Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck


Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck

Bild: Valve

Im Rahmen des Steam-Betaprogramms können Spieler fortan eine neue Startseite für den Desktop-Client, Big-Picture-Modus und das Steam Deck ausprobieren. Spiele sollen sich leichter finden lassen, indem mehr Inhalte und Informationen angezeigt werden. Qualitativ legt Valve mit höherer Auflösung für das Artwork der Spiele nach.

Die Überarbeitung der Startseite lässt sich über die Teilnahme an der Steam-Client-Beta ausprobieren. In den Steam-Einstellungen finden Spieler den entsprechenden Schalter. Auswirkungen hat das Beta-Update auf den klassischen Desktop-Client, den Big-Picture-Modus und die Steam-Oberfläche auf dem Gaming-Handheld Steam Deck.

Vereinheitlichung der Elemente der Benutzerfläche

Valve will mit der Beta laut eigener Beschreibung unter anderem erreichen, dass die im Laufe der Jahre eingeführten neuen Bereiche und Möglichkeiten, wie Anwender die Spiele auf der Plattform entdecken und mehr über sie erfahren können, auf einer Startseite mit einem einheitlichen Erscheinungsbild dargestellt werden. Das Ziel sei auch gewesen, die verschiedenen Elemente der Benutzerfläche zu vereinheitlichen, ohne dass dabei die Einzigartigkeit der einzelnen Bereiche verloren geht.

Im Bereich „Angesagt und empfohlen“ werden dem Spieler jetzt detailliertere Informationen angezeigt, warum ein Spiel vorgeschlagen wird, sowie eine Zusammenfassung von Nutzerrezensionen. Sobald der Mauszeiger über das Artwork eines Spiels bewegt wird, startet ein kurzer „Mikrotrailer“ des Spiels. Dem Karussell der vorgeschlagenen Games hat Valve zudem eine schnelle Vorschau auf benachbarte Titel hinzugefügt. Spielern bleibt aber die Option, die Anzeige der Mikrotrailer und animierten Marketingelemente in den Shop-Einstellungen von Steam zu deaktiviert.

GIF Bereich „Angesagt und empfohlen“ (Bild: Valve)

Unendliches Scrollen für die Startseite

Rabattierte Spiele und spezielle Events werden auf der Startseite jetzt von größeren Artworks mit höherer Auflösung begleitet. In der Entdeckungsliste ist das Stöbern ohne Verlassen der aktuellen Seite möglich. Außerdem zeigt Steam Kurzbeschreibungen und andere relevante Informationen an, sobald der Mauszeiger über diverse Elemente der Startseite bewegt wird. Die Benutzeroberfläche wurde auch dahingehend aktualisiert, um einen besseren Kontrast und eine bessere Lesbarkeit zu bieten. Hinzu kommt das unendliche Scrollen auf der Startseite, sodass nach unten hin immer wieder neue Elemente ergänzt werden.

Informationen beim Darüberfahren
Informationen beim Darüberfahren (Bild: Valve)
GIF Unendliches Scrollen (Bild: Valve)

Zwei neue Bereiche für Rabatte

Zwei neue Bereiche bietet die Startseite ebenfalls. Zum einen führt die Wunschliste Spiele auf, für die gerade ein Rabatt gewährt wird. Und zum anderen gibt es jetzt einen dedizierten Bereich für Zusatzinhalte mit Rabatt für Spiele aus der eigenen Bibliothek.

Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC
Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC (Bild: Valve)



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Trotz Rekordeinnahmen: Adata, Team Group und Co. nehmen Kredite auf


Trotz Rekordeinnahmen: Adata, Team Group und Co. nehmen Kredite auf

Aus Taiwan kommt die Meldung, dass örtliche Unternehmen wie Adata, Team Group oder Transcend über Kredite und Anleihen insgesamt 28 Milliarden Taiwan-Dollar beschafft haben, um die wachsenden Kosten für Speicherchips zu decken. Bisher verdienten die Unternehmen aber auch ordentlich an der Krise.

Die Summe von 28 Milliarden New Taiwan Dollar entspricht nach aktuellen Wechselkursen umgerechnet gut 760 Millionen Euro oder fast 890 Millionen US-Dollar. Laut dem Bericht der Commercial Times aus Taiwan hat vor allem Adata viel neues Kapital aufgenommen. Es werden aber auch andere global agierende Unternehmen wie Apacer, Transcend und Team Group genannt.

Diese Unternehmen bieten Endprodukte wie RAM-Module und SSDs an, benötigen dafür aber die entsprechenden Speicherchips, also DRAM und NAND-Flash. Diese haben sich durch den globalen KI-Boom bekanntlich verknappt und deutlich verteuert, sodass Endkunden für DDR5-RAM aktuell etwa das Vierfache von dem bezahlen müssen, was die Produkte vor dem Beginn der Preissteigerungen kosteten. Auch SSDs kosten inzwischen mehr als das Doppelte – Tendenz steigend.

  • HDD, SSD und RAM teurer: Ein „historischer“ Speicher­engpass bahnt sich an

Selbstverständlich zahlen die Modulhersteller andere Preise als Konsumenten, doch auch bei den Vertragspreisen ging die Kurve in den letzten Monaten steil nach oben. Marktforscher gehen davon aus, dass sich DRAM für Consumer-Produkte im ersten Quartal 2026 um 75 bis 80 Prozent verteuert hat. Für das laufende zweite Quartal wird von weiteren Preissteigerungen von bis zu 50 Prozent ausgegangen.

Modulhersteller verdienten allerdings sehr gut

Bislang haben Unternehmen wie Adata allerdings sehr gut an der Krise verdient und nicht nur die Umsätze, sondern vor allem auch die Gewinne gesteigert.

Im vierten Quartal 2025 konnte Adata den Umsatz gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 60 Prozent steigern. Der Nettogewinn wuchs sogar um satte 1.000 Prozent. Ein vollständiger Bericht zum ersten Quartal 2026 liegt allerdings noch nicht vor.

Auszug aus dem Geschäftsbericht von Adata zum 4. Quartal 2025
Auszug aus dem Geschäftsbericht von Adata zum 4. Quartal 2025 (Bild: Adata)

Bei diesem beachtlichen Wachstum verwundert es schon fast, dass laut dem Bericht jetzt Kredite aufgenommen werden müssen. Die Hersteller müssen allerdings auch langfristig planen und sich mit möglichst vielen Speicherchips auch zu inzwischen horrenden Preisen eindecken.

Jüngste Umsatzsteigerungen bei Transcend
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Transcend (Bild: Transcend)
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Team Group
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Team Group (Bild: Team Group)
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Apacer
Jüngste Umsatzsteigerungen bei Apacer (Bild: Apacer)



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

SandboxAQ: Claude erhält Modelle zur Wirkstoffforschung


SandboxAQ: Claude erhält Modelle zur Wirkstoffforschung

Bild: SandboxAQ

Künstliche Intelligenz hat sich in der medizinischen Forschung längst etabliert und bereits eine Vielzahl neuer Wirkstoffe wie bislang unbekannte Antibiotika hervorgebracht und dabei die Kosten gesenkt. Ein großes Problem blieb bislang jedoch die komplizierte Bedienung vieler KI-Modelle für technisch weniger versierte Forscher.

Kein Problem der KI, sondern der Oberfläche

Zahlreiche KI-Startups in diesem Bereich haben es sich zum Ziel gesetzt, die kostenintensive Suche nach neuen Wirkstoffen nicht nur günstiger zu gestalten, sondern zugleich die Dauer der Forschung erheblich zu verkürzen. Dass dies technisch möglich ist, hatten zahlreiche Ergebnisse in der Vergangenheit bereits gezeigt. Das eigentliche Problem lag bislang jedoch häufig in der Bedienung der eingesetzten KI-Modelle. Manche Forscher vertraten sogar die Ansicht, dass für deren sinnvolle Nutzung praktisch ein Doktortitel in Informatik erforderlich sei.

Dieses Problem will SandboxAQ nun laut einem Bericht von TechCrunch gelöst haben. Dafür hat sich das Unternehmen mit Anthropic zusammengeschlossen. SandboxAQ wurde vor rund fünf Jahren als Teil von Alphabet gegründet, Vorstandsvorsitzender ist der frühere Google-CEO Eric Schmidt.

Eines der Tätigkeitsfelder des Unternehmens ist die Entwicklung großer quantitativer Modelle, sogenannter LQMs. Diese proprietären Modelle gelten als physikalisch fundiert, da sie nicht auf Mustern in Texten, sondern auf den Gesetzen der physikalischen Welt basieren und dadurch unter anderem quantenchemische Berechnungen durchführen können. Die Erforschung neuer Wirkstoffe lässt sich mit diesen nicht nur beschleunigen, sondern auch kostengünstiger gestalten, da viele Erkenntnisse bereits vorab aus Simulationen gewonnen werden können und ein erheblicher Teil der Arbeit nicht mehr in teuren Laborumgebungen erfolgen muss.

Zeiten und Kosten sollen gesenkt werden

Um den eigenen KI-Modellen eine leicht verständliche und zugleich praktikable Oberfläche bereitzustellen, hat das Startup seine wissenschaftlichen KI-Modelle mit Anthropics Claude kombiniert. Dadurch soll ein leistungsfähiges Werkzeug für Wirkstoffforschung und Materialwissenschaft entstehen, das hinter einer dialogorientierten Benutzeroberfläche arbeitet. Für dessen Einsatz sei weder spezielle IT-Infrastruktur erforderlich, noch müssten Forscher die Systeme kompliziert bedienen, da die Nutzung vollständig in natürlicher Sprache erfolgen kann.

Die Arbeit von Forschern soll dadurch deutlich vereinfacht werden. Bislang mussten Nutzer der LQMs von SandboxAQ eine eigene digitale Infrastruktur bereitstellen, um die Modelle überhaupt ausführen zu können, was zusätzliche Kosten verursachte. Diese Verbindung soll künftig Claude übernehmen. Die Nutzerbasis des Startups bestand bislang überwiegend aus Computer- und Forschungswissenschaftlern oder Experimentalphysikern, die meist bei großen Pharma- oder Industrieunternehmen beschäftigt waren und dort nach neuen Materialien suchten.

Bisherige Lösungen nicht praktikabel

Auch Nadia Harhen, General Manager für KI-Simulation bei SandboxAQ, sieht in der Zusammenarbeit erhebliche Vorteile: „Zum ersten Mal haben wir ein bahnbrechendes Modell auf einem bahnbrechenden LLM, auf das man in natürlicher Sprache zugreifen kann“. Viele Kunden des Unternehmens, das in mehreren Finanzierungsrunden bereits mehr als 950 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln konnte, hätten in der Vergangenheit zahlreiche auf dem Markt verfügbare Software-Lösungen ausprobiert. Aufgrund ihrer hohen Komplexität hätten diese jedoch entweder nicht funktioniert oder keine brauchbaren Ergebnisse geliefert, erklärt Harhen weiter.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

Amazon Basics Tastatur im Test


„Tastatur mit DE-Layout, flach, USB-kabelgebunden, Mattschwarz“ lautet die Artikelbezeichnung der „Amazon Basics Tastatur“. Die nüchtern beschreibende Bezeichnung umreißt das zum einstelligen Euro-Kurs erhältliche Eingabegerät treffend. Was es kann, braucht ein paar mehr Worte und einen Test.

Die Amazon Basic Tastatur bietet alle Tasten, ist flach, leise und kostet weniger als 10 Euro. Die Kombination macht sie besonders spannend, denn im Budget-Segment ist die Herausforderung, sehr begrenzte Ressourcen gezielt so zu verteilen, dass am Ende auch ein gut nutzbares Produkt herauskommt. ComputerBase hat sie getestet und stellt fest: Den Anspruch des Basics-Brandings erfüllt die Tastatur nicht.

  • Flach
  • Wesentliche Medienfunktionen
  • klarer Tastendruck
  • Geringe Lautstärke
  • Grelle Status-LEDs
  • Längere Texte anstrengend

Die Basics-Tastatur im Überblick

Die Eigenmarke des Versandhändlers verspricht gute und günstige Produkte, die den alltäglichen Normalo-Bedarf decken, eine Anlaufstelle für ein gesichertes Maß an ordentlicher Qualität sollen sie sein.

Auf dem Papier setzt Amazon die richtigen Prioritäten. Man sieht das am Fehlen von Dingen: Einer (RGB-)Beleuchtung, besonderen Formen, zusätzlichen Tastenkappen oder einer extravaganten Form erteilt das Unternehmen eine Absage. Es ersetzt lediglich Rollen und Co durch Lautstärketasten, lässt das Layout aber unangetastet. Die ersetzten Funktionen liegen zusammen mit Multimedia-Funktionen und einem Shortcut zur Suche auf der Fn-Ebene.

3 Funktionstasten werden durch Lautstärketasten ersetzt und auf die FN-Ebene verlegt
3 Funktionstasten werden durch Lautstärketasten ersetzt und auf die FN-Ebene verlegt
Links der Leertaste setzt Amazon vier statt drei Tasten
Links der Leertaste setzt Amazon vier statt drei Tasten
Stellfüße spart Amazon bei der Basics-Tastatur
Stellfüße spart Amazon bei der Basics-Tastatur

Das macht nicht jeder Hersteller so und selten zum Vorteil, das hat das große Budget-Roundup mit Tastaturen unter 15 Euro schon vor zwölf Jahren gezeigt. Mit einem Preis von knapp unter 10 Euro hat es die Basics-Tastatur aber schwerer. Denn die 10 Euro von damals entsprechen heute rund 12 Euro, ein Unterschied von immerhin 20 Prozent.

Taster: Gummi ist alternativlos

Mechanische Tastentechnik darf für 10 Euro nicht erwartet werden. Erste Einstiegsmodelle mit dieser Technik kosten das Doppelte und sind nicht nur hoch, sondern zudem gut hörbar. Für ein universell brauchbares Basis-Produkt sind alle Mecha-Eigenschaften (Preis, Höhe, Robustheit und Lautstärke) eher ungünstig.

Rubberdome-Technik wird insofern zur logischen Wahl. Sie funktioniert simpel: Beim Eindrücken der Taste wird eine Gummiglocke eingedrückt, die zwei Leiterfolien zusammenpresst und damit einen Kontakt schließt. So wird ein Signal ausgelöst. Im Aufbau und der Fertigung ist diese Technik kostengünstig, aber nicht ewig haltbar, mit Alterung des Gummis verändert sich zudem das Feedback je Taste.

Dazu kommt, dass oft mehrere Tasten gebündelt abgefragt werden. Beim Druck vieler Tasten werden unter Umständen nicht alle korrekt erkannt. Das ist auch bei der Basics-Tastatur der Fall: Garantiert wird nur, dass mindestens 2 Tasten korrekt erkannt werden (2-Key-Rollover). Das klingt am Ende wilder, als es ist, beim Schreiben spielt der Wert keine Rolle, beim Spielen fast nie; spezielle Genres wie Beat-’em-ups vielleicht ausgenommen.

Beschriftungen sind „pad printed“, also im Prinzip aufgeklebt
Beschriftungen sind „pad printed“, also im Prinzip aufgeklebt
Folien und Gummimatte liegen einfach im Gehäuse
Folien und Gummimatte liegen einfach im Gehäuse
Gummiglocken drücken zwei Leiterfolien punktuell zusammen
Gummiglocken drücken zwei Leiterfolien punktuell zusammen

So fühlen sich die Tasten an

Die Amazon-Tasten überzeugen insgesamt nur bedingt. Ihr geringer Hub von 2,5 Millimeter macht Eingaben angenehm, der Druckpunkt ist es weniger. Er entpuppt sich als recht steif, die Tasten müssen mit mehr Kraft betätigt werden und stellen sich etwas behäbig zurück. Das fühlt sich hakelig an und wird bei längerer Nutzung anstrengend.

Um ab und an eine Mail oder eine Rechnung zu schreiben oder sein Passwort irgendwo einzugeben, reicht das Gebotene natürlich, zumal Wenignutzer langsam(er) tippen. Für volle Bürotage reicht es nicht.

Beim Spielen zeigt sich ein ähnliches Bild. In Call of Duty fühlen sich Eingaben an, als würden sie mit etwas Verzögerung laufen, weil man auf die Rückstellung der Taste wartet. Das ärgert schon nach wenigen Minuten.

Es fehlt der Basic-Tastatur am Ende an Geschmeidigkeit, die andere durchaus liefern. Eine Logitech MK950 (Test) zeigt auf, wie es auch dank Scissor-Tastern besser geht. Natürlich: Für eine Office-Tastatur spielt Logitech in der preislichen Oberliga. Aber auch für weniger Geld geht es besser, etwa mit der Logitech K120 für neun Euro, die zwar etwas stärker klappert, aber auch etwas feiner tippt.

Alltag & Akustik

Wenn das Ziel ist, für kleine Ansprüche zu taugen, dann erfüllt Amazon dieses Ziel im Alltag. Der Fokus liegt klar auf Ruhe.

Akustik: Der Aufbau dämpft

Dass die Tastatur ziemlich leise und dumpf agiert, ergibt sich aus ihrer Konstruktion. Flache Tastenkappen, ein flaches Gehäuse und der Umstand, dass Rubberdome-Tastaturen keine großen Schallkörper bilden beziehungsweise ihr Innenleben mit Gummi füllen (müssen), helfen. Eine stabilisierende Metallplatte unter den Folien spart sich die Tastatur, ein wenig Flex hat sie, bleibt aber völlig im Rahmen. Deutliche Nebengeräusche produziert das Basic-Modell dabei nicht, ihr Geräuschpegel lässt sich gut ausblenden. Dabei ist sie durchaus leiser als eine Logitech K120 mit etwas höheren Tastenkappen.

Amazon Basics Tastatur

Alltag: Basis beste

Im Alltag punktet das Layout mit der Entscheidung, drei Funktions- durch Lautstärketasten zu ersetzen. Sie haben wenigstens einen praktischen Nutzen. Auch die FN-Ebene positioniert Amazon solide. Das ist bei Budget-Produkten nicht immer die Norm, was auch für die Form der Eingabetaste gilt. Ein internationales Layout oder eines für größere Marktbereiche zu nehmen, kann Kosten senken. So ist alles, was da ist, auch gut nutzbar und ergibt Sinn. Getrübt wird der Glanz von den grellen Status-LEDs. Sie lenken ab und stören nachhaltig.

Fazit

Die Amazon Basic Tastatur bietet alle Tasten, ist flach, leise und kostet weniger als 10 Euro. Die Kombination macht sie besonders spannend, denn im Budget-Segment ist die Herausforderung, sehr begrenzte Ressourcen gezielt so zu verteilen, dass am Ende auch ein gut nutzbares Produkt herauskommt. ComputerBase hat sie getestet und stellt fest: Den Anspruch des Basics-Brandings erfüllt die Tastatur nicht.

Die Tastatur tippt okay, aber nicht in jedem Szenario und mit jedem Nutzer. Sie ist ein „Oma-Produkt“ für den wenig technik-affinen Wenignutzer, der einfach nur möchte, dass Symbole auf dem Bildschirm erscheinen, die langsam nacheinander eingegeben werden. Für den Preis tippt sie im Grunde in Ordnung.

Fazit: Funktioniert solange der Nummernblock aus bleibt
Fazit: Funktioniert solange der Nummernblock aus bleibt

Das ist erst einmal nichts Schlechtes. Man kann diese Basics-Tastatur benutzen, es gibt schließlich noch schlechtere Produkte. Sollte man aber nicht. Der Blick auf Mitbewerber, die ein durchaus feineres, weniger ermüdendes Tippen ermöglichen und nicht mit ihren LEDs blenden, lohnt sich. Die Empfehlung bleibt am Ende die gleiche wie vor 12 Jahren: Für unter zehn Euro kauft man die Logitech K120. Es hat gute Gründe, dass sie seit Ewigkeiten gebaut wird.

  • Flach
  • Wesentliche Medienfunktionen
  • klarer Tastendruck
  • Geringe Lautstärke
  • Grelle Status-LEDs
  • Längere Texte anstrengend

ComputerBase hat die Amazon Basics Tastatur für diesen Test auf eigene Kosten im freien Handel erworben.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides? Die Redaktion freut sich über jede Unterstützung durch ComputerBase Pro und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema Anzeigen auf ComputerBase.



Source link

Weiterlesen

Beliebt