Online Marketing & SEO
Meta Vibes und „Scream 7“: Werde Teil der Horror-Experience
Zum Kinostart von „Scream 7“ am 27. Februar 2026 bringen Meta und Paramount eine KI-Experience in den Vibes Feed der Meta AI App. Mit einem Selfie wirst du Teil personalisierter Horrorszenen, die sich direkt auf Instagram und Co. teilen lassen. Während TikTok Filme längst über Creator Content und virale Edits antreibt, testet Meta damit neue Wege für interaktive Filmpromotion im Feed.
Geh nicht allein ins Haus, nimm keine unbekannten Anrufe an und unterschätze niemals Ghostface: Wenn ein Horrorfilm dafür bekannt ist, Regeln zu brechen, dann Scream. Eine neue Kampagne zu Scream 7, der am 27. Februar 2026 im Kino startet, bricht mit klassischen Rezeptionsmustern und verschiebt die Interaktionsgrenze zwischen Zuschauer:innen und Film.
Meta Platforms und Paramount Pictures holen dich direkt in die Story. Im Vibes Feed der Meta AI App lädst du ein Selfie hoch und wirst Teil einer personalisierten Horrorsequenz – für maximalen Gruselspaß mit Viralpotenzial. Damit schließt sich Meta einem Trend im Film-Marketing an, den bislang vor allem TikTok mit Community-Formaten, Creator Edits und viralen Kampagnen prägt.
Vibes oder AI Slop?
Metas KI-Feed bald als App

Was Vibes ist und warum Meta damit Filmkampagnen neu aufzieht
Vibes ist Metas KI-Feed für Videos. In diesem noch jungen Bereich kannst du inzwischen auch bereits in Deutschland AI-generierte Clips ansehen, selbst erstellen und bearbeiten. Aktuell läuft der Feed vor allem in der Meta AI App, von dort lassen sich Inhalte direkt in Reels oder Stories auf Facebook und Instagram teilen. Gleichzeitig testet Meta bereits eine eigene Standalone App für Vibes. Erste Tester:innen sollen dort Videos kreieren, bearbeiten und den KI-Video-Feed verfolgen können. Meta plant, das Produkt auf Basis des Feedbacks aus der Testphase weiter auszubauen.
Mit der Scream 7 Experience nutzt Meta Vibes jetzt auch für Entertainment Marketing. Ein Selfie reicht und Meta AI setzt dich beispielsweise in nervenaufreibende Szenen aus dem neuen Sequel oder in einen Throwback zum Originalfilm von 1996. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Scream immer mit Metaebenen spielt und genau daran knüpft die Kampagne an. Du bist nicht nur Zuschauer:in, sondern selbst Teil der Geschichte.
Im Clip „Deadly Reception“ landest du beispielsweise in einer angespannten Begegnungsszene, die sich wie der Auftakt eines klassischen Scream-Moments anfühlt.
„Chandelier“ arbeitet stärker mit dramatischen Lichtstimmungen, schnellen Perspektivwechseln und einem Tempo..
„Between the Walls“ setzt dagegen auf psychologischen Horror. Enge Räume, leise Bewegungen und Perspektiven aus dem Off sorgen dafür, dass du dich fühlst, als wärst du selbst im Haus gefangen.
Wenn du also schon immer wissen wolltest, wie du dich in einer Horrorzzene schlagen würdest, kannst du es jetzt selbst testen. Ein Selfie reicht für deinen persönlichen kleinen Scream-Auftritt.
Warum Social Plattformen Kino für sich entdecken
Film-Marketing funktioniert längst nicht mehr nur über die Leinwand. Viele Geschichten laufen im Feed auf dem Smartphone weiter und genau daran knüpft die Scream Experience an. Die Berlinale setzt vor diesem Hintergrund in diesem Jahr schon zum zweiten Mal auf TikTok als offizielle:n Entertainment-Partner:in und baut mit Hashtags wie #FilmTok oder #WhatToWatch digitale Treffpunkte für Filmfans auf.
Als erstes deutsches Produktionsunternehmen nutzte Constantin Film TikTok Spotlight zur Promotion von 15 Titeln im vergangenen Jahr – mit großem Erfolg. Rund um die Filme entstanden Millionen Videoaufrufe, Likes und Kommentare. Mehrere Produktionen landeten später unter den Top 20 der erfolgreichsten Kinotitel in Deutschland. Laut Plattformdaten waren 15 der 20 erfolgreichsten Filme 2025 hierzulande gleichzeitig virale TikTok-Hits. Zudem lassen sich 65 Prozent der Nutzer:innen dort zu einem Kinobesuch inspirieren.
Auch die Communities rund um Filme wachsen rasant. Allein 2025 wurden weltweit durchschnittlich 6,5 Millionen Beiträge pro Tag zu Film- und TV-Inhalten auf TikTok veröffentlicht. Filmkultur findet längst nicht mehr nur im Kino oder im Streaming statt. Sie lebt auch in kurzen Clips, Fanvideos und Diskussionen im Feed. Genau dort entsteht Aufmerksamkeit, die sich später an der Kinokasse bemerkbar machen kann.
Der Weg ins Kino beginnt heute mit einem Swipe
Filmpromotion verlagert sich längst in die Social Feeds vieler Fans – aktuelle Kampagnen zeigen, wie stark Social Media dabei mitgestaltet. So setzte Constantin Film für Das Kanu des Manitu auf TikTok Spotlight und traf damit einen Nerv der Community. Noch vor dem Kinostart entwickelte sich der Titel auf TikTok zum viralen Trend, mit Engagement-Spitzen rund um die Premiere und über 100 Millionen Views. Besonders auffällig: Rund 94 Prozent der Videos stammten nicht vom Studio selbst, sondern von Creatorn und Fans. Sounds, Szenen und Running Gags wurden weitergedacht, remixt und millionenfach geteilt.
Während TikTok vor allem auf Fandom, Trends und Community-Mechaniken setzt, gehen Meta Platforms und Paramount Pictures mit der Scream Experience einen Schritt weiter und machen dich selbst zur Figur innerhalb der Kampagne. Mit personalisierten KI-Erlebnissen wird der Film selbst zum Social-Format. Das passt erstaunlich gut zur Reihe. Scream spielt seit den 90ern mit Medienlogiken, bricht Horrorregeln ironisch und lebt davon, dass Zuschauer:innen Teil des Spiels werden.
Wie stark Plattformstrategien heute darüber entscheiden, wie Filme sichtbar werden, zeigt auch unser Gespräch mit Kim Teys Beavers und Sara-Leona Seibert (Berlinale). Im Gespräch mit OnlineMarketing.de erklärten sie vergangenes Jahr, wie sich das Festival auf TikTok erfolgreich positioniert und was andere Kulturinstitutionen daraus lernen können.
Wie die Berlinale TikTok für sich erobert
– und was Kulturmarken daraus lernen können:
Interview mit Kim Teys Beavers und Sara-Leona Seibert

Online Marketing & SEO
B2B-Websites 2026: Brauchen Unternehmen noch Websites?
Spätestens seit KI-Antworten, AI Overviews und Plattform-Content immer häufiger vor dem Klick sichtbar werden, stellt sich auch im B2B eine Budgetfrage: Braucht es die eigene Website noch?

Ist eine Website im Jahr 2026 noch die Plattform der Wahl für ein B2B-Unternehmen?
Warum brauchen B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website?
Eine Untersuchung von B2B-Marketingstrategien aus dem Jahr 2025 bestätigt: Neben dem persönlichen Austausch ist die digitale Präsenz nach wie vor die stabilste Säule im B2B-Marketing.
Denn die Website erfüllt im B2B mehrere Aufgaben gleichzeitig, die andere Kanäle nur teilweise abdecken:
- Eigene Botschaften senden: Design, Sprache, Struktur – auf Deiner Website bestimmst Du selbst, wie sich Dein Unternehmen präsentiert.
- Plattform zum Bündeln: Produktseiten, Anwendungsfälle, Dokumentationen, Preislogiken, Case Studies und Download-Ressourcen: Genau diese Seiten werden in Suche, Ads, Vertrieb und zunehmend auch in KI-basierten Antwortsystemen referenziert.
- Leads gewinnen: Die Website unterstützt Conversion-Ziele, wie Demo-Requests, Newsletter-Anmeldungen oder Angebotsanfragen.
Im Jahr 2026 ist die B2B-Website mehr als eine digitale Visitenkarte oder eine Verlängerung des Messeauftritts: Hier finden Interessierte technische Details, Nachweise, Ansprechpartner und nächste Schritte an einem Ort.

Auf Deiner Website fließen alle Informationen über Dein Unternehmen, Deine Produkte oder Dienstleistungen zusammen.
Websites bieten Beständigkeit in langen und komplexen Kaufprozessen
Eine Studie von 6sense zu B2B–Einkäufen in Europa zeigt: Der durchschnittliche Kaufzyklus in Deutschland dauert 9,5 Monate. In so langen Prozessen ist es entscheidend, dass Informationen über Monate hinweg konsistent, auffindbar und intern teilbar bleiben.
An einem Kaufprozess im B2B-Bereich sind im Durchschnitt 10 Personen (Buying Center) involviert. Diese benötigen viele unterschiedliche Inhalte. Da die Personen aus so verschiedenen Bereichen wie der technischen Fachebene, dem Einkauf und dem Management kommen, haben sie nicht nur unterschiedliche Wissensstände, sondern stellen auch verschiedene Fragen:
- Was kostet die Leistung?
- Löst sie unsere Probleme?
- Wie leicht kann ich sie im Unternehmen etablieren?
Das führt zu sehr unterschiedlichen Informationsbedürfnissen hinsichtlich Länge, Tiefe, Aufmachung und Formaten.
Dementsprechend spielen verschiedene Ressourcen im B2B eine Rolle, wie etwa Webinare, Kostenvergleiche und Events.
Diese Inhalte können über verschiedene Kanäle verteilt und beworben werden, wie beispielsweise Social-Media. Für dauerhaft auffindbare Fachinformationen bleibt die Website jedoch meist der geeignetere Ort.

Die Customer Journey im B2B ist meist lang und umfasst zahlreiche Kontaktpunkte.
Der Großteil der B2B-Recherche passiert online – auf Websites
Laut der B2B-Studie „“ finden etwa 60 Prozent des Einkaufsprozesses online statt.
Welche Informationsquellen sind demnach am wichtigsten?
- ¾ sagen: Anbieter-Websites (genauso viele: Online-Fachpublikationen)
Gerade in technischen Branchen spielen fundierte Inhalte weiterhin eine große Rolle.
Für B2B-Unternehmen bedeutet das: Die eigene Website bleibt ein zentraler Informationshub im Buying Process.
Das spiegelt sich auch in einigen LinkedIn-Diskussionen wider, die ich verfolge:

Screenshot eines LinkedIn Posts (inkl. Kommentar) zum Thema „Ist eine Website im B2B-Bereich noch relevant?“.
Marketingstrategien im B2B folgen zu oft Trends
Ein häufiger Kritikpunkt am Marketing von B2B-Unternehmen ist: Ihre Maßnahmen orientieren sich an Marketingtrends statt an den Informationsbedürfnissen ihrer Zielgruppe.
Welche Inhaltsformate sind beispielsweise bei Ingenieur*innen im Buying Process die beliebtesten? Social Media Posts vielleicht? Weit gefehlt!
Es sind:
- Datasheets (79 %)
- Technische Fachartikel (61 %)
- danach CAD-Zeichnungen, Produktdemo-Videos und Testberichte.
Für technische Zielgruppen wie Ingenieur*innen zählen belastbare Informationen: Spezifikationen, Anwendungsdetails, Nachweise, Tests und konkrete Einsatzszenarien – keine Marketing-Buzzwords.
Technische Zielgruppen sind im B2B-Marketing sehr häufig vertreten. Sie bevorzugen faktenbasierte, detaillierte Inhalte statt Marketing Storytelling. Für B2B bedeutet das: Du musst das Suchverhalten Deiner Zielgruppe kennen, denn Vermutungen anzustellen oder Trends hinterherzujagen, vergeudet Zeit und Geld.

Screenshot eines LinkedIn Posts zum Informationsverhalten von Ingenieur*innen: 60 % des Einkaufsprozesses findet online statt. (Quelle)
Social Media spielt eine Rolle – Aber anders als oft angenommen
Natürlich ist Social Media Engagement für Unternehmen wichtig – insbesondere, um junge Zielgruppen zu erreichen. Auch hier zeigt die Studie interessante Unterschiede.
Ingenieure nutzen zur Informationssuche im B2B-Buying-Prozess:
- 1/3 (31 %): YouTube
- Nur jeder Siebte (15 %): LinkedIn
Als besonders wertvoll werden folgende Plattformen bewertet:
- YouTube (84 %)
- LinkedIn (60 %)
- Danach folgen: GitHub (45 %), Stack Overflow und Reddit.
Plattformen helfen also beim Entdecken von B2B-Unternehmen, etwa über Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube.
Wichtig: Social Media ersetzt Websites nicht. Plattformen wie YouTube sind zwar wichtig für Reichweite, Distribution und Inspiration, jedoch nicht als primäre Informationsquelle.
Plattformen helfen beim Entdecken von Inhalten. So können beispielsweise detaillierte Anwendungsvideos von Maschinen oder Software auf YouTube das Interesse der Zielgruppe auf das Unternehmen lenken. Am Ende landen Nutzer*innen häufig auf Websites.

Die B2B-Website als zentraler Ort, an dem Marketing- und Vertriebsaktivitäten zusammenlaufen
KI wird genutzt – Aber das Vertrauen ist gering
KI-Ergebnisse „klauen“ im B2B-Bereich Traffic, da sie Nutzerfragen beantworten und zu Zero Click Searches führen. Laut einer Umfrage von Salesforce berücksichtigen 85 Prozent der Marketer dies in ihrer SEO-Strategie.
Doch wie gehen B2B-Kunden mit KI im Kaufprozess um?
- Die Engineers-Studie zeigt, dass nur etwa 10 Prozent der Befragten KI aktiv zur Recherche nutzen und den KI-Ergebnissen nur ein sehr geringes Vertrauen (4,4 von 10) entgegenbringen. In Europa ist das Vertrauen sogar noch niedriger als in den USA.
- Laut der Studie „Role and Influence of the Technology Decision-Maker Survey“ von Foundry sagen 81 Prozent der IT-Leader, dass KI ihre IT-Kaufentscheidung beeinflusst. Dabei sind die Werte bei den Millennials und der Gen Z deutlich höher, als bei den Babyboomern.
Die Studien zeigen kein einheitliches Bild. In technischen Zielgruppen ist die aktive Nutzung von KI für Recherche bislang noch begrenzt und das Vertrauen eher verhalten. In anderen Kontexten, etwa bei IT-Entscheider*innen, wird KI bereits stärker als Einflussfaktor im Kaufprozess wahrgenommen. Entscheidend ist daher nicht, ob KI überall gleich relevant ist, sondern in welchen Zielgruppen und Phasen sie an Bedeutung gewinnt.
B2B-Unternehmen müssen sich dessen bewusstwerden und entsprechend handeln:
- Viele KI-basierte Such- und Antwortsysteme greifen auf Webinhalte, indexierte Quellen und weitere strukturierte Informationen zurück.
- Gut aufbereitete Inhalte erhöhen die Chance, in solchen Umfeldern sichtbar und referenzierbar zu werden.
- Auf B2B-Websites sind strukturierte, verständliche und crawlbare Inhalte essenzielle Bestandteile einer GEO-Strategie (Generative Engine Optimization).
SEO muss heute die Website, KI-Oberflächen und die Distribution gemeinsam denken. Nach einer Community-Befragung des Bundesverbands Industrie Kommunikation e. V. sind fast 90 Prozent der Befragten überzeugt: „Generative Engine Optimization (GEO) wird in den nächsten zwei Jahren für die Content-Erstellung und Webseitenoptimierung unseres Unternehmens ein Must-have.“
Die Konsequenz für B2B-Marketing: KI ersetzt fundierte Inhalte nicht. Gerade technische Zielgruppen bleiben skeptisch gegenüber generierten Antworten.
Unser Geschäftsführer Julian hat seine zentralen Thesen zum Thema SEO und KI in einem Blogpost zusammengefasst: „SEO & KI 2026: Warum Suchmaschinenoptimierung wichtiger wird – nicht unwichtiger“.
Praxisbeispiel B2B-Website
Gerade in erklärungsbedürftigen Märkten – wie Naturgraphit für Flammschutz, Leitfähigkeit und Schmierstoffe – ist eine gut strukturierte Website unverzichtbar. Dabei werden verschiedene Wissensstände in der Zielgruppe berücksichtigt.

Gerade in erklärungsbedürftigen B2B-Märkten bleibt die Website in vielen Fällen der zentrale Ort für vertiefende Information, Vertrauen und Conversion.
Eine Website hat im B2B-Bereich verschiedene Funktionen:
- Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, insbesondere für Vergleiche und vertiefende Recherchen.
- Gleichzeitig bleibt die Website der Ort, an dem SEO, Expertise und Kontaktmöglichkeiten zusammengeführt werden.
Zwar gewinnen Social Media und Plattformen an Bedeutung für Reichweite und Distribution, doch gerade bei komplexen Produkten bleibt die Website der Ort, an dem Vertrauen aufgebaut und fundierte Informationen bereitgestellt werden.
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Implikationen für SEO: Websites bleiben wichtig – Aber ihre Rolle verändert sich
Websites sind ein zentraler Bestandteil der B2B Customer Journey, besonders bei technischen Entscheidungsprozessen.
Beispiel Pipedrive-Website
Alle Inhalte sind unter einem Dach vereint. Das Beispiel zeigt, wie eine Website unterschiedliche Suchintentionen bedient: Vergleiche mit der Konkurrenz (HubSpot), Preisübersichten reduzieren Reibung in der Vorauswahl, Fallstudien schaffen Vertrauen und branchenspezifische Landingpages erhöhen die Relevanz für konkrete Zielgruppen.

Screenshot der Menüstruktur der Website von pipedrive: Auf dieser Website sind alle Inhalte übersichtlich vereint.
Die Formatvielfalt wird sichtbar: Blog, Videos, Webinare, eBooks und Dokumentationen:

Auf ihrer Website bietet das Unternehmen pipedrive Inhalte in verschiedenen Formaten an
Owned Media wird wertvoller
Plattformreichweite ist immer an fremde Regeln gebunden – an Algorithmen, Formate, Sichtbarkeitslogiken und Werbekosten. Die eigene Website bietet im Vergleich dazu mehr Kontrolle über Inhalte, Conversion-Pfade, Datenpunkte und Prioritäten.
- Inhalte: Technische Inhalte, komplexe Sachverhalte, verständliche Produktinformationen, Services und Tools. Websites bieten beispielsweise mit Rechnern und Konfiguratoren einen klaren Vorteil gegenüber Social-Media-Plattformen. Auch für SEO zahlt sich dieser Nutzer-Mehrwert aus.
- First-Party-Daten und Conversion-Messung: Auf der eigenen Website lassen sich Interaktionen, Downloads, Formularpfade und Seitennutzung deutlich gezielter auswerten als auf vielen Drittplattformen.
- Conversion-Pfade, UX und interne Verlinkung: Die Website ist nicht nur eine Content-Plattform, sondern bei komplexen B2B-Produkten auch die Brücke in die persönliche Beratung.
Eine gute Website kann die Seriosität eines Unternehmens stärken. Dies kann beispielsweise durch inhaltliche Tiefe, den Fokus auf eine starke Marke, ein professionelles Design und eine passende Domain erreicht werden. Schlechte, lieblose Websites werden in Zukunft vermutlich nicht nur Nutzer*innen verlieren, sondern auch an Sichtbarkeit einbüßen.
Die zentrale Frage lautet daher nicht, ob B2B-Unternehmen 2026 noch eine Website brauchen. Sondern ob ihre Website den Kaufprozess tatsächlich unterstützt.
Wenn Du noch tiefer in das Thema B2B-SEO-Strategie einsteigen willst, empfehle ich Dir den Blogpost meiner Kollegin Kim: „7 Tipps, für Deine B2B-SEO-Strategie“
Bildnachweis: Titelbild: Media Srock/stock.adobe.com; Bild 2: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 3: Seokratie; Bild 4: Screenshot LinkedIn, bearbeitet; Bild 5: Screenshot LinkedIn; Bild 6: generiert mit ChatGPT/Seokratie; Bild 7: Screenshot LinkedIn; Bild 8: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet; Bild 9: Screenshot des Menüs von Pipedrive, bearbeitet
Quellen:
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„MPEGA“ statt MAGA: Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz
Mit der deutlichen Anspielung auf Trumps Slogan will Ecoalf Klimaschutz wieder zum Gesprächsthema machen.
Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten.
Seit dem ersten April dominiert ein riesiges Plakat eine Häuserfassade des Gran Vía im Herzen Madrids. Darauf zu sehen eine Kappe, die augenblicklich an die „Make America Great Again“-Käppis des US-Präsidenten Donald Trump und seiner Anhänger erinnert. Dieses Exemplar ist jedoch grün und trägt die Aufschrift „Make Planet Earth Great Again“. Dafür verantwortlich ist die spanische nachhaltige Modemarke Ecoalf.
Die 2009 gegründete Modemarke Ecoalf hat sich selbst zum Ziel gesetzt, möglichst viele ihrer Produkte aus recycleten Materialien herzustellen. Mit der einfachen wie einprägsamen Botschaft der aktuellen Kampagne wollen sie das wichtige Thema Klimaschutz den Menschen wieder in Erinnerung rufen. Die Kampagne startet pünktlich zum „Monat der Erde“ April, der besonders bekannt für den Tag der Erde am 22. April ist.
CMO-CSO-Playbook
So zahlt Nachhaltigkeit im Marketing auf langfristiges Umsatzwachstum ein
Damit Unternehmen nicht nur ihre Klimaziele erreichen, sondern auch nachhaltig wachsen, sollten Chief Sustainable Officer und Chief Marketing Officer Hand in Hand arbeiten. Wie das konkret aussehen kann, beschreibt das „CMO-CSO Playbook“. …
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Neubesetzung: Stefanie Becker wird Marketingchefin von Citroën Deutschland
Stefanie Becker ist die neue Marketingchefin von Citroën in Deutschland
Citroën Deutschland besetzt die Marketing-Spitze neu: Stefanie Becker wechselt innerhalb des Stellantis-Konzerns zu der Marke und verantwortet dort ab sofort Marketing und Kommunikation.
Das Konzernumfeld ist der neuen Marketingchefin nicht fremd: Seit Juni 2022 verantwortete Becker den Bereich Online Vertrieb und eCommerce bei Stellantis in Deutschland. In dieser Funktion war sie unter anderem für den Ausbau digitaler Vertriebskanäle sowie für die Weiterentwicklung der Online-Marktplatzstrategie zuständig. Damit bringt sie vor allem Erfahrung an der Schnittstelle von Marketing, Vertrieb und digitalen Geschäftsmodellen mit – ein Feld, das für Automobilmarken weiter an Bedeutung gewinnt.
Olympische Winterspiele
Citroën Deutschland feiert Team Deutschland und Sondermodelle
Citroën Deutschland nutzt die Olympischen Winterspiele als Bühne. Der Auftritt unter dem Motto „Lët’s move the people“ hat dabei vor allem zwei Botschaften. …
Zugleich bedankt sich Goldboom bei ihrem Vorgänger Roman Franke für dessen Arbeit in den vergangenen Jahren – Franke hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen.
Mit der Personalie setzt Citroën Deutschland auf Kontinuität im Konzern und auf Marketingkompetenz mit starkem Digitalfokus. Becker wird künftig die Marketingstrategie der Marke verantworten und deren Weiterentwicklung im deutschen Markt steuern – in einem Umfeld, das von Transformation, wachsender Wettbewerbsdichte und steigenden Anforderungen an Kommunikation und Vertrieb geprägt ist.
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