Apps & Mobile Entwicklung
Planarer Flash-Speicher: 2D-NAND-Produktion bald vollständig eingestellt

Bald hat die Herstellung von NAND-Flash-Speicher mit nur einer Zellebene ein Ende. Nach Micron und SK Hynix werden auch Samsung und Kioxia die Fertigung von 2D-NAND komplett einstellen. Dieser ist ohnehin nur noch ein Nischenprodukt, denn schon vor Jahren hat 3D-NAND die Oberhand erlangt.
Nachdem schon Ende Februar darüber berichtet wurde, dass Samsung seine letzte Produktionslinie für 2D-NAND in diesem Jahr auf Eis legen wird, deutet sich jetzt das Aus der 2D-NAND-Ära auch beim japanischen Konkurrenten Kioxia (ehemals Toshiba Memory) an. Darüber berichtet die taiwanische Website Technews und beruft sich auf eine Mitteilung des Herstellers an Geschäftspartner. Dieser „Discontinuation Notice“ ist zu entnehmen, dass Kioxia bestimmte Produkte der 2D-NAND-Fertigung mit nominellen Strukturbreiten von 32 nm, 24 nm und 15 nm sowie der dritten 3D-NAND-Generation (BiCS 3) einstellen wird.
Entsprechende NAND-Flash-Produkte (SLC, MLC und TLC) sollen nur noch bis zum 30. September 2026 bestellbar sein. Der letzte Liefertermin wird auf den 31. Dezember 2028 datiert. Sofern nicht irgendwo noch andere 2D-NAND-Produkte in Kleinserie hergestellt werden, endet die Ära der 2D-NAND-Fertigung von Kioxia also bis zum Jahr 2029. Bei Samsung soll die Einstellung der Produktion bereits im März erfolgt sein, doch liegt dafür noch keine Bestätigung vor. Micron und SK Hynix sollen bereits zuvor vollständig auf 3D-NAND umgestiegen sein.
3D-NAND gibt es schon seit fast 13 Jahren
Dass heute überhaupt noch 2D-NAND hergestellt wird, ist fast schon verblüffend, schließlich gibt es den Nachfolger 3D-NAND bereits seit dem Jahr 2013. Samsung hatte im August 2013 als erster Hersteller die Serienfertigung von 3D-NAND gestartet und war lange technischer Vorreiter, bis die Konkurrenten immer mehr aufgeholt hatten und inzwischen sogar fortschrittlicheren 3D-NAND anbieten können.
Während es bei 2D-NAND nur eine Ebene mit Speicherzellen gibt, werden beim 3D-NAND mehrere Ebenen (Layer) übereinander geschichtet. Das bedeutet zwar prinzipiell mehr Arbeitsschritte und damit höhere Kosten, die aber wieder durch eine deutlich höhere Speicherdichte kompensiert werden.
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Wassermanagement: AWS will in Deutschland 70 Mio. Liter Wasser pro Jahr sparen
Amazon Web Services will sein Engagement für nachhaltiges Wassermanagement in Deutschland ausbauen. Wie Amazon in einer Pressemitteilung bekannt gab, sollen zwei neue Projekte in Hessen und Bayern nach ihrer vollständigen Umsetzung jährlich mehr als 370 Millionen Liter Wasser zurückführen.
Im Mittelpunkt stehen dabei zwei unterschiedliche, aber sich ergänzende Ansätze: digitale Leckageerkennung in städtischen Gebäuden und die Renaturierung von Feuchtgebieten im Spessartwald.
Leckageüberwachung mithilfe von IoT
Das erste Projekt konzentriert sich auf Frankfurt am Main, eine zentrale Region für Rechenzentren und digitale Infrastruktur. Gemeinsam mit dem belgischen Wassertechnologie-Unternehmen Shayp finanziert Amazon die Installation intelligenter IoT-Überwachungssysteme in 500 Gebäuden. Dazu sollen auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäuser und medizinische Zentren gehören. Die Technologie erkennt Wasserlecks automatisiert und rund um die Uhr. Dadurch können Betreiber schneller reagieren, bevor aus kleinen Schäden große Wasserverluste werden. Die Installation soll noch 2026 beginnen und bis 2028 abgeschlossen sein.
Nach Angaben von Amazon basiert die Lösung auf Cloud-Technologie von AWS. Sensoren erfassen kontinuierlich Verbrauchsdaten, während Echtzeit-Analysen auffällige Muster erkennen. Wird ein Leck festgestellt, können Verantwortliche unmittelbar informiert werden. Shayp zufolge kann der Wasserverbrauch in Gebäuden typischerweise um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Für das Frankfurter Projekt wird erwartet, dass mehr als 320 Millionen Liter Wasser eingespart oder zurückgeführt werden können.
Neue Feuchtlebensräume gegen Dürren und Starkregen
Das zweite Projekt setzt auf naturbasierte Lösungen. In Zusammenarbeit mit EcoTree sollen im Spessartwald bei Würzburg Feuchtgebiete auf einer Fläche von 200 Hektar gestärkt werden. Durch gezielte Erdarbeiten sollen rund sechs Hektar neue Feuchtlebensräume entstehen. Diese sollen Wasser länger in der Landschaft halten, den Abfluss verlangsamen und die Grundwasserneubildung fördern. Nach Abschluss des Projekts Ende 2027 rechnet Amazon mit einer jährlichen Rückführung von mehr als 57 Millionen Litern Wasser.
Neben dem Wassermanagement soll das Vorhaben auch ökologische Vorteile bringen. Feuchtgebiete gelten als wichtige Lebensräume für Amphibien, Vögel und andere bedrohte Arten. Amazon nennt in der Mitteilung unter anderem den Schwarzstorch. Zudem können renaturierte Feuchtflächen Mikroklimata stabilisieren, Kohlenstoff speichern und Landschaften widerstandsfähiger gegen Dürren und Starkregen machen. Damit verbindet das Projekt wasserwirtschaftliche Ziele mit Biodiversitätsschutz und Klimaanpassung.
Mehr raus als rein
Die beiden deutschen Initiativen sind Teil eines größeren Unternehmensziels: Amazon will bis 2030 mehr Wasser an Gemeinden zurückführen, als im eigenen Betrieb verbraucht wird. Weltweit hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits mehr als 50 Wasserprojekte angekündigt, die zusammen jährlich mehr als 21 Milliarden Liter Wasser zurückführen sollen. Für AWS ist das Thema besonders relevant, weil Rechenzentren je nach Standort und Kühltechnik meist Wasser benötigen und zugleich häufig in Regionen betrieben werden, in denen Wasserressourcen zunehmend unter Druck stehen.
Nachhaltigkeit gewinnt weiter an Bedeutung
Die Ankündigung unterstreicht, dass Wassermanagement für Technologieunternehmen zu einem strategischen Nachhaltigkeitsthema wird. Während Rechenzentren durch Cloud-Dienste, künstliche Intelligenz und digitale Geschäftsmodelle immer wichtiger werden, wächst zugleich der Anspruch, Infrastruktur ressourcenschonender zu betreiben. Die Kombination aus digitaler Überwachung und ökologischer Renaturierung kann dabei ein wirkungsvoller Ansatz sein, denn in Städten lassen sich Verluste schneller erkennen, in Landschaften kann Wasser länger gespeichert werden.
Ob die Projekte die erwartete Wirkung tatsächlich erreichen, wird sich erst nach Umsetzung und Messung zeigen. Entscheidend wird sein, wie zuverlässig die Einsparungen dokumentiert werden und ob die Maßnahmen langfristig gepflegt und weitergeführt werden. Dennoch setzt AWS mit den Vorhaben ein deutliches Signal: Wasser wird nicht nur als Betriebsressource verstanden, sondern als Bestandteil ökologischer Stabilität und nachhaltiger digitaler Infrastruktur.
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XG10: Kioxias schnellste „AI-PC-SSD“ startet mit PCIe 5.0 und DRAM

Kioxia bringt eine weitere PCIe-5.0-SSD für den OEM-Sektor. Die XG10 ist die neue Speerspitze mit PCIe 5.0, 8-Kanal-Controller und DRAM-Cache. Bis zu 14.000 MB/s und 2 Millionen IOPS werden versprochen. Die Speicherkapazitäten reichen von 512 GB bis 4 TB.
Binnen weniger Wochen stellt Kioxia nun bereits die dritte neue Client-SSD-Serie für OEM-Systeme vor. Während die EG7 mit QLC-NAND und PCIe 4.0 den Einstieg bildet, war die BG8 Kioxias erste OEM-SSD mit PCIe 5.0.
Kioxia XG10 mit der höchsten Leistung
Mit der XG10 folgt jetzt ein weiteres Modell mit PCIe 5.0, das allerdings noch mehr Leistung bietet als die BG8. Bei der XG10 setzt Kioxia auf einen Controller mit acht Kanälen und einem dedizierten DRAM-Cache, während es bei der BG8 lediglich vier Kanäle und HMB-Support gibt.
Der maximale Durchsatz liegt mit 14.000/12.000 MB/s beim sequenziellen Lesen/Schreiben ebenfalls höher als bei der BG8 mit 10.300/10.000 MB/s. Die maximalen IOPS werden mit 2 Millionen lesend und 1,6 Millionen schreibend angegeben.
Kioxia sieht „AI PCs“, Workstations und Gaming-Plattformen als Einsatzgebiete für die XG10.
Auch die Leistungsaufnahme ist hoch
Mit der höheren Leistung geht allerdings eine deutlich höhere Leistungsaufnahme einher. Laut der Tabelle von Storage Review benötigt die XG10 hohe 10 Watt im aktiven Betrieb, während die BG8 bei nur 5 Watt liegt.
Je nach Modell unterschiedlicher TLC-NAND
Wie bei der BG8 setzt Kioxia auf TLC-Speicher der Generation BiCS8. Allerdings gilt das nur für die Modelle mit 2 TB und 4 TB Speichervolumen. Bei den Varianten mit 512 GB und 1 TB soll hingegen noch der ältere BiCS6 TLC verwendet werden.
Großer Leistungssprung zur XG8
Die XG10 tritt nach rund vier Jahren in die Fußstapfen der XG8-Serie. Da letztere noch auf PCIe 4.0 setzt, fällt der Leistungssprung entsprechend groß aus. Kioxia wirbt mit einer Verdoppelung der sequenziellen Transferraten sowie höherem Durchsatz beim zufälligen Lesen und Schreiben.
Designed as the successor to the KIOXIA XG8 Series, the KIOXIA XG10 Series adopts PCIe® 5.0 interface, enabling improvements in both sequential and random performance. Compared to the previous generation(1), the new drives achieve up to 2x sequential read, more than 2x sequential write, and increases of approximately 122 % in random read and 158 % in random write performance – supporting faster data access and improved system responsiveness.
Kioxia
Preise und Verfügbarkeit
Bei OEM-Produkten werden Preise nicht öffentlich kommuniziert, sodass es dazu keine Angaben gibt. Es ist aber möglich, dass sich die XG10 in den Endkundenhandel „verirrt“. Käufer sollten dann aber bedenken, dass es bei OEM-Produkten keine Herstellergarantie gibt.
Bei einigen Geschäftskunden aus dem PC-Bereich sollen Muster der XG10 bereits im Einsatz sein. Die Auslieferung von PCs mit dem Serienprodukt soll noch im Laufe des zweiten Quartals 2026 beginnen.
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Cinebench 2026: Wie schnell ist dein System beim Rendern?
Wie schnell sind deine CPU und deine GPU im Render-Benchmark Cinebench 2026? Miss nach und teile deine Ergebnisse im Community-Benchmark. Huch, das gab es hier doch schon mal? Ja, richtig, Ende 2025. ABER noch im alten Setup. Mit den deutlich verbesserten Community-Benchmarks 2.0 rufen wir zum „Benchmarking Next-Gen“ auf!
Wie schnell unterschiedliche Prozessoren und Grafikkarten auf unterschiedlichen Betriebssystemen in Cinebench 2026 sind? Zum Jahreswechsel wollten wir das schon einmal wissen, allerdings noch im alten Community-Benchmark-Setup.
Mit dem neuen Setup (Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!), das erst vor wenigen Tagen im Community-Benchmark zu Forza Horizon 6 Premiere gefeiert hat, wagen wir daher einen zweiten Anlauf. Erstmals mit:
- automatischer Ergebnisübernahme und
- aussagekräftigen Ranglisten für CPUs und GPUs.
Wir hoffen daher erneut auf rege Teilnahme – vielleicht zum zweiten, möglicherweise auch zum ersten Mal? Mitmachen können in diesem Fall Nutzer unter:
Alle Details zu Cinebench 2026
Alle Details zu Cinebench 2026, allen voran die Systemvoraussetzungen für die verschiedenen Tests, hat bereits der letzte Community-Benchmark bereitgehalten. Wir verweisen an dieser Stelle daher auf den alten Bericht.
Alle Details zum neuen Benchmark-Verfahren
Alle Details zum neuen Setup und eine Anlaufstelle für den Fall, dass es Fragen oder Wünsche nach bisher nicht abgedeckten System-Komponenten, Treibern etc. pp. gibt, liefern hingegen der nachfolgende Artikel und Jans kurzer Überblick im Video – jeweils am Beispiel Forza Horizon 6, aber das Gesagte kann 1:1 auf Cinebench 2026 übertragen werden.
- Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!
Bei Cinebench im Speziellen noch wichtig: Die Option Advanced Benchmark muss unter „Datei/File“ aktiviert sein, damit die Option Minimum Test Duration, die den Benchmark eine bestimmte Zeit lang (in Schleife) laufen lässt, deaktiviert werden kann.
Ergebnisse einreichen
Mit dem integrierten Benchmark ermittelte Messwerte müssen über das nachfolgende Formular eingesendet werden. Informationen zum eigenen System werden dabei nicht mehr als Fließtext, sondern per Dropdown und Checkboxen angegeben. Alle Details dazu liefert der folgende Artikel:
- Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!
Was für die Teilnahme vorausgesetzt wird, ist ein Account bei ComputerBase. Zu dessen Registrierung reicht die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse aus:
- Jetzt einen Account bei ComputerBase anlegen
Wird eines der Formulare abgeschickt, erstellt das CMS automatisch einen Beitrag im Kommentar-Thread dieses Artikels, parallel dazu werden die übermittelten Ergebnisse direkt in die Datenbank eingetragen. Vor dem Absenden also bitte noch einmal alles auf seine Richtigkeit hin prüfen!
Teilnehmer können in dem Beitrag im Forum durch das Editieren weitere Informationen ergänzen, darunter bitte auch ein Screenshot mit den Ergebnissen, oder auch Details zu den gewählten OC-Taktraten oder cTDP-Einstellungen.
Das Formular muss nicht vollständig ausgefüllt werden, auch ausgewählte Ergebnisse können gemeldet werden. Weitere Messwerte können durch ein erneutes Absenden des Formulars später noch hinzugefügt werden – aber bitte jedes Ergebnis nur einmal melden!
Happy Benchmarking!
Fehlt eine CPU, eine Grafikkarte oder ein Treiber? Bitte einfach in diesem oder im nachfolgend verlinkten Artikel darauf hinweisen und wir kümmern uns kurzfristig uns darum! Bitte nicht einfach eine falsche Alternative auswählen. 😎
- Community-Benchmarks 2.0: Alles, was ihr zur Teilnahme wissen müsst!
GPU
CPU (Multiple Threads)
CPU (Single Core)
CPU (Single Thread)
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- Version 2026.1 Deutsch
- Version 2024.1 Deutsch
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