiger als die geringen Verkaufszahlen ist. Die PlayStation als Plattform nimmt für Sony aber eine zentrale Rolle im Ökosystem ein. Wie das bei Microsoft künftig aussehen wird, lässt sich schwer abschätzen. Unter Phil Spencer wurde die Konsole im Grunde unbedeutender, der Game Pass und der Wandel stärker Richtung Publisher und Service-Anbieter vorangetrieben. Das erschien mit Blick auf die Hardware-Verkäufe durchaus zukunftsweisend.
Festnetz-Internet: Wie hoch ist euer monatliches Datenaufkommen zuhause?
Diese Woche steht mit der Sonntagsfrage das vierte Mal der Fragebogen zur Internetverbindung zuhause an. Wie schnell und zuverlässig ist eure Leitung, welche Technik kommt dabei zum Einsatz und wie zufrieden seid ihr mit dem Status quo? Dieses Jahr neu mit von der Partie: Auf wie viele GB Datenvolumen kommt ihr im Monat?
Kaum eine andere Fragestellung liegt in einem Online-Forum voller enthusiastischer Technik-Begeisterter mehr auf der Hand als die Frage nach der eigenen Internetverbindung. Explizit im Rahmen einer Sonntagsfrage behandelt wurde das Thema erstmals im Herbst 2022 und zuletzt im Mai 2025. Seitdem ist schon wieder ein Jahr vergangen, es wird also Zeit für die vierte Runde. Schließlich ist in den letzten 12 Monaten doch mit Sicherheit viel passiert – oder?
(V)DSL, Kabel oder Glasfaser?
An erster Stelle steht die Frage, auf welche Technik ihr setzt, um zuhause ans Internet angeschlossen zu sein. Der Klassiker und inzwischen bereits ein wenig antiquiert ist Digital Subscriber Line, kurz DSL. Dabei wird das altgediente Telefonnetz als Basis genutzt, weswegen in der Regel keine höheren Datenübertragungsraten als 16 Mbit/s im Downstream erreicht werden können. Eine leistungsstärkere Abwandlung ist VDSL, wobei dank Vectoring das unerwünschte Übersprechen mehrerer benachbarter Kupferleitungen zu verschiedenen Festnetz-Teilnehmern verringert wird.
Die unscheinbare Technik ist tatsächlich hochkomplex. Der zentrale DSLAM, in dem per Multiplexverfahren die Signale aller Teilnehmer für das Glasfaser-Backbone der Kommunikationsnetze zu einem Signal kodiert werden, berechnet in Echtzeit, inwiefern durch das gleichzeitige Übertragen verschiedener Signale auf unmittelbar benachbarten Leitungen unerwünschte Interferenz entstehen kann. Dann werden die Sendesymbole im Konstellationsdiagramm in der komplexen Ebene bei der Quadraturamplitudenmodulation gegensinnig zu der erwarteten Störung verschoben.
All das bedarf eines nicht zu unterschätzenden Maßes an Rechenleistung und dient letztlich dem prosaischen Zweck, alten Kupferkabeln neues Leben einzuhauchen. Und mit Erfolg: Beim Supervectoring, also VDSL2 im Profil 35b, werden Teilnehmern Datenübertragungsraten von 300 Mbit/s im Downstream und 100 Mbit/s im Upstream ermöglicht, sofern der DSLAM nicht zu weit vom eigenen Zuhause entfernt ist. Im Mai 2025 war eben jenes Vectoring nach wie vor die meistgenutzte Anschlussart – ist das im Frühling 2026 noch immer so?
Wie bist du Zuhause mit dem Internet verbunden?
DSL
Historie: 10,3 % ➘ 6,8 % ➚ 10,4 %
VDSL (Vectoring oder Super Vectoring)
Historie: 37,1 % ➚ 38,0 % ➘ 32,3 %
(TV-)Kabel
Historie: 32,4 % ➘ 31,2 % ➘ 27,7 %
Glasfaser (FTTB oder FTTH)
Historie: 17,6 % ➚ 21,5 % ➚ 26,8 %
4G- oder 5G-Modem
Historie: 2,6 % ➘ 2,5 % ➘ 2,4 %
Starlink oder ähnliche Technik
Historie: 0,4 %
Noch höhere Bandbreiten erlaubt das Glasfasernetz, wo Signale nicht mehr durch den Einsatz elektrischen Stroms übertragen werden, sondern mit Licht. Die Lichtwellenleiter erlauben eine größere Distanz zwischen Vermittlungsstelle und Zuhause, ohne dass sich Übertragungsverluste einstellen.
Woran hapert es bei eurem Glasfaser-Ausbau?
Doch dass der Glasfaserausbau insbesondere in Deutschland nicht unbedingt so schnell vorangeht, wie es seitens Politik und Endverbrauchern gewünscht ist, speist seit Jahren zahlreiche Debatten. Umso spannender und heute erst zum zweiten Mal mit dabei ist die Frage, wie viele Nutzer die Technik inzwischen im ComputerBase-Forum auf sich vereinen kann. Und an eben diejenigen, die zuhause noch nicht auf einen Glasfaser-Internetanschluss setzen, richtet sich die nächste Umfrage: Woran liegt es?
Wieso setzt du zuhause (noch) nicht auf Glasfaser?
Zu meinem Haus oder meiner Wohnung wurde (noch) kein Glasfaser verlegt.
Historie: 70,3 %
Mein Vermieter, Mitbewohner oder andere Parteien im Haus bzw. in der Wohnanlage sperren sich gegen einen Glasfaser-Anschluss.
Historie: 8,5 %
Ich selbst habe keine Lust auf Baumaßnahmen am oder um das Haus oder das Verlegen des Anschlusses ist mir zu teuer.
Historie: 7,3 %
Der Wechselaufwand ist mir zu groß, bürokratisch oder unkomfortabel für den Nutzen.
Historie: 5,1 %
Ich bin aktuell noch an einen anderen Tarif bzw. Vertrag gebunden.
Historie: 3,3 %
Ich habe schlicht und ergreifend keinen Bedarf – meine Internet-Situation zuhause ist auch ohne Glasfaser zufriedenstellend.
Historie: 27,6 %
Die Kosten für Glasfaser-Tarife sind mir zu hoch; das steht für mich persönlich nicht in vernünftiger Relation zum Nutzen.
Historie: 25,8 %
Ich habe mich ehrlich gesagt noch nie oder zumindest nicht ausführlich genug mit dem Thema beschäftigt, um diesbezüglich aktiv zu werden oder mir eine Meinung zu bilden.
Historie: 2,5 %
Das hat andere Gründe, siehe meinen Kommentar im Forum.
Historie: 2,8 %
Wer wiederum schon längst per Glasfaser mit dem Internet verbunden ist, kann sich bei dieser Umfrage enthalten – und freuen.
Wie hoch sind bei euch die Bandbreite und das monatliche Datenaufkommen?
Denn abseits optimierter 5G-Verbindungen erlauben es nur Glasfaseranschlüsse, stabile Übertragungsraten von 1.000 MBit/s oder mehr zu erreichen. Zu unterscheiden sind bei der Frage nach der Internetgeschwindigkeit generell Downstream und Upstream – also die Übertragungsrate, die jeweils beim Herunterladen respektive beim Hochladen erreicht wird. Gefragt ist nachfolgend, wie diese Geschwindigkeiten bei euch durchschnittlich ausfallen. Ausreißer nach oben oder unten sind folglich nicht zu beachten. Falls die Werte nicht bekannt sind, gibt ein gewöhnlicher Speedtest, wie ihn zahlreiche Websites anbieten, Aufschluss.
Wie schnell ist deine Internetanbindung zuhause durchschnittlich im Downstream?
0 bis 10 MBit/s
Historie: 2,3 % ➘ 1,0 % ➘ 0,8 %
11 bis 20 MBit/s
Historie: 2,0 % ➘ 1,3 % ➘ 1,0 %
21 bis 60 MBit/s
Historie: 12,5 % ➘ 10,3 % ➘ 8,5 %
61 bis 120 MBit/s
Historie: 24,4 % ➘ 23,4 % ➘ 20,5 %
121 bis 200 MBit/s
Historie: 6,0 % ➘ 5,2 % ➚ 6,3 %
201 bis 300 MBit/s
Historie: 19,0 % ➚ 21,6 % ➚ 22,8 %
301 bis 600 MBit/s
Historie: 9,7 % ➚ 11,6 % ➚ 12,0 %
601 bis 1.000 MBit/s
Historie: 19,3 % ➚ 20,7 % ➚ 21,8 %
Mehr als 1 Gbit/s
Historie: 4,8 % ➙ 4,8 % ➚ 6,3 %
Wie schnell ist deine Internetanbindung zuhause durchschnittlich im Upstream?
0 bis 10 MBit/s
Historie: 15,4 % ➘ 10,6 % ➘ 6,5 %
11 bis 20 MBit/s
Historie: 8,6 % ➘ 6,4 % ➚ 7,9 %
21 bis 60 MBit/s
Historie: 59,7 % ➚ 63,5 % ➘ 57,8 %
61 bis 120 MBit/s
Historie: 6,6 % ➚ 7,2 % ➚ 8,6 %
121 bis 200 MBit/s
Historie: 2,4 % ➚ 3,1 % ➚ 5,0 %
201 bis 300 MBit/s
Historie: 2,4 % ➚ 3,6 % ➚ 4,9 %
301 bis 600 MBit/s
Historie: 2,0 % ➚ 2,8 % ➚ 6,2 %
601 bis 1.000 MBit/s
Historie: 1,6 % ➘ 1,5 % ➚ 1,7 %
Mehr als 1 Gbit/s
Historie: 1,2 % ➚ 1,3 % ➚ 1,4 %
Neu ist diesmal die Frage nach eurem monatlichen Datenvolumen im Up- und Downlink zuhause. Es geht also um die Summe der GB an Daten, die ihr über euren Festnetz-Internetanschluss in einem Monat hoch- und herunterladet. Für Besitzer einer Fritz!Box ist dieser Wert für den laufenden und den letzten Monat im Menübereich „Internet“ im „Online-Monitor“ unter der Rubrik „Online-Zähler“ einsehbar. Maßgeblich für die Umfrage soll der Einfachheit halber das Gesamt-Datenvolumen des Vormonats sein.
Wie viele GB empfängst und sendest du monatlich über den Internet-Heimanschluss?
0 bis 50 GB
51 bis 200 GB
201 bis 400 GB
401 bis 600 GB
601 bis 800 GB
801 bis 1.000 GB
1.001 GB bis 1.500 GB
1.501 GB bis 2.000 GB
2.001 GB bis 3.000 GB
über 3 TB im Monat
Wer über eine Statistik des letzten Jahres verfügt, kann auch den tatsächlichen Durchschnitt berechnen. Wichtig ist bloß, dass ihr ausschließlich mit privaten Internetanschlüssen teilnehmt und sowohl Up- als auch Download berücksichtigt.
Und wie sieht es mit dem Routing aus?
Die meisten Internet-Geschwindigkeitstests liefern auch eine Messung zur Latenz, konkret zur Paketumlaufzeit. Gemeint ist die Zeitspanne, die zwischen dem Versenden eines Paketes zu einem Host – in diesem Fall in der Regel ein Server mit guter Internetanbindung – und dem Empfangen eines daraufhin unmittelbar zurückgeschickten Antwortpaketes vergeht. Weil zum Ermitteln dieses Wertes häufig der Konsolenbefehl Ping verwendet wird, gilt der Begriff als Synonym.
Wer die Latenz der eigenen Verbindung testen mag, kann ping computerbase.de in die Windows-Eingabeaufforderung oder das macOS-Terminal tippen.
Eben jene Paketumlaufzeit zu den ComputerBase-Servern mit direkter Anbindung zum großen Internet-Knotenpunkt DE-CIX in Frankfurt (Main) soll in der nachfolgenden Umfrage als Vergleichsbasis dienen. Parallel sollten im besten Fall keine weiteren Anwendungen die Internetleitung, den Router oder den Rechner belasten. Außerdem sollte nicht auf VPN-Dienste oder Apples Private-Relay zurückgegriffen werden, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.
Wie ist dein Mittelwert der Latenz (Ping) zu ComputerBase.de?
1 bis 3 ms
Historie: ∅ ➙ 1,9 % ➚ 3,7 %
4 bis 5 ms
Historie: 6,1 % ➘ 5,0 % ➚ 7,5 %
6 bis 10 ms
Historie: 22,3 % ➚ 24,5 % ➚ 26,2 %
11 bis 20 ms
Historie: 46,7 % ➚ 51,6 % ➘ 44,8 %
21 bis 30 ms
Historie: 16,4 % ➘ 11,8 % ➚ 12,9 %
31 bis 40 ms
Historie: 5,0 % ➘ 2,8 % ➙ 2,8 %
41 bis 50 ms
Historie: 1,7 % ➘ 0,9 % ➘ 0,8 %
Mehr als 50 ms
Historie: 1,8 % ➘ 1,3 % ➙ 1,3 %
Mit dem Traceroute-Verfahren steht auf Basis der Ping-Mechanik ein weiteres Werkzeug zur Verfügung, um die eigene Internetanbindung zu analysieren. Sukzessive werden Pakete mit höherer Time to Live Richtung Ziel gesendet, um das Routing Schritt für Schritt nachvollziehen zu können. Ein jeder Teilabschnitt zur nächsten Zwischenstation wird dabei als Hop bezeichnet.
Wie viele Hops liegen auf eurem Weg zu den ComputerBase-Servern? Unter Windows lässt sich das mit dem Befehl tracert computerbase.de herausfinden und unter macOS und Linux mit dem Befehl traceroute -I computerbase.de. Der Parameter -I sorgt in diesem Fall dafür, dass, wie unter Windows, ICMP-Echo-Pakete anstelle von UDP-Paketen gesendet werden – auf UDP-Anfragen haben die ComputerBase-Server nämlich augenscheinlich keine große Lust.
Wie viele Hops braucht ihr bis zu den ComputerBase-Servern?
3 Hops
Historie: 2,7 % ➙ 2,7 %
4 Hops
Historie: 3,6 % ➙ 3,6 %
5 Hops
Historie: 5,0 % ➘ 4,1 %
6 Hops
Historie: 10,7 % ➘ 9,1 %
7 Hops
Historie: 38,3 % ➘ 38,2 %
8 Hops
Historie: 12,3 % ➘ 9,8 %
9 Hops
Historie: 13,3 % ➚ 14,4 %
10 Hops
Historie: 3,8 % ➚ 7,1 %
11 Hops
Historie: 2,1 % ➚ 4,0 %
12 Hops
Historie: 1,3 % ➚ 2,1 %
Mehr als 12 Hops
Historie: 6,9 % ➘ 5,1 %
Was gibt es zu bemängeln?
Neben der Übertragungsgeschwindigkeit im Upstream und Downstream sowie der Paketumlaufzeit gibt es noch einige weitere Parameter, die für eine reibungslose Kommunikation ins Internet von Relevanz sind.
Erwähnenswert sind beispielsweise Jitter, wobei es sich um die Fluktuation der Latenz handelt, oder der Paketverlust, der bei der paketbasierten Datenübertragung in Rechnernetzen über bei der Datenübermittlung verloren gegangene Informationen informiert – sei es aufgrund einer beschädigten Leitung, zu hoher Interferenz oder des Absinken des Time-to-Live-Wertes eines IP-Pakets auf den Wert 0.
Müsst ihr euch zuhause mit derartigen Problemen auseinandersetzen? Oder seid ihr mit der Qualität eurer Internetverbindung vollends zufrieden?
Bist du mit dem Status quo deiner Internetverbindung zuhause zufrieden?
Ja, ich bin vollkommen zufrieden.
Historie: 50,4 % ➚ 52,2 % ➘ 49,4 %
Na ja, im Großen und Ganzen bin ich schon zufrieden, perfekt ist die Situation aber nicht.
Historie: 40,7 % ➘ 40,1 % ➚ 41,5 %
Nein, ich bin unzufrieden.
Historie: 8,9 % ➘ 7,7 % ➚ 9,0 %
Und wenn ihr unzufrieden seid, woran liegt das? Besteht an eurem Wohnort nicht die Möglichkeit auf eine schnellere Internetverbindung aufzurüsten, macht die Technik Probleme oder ist die WLAN-Abdeckung im eigenen Heim unzufriedenstellend? Gerne könnt ihr eure persönliche Situation in den Kommentaren diskutieren.
Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht
Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwortmöglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.
Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.
Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht
Motivation und Datennutzung
Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.
Wochenrück- und Ausblick: AMDs 9950X3D2, VWs ID. Polo und Valves Steam Controller
Bild: VW
Der Test des Ryzen 9 9950X3D2, die Vorstellung des VW ID. Polo sowie der Start des neuen Valve Stream Controller waren die Themen der Woche. Im Podcast ging es derweil um eine überraschende Anpassung der Nutzungsrichtlinien von GeForce Now als Reaktion auf eine Beschwerde aus der Community, die ComputerBase weitergereicht hatte.
Zum Fall des Testembargos konnten wir in Folge der von AMD nur sehr zaghaft verteilten Muster keinen Test liefern, eine Woche hingegen schon – auf Basis eines Musters von AMD. Interessiert niemanden mehr? Weit gefehlt, denn der Test landete mit Abstand auf dem ersten Platz.
Bei den News schob sich in dieser Woche der neue ID. Polo, VWs erstes Elektroauto für „unter 25.000 Euro“, auf den ersten Platz – sogar die News zum neuen Valve Stream Controller, ab sofort für 99 Euro verfügbar, hatte demgegenüber das Nachsehen.
Podcast
Jan und Fabian sind diese Woche von Nvidia gleich doppelt überrascht worden, blieben dafür von AMDs neuem Ryzen-Topmodell auch nach Volkers Test unbeeindruckt, aber freuten sich mit Asus, Sapphire und – oh Wunder – sogar Ubisoft. Mehr Details in der News zu CB-Funk #167 oder direkt im Podcast:
CB-Funk lässt sich nicht nur über den in dieser Notiz eingebetteten Podigee-Player abspielen, sondern auch bequem direkt in den Podcast-Apps eurer Wahl abonnieren und anhören. Verfügbar ist der ComputerBase-Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und ebenso auf YouTube.
Wochenausblick
Zum Einstieg in die nächste Woche werfen wir einen Blick auf die Rückkehr des Dell XPS, konkret das 14-Zoll-Modell mit Intel Core Ultra 300. Darüber hinaus steht ein Update des GPU-Testparcours an, wenn auch weniger umfangreich als üblich: Denn einerseits gilt es mal wieder top-aktuelle Ranglisten zu erstellen, andererseits wird der Parcours sehr wahrscheinlich nicht eine neue Grafikkarte sehen – denn bis AMD, Intel und Nvidia endlich wieder neue Hardware veröffentlichen, dürften die genutzten Treiber und Patch-Stände der Spiele schon wieder viel zu alt sein…