Apps & Mobile Entwicklung
Claude Opus 4.8: Mehr Leistung und Kontrolle sowie geplante Mythos-Modelle für alle

Anthropic veröffentlicht mit Claude Opus 4.8 eine überarbeitete Version seines KI-Modells Claude Opus, die gegenüber Opus 4.7 beim Coding, agentischen Aufgaben und logischem Denken leistungsfähiger und zuverlässiger arbeiten soll. Zudem stellt das Unternehmen die mögliche Einführung erster Mythos-Modelle für alle in Aussicht.
Zuverlässiger, präziser und selbstkritischer
Claude Opus 4.8 baut auf Opus 4.7 auf und soll laut Anthropic einen deutlichen Leistungssprung darstellen. Das soll sich nicht nur bei der Programmierung und agentischen Aufgaben zeigen, sondern ebenso beim Reasoning und bei praktischen Wissensaufgaben. In ersten Tests wurde das neue Claude-Modell laut Nutzern als spürbar zuverlässiger und präziser wahrgenommen, darüber hinaus hebt Anthropic insbesondere die gesteigerte Ehrlichkeit hervor. KI-Modelle neigen dem Unternehmen zufolge häufig dazu, Fortschritte oder Ergebnisse mit zu großer Sicherheit darzustellen, obwohl die zugrunde liegende Basis dafür schwach ausfällt. Opus 4.8 soll Unsicherheiten hingegen häufiger offenlegen und deutlich seltener unbelegte Aussagen treffen. Internen Untersuchungen zufolge soll das neue KI-Modell Fehler im selbst geschriebenen Code bis zu viermal seltener unerwähnt lassen.
Gleichzeitig hat der KI-Spezialist nach eigenen Angaben auch seine internen Alignment-Tests erweitert. Diese sollen zeigen, dass Opus 4.8 bei Eigenschaften wie Nutzerunterstützung, Wahrung der Nutzerautonomie und Handeln im Interesse des Nutzers neue Höchstwerte erreicht habe. Ebenso soll der Anteil problematischen Verhaltens wie Täuschung oder Unterstützung von Missbrauch im Vergleich zum Vorgänger deutlich gesunken sein.
Neue Modi für mehr Leistung
Anthropic erklärt zudem, dass Opus 4.8 standardmäßig mit hohem Rechenaufwand arbeitet, was laut Unternehmen die beste Balance aus Qualität und komfortabler Nutzung bieten soll. Bei Programmieraufgaben soll diese Aufwandsstufe ähnlich viele Tokens wie die Standardeinstellung von Opus 4.7 verbrauchen, gleichzeitig jedoch eine höhere Leistung liefern. Für besonders komplexe Aufgaben führt Anthropic die zusätzlichen Modi „extra“ beziehungsweise „xhigh“ sowie „max“ ein. Damit Nutzer durch den gestiegenen Token-Verbrauch nicht zu schnell an ihre Nutzungslimits gelangen, hat das Unternehmen die Grenzen in Claude Code parallel angehoben.
Höhere Leistung, gleiche Preise
Durch die zahlreichen Neuerungen soll Claude Opus 4.8 in nahezu allen Bereichen eine deutliche Weiterentwicklung darstellen und insgesamt mehr Leistung bieten. Das neue KI-Modell ist ab sofort weltweit verfügbar und wird nicht erst schrittweise ausgerollt. Trotz der gesteigerten Leistung bleiben die regulären API-Preise unverändert. Weiterhin fallen 5 US-Dollar pro Million Input-Tokens sowie 25 US-Dollar pro Million Output-Tokens an. Für den neuen Fast Mode verlangt Anthropic dagegen einen Aufpreis von 10 US-Dollar pro Million Input-Tokens und 50 US-Dollar pro Million Output-Tokens. Dieser Modus soll dafür 2,5-mal schneller als bisherige Modelle arbeiten.
Claude plant eigenständig benötigte Abläufe für Aufgaben
Parallel zur neuen Modellgeneration hat Anthropic weitere Funktionen vorgestellt. Dazu zählt unter anderem „Dynamic Workflows“, eine neue Funktion in Claude Code, die sich derzeit als Research Preview im Test befindet. Damit soll Claude umfangreiche Aufgaben mit Hunderten parallel arbeitenden Subagenten bearbeiten können – von der Planung bis zur Zusammenführung der Ergebnisse, wobei die bestehende Test-Suite als Maßstab dient. Das System soll die dafür notwendigen Arbeitsschritte eigenständig planen und die Resultate anschließend selbst überprüfen. Als Beispiel nennt Anthropic groß angelegte Code-Migrationen über Hunderttausende Codezeilen hinweg. Die Funktion steht in Claude Code für Enterprise-, Team- und Max-Abonnements bereit.
Rechenleistung lässt sich ab sofort festlegen
Eine weitere Neuerung stellt „Effort Control“ für claude.ai und Cowork dar. Damit können Anwender künftig festlegen, wie viel Rechenaufwand Claude für eine Antwort investieren soll. Auf diese Weise lässt sich direkt Einfluss auf den Token-Verbrauch und das Erreichen des Nutzungslimits nehmen. Höhere Einstellungen sollen qualitativ bessere Antworten liefern, benötigen allerdings auch mehr Ressourcen und Zeit. Niedrigere Einstellungen sorgen hingegen für schnellere, möglicherweise aber weniger tiefgehende Antworten und schonen gleichzeitig das verfügbare Kontingent. Laut Anthropic steht die neue Steuerung allen Nutzern unabhängig vom Tarif zur Verfügung.
Anweisungen lassen sich in der API ab sofort im laufenden Prozess ändern
Darüber hinaus wurde auch die API erweitert. Die Messages API akzeptiert beispielsweise ab sofort Systemeinträge direkt innerhalb des Nachrichten-Arrays. Entwickler erhalten dadurch die Möglichkeit, Instruktionen während laufender Aufgaben anzupassen, ohne dabei den jeweiligen Prompt-Cache zu verlieren oder zusätzlichen Nutzer-Input integrieren zu müssen. Besonders relevant soll dies für Agentensysteme sein, etwa zur Anpassung von Berechtigungen, Token-Budgets oder Umgebungsinformationen.
Mythos-Modelle könnten in den nächsten Wochen erscheinen
Als Ausblick erklärte Anthropic in der Ankündigung, weiterhin leistungsfähigere und gleichzeitig günstigere Modelle entwickeln zu wollen. Dazu sollen auch die fortlaufenden Arbeiten an „Project Glasswing“ gehören, das mit einer neuen Modellklasse mit nochmals höherer Intelligenz als Opus einhergehen soll. Darüber hinaus testen erste Organisationen bereits „Claude Mythos Preview“ im Bereich der Cybersecurity. Für eine breite Veröffentlichung seien laut Anthropic allerdings noch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Modelle dieser Klasse könnten dennoch bereits in den kommenden Wochen allgemein verfügbar werden.
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007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden

007 First Light ist laut Entwickler IO Interactive und Amazon MGM Studios der erfolgreichste Verkaufsstart der Studio-Geschichte. Das neue James-Bond-Spiel habe sich innerhalb von 24 Stunden bereits 1,5 Millionen Mal verkauft. Auch mit den Kritikerwertungen und ersten Spieler-Rezensionen zeigen sich die Entwickler zufrieden.
Die Entwickler zeigen sich zufrieden
Wie IO Interactive gemeinsam mit Rechteinhaber Amazon MGM Studios bekanntgegeben hat, habe sich 007 First Light am ersten Tag nach Release weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft. Unklar bleibt dabei wiederum, auf welchen 24-Stunden-Zeitraum sich die Entwickler konkret beziehen. Das Action-Adventure rund um den noch jungen James Bond ist regulär am 27. Mai 2026 erschienen, war für Vorbesteller respektive Käufer der Deluxe Edition aber schon am 26. Mai spielbar. Jedenfalls handele es sich um den bislang schnellsten Verkaufsstart in der Geschichte des dänischen Studios, das zuvor vor allem durch die Hitman-Reihe bekannt geworden ist.
Die Kontroverse rund um eine unzureichende und schlichtweg aus der Zeit gefallene FSR-Implementierung und damit einhergehende Bekenntnisse beziehungsweise Aufrufe, das Spiel – vorerst – nicht zu kaufen, haben dem Erfolg zum Verkaufsstart augenscheinlich keinen Abbruch getan.
The milestone of 1.5 million units sold in 24 hours reflects overwhelming global enthusiasm for 007 First Light and represents a significant achievement for IO Interactive. With an 88 OpenCritic rating and 87 Metacritic score, 007 First Light has been embraced by both critics and players alike, already establishing itself as one of 2026’s most successful gaming releases.
IO Interactive
Zufrieden zeigen sich die Entwickler auch bezüglich Wertungen und Rezensionen. Auf Metacritic wird 007 First Light mit 87/100 Punkten als eine der besten Neuveröffentlichungen des Jahres gehandelt, Kritiker finden reichlich Lob und auch Spieler sind angetan. Auf Steam ist das Spiel mit aktuell schon über 8.000 Rezensionen und 91 Prozent Zustimmung „sehr positiv“ bewertet.
Eine Plattform und Pathtracing fehlen noch
007 First Light ist bereits für den PC auf Steam und im Epic Games Store, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen. Auf der Nintendo Switch 2 soll der Release später im Sommer 2026 erfolgen.
Ebenfalls im Sommer wollen IO Interactive und Technik-Partner Nvidia Pathtracing und damit einhergehend RTX Ray Reconstruction nachreichen.
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Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft
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Ich leihe es mir aus
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni
Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungseinrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.
Europäische Tech-Allianz
Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.
Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborationsplattformen.
Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumentenbearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.
Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden
Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumentenbearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.
Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktionsumfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Dateikompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.
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Workspace für Unternehmen: Gemini-App wird um neue Freigabefunktionen erweitert
Google erweitert die Gemini-App um neue Freigabefunktionen für Unternehmen, mit der Workspace-Nutzer Dateien und Inhalte künftig deutlich einfacher direkt über Google Drive teilen können sollen. Die neue Funktion soll bereits in der kommenden Woche eingeführt werden und die Zusammenarbeit in Teams vereinfachen.
Neue Funktion für produktivere Zusammenarbeit
Mit der neuen Funktion soll es künftig möglich sein, Snapshots von Gemini-Chats, Canvas-Projekten und generierten Medien sicher per Link über Google Drive freizugeben. Laut Google basiert die Freigabe dabei auf derselben technischen Infrastruktur wie Google Drive und nutzt entsprechend auch die bekannte Freigabeoberfläche aus Google Docs und Sheets. Durch die neue Integration sollen Teams bestehende Gemini-Workflows einfacher übernehmen und gemeinsam weiterführen können, was die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen erleichtern soll. Gleichzeitig sieht Google darin eine Möglichkeit, KI-Kompetenzen innerhalb von Organisationen breiter zu etablieren. Auch im Bildungsbereich verspricht sich das Unternehmen neue Einsatzmöglichkeiten für gemeinsames Lernen und Unterrichten.
Die geteilten Inhalte werden dabei als Momentaufnahme des jeweiligen Gesprächs oder Projekts gespeichert. Führt ein Empfänger die Unterhaltung weiter oder nimmt Änderungen an Dateien vor, soll dies keinen Einfluss auf den ursprünglichen Verlauf des Besitzers haben. Google will dadurch Original-Chats und freigegebene Versionen klar voneinander trennen.
Integration erfolgt automatisch
Nach der Einführung wird die neue Funktion standardmäßig für Google-Workspace-Kunden aktiviert und übernimmt bestehende Organisationsrichtlinien für Dateifreigaben automatisch. Zusätzlich erhalten Administratoren im Bereich „Generative AI Settings“ neue Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der Google Admin Console. Dort lässt sich unter anderem festlegen, ob Nutzer entsprechende Inhalte ausschließlich intern oder auch extern teilen dürfen. Darüber hinaus können die Richtlinien gezielt auf einzelne Organisationseinheiten oder Konfigurationsgruppen angewendet werden.
Einführung hat bereits begonnen
Die neuen Admin-Funktionen werden seit dem 28. Mai 2026 sowohl für Rapid- als auch für Scheduled-Release-Domains ausgerollt. Endnutzer sollen die neue Freigabefunktion ab dem 3. Juni erhalten, wobei der vollständige Rollout spätestens drei Tage später abgeschlossen sein soll.
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