Künstliche Intelligenz
Klassischer Editor BBEdit: Version 16 nutzt KI sinnvoll
Bare Bones Software hat ein großes Update für BBEdit vorgelegt. Version 16 verstärkt den Trend, KI-Funktionen in den Editor zu integrieren – allerdings nach wie vor datenschutzfreundlich nicht übermäßig nervig. Auch wurden viele Kleinigkeiten überarbeitet und verbessert, vom HTML5-Syntax-Checker über schnellere SFTP-Transfers bis zum integrierten Git-Support.
Weiterlesen nach der Anzeige
Shortcuts, Bildersuche mit KI und mehr
BBEdit gehört zu den ältesten regelmäßig aktualisierten Mac-Werkzeugen überhaupt. Die erste Version erschien vor mittlerweile 34 Jahren. Aus einem „einfachen“ Editor wurde über die Jahre ein Werkzeug für Webdesigner, Planer und zunehmend auch Entwickler. Es bietet Anbindungen zu den wichtigsten externen Plattformen, außerdem baut Bare Bones Software regelmäßig Support für aktuelle Apple-Funktionen ein.
BBEdit 16 kommt erstmals mit der Möglichkeit, direkt aus dem Editor heraus Textinhalte in Bildern zu finden. Das geht auch über zahlreiche Dateien hinweg und unterstützt alle grep-Funktionen. Es gibt neue Kurzbefehle, für die BBEdit nun Apples App Intents nutzt. Damit stehen die bekannten Textumformungen aus BBEdit für eigene Shortcuts bereit. Beim sogenannten AI Chat Worksheet kann man sich nun Serverergebnisse direkt streamen lassen. Projekte und Notizbücher bieten neue Farbeinstellungen.
vi-Tastaturkürzel, wenn man will
Wer möchte, kann nun auch vi-Tastaturkürzel nutzen (über einen Emulator und für Navigation und Editing). Code-Verbesserungen sollen BBEdit 16 insgesamt beschleunigen. Web-Projekte lassen sich in Produktions- und Testumgebungen unterteilen. Eine Übersicht aller Neuerungen ist in den wie üblich umfangreichen Release Notes platziert worden.
BBEdit kostet als frische Lizenz 60 US-Dollar plus Umsatzsteuer. Wer die Vorversion 15 ab dem 1. November 2025 erworben hat, bekommt das Upgrade kostenlos. Ansonsten zahlen BBEdit-15-Kunden 30 Dollar und verwendet von BBEdit 14.6.9 oder früher 40 Dollar (ebenfalls jeweils plus Umsatzsteuer). Wie üblich lassen sich alle Funktionen von BBEdit 30 Tage lang testen. Außerdem gibt es einen an Funktionen eingeschränkten „Free“-Modus, der immer gratis bleibt und sich für Basisarbeiten gut eignet.
Weiterlesen nach der Anzeige
Siehe auch:
- BBEdit: Download schnell und sicher von heise.de
(bsc)
Künstliche Intelligenz
Mistrals Chatbot heißt jetzt „Vibe“ und erhält neue Fähigkeiten
Mistral hat auf dem hauseigenen AI Now Summit mehrere Neuerungen vorgestellt. Der Chatbot Le Chat heißt jetzt Vibe und verbindet agentische Fähigkeiten mit Funktionen für Softwareentwicklung. Zudem gab Mistral Industriepartnerschaften mit Airbus, der BMW Group und ASML bekannt und kündigte ein neues Rechenzentrum für KI-Inferenz in Les Ulis nahe Paris an. Der Standort soll 10 Megawatt Leistung bieten und im dritten Quartal 2026 eröffnet werden.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mit Vibe folgt Mistral den Trends zu agentischer KI sowie KI-gestützten Programmierwerkzeugen und vereint beide Bereiche in einem einzigen Assistenten. Im sogenannten Work Mode soll Vibe mehrstufige Aufgaben weitgehend selbstständig bearbeiten. Der Assistent kann dazu auf verbundene Anwendungen und Datenquellen wie Google Workspace, Outlook, SharePoint, Slack oder GitHub zugreifen. Mistral zufolge analysiert Vibe Dokumente, wertet Tabellen und Datenbanken aus, erstellt Diagramme und fasst Ergebnisse in Berichten zusammen. Vor dem Start einer Aufgabe holt Vibe die Zustimmung des Nutzers ein, die einzelnen Arbeitsschritte und verwendeten Werkzeuge sollen dabei nachvollziehbar sein. Aufgaben lassen sich täglich, wöchentlich oder monatlich wiederholen und wiederkehrende Abläufe als Vorlagen speichern.
Vibe: Vom Coding-Werkzeug zur Plattform
Für Softwareentwickler bietet Vibe einen Code Mode. Nach der Verbindung mit GitHub-Projekten analysiert und verändert der Assistent Code, führt Programme in einer isolierten Umgebung aus und legt Änderungsvorschläge zur Überprüfung vor. Mehrere Entwicklungssitzungen können parallel laufen und auch dann fortgesetzt werden, wenn der Rechner des Nutzers zwischenzeitlich ausgeschaltet wird.
Ganz neu sind die angekündigten Funktionen nicht: Mistral hatte den Work Mode im April in Le Chat eingeführt, während Vibe bislang das bestehende Coding-Werkzeug des Unternehmens bezeichnete. Nun überträgt Mistral den Namen auf den gesamten Assistenten und bündelt Wissensarbeit und Softwareentwicklung in einer gemeinsamen Plattform.
Vibe startet in vier Tarifen von Free bis Enterprise. Pro kostet 17,99 Euro im Monat, Team 29,99 Euro pro Nutzer und Monat. Einige Nutzungslimits bleiben unklar, da Mistral sie teils nur als Vielfaches des kostenlosen Tarifs ausweist.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mistral zielt auf industrielle KI
Neben Vibe stellte Mistral neue Industriepartnerschaften mit Airbus, der BMW Group und ASML vor. Bei Airbus soll KI von der frühen Produktentwicklung bis zu möglichen Anwendungen in Bordsystemen eingesetzt werden. Mit BMW arbeitet Mistral an multimodalen Modellen für Daten aus der Fahrzeugentwicklung, etwa für Crashsimulationen. ASML prüft Anwendungen in der Halbleiterindustrie, darunter die Optimierung von Hochleistungskomponenten, Ersatzmodelle für Simulationen und Regelungssysteme.
Grundlage dafür liefert auch die Übernahme des österreichischen Start-ups Emmi AI, die Mistral wenige Tage vor dem Summit bekannt gab. Emmi wurde in Linz gegründet und entwickelt KI-Modelle, die physikalische Prozesse schneller simulieren oder annähern sollen. Mistral will sich damit stärker als KI-Partner für komplexe industrielle Entwicklungsprozesse positionieren.
Siehe auch:
(tobe)
Künstliche Intelligenz
#TGIQF – Alien: Das Quiz
Am 25. Mai 1979 erschien in den US-Kinos mit „Alien“ ein Film, der bis heute wie kaum ein Zweiter das Science-Fiction-Horrorgenre prägt. Hierzulande kam der von Regisseur Ridley Scott inszenierte Film im Oktober des gleichen Jahres als „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ in westdeutsche Kinos.
Weiterlesen nach der Anzeige

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:
In dem Film soll die Crew der Nostromo trotz Bedenken der dritten Offizierin Ellen Ripley (gespielt von Sigourney Weaver) einem scheinbaren Notsignal nachspüren. Sie entdecken ein abgestürztes Alienschiff und holen sich durch Fahrlässigkeit ein fremdartiges, aggressives Wesen ins Schiff.
Nicht nur die überzeugenden Schauspielleistungen machen aus dem Film einen Klassiker. Auch das fremdartige, verstörende Alien hat so gar nichts mehr gemein mit den Schaumstoff-Wesen aus den Jahrzehnten zuvor.
Zwar wurden Aufnahmen angefertigt, in der ein über zwei Meter großer Schauspieler im Alien-Kostüm steckte, jedoch wirkte das plump und unglaubwürdig, sodass das Alien zumeist nur schemenhaft im Film zu sehen ist. Die Crew hatte aus dem Film „Der Weiße Hai“ gelernt, dass weniger zu zeigen mehr sein kann. Und das kam in dem Film voll zum Tragen. Der Grusel wurde durch das Unbekannte erzeugt.
Auf den Film folgten bis heute sechs weitere Kinofilme und diverse Computerspiele. Eine große Fangemeinde diskutiert bis heute leidenschaftlich die Filme oder macht mal eben aus zwei Schnittfassungen eines Teils eine eigene 4K-Version.
Aber welche Figur des Alien-Films von 1979 hatte denn im neuesten Teil von 2024 einen überraschenden Auftritt? Das wollen wir von Ihnen wissen in unserem kleinen Alien-Nerdquiz zum Wochenende.
In der heiseshow stellte Moderatorin Anna Bicker dem Dr. Volker Zota und als Malte Kirchner wie immer drei Fragen vorab. Die Crew fand die Nerdfragen jetzt auch nicht zum Schreien, aber sie schlugen sich tapfer.
Weiterlesen nach der Anzeige
Sie können in Ruhe in 11 Fragen maximal 110 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.
Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.
Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster aka Herr der fiesen Fragen.
(mawi)
Künstliche Intelligenz
Zu viel Tokenmaxxing? Amazon stoppt internes KI-Ranking
Bei Amazon wurde laut Bericht der Financial Times (FT) ein internes Rankingsystem für KI-Nutzung namens Kirorank abgeschafft. Wie die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf Insider schreibt, hätten Angestellte KI-Agenten an unnötige Aufgaben gesetzt, um mit Tokenverbrauch ihre Platzierung darin zu verbessern. Kiro ist die KI-Entwicklungsumgebung, die Amazon im vergangenen Juli vorgestellt hat.
Weiterlesen nach der Anzeige
Dave Treadwell, Senior Vice President bei Amazon, erklärte laut FT-Bericht gegenüber Angestellten, dass die Rangliste mit „guten Absichten“ eingeführt worden wäre. Das Ergebnis seien aber zusätzliche Kosten für Amazon gewesen, weil die Angestellten ihren Verbrauch an KI-Token künstlich aufgeblasen hätten. „Bitte benutzt KI nicht nur um der KI willen“, sagte er demnach.
„Wie KI die Arbeit beschleunigen kann“
Amazon erklärte der FT, dass das Beta-Dashboard kein offizielles oder genehmigtes Tool gewesen sei und auch nicht mehr unterstützt werde. Das Unternehmen sagte demnach: „Die Rangliste wurde von einer Gruppe von Mitarbeitern erstellt, die darauf aufmerksam machen wollten, wie KI die Arbeit beschleunigen kann“.
Dem Bericht zufolge nutzt Amazon nun eine andere Kennzahl namens „normalisierte Implementierungen“, um die Nutzung von KI-Tools intern zu bewerten. Statt Tokenverbrauch messe die Kennzahl, wie Entwickler KI regelmäßig für sinnvollen Code einsetzen.
Weiterlesen nach der Anzeige
Mehr Tokens, mehr Leistung?
Das Phänomen, dass Angestellte ihren Tokenverbrauch hochtreiben, um besser dazustehen, wird inzwischen als Tokenmaxxing bezeichnet. Berichten nach kam es in den letzten Monaten vor allem bei den US-Techkonzernen vor, die die KI-Nutzung in ihrer Belegschaft besonders forcieren. Laut FT hat etwa Amazon Vorgaben gemacht, dass 80 Prozent der Entwickler des Unternehmens wöchentlich KI einsetzen sollen.
Unter den Angestellten hätten sich wohl in Reaktion darauf Praktiken verbreitet, mit Kiro und der Openclaw-Variante Meshclaw viel Aktivität zu erzeugen und nach außen große KI-Nutzung zu demonstrieren. Meta soll im April eine ähnliche, von Angestellten geschaffene Rangliste namens „Claudeonomics“ nach Berichterstattung darüber gestoppt haben.
Aus dem Ruder laufende KI-Kosten kennt man nicht nur bei Amazon und Meta: Bei Uber hat man laut eigener Aussage das Token-Budget für 2026 bereits aufgebraucht – und das bereits in den ersten vier Monaten des Jahres. Allerdings sei nicht klar, ob man damit auch einen Zuwachs an nützlichen Funktionen für die Kunden erzielt habe. „Wir müssen anfangen, über den Token-Verbrauch und die damit verbundenen Kosten im Vergleich zum Personalstand zu sprechen“, sagte Uber-Präsident Macdonald im Podcast Rapid Response.
(axk)
-
Social Mediavor 3 MonatenCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenCommunity-Protest erfolgreich: Galera bleibt Open Source in MariaDB
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenBlade‑Battery 2.0 und Flash-Charger: BYD beschleunigt Laden weiter
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
Top 10: Der beste Luftgütesensor im Test – CO₂, Schadstoffe & Schimmel im Blick
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonateniPhone Fold Leak: Apple spart sich wohl iPad‑Multitasking
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMähroboter ohne Begrenzungsdraht für Gärten mit bis zu 300 m²
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenPetra‑AI: KI soll Frauen in der Perimenopause unterstützen
