Connect with us

Datenschutz & Sicherheit

Webmailer Roundcube: Kritische Lücken erlauben Dateimanipulation und mehr


Im Webmail-System Roundcube klafften mehrere, teils kritische Sicherheitslücken. Das Entwicklerteam hat sie behoben und nun den fünften und „hoffentlich letzten“ Kandidaten für die Version 1.7 veröffentlicht. Auch ältere Versionen erhalten Flicken für die Lücken.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die vermutlich gefährlichste Sicherheitslücke klafft in der Sessionverwaltung mittels Redis/memcache – sie erlaubt Angreifern ohne vorherige Anmeldung, beliebige Dateien auf den Webserver zu schreiben. Ebenfalls unangenehm: Eine weitere Sicherheitslücke erlaubte in manchen Fällen, das Passwort eines Roundcube-Nutzers zu ändern, ohne dessen altes Passwort zu kennen. CVE-Kennungen gibt es bis jetzt für keine der Sicherheitslücken.

Des Weiteren behoben die Roundcube-Entwickler verschiedene Wege, die Inhaltsfilter, speziell die Blockierung von Bildern in der E-Mail-Anzeige, zu umgehen. Auch eine IMAP-Injection, Cross-Site Scripting und SSRF fanden und meldeten unabhängige Sicherheitsforscher.

Fehlerbereinigte Ausgaben für die drei aktuell gepflegten Roundcube-Versionen sind erschienen:

  • Roundcube 1.7rc5,
  • Roundcube 1.6.14 und
  • Roundcube 1.5.14

Downloadlinks und einige knappe Informationen zu den einzelnen Sicherheitslücken finden sich auf der Versionsankündigung bei Github. Die Entwickler des Webmailers empfehlen dringend allen Admins, ihre Webmailer auf den neuesten Stand zu bringen. Exploits für Roundcube-Sicherheitslücken hatten erst Ende Februar für eine Warnung der US-Cybersicherheitsbehörde CISA gesorgt.

Weiterlesen nach der Anzeige


(cku)



Source link

Datenschutz & Sicherheit

Trellix: Angreifer erlangten Zugriff auf Quellcode


Cyberkriminelle haben Zugriff auf Quellcode-Repositorys des aus der Fusion von FireEye und McAfee hervorgegangenen IT-Sicherheitsunternehmens Trellix erlangt. Das Unternehmen untersucht den Vorfall aktuell.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das teilt Trellix auf seiner Webseite mit. Demnach hat Trellix unbefugten Zugriff auf einen Teil der Quellcode-Repositorys bemerkt. Nachdem das Unternehmen davon erfahren hatte, zog es den Angaben nach führende Forensikexperten zur Klärung hinzu. Auch die Strafverfolgungsbehörden hat Trellix demnach informiert.

Den bisherigen Untersuchungen zufolge hat das Unternehmen keine Belege dafür entdeckt, dass Quellcode-Releases oder der Verteilungsprozess betroffen sind oder dass der Quellcode missbraucht wurde. Trellix plant, weitere Details zu veröffentlichen, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind.

Das Unternehmen nennt keinerlei Details zu dem IT-Vorfall. Es ist unklar, wer hinter diesem Angriff steckt. Auf den Darknet-Seiten der bekannteren Cybergangs findet sich noch kein Bekenntnis. Die Formulierungen von Trellix sind äußerst bedacht gewählt – es lässt sich etwa nicht eindeutig ableiten, ob Angreifer potenziell eigenen Code in die Repositorys verfrachtet haben.

Derzeit bleibt unklar, wie die Angreifer bei Trellix Zugang zu den geschützten Unternehmensquellcodes erlangen konnten. Cyberangriffe sind an der Tagesordnung. So haben Cyberkriminelle der Gang ShinyHunters etwa Daten von Vimeo erst kürzlich bei einem Einbruch beim Dienstleister Anodot abgezogen und die inzwischen im Darknet kostenlos zum Download bereitgestellt. Außerdem können die Täter derzeit eine Schwachstelle in cPanel/WHM angreifen und die Authentifizierung übernehmen – bei mehr als 4000 Instanzen in Deutschland haben sie das wohl inzwischen auch getan.


(dmk)



Source link

Weiterlesen

Datenschutz & Sicherheit

cPanel/WHM: Bereits 4000 Instanzen in Deutschland attackiert


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Derzeit hat die Sorry-Ransomwaregruppe cPanel- und WebHost-Manager-Instanzen (WHM) im Visier. Sicherheitsforschern zufolge gab es weltweit schon mehr als 44.000 erfolgreiche Attacken. Admins müssen die Sicherheitspatches umgehend installieren.

Weiterlesen nach der Anzeige

Vor den laufenden Angriffen warnt die Shadowserver Foundation auf X. Ihrer Statistik zufolge hat es hierzulande schon mehr als 4000 Instanzen der Server- und Websitemanagementsoftware getroffen. Die „kritische“ Schwachstelle (CVE-2026-41940) ist seit Ende vergangener Woche bekannt. Auch die US-Sicherheitsbehörde Cybersecurity & Infrastructure Security Agency (CISA) warnt vor Attacken und ordnet für US-Behörden die zügige Installation der Sicherheitsupdates an.

Setzen Angreifer erfolgreich an der Lücke an, können sie die Authentifizierung umgehen und auf Systeme zugreifen. Wie die Attacken im Detail ablaufen, ist derzeit unklar. Haben sich Angreifer Zugang zu Computern verschafft, laden sie die Sorry-Ransomware ab, die Daten verschlüsselt und Lösegeld einfordert.

Im Forum der IT-Nachrichten-Website Bleepingcomputer.com tauschen sich Opfer des Verschlüsselungstrojaners aus. Zurzeit gibt es keine Möglichkeit, die Daten zu entschlüsseln.

In einer Warnmeldung bieten die cPanel-Entwickler neben den gepatchten Versionen zudem ein Skript an, mit dem Admins bereits attackierte Instanzen erkennen können. Dort gibt es auch weitere Sicherheitstipps, wie Admins nun am effektivsten gegen die Attacken vorgehen können. Diese cPanel-Ausgaben sind gegen die derzeit laufenden Attacken gerüstet:

  • 11.86.0.41
  • 11.110.0.97
  • 11.118.0.63
  • 11.126.0.54
  • 11.130.0.19
  • 11.132.0.29
  • 11.136.0.5
  • 11.134.0.20
  • WP Squared-Version 136.1.7

Weiterlesen nach der Anzeige


(des)



Source link

Weiterlesen

Datenschutz & Sicherheit

Netzwerkanalysetool Wireshark: Zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Sind Attacken auf das Netzwerkanalysetool Wireshark erfolgreich, können Angreifer Systeme abstürzen lassen oder sogar Schadcode ausführen. Dagegen stehen abgesicherte Ausgaben zum Download bereit.

Weiterlesen nach der Anzeige

Im Changelog für die Versionen 4.4.15 und 4.6.5 versichern die Entwickler, die Schwachstellen geschlossen zu haben. Der Großteil der Lücken ist mit dem Bedrohungsgrad „mittel“ eingestuft (etwa CVE-2026-6520). Nach erfolgreichen Attacken können Angreifer etwa im Kontext des OpenFlow-v6-Protokolls DoS-Zustände auslösen, was zu Abstürzen führt.

In vier Fällen (CVE-2026-5402 „hoch“, CVE-2026-5403 „hoch“, CVE-2026-5405 „hoch“, CVE-2026-5656 „hoch“) können Angreifer auch Schadcode einschleusen und die Systeme kompromittieren. Bislang sind keine aktiven Angriffe bekannt. Admins sollten die Updates dennoch zeitnah installieren.


(des)



Source link

Weiterlesen

Beliebt