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Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck


Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck

Bild: Valve

Im Rahmen des Steam-Betaprogramms können Spieler fortan eine neue Startseite für den Desktop-Client, Big-Picture-Modus und das Steam Deck ausprobieren. Spiele sollen sich leichter finden lassen, indem mehr Inhalte und Informationen angezeigt werden. Qualitativ legt Valve mit höherer Auflösung für das Artwork der Spiele nach.

Die Überarbeitung der Startseite lässt sich über die Teilnahme an der Steam-Client-Beta ausprobieren. In den Steam-Einstellungen finden Spieler den entsprechenden Schalter. Auswirkungen hat das Beta-Update auf den klassischen Desktop-Client, den Big-Picture-Modus und die Steam-Oberfläche auf dem Gaming-Handheld Steam Deck.

Vereinheitlichung der Elemente der Benutzerfläche

Valve will mit der Beta laut eigener Beschreibung unter anderem erreichen, dass die im Laufe der Jahre eingeführten neuen Bereiche und Möglichkeiten, wie Anwender die Spiele auf der Plattform entdecken und mehr über sie erfahren können, auf einer Startseite mit einem einheitlichen Erscheinungsbild dargestellt werden. Das Ziel sei auch gewesen, die verschiedenen Elemente der Benutzerfläche zu vereinheitlichen, ohne dass dabei die Einzigartigkeit der einzelnen Bereiche verloren geht.

Im Bereich „Angesagt und empfohlen“ werden dem Spieler jetzt detailliertere Informationen angezeigt, warum ein Spiel vorgeschlagen wird, sowie eine Zusammenfassung von Nutzerrezensionen. Sobald der Mauszeiger über das Artwork eines Spiels bewegt wird, startet ein kurzer „Mikrotrailer“ des Spiels. Dem Karussell der vorgeschlagenen Games hat Valve zudem eine schnelle Vorschau auf benachbarte Titel hinzugefügt. Spielern bleibt aber die Option, die Anzeige der Mikrotrailer und animierten Marketingelemente in den Shop-Einstellungen von Steam zu deaktiviert.

GIF Bereich „Angesagt und empfohlen“ (Bild: Valve)

Unendliches Scrollen für die Startseite

Rabattierte Spiele und spezielle Events werden auf der Startseite jetzt von größeren Artworks mit höherer Auflösung begleitet. In der Entdeckungsliste ist das Stöbern ohne Verlassen der aktuellen Seite möglich. Außerdem zeigt Steam Kurzbeschreibungen und andere relevante Informationen an, sobald der Mauszeiger über diverse Elemente der Startseite bewegt wird. Die Benutzeroberfläche wurde auch dahingehend aktualisiert, um einen besseren Kontrast und eine bessere Lesbarkeit zu bieten. Hinzu kommt das unendliche Scrollen auf der Startseite, sodass nach unten hin immer wieder neue Elemente ergänzt werden.

Informationen beim Darüberfahren
Informationen beim Darüberfahren (Bild: Valve)
GIF Unendliches Scrollen (Bild: Valve)

Zwei neue Bereiche für Rabatte

Zwei neue Bereiche bietet die Startseite ebenfalls. Zum einen führt die Wunschliste Spiele auf, für die gerade ein Rabatt gewährt wird. Und zum anderen gibt es jetzt einen dedizierten Bereich für Zusatzinhalte mit Rabatt für Spiele aus der eigenen Bibliothek.

Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC
Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC (Bild: Valve)



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KI-Infrastruktur in den USA: Hälfte der Rechenzentren für 2026 verzögert oder gestoppt


Immer wieder gibt es Meldungen, dass der Ausbau der KI-Rechenzentren in den USA nicht mit den Zeitplänen mithalten kann. Bloomberg nennt nun eine konkrete Zahl: Bei annähernd der Hälfte der für 2026 geplanten Projekte wird erwartet, dass diese sich verzögern oder komplett gestrichen werden.

Zentraler Grund ist laut dem Bloomberg-Bericht der Mangel an Komponenten für die elektrische Infrastruktur, konkret geht es also um Transformatoren, Schaltanlagen und Batterien. Entsprechende Bauteile sind nicht nur für die Rechenzentren erforderlich, sondern auch für den Ausbau der Stromnetze, die den enorm steigenden Verbrauch bewältigen müssen.

Laut Analysen des Thinktanks Sightline Climate sollen in diesem Jahr Rechenzentren ans Netz gehen, die rund 12 Gigawatt an Energie benötigen. Schätzungsweise befindet sich aber nur ein Drittel im Bau.

Trumps Handelspolitik schadet den Anbietern

Anbieter elektrischer Komponenten in den USA können die Nachfrage laut Bloomberg nicht mehr bewältigen. Die Tech-Unternehmen sind daher auf Importe aus aller Welt angewiesen. Genau diese Handelsbeziehungen sind aber durch die Zölle von US-Präsident Donald Trump beeinträchtigt. Ein großer Anteil der Komponenten wird etwa in China gefertigt.

Die US-Administration versucht zwar seit geraumer Zeit, die Produktionskapazitäten in den USA zu erhöhen. Wenn die Pläne der US-Anbieter für den KI-Ausbau umgesetzt werden sollen, ist man aber im großen Maß auf Produkte angewiesen, die in China hergestellt werden, heißt es im Bericht.

Durch die erhöhte Nachfrage, die der KI-Boom ausgelöst hat, steigen zudem die Preise für Komponenten wie Transformatoren. Teilweise haben diese sich laut dem Bericht verfünffacht. Teile sollen nun in größerer Stückzahl und kürzeren Zeiträumen geliefert werden. Wenn die Lieferzeit bei Bestellungen von Hochleistungstransformatoren vor dem Jahr 2020 typischerweise noch 24 bis 30 Monate betragen hat, wollen KI-Unternehmen die Komponenten aktuell in weniger als 18 Monaten.

Lieferkette elektrischer Komponenten als „wildes Puzzle“

Crusoe Energy Systems baut derzeit in Texas einen Datacenter-Campus. Laut Bloomberg ist das Unternehmen bekannt für die Geschwindigkeit. Laut eigenen Aussagen ist Crusoe in der Lage, Teile eines Rechenzentrums binnen eines Jahres ans Netz zu bringen. Ein Trick ist, frühzeitig eine ausreichende Menge elektrischer Komponenten zu kaufen. So konnte man Vorräte anlegen, bevor Handelsbarrieren errichtet worden sind.

Insgesamt machen die elektrischen Komponenten weniger als zehn Prozent der Kosten eines Rechenzentrums aus. Ohne diese Bauteile lässt es sich aber nicht in Betrieb nehmen. „Wenn sich ein Teil der Lieferkette verzögert, kann das komplette Projekt nicht fertiggestellt werden“, sagt Andrew Likens, Crusoes Direktor für Energie und Infrastruktur. Momentan sei es daher ein „ziemlich wildes Puzzle“.

Um ausreichend elektrische Komponenten auf Lager zu haben, hat Crusoe die Vorbestellungen deutlich erhöht. Nun kauft man schon Teile, obwohl noch nicht mal klar ist, ob es dafür einen Auftrag gibt. Riskanter, für Crusoe hat es sich aber als erfolgreiche Strategie erwiesen.

Auch bei den elektrischen Komponenten kommt es also zu Marktdynamiken, die vergleichbar sind mit der Speicherkrise.

Durch den Iran-Krieg erhöhte Strompreise verschärfen die Krise

Crusoe stand zuletzt aber auch im Fokus verzögerter und umgeplanter Projekte. Berichte kursierten, wonach ein Ausbauvorhaben von OpenAI und Oracle in Texas, das Crusoe im Rahmen von Stargate umsetzt, nicht wie geplant läuft. Die Beteiligten bezeichneten den Bloomberg-Bericht von Anfang März aber als falsch und irreführend.

Dass sich der Energiebereich immer mehr zum Flaschenhals entwickelt, war jedoch absehbar. Microsofts CEO Satya Nadella erklärte etwa im Januar, Chips seien nicht das Kernproblem. Herausfordernd wäre es, ausreichend Energie für neue Rechenzentren bereitzustellen.

  • Big Tech setzt auf „Winner takes all“: 650 Mrd. Dollar an Investitionen für KI-Wettrüsten in 2026

Die KI-Investitionen sollen in diesem Jahr ein Rekordniveau erreichen. Allein die vier Big-Tech-Konzerne Amazon, Microsoft, Google und Meta haben Capex-Ausgaben in Höhe von rund 650 Milliarden US-Dollar angekündigt.

Neben den Engpässen bei technischen Komponenten ist aber der aufgrund des Iran-Kriegs steigende Strompreis ein weiteres Hemmnis. Angesichts der erwarteten Wachstumsschwäche gehen erste Analysten laut einem Bericht von Reuters davon aus, dass die Big-Tech-Konzerne die Höhe der Investitionen im Verlauf des Jahres noch zusammenstreichen werden.



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250 Euro Prämie und PS5 geschenkt: Kabel-Tarife von Vodafone


Aktuell könnt Ihr bei Vodafone bei mehreren Kabel-Tarifen richtig sparen. Dank bis zu 250 Euro Cashback, sinken die effektiven Kosten spürbar. Besonders attraktiv: In einem Tarif gibt es sogar eine PS5 geschenkt.

Nicht jeder Haushalt hat Zugang zu Glasfaser, und DSL bietet in vielen Gegenden oft keine ausreichenden Geschwindigkeiten. Eine praktische Alternative ist da Internet über den Kabelanschluss, denn dafür wird einfach das bestehende TV-Kabelnetz genutzt. Prüfen könnt Ihr die Möglichkeit ganz leicht: Schaut nach einer Kabeldose mit zwei oder drei runden Anschlüssen in Eurer Wohnung – oder checkt direkt online bei Vodafone, ob Kabelinternet bei Euch verfügbar ist.

250 Euro Prämie: So kommt Ihr dran

Wenn Ihr den 150 MBit/s Kabel-Tarif auswählt, erhaltet Ihr nach sechs Monaten Vertragslaufzeit 250 Euro Cashback auf Euer Konto überwiesen. Und dadurch wird’s richtig preiswert. Eigentlich zahlt Ihr für den GigaZuhause 150 Kabel-Tarif monatlich 19,99 Euro für die ersten neun Monate. Ab dem zehnten Monat steigen die Kosten dann auf 44,99 Euro pro Monat an. Außerdem müsst Ihr einmalig einen Anschlusspreis in Höhe von 49,99 Euro zahlen. Durch das Cashback kommt Ihr dann aber auf effektive Kosten von monatlich 27,28 Euro. Hier einmal die Rechnung, wie Ihr auf die Effektivkosten kommt:

  • Tarifpreis in den ersten 9 Monaten: 19,99 Euro pro Monat
  • Tarifpreis ab dem 10. Monat: 44,99 Euro pro Monat
  • Anschlusspreis: einmal 49,99 Euro
  • Aktion: Ihr bekommt 250 Euro Cashback nach Ablauf von 6 Vertragsmonaten, wenn Ihr Euch für Cashback registriert
  • Auf 24 Monate Mindestlaufzeit zahlt Ihr somit einen rechnerischen Durchschnittspreis von 27,28 Euro pro Monat. Kosten für eine optionale Router-Miete sind nicht enthalten.

Wichtig: Ihr spart nur während der Mindestlaufzeit. Ab dem 25. Monat zahlt Ihr dann 44,99 Euro pro Monat, wenn Ihr nicht vorzeitig kündigt. Solltet Ihr außerdem unter 28 Jahre alt sein, könnt Ihr Euch noch einen 200 Euro BestChoice-Gutschein sichern, den Ihr in vielen verschiedenen Shops einlösen könnt. Dafür müsst Ihr nur das Feld „Bist Du unter 28?“ auf der Angebotsseite mit „Ja“ beantworten.

Cashback und PS5 bei schnelleren Kabel-Tarifen

Übrigens: Ihr surft mit dem Kabel-Tarif nicht nur mit bis zu 150 MBit/s im Download, sondern bekommt auch 75 MBit/s im Upload für ruckelfreie Videocalls und große Datei-Uploads bereitgestellt. Eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz und Mobilfunknetz ist ebenfalls inklusive. Und durch den sogenannten Wechselvorteil spart Ihr Euch bis zu zwölf Monate lang sogar den Tarifpreis bei Vodafone, wenn Ihr noch bei einem anderen Anbieter einen laufenden Tarif habt – so zahlt Ihr nicht doppelt. Ihr wollt mehr Geschwindigkeit? 200 Euro Cashback sichert Ihr Euch auch beim 300-MBit/s-Kabeltarif und 240 Euro bei der 1.000-MBit/s-Option.

Die PS5 gibt’s ausschließlich im GigaZuhause 600 Kabel Plus Tarif. Dieser bietet Euch bis zu 600 Mbit/s im Download und 75 Mbit/s im Upload. Monatlich schlägt er mit 54,99 Euro zu Buche. Ein Anschlusspreis in Höhe von 49,99 Euro kommt ebenfalls dazu. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate und nach drei bezahlten Monatsrechnungen wird Euch automatisch eine PS5 zugesendet.





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Vodafone.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Test


Thunderbolt 5, DisplayPort 2.1 und ein interner M.2-Steckplatz für SSDs: Mit der Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station liefert Ugreen aktuelle Technik für aktuelle Notebooks, die sich mit bis zu 140 Watt bei 240 Watt Gesamtleistung laden lassen. Im Test offenbart das Dock nur eine einzige Schwachstelle.

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist das neue Flaggschiff von Ugreen mit 17 Anschlüssen für Datenübertragung, Video, Netzwerk, Speicher und Stromversorgung und einer integrierten M.2-Speichererweiterung fürs Notebook. Die Docking Station ist also nicht mehr nur Bindeglied zwischen Notebook, Monitor, Peripherie und Speichermedien, sondern kann mit einer M.2-SSD selbst zum externen Speicher werden. Mit Thunderbolt 5 erreicht das Dock eine Bandbreite von bis zu 120 Gbit/s (unidirektional) beziehungsweise 80 Gbit/s (bidirektional). Um nicht nur das verbundene Notebook mit Energie zu versorgen, sondern auch alle angeschlossenen Geräte und Medien, liefert die Docking Station eine Gesamtleistung von 240 Watt.

Diese Leistung und Technik hat einen hohen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station beträgt 459,99 Euro. Zum Verkaufsstart kostet sie allerdings mit 69 Euro Rabatt vorerst nur 390,99 Euro. Ugreen gewährt auf die Docking Station zwei Jahre Garantie.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Anschlüsse des Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Für die Verbindung zwischen der Ugreen Docking Station und dem Notebook kommt Thunderbolt 5 zum Einsatz. Ein passendes Kabel liefert Ugreen mit. Thunderbolt 5 liefert bis zu 120 Gbit/s in eine Richtung und bis zu 80 Gbit/s bei dem Datentransfer in beide Richtungen. Das ist eine Verdopplung der Bandbreite gegenüber Thunderbolt 4, das bis zu 40 Gbit/s übertragen kann.

Zu beachten ist, dass bei Windows-Notebooks keine Thunderbolt-3-Geräte unterstützt werden. Geräte mit Thunderbolt 5, Thunderbolt 4 und USB 4 werden hingegen unterstützt. Bei MacBooks können allerdings auch die M1-, M2- und M3-Modelle mit Thunderbolt 3 genutzt werden.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Über den Thunderbolt 5 Upstream zum Notebook kann das verbundene Gerät auch mit bis zu 140 Watt geladen werden. Selbst stromhungrige Notebooks lassen sich so mit Energie versorgen, sofern sie das Laden über Thunderbolt unterstützen.

Anschlüsse der Docking Station

An der Vorderseite finden sich davon folgende Anschlüsse: Power-Taste, 3 × USB-C, TF- und SD-Kartenleser und der Audio-Combo-Anschluss für ein Headset mit Mikrofon. Der TF-/SD-Kartenleser unterstützt Karten bis zu 312 MB/s. An der Rückseite sind dementsprechend folgende Anschlüsse platziert: Audio-In und Audio-Out, 3 × USB-A, LAN mit 2,5 Gbit/s, DisplayPort 2.1, 2 × Thunderbolt 5 (Downstream), Thunderbolt 5 Upstream und der Stromanschluss für das externe Netzteil, das bis zu 240 Watt liefert.

Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 misst 13,3 × 13,3 × 5,5 cm und wiegt ohne externes Netzteil rund 870 Gramm.

Transferraten der Anschlüsse

Für einen Test der Transferraten der unterschiedlichen Anschlüsse greift ComputerBase auf eine externe Thunderbolt-3-SSD, eine an einem SATA-USB-A-Adapter betriebene Samsung 840 Pro und die Seagate Innov8, eine externe USB-3.1-HDD, zurück. Bei allen wird die Übertragungsgeschwindigkeit zum Notebook mit ihrem jeweiligen Anschluss ermittelt, wobei 10 GB übertragen werden.

Transferraten

Sowohl über Thunderbolt, USB-A als auch USB-C sind die Transferraten über das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nahezu identisch zu denen, die erzielt werden, wenn die jeweiligen Speichermedien direkt an das Notebook angeschlossen werden. Ob der externe Speicher langsam oder schnell ist, spielt dabei keine Rolle.

Der Netzwerkanschluss des Ugreen-Docks bietet 2,5 Gbit/s und ist somit auf schnellere Netzwerke ausgelegt, auch wenn noch keine 10 GbE geboten werden. Ein angeschlossenes Notebook muss so aber nicht auf WLAN zurückgreifen, sondern kann automatisch den schnelleren LAN-Anschluss nutzen. Um die Bandbreite des LAN-Ports zu testen, kommt die Thunderbolt-3-SSD zum Einsatz, die am Dock angeschlossen ist und auf die über das Netzwerk zugegriffen wird. Dafür ist das Ugreen-Dock an einen 10-Gigabit-Switch angeschlossen, mit dem auch ein PC verbunden ist, der über eine 10-Gigabit-Netzwerkkarte verfügt. Die Transferrate von der Thunderbolt-3-SSD zum Computer liegt bei rund 261 MB/s, womit das Schnittstellenlimit der 2,5-Gigabit-LAN-Verbindung des Docks erreicht wird.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Ladeleistung des Ugreen-Docks

Bis zu 240 Watt soll die Docking Station maximal bereitstellen können, wobei hierzu auch die Leistungsaufnahme des Docks selbst und der M.2-SSD gezählt werden muss, sofern eine verbaut wird. Die Docking Station allein benötigt rund 10 bis 15 Watt während des Betriebs – im eingeschalteten Stand-by ohne verbundene Geräte zeigt das Messgerät 0 Watt an.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air

Über die beiden linken USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite werden 60 Watt unterstützt, die allerdings auf beide Anschlüsse aufgeteilt werden. Wird nur ein Gerät verbunden, kann dieses allein bis zu 60 Watt nach PD abrufen, was im Test zum Beispiel mit dem Aufladen der Ugreen Nexode Powerbank 20k 165W (Test) auch problemlos geklappt hat. Werden zwei Geräte verbunden, stehen diesen zusammen maximal 60 Watt zur Verfügung, jedem dann jedoch noch maximal 30 Watt. Es kann also nicht ein Gerät 50 Watt und das andere 10 Watt abrufen. Wie schnell der dritte USB-C-Anschluss Geräte lädt, gibt Ugreen nicht an. Die beiden hinteren Thunderbolt-5-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 15 Watt. Die USB-A-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 4,5 Watt.

Ausgangsleistung der Docking Station

Wer nur diese Leistungsaufnahmen addiert, kommt bereits auf 243,5 Watt Gesamtleistung. Alle Ports gleichzeitig liefern diese Leistung also nicht. Ugreen erklärt gegenüber ComputerBase, dass die Ladeleistung der Ports dynamisch dem Bedarf angepasst wird, sofern das Limit von 240 Watt überschritten wird – was in der Praxis sehr selten der Fall sein dürfte.

Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Bis zu 3 externe Displays

Bis zu drei Displays können über den DisplayPort 2.1 und die beiden Thunderbolt-5-Anschlüsse mit der Docking Station verbunden werden. Ob drei Displays auch angesteuert werden können, hängt vom Notebook und dessen Grafikchip ab. M4-MacBooks unterstützen beispielsweise zwei externe Displays mit bis zu 6K@60Hz. M1-, M2- und M3-MacBooks mit Thunderbolt 3 unterstützen hingegen maximal ein externes Display mit 4K@60Hz. Über das Ugreen-Dock kann ein einzelner Monitor theoretisch mit bis zu 8K bei 60 Hz angesprochen werden.

Auch schnelle Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz bei 4K-Auflösung sind mit dem Dock dank TB5 mit DP Alt Mode und DisplayPort 2.1 jedoch kein Problem.

Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

HDMI wird am Gerät selbst nicht geboten, aber ein USB-C-zu-HDMI- oder DisplayPort-zu-HDMI-Adapter kann problemlos genutzt werden, wenn der Monitor dies erfordert.

M.2 für schnellen Speicher

An der Unterseite des Docks ist eine Abdeckung mit einer Schraube, unter der sich der M.2-Steckplatz verbirgt. In diesen kann eine M.2-NVMe-SSD eingesetzt werden. Als Formate werden 2230, 2242, 2260 und 2280 unterstützt. Bis zu 8 TB lassen sich so derzeit zusätzlich im Dock unterbringen, auf die von verbundenen Geräten jederzeit zugegriffen werden kann. So lässt sich theoretisch auch bei Notebooks, bei denen sich der interne Speicher nicht erweitern lässt, dieser einfach vergrößern, ohne dass eine externe SSD per USB verbunden werden muss.

Der M.2-Anschluss ist nach PCIe Gen4 x4 angebunden, unterstützt also in der Theorie einen Datendurchsatz von knapp 8 GB/s.

In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad
In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad

Für die Kühlung der eingesetzten M.2-SSD liegt ein Wärmeleitpad bei, das die Unterseite der Abdeckung mit der SSD verbindet.

Transferrate der internen M.2-SSD

Als interne M.2-NVMe-SSD kommt eine Samsung 980 Pro mit 1 TB (Test) zum Einsatz, die je nach Test 3.600 bis knapp 4.000 MB/s erreicht.

Mit einer realen Datenübertragungsrate im Test von 3.888 MB/s (lesend) wird diese Leistung auch beim Einbau der SSD in das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 beim Zugriff über das verbundene Notebook abgerufen. Beim Schreiben auf die SSD im Dock wird diese Geschwindigkeit mit knapp 2.000 MB/s im Test nicht ganz erreicht, aber im Alltag reicht das immer noch mehr als aus.

Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
In der Docking Station installierte SSD
In der Docking Station installierte SSD

Aktive Kühlung

Bis zu 240 Watt Leistung und schnelles Thunderbolt 5 lassen sich trotz massivem Gehäuse nicht gänzlich passiv kühlen. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nutzt deshalb einen kleinen Lüfter am hinteren Boden, der warme Luft nach hinten aus der Docking Station bläst und über die Seiten frische Luft einsaugt. Auf diese Weise soll aber auch ein dauerhaft stabiler Betrieb unter Maximalbelastung gewährleistet sein. Die Betriebstemperatur gibt Ugreen mit 0 bis 40 Grad Celsius an.

Schon bei geringer Leistungsaufnahme von nur rund 15 Watt, die erreicht wird, indem ein aufgeladenes MacBook Air M4, eine SSD im Dock, LAN und zwei Monitore verbunden sind, läuft der integrierte Lüfter nach kurzer Zeit an. In ruhiger Umgebung ist er hörbar, wenn es ansonsten still ist. Nicht störend laut, durchaus sehr leise, aber eben hörbar. Dafür dreht er auch bei 60 Watt Last nicht auf, sondern bleibt auf diesem leisen Niveau. Auch ohne installierte M.2-SSD zeigt sich dieses Verhalten. Hier hängt es vor allem davon ab, was für ein Notebook man nutzt. Hat dieses schon einen hörbaren Lüfter, wird dieser das Dock übertönen. Ist das Notebook hingegen im Alltag unhörbar leise und es auch ansonsten ruhig, wird man den Lüfter des Ugreen-Docks hören.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Dabei scheint durchaus noch Spielraum zu bestehen, den Lüfter erst später einzuschalten. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Docking Stations wird das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 im normalen Betrieb gerade einmal handwarm – an manch anderer Docking Station verbrennt man sich hingegen fast die Finger. Viele Nutzer dürften ein wärmeres Gehäuse mit lüfterlosem Betrieb vorziehen.

Fazit

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist mit sehr vielen Anschlüssen und sogar einem internen M.2-Steckplatz für SSDs ausgestattet und verrichtet ihren Dienst im Test zuverlässig und problemlos. Angeschlossene Geräte werden jederzeit zuverlässig erkannt und mit dem Notebook verbunden und auch die interne SSD lässt sich als externe Speichererweiterung, die immer automatisch mit dem Notebook verbunden wird, schnell ansprechen.

Mit insgesamt bis zu 240 Watt Ausgangsleistung wird nicht nur das Notebook mit bis zu 140 Watt schnell geladen, sondern über USB-C lassen sich bei Bedarf bis zu 60 Watt für ein Smartphone oder Tablet abrufen.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Nutzt man die beiden Thunderbolt-Anschlüsse an der Rückseite für Displays, steht kein Thunderbolt-Port mehr für Peripherie zur Verfügung. Besitzt man ein externes Speichermedium, das über Thunderbolt angeschlossen werden soll, um maximale Leistung zu erzielen, sollte man deshalb den DisplayPort des Ugreen-Docks nutzen. Schnelle Bildwiederholraten externer Monitore sind dank der aktuellen Anschlüsse kein Problem für die Docking Station von Ugreen.

Nicht jedem gefallen wird, dass an der Vorderseite ausschließlich USB-C-Anschlüsse platziert sind und nicht wenigstens auch ein USB-A-Anschluss für klassische USB-Sticks. Da die Rückseite des Docks häufig mit Kabeln belegt und schlecht zugänglich ist, wird man für USB-A deshalb schnell wieder zu einem Adapter greifen.

Ein Manko und für viele wahrscheinlich ein entscheidendes, ist der integrierte Lüfter, der schon bei geringer Last nach kurzer Zeit anspringt und dann auch dauerhaft läuft. Er ist zwar sehr leise, auf dem Schreibtisch bei ansonsten lautloser Umgebung jedoch zu hören. Ärgerlich, zumal die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Betrieb selbst mit eingebauter SSD kaum warm wird. Hier hätte Ugreen also vielleicht noch etwas Spielraum gehabt, den Lüfter erst bei höheren Temperaturen drehen zu lassen.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz

An Technik und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Sie fällt hervorragend aus. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station von 459,99 Euro hat die üppige Ausstattung allerdings auch ihren Preis. Zum Verkaufsstart kostet sie derzeit mit 69 Euro Rabatt 390,99 Euro*.

Die Anker Prime TB5 Docking Station mit 14 Anschlüssen kostet derzeit hingegen 419 Euro*. Die CalDigit TS5 Plus bietet mit 20 Anschlüssen zwar noch mehr, ist aber selbst für 600 Euro* schlecht verfügbar und soll zudem starke Probleme mit Überhitzung haben.

ComputerBase hat die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station leihweise von Ugreen zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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