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Künstliche Intelligenz

Astronomie: Erstmals präzise Masse eines einsamen Exoplaneten ermittelt


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Einer internationalen Forschungsgruppe ist es erstmals gelungen, präzise die Masse sowie Entfernung eines einsamen Exoplaneten zu ermitteln und damit auch zum ersten Mal einwandfrei zu belegen, dass es sich bei dem Himmelskörper nicht um einen Stern handelt. Das hat die Universität Peking jetzt bekannt gemacht, wo Forschungsleiter Dong Subo arbeitet. Möglich war das dank eines Mikrolinsenereignisses, das von Observatorien auf der Erdoberfläche und von Weltraumteleskopen beobachtet wurde. Laut den dabei gesammelten Daten kommt der etwa 9800 Lichtjahre entfernte Himmelskörper ungefähr auf die Masse des Saturn. Die Forschungsgruppe geht davon aus, dass er in einem Sternsystem entstanden ist und später aus diesem herausgeschleudert wurde.

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Als Mikrolinseneffekt wird in der Astronomie ein Spezialfall von sogenannten Gravitationslinsen bezeichnet, bei denen ein massereiches Objekt im Vordergrund Lichtstrahlen dahinter liegender Objekte so stark biegt, dass sie davor mehrfach zu sehen sind. Mikrolinsen erzeugen dabei aber – anders als große Gravitationslinsen – keine voneinander trennbaren Bilder. Lediglich eine Aufhellung des dahinter liegenden Objekts ist auszumachen. Trotzdem verrät diese Aufhellung Details zum Objekt im Vordergrund, vor allem, wenn diese Mikrolinsen von unterschiedlichen Standorten aus beobachtet werden. Über die sogenannte Parallaxmessung können dann die grundlegenden Werte zur Masse und Entfernung dieses Vordergrundobjekts ermittelt werden.

Einsame Exoplaneten werden seit Anfang des Jahrtausends gefunden, noch ist aber viel über sie unbekannt. Im Fall des jetzt vermessenen Himmelskörpers gehen die Forscher und Forscherinnen davon aus, dass das Objekt in einer protoplanetaren Scheibe entstanden ist und nicht allein im interstellaren Raum. Dynamische Prozesse müssten es dann aus seiner „Geburtsstätte“ herausgeschleudert haben, woraufhin es jetzt einsam durch die Milchstraße treibt. Der Himmelskörper komme auf genau 0,219 Jupitermassen. Das Team sieht die gleichzeitige Beobachtung solcher Mikrolinsenereignisse auch für die Analyse anderer einsamer Planeten als erfolgversprechend. Die Entdeckung stellt es in einem Forschungsartikel im Wissenschaftsmagazin Science vor.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

39C3: Die Krux mit der digitalen Souveränität | c’t uplink


Spätestens seitdem Donald Trump wieder im Weißen Haus sitzt, geistert die „Digitale Souveränität“ verstärkt durch die politischen Diskussionen. Die Bundesrepublik hat mittlerweile ein eigenes Zentrum dafür (ZenDiS) und einen Fonds, der sich zur Agentur gemausert hat (Sovereign Tech Fund/Agency). Aber ist jetzt das Schlagwort „Digitale Souveränität“ der Türöffner für mehr Open-Source-Software in Behörden, Verwaltungen, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen, oder erweist sich das als Bumerang? Sind Big Tech, die doch viel in Linux und Open Source investieren, wirklich das Problem?

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

In dieser Sonderfolge des c’t uplink, die live auf dem 39. Chaos Communication Congress (39C3) aufgezeichnet wurde, blicken wir kritisch auf den Begriff „Digitale Souveränität“. Welche Konzepte sich dahinter verbergen, diskutiert c’t-Redakteur Keywan Tonekaboni mit seinen Gästen Anne Roth, Bonnie Mehring und Sven Neuhaus. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Probleme sich aus dem Schlagwort ergeben und warum es nur so langsam vorwärtsgeht mit freier Software in der öffentlichen Hand.

Mit dabei:
– Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik bei der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag
– Bonnie Mehring, Senior-Projekt-Managerin Free Software Foundation Europe (FSFE)
– Sven Neuhaus, Tech Lead Open-Source-Produkte, Zentrum Digitale Souveränität (ZenDiS)
Moderation: Keywan Tonekaboni
Produktion: Özgür Uludaǧ mit freundlicher Unterstützung des c3voc

In unserem WhatsApp-Kanal sortieren Torsten und Jan aus der Chefredaktion das Geschehen in der IT-Welt, fassen das Wichtigste zusammen und werfen einen Blick auf das, was unsere Kollegen gerade so vorbereiten.

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(ktn)





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Künstliche Intelligenz

OpenAI setzt auf Audio-KI – neue Hardware im Blick


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Alles auf Audio heißt es offenbar bei OpenAI. In den vergangenen zwei Monaten soll das interne Team, das sich um Audio-Funktionen und Modelle kümmert, ausgebaut worden sein. Das deutet darauf hin, dass es sich bei der angekündigten Hardware aus dem Haus um ein Gerät handelt, das auf Audio basiert. Verwunderlich ist das nicht.

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Wie The Information berichtet, hat OpenAI intern etwa Umstrukturierungen vorgenommen, um neue Teams auf die Entwicklung von Audio-Modellen anzusetzen. Alle sollen an einem „audio-first“ persönlichem Gerät arbeiten. Dieses ominöse, aber seit einer Weile groß angekündigte Gerät soll in etwa einem Jahr erscheinen.

ChatGPT kann freilich bereits mit Nutzern sprechen – wie auch andere KI-Chatbots. Wie das funktioniert, ist unterschiedlich. Wahlweise gibt es ein textbasiertes Modell, das Input und Output verarbeitet, dieses dann jedoch an ein anderes Modell weiterreicht, das Text in Audio umwandelt. Oder aber ein multimodales Modell kann Audio direkt verarbeiten, ohne diesen Übersetzungsschritt.

Eine mit der Entwicklung vertraute Person soll nun The Information gesagt haben, dass das von OpenAI bisher verwendete Modell dem reinen Textmodell in der Leistung unterlegen ist. Die Weitergabe an ein zweites Modell für die Sprachausgabe kostet Zeit – würde also die Kommunikation verlangsamen. Doch der Informant soll auch von ersten Erfolgen mit einem neuen, auf Audio spezialisierten Modell sprechen.

Andere Unternehmen setzen ebenfalls auf Audio. Weg vom Bildschirm scheint die Devise. Google plant beispielsweise mit den Audio Overviews eine Audio-Suchmaschine. Zunächst funktioniert das neue Sprechen mit einem Computer aber besonders gut bei smarten Brillen. Meta hat die Ray-Ban- und Oakley-Versionen bereits seit Längerem auf dem Markt, Google hinkt mit seinen neuen Glasses etwas hinterher, unterdessen haben sich aber auch einige Start-ups bereits auf dem Markt eingebracht. Dazu zählt etwa die Rokid Glasses oder jene von Even Realities.

OpenAI jedoch sagt, dass das eigene Gerät mehr sein soll als nur eine Brille. Es ist davon auszugehen, dass es neben Audio auch auf einen ununterbrochenen Betrieb setzt. „Always on“ soll KI-Hardware erst richtig hilfreich machen – so zumindest stellt sich das Silicon Valley das vor. Meta hat erst kürzlich das Start-up „Limitless“ übernommen, das ebenfalls auf einen dauerhaft zuhörenden Anhänger setzt.

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(emw)



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Künstliche Intelligenz

#TGIQF: Das waren die Themen 2025 bei heise online


Frohes neues Jahr! Naa, zelebrieren Sie den letzten Urlaubstag, bevor es wieder losgeht, oder sitzen Sie recht einsam im Büro, da der Brückentag im Kalender nicht entdeckt wurde? Egal wie – zwei Gewissheiten bleiben: Das Wochenende naht und das Jahr 2025 wurde erfolgreich überstanden.

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Nicht nur politisch ging es turbulent und manchmal anstrengend zu, auch der heise online-Newsticker brachte die eine oder andere bemerkenswerte Schlagzeile hervor, die für Staunen sorgte.


#TGIQF: Das heise-online-Quiz

#TGIQF: Das heise-online-Quiz

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:

Das Jahr brachte beispielsweise ganz irdische Gammablitze hervor, Milliarden Whatsapp-Kontakte wurden abgeschnappt und die Patientenakte lief weniger gut, als erhofft, sodass sogar Ärzte davon abrieten. Auch zeigt nun der KI-Hype erste Konsequenzen: Zwar ist es möglich, dass wegen KI gefeuerte Mitarbeiter, bald wieder zurückkehren können, dafür wird aufgrund des enormen Bedarfs an Speichermodulen das Angebot für Privatanwender knapp: Stellvertretend für die Speicherkrise wurde die etablierte SSD- und DRAM-Marke Crucial eingestellt, um mehr Kapazitäten für den lohnenderen KI-Markt frei zubekommen. Der Endkunde zahlt die Zeche für solche Verknappungen mit drastisch gestiegenen Preisen.

Doch was steckt hinter dem kryptischen Begriff “K2-18 b“, der im April die Schlagzeilen beherrschte? Das wollen wir von Ihnen in unserem Quiz zum heise-Newsticker-Jahr 2025 wissen.

Die heiseshow befindet sich in dieser Woche noch im Feiertagsurlaub. Ab dem 8. Januar sind Anna Bicker, Dr. Volker Zota und Malte Kirchner wie immer für Sie da, natürlich auch mit drei fiesen vorab gestellten Fragen zu unserem nächsten Quiz.

Sie können in Ruhe in 12 Fragen maximal 120 Punkten erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik ist wie immer gern genommen.

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Und falls Sie Ideen für eigene Quiz haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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