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Anzeigenmotiv: So charmant verabschiedet Mercedes-Benz BMW-Chef Oliver Zipse


So respektvoll verabschiedes Mercedes-Benz den CEO von BMW, Oliver Zipse

Mercedes-Benz und BMW sind harte Wettbewerber. Doch es gibt Momente, da lassen die beiden Autohersteller ihre gegenseitige Wertschätzung erkennen. Der Abschied von BMW CEO Oliver Zipse ist dafür ein Beispiel.

Die Anzeige ist unübersehbar. Sie erscheint beispielsweise im Handelsblatt und in der Süddeutschen Zeitung. Mercedes-Benz verabschiedet damit Oliver Zipse in den Ruhestand. Heute findet die Hauptversammlung des Münchner Edelautobauers statt. Zipses letzter großer Auftritt. Der Vorstandsvorsitzende von BMW übergibt am Donnerstag an seinen Nachfolger Milan Nedeljković.

Es sind respektvolle und wertschätzende Worte, die der Stuttgarter Autokonzern gen Bayern schickt. „Du hast der Niere Dein Herz geschenkt“, steht da unter anderem. Viel größer geht es unter Wettbewerbern nicht mehr.

In Stuttgart kennt man Zipses Verdienste. 35 Jahre lang war der 62-Jährige für den Konzern tätig. Seit August 2019 steht der gebürtige Heidelberger an der Spitze von BMW. In dieser Zeit hat er das Unternehmen durch viele Krisen geführt. Corona, fehlende Chips, Ukrainekrieg, der Kampf um den chinesischen Markt. Und dann ist da noch die amerikanische Zollpolitik. Gleichzeitig hat er die Marke weiterentwickelt und neue Impulse gesetzt. Während andere sich komplett der Elektromobilität verschrieben haben, propagierte er Technologieoffenheit. Gezielter Wandel statt abrupter Lenkbewegungen. Mit der Neuen Klasse, die bei der IAA im vergangenen Jahr ihre Premiere feierte, legt er die Basis für sein Vermächtnis. Neue Designsprache, neues Raumkonzept. Digitalisierung und Eletromobilität. „Elektrisch, digital, zirkulär – da wollen wir hin“, hat er 2021 in einem Interview mit Peter Turi gesagt. Das war sein Navigationssystem. Das wird auch bleiben.

So respektvoll verabschiedes Mercedes-Benz den CEO von BMW, Oliver Zipse

Dem Druck, der auf der Branche lastet, kann er sich allerdings nicht ganz entziehen. Zwischen Januar und März verdiente BMW 1,67 Milliarden Euro. Das sind rund 23 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Damit steht der Konzern aber besser da als VW und Mercedes. Hier liegen die Gewinne bei 1,56 Milliarden Euro beziehungsweise bei 1,43 Milliarden Euro. Gleichzeitig gibt es bei BMW einen positiven Ausblick. Allein bei den Elektrofahrzeugen verzeichnet der Autohersteller von Januar bis März über 60 Prozent mehr Bestellungen als vor einem Jahr. „Nie zuvor haben wir in Europa so viele Auftragseingänge erzielt wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, sagt Zipse.

Künftig wird er Marke, Konzern und Branche von außen begleiten. Er wird Verwaltungsrat bei Airbus. Den Branchenwechsel greift die Anzeige ganz nebenbei auf. „Alles Gute in neuen Höhen“, heißt es. Stil und Tonalität kommen allerdings nicht von ungefähr. Man kennt sich, man schätzt sich, auch wenn man nicht immer gleicher Meinung ist und war.

Die Verabschiedung spielt Mercedes nicht nur via Printanzeigen aus, sondern auch auf Kanälen wie Linkedin. Ola Källenius, Chief Executive Officer der Mercedes-Benz Group, nutzt die Palttform zudem für sehr persönliche Worte.

Für die kleine Aufmerksamkeit ist kreativ Team X verantwortlich. Sie setzt eine Tradition zwischen den beiden Rivalen fort. Mercedes und BMW nutzen immer wieder Ereignisse beim Wettbewerber für Kommunikation. Legendär ist das Video, mit dem die Münchner 2019 den Abschied von Dieter Zetsche als Daimler-CEO aufs Korn nahmen. Zuletzt hatten BMW liebevoll stichelnd Mercedes zum 140-jährigen Geburtstag gratuliert.



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Servicegedanken ausbauen: Wenn bei BMW alles schiefgeht – und es trotzdem egal ist


Der digitale Service von BMW kümmert sich – auch, wenn der Kunde in der absurdesten Situation ist

Für den Automobilmarkt werden Aftersales und Service immer wichtiger. Entsprechend setzt BMW seine Serviceversprechen on- und offline neu in Szene. Denn: Service ist ein Teil der Markenerfahrung.

Die beiden Kampagnen gehören zum Serviceversprechen „Relax. We Care.“, mit dem BWM schon seit längerem die Rolle von Wartung, Reparatur und

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Björn Gulden: Adidas-Chef Gulden rechnet bei Deutschland-Trikots mit Rekordabsatz


Die Adidas-Trikots gehen weg wie warme Semmeln

Die WM-Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bleiben ein Verkaufsschlager. Wie groß die Nachfrage ist, sagte Adidas-Vorstandschef Björn Gulden bei einer Medienrunde in New York.

Gulden schätzt, dass in Summe mehr als drei Millionen Deutschland-Jerseys verkauft werden. Man verkaufe dreimal so viele DFB-Trikots wie noc

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YouTube Shorts erhalten ein Mega-Update


Bye, Dislike: YouTube setzt auf präzisere Signale

Nach mehreren Tests verschwindet der Dislike Button nun endgültig aus YouTube Shorts. Wer ein Video künftig nicht sehen möchte, soll stattdessen auf „Not Interested“ oder „Don’t recommend this channel“ tippen.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen die neue Funktion „Kein Interesse“, mit der Nutzer:innen ihren Feed einfacher personalisieren können.
Der Dislike Button wird durch präzisere Optionen zur Feed-Steuerung ersetzt, © YouTube

Nach Angaben von YouTube liefern diese Funktionen deutlich präzisere Signale für den Empfehlungsalgorithmus. Ein Dislike könne schließlich vieles bedeuten – von schlechter Tonqualität bis hin dazu, dass ein Video einfach nicht den eigenen Geschmack trifft. Mit den neuen Funktionen können auch Creator besser verstehen, welche Inhalte Nutzer:innen tatsächlich sehen oder künftig nicht mehr angezeigt bekommen möchten.

Herz statt Daumen hoch

Der Daumen nach oben hat ausgedient. Künftig zeigt ein Herz, dass dir ein Short gefällt. Das wirkt nicht nur moderner, sondern soll auch stärker ausdrücken, wenn ein Video wirklich überzeugt. Zudem fügt es sich in das insgesamt aufgeräumtere Design der Shorts-Oberfläche ein.

YouTube Short mit neuem Herz-Button als Ersatz für den bisherigen Daumen-hoch-Button in der Shorts-Oberfläche.
YouTube ersetzt den Daumen-hoch-Button in Shorts durch ein Herz, © YouTube

Schluss mit störenden Overlays

Wer einfach nur ein Short schauen möchte, kann mit dem neuen Clear-Screen-Modus sämtliche Bedienelemente ausblenden. Likes, Kommentare und weitere Icons verschwinden per Fingertipp vom Bildschirm. So soll der Fokus wieder auf dem Video liegen – und nicht auf allem, was darüber eingeblendet wird.

Drei Ansichten der YouTube Shorts-Oberfläche zeigen den neuen Clear-Screen-Modus, mit dem Bedienelemente und Overlays während der Wiedergabe ausgeblendet werden.
Der neue Clear-Screen-Modus blendet Bedienelemente aus und rückt den Videoinhalt in den Mittelpunkt, © YouTube

Endlich doppelte Geschwindigkeit

Darauf haben viele Nutzer:innen gewartet: Shorts lassen sich künftig mit doppelter Geschwindigkeit abspielen. Nach Angaben von YouTube gehörte die Funktion zu den meistgewünschten Features der Community.

Vor allem bei längeren Storytimes, Rezepten, Tutorials oder News Updates dürfte das für viele zum Standard werden. Wer eine bestimmte Stelle sucht oder Informationen schneller aufnehmen möchte, kommt jetzt deutlich schneller ans Ziel.


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