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Arc G3 Extreme & Arc G3: Intel attackiert AMD mit Arc B390 & B370 im Handheld-PC


Arc G3 Extreme & Arc G3: Intel attackiert AMD mit Arc B390 & B370 im Handheld-PC

Bild: Intel

Die große Intel-Core-Ultra-300-iGPU „Arc B390“ mit 12 Xe3-Shader-Clustern ist richtig schnell, das haben zahlreiche unserer Tests gezeigt. Mit der „Intel Arc G-Serie“ legt Intel jetzt spezielle Varianten für Handheld-Gaming-Konsolen auf, die AMD Ryzen Z2 stark unter Druck setzen. Sie verzichten auf CPU-Kerne und Takt.

Intel Arc G3: Weniger Kerne für höhere Effizienz

Die bisher verfügbaren Panther-Lake-Prozessoren mit großer Grafikeinheit (drei Mal mit 12 CU als „X-Serie“, einmal mit 10 CU ohne X-Zusatz) boten 12 bis 16 CPU-Kerne, darunter vier Performance-Kerne. Das führte dazu, dass die Leistung bei sehr geringen TDP stark einbrach (siehe: Gaming-Benchmarks: So schnell ist die Intel Arc B390 bei nur 10 Watt TDP.

Für die Handheld-Varianten der Arc-G3-Serie kombiniert Intel die große iGPU jetzt mit weniger Kernen. Das sollte in der Regel nicht zu Leistungseinbußen führen, weil die iGPU trotz deutlich gestiegener Grafikleistung der Flaschenhals bleibt.

Arc G3 Extreme und Arc G3

Dafür können Intel Arc G3 Extreme und Intel Arc G3 bis hinab auf 8 Watt TDP konfiguriert werden – bei Intel Core Ultra 300 X ist offiziell bei 25 Watt Schluss. Oben raus sind 35 Watt beim G3 Extreme das Maximum. Ganz das Leistungsniveau der schnellsten Notebook-Chips halten wird die G3-Serie also nicht.

Die neue Intel Arc G-Serie: Arc G3 Extreme und Arc G3 für Handheld-Gaming-PCs im Überblick (Bild: Intel)

Beide SoCs nutzen den gleichen CPU-Tile, den Unterschied macht die Ausbaustufe des großen iGPU-Tiles. Mit LPDDR5X-8533 ist auch der maximale RAM-Takt gegenüber den Notebook-Modellen leicht abgesenkt worden, dasselbe gilt für die CPU- und GPU-Taktraten und wohl auch für die NPU.

Panther-Lake-SoCs mit großer iGPU (12 & 10 CU Xe3)
Die neue Intel Arc G-Serie: Arc G3 Extreme und Arc G3 für Handheld-Gaming-PCs im Überblick (Bild: Intel)

Deutlich mehr Leistung als mit AMD Ryzen

Sofern der Verzicht auf CPU-Kerne wirklich keinen Leistungsverlust bedeutet, und davon ist in der Tat nur in Ausnahmen auszugehen, stellt Intel dem bisherigen Platzhirsch AMD mit der G3-Serie einen starken Konkurrenten entgegen, der auch im Handheld locker bis zu 50 Prozent und mehr Leistungszuwachs bringen könnte, wie die Benchmarks im Notebook-Format zeigen. Auch im aktuellen Community-Benchmark zu Forza Horizon 6 zeigt Arc B390, was (bei sehr hoher TDP) möglich ist.

Leistungsrating Full HD

    • GeForce RTX 5050 8 GB

      Ryzen 7 9800X3D, 32 GB

    • GeForce RTX 5060 Laptop GPU 8 GB

      Yoga Pro 7i, „80 W GPU“, 8533

    • Ryzen AI Max+ 395 II

      Beelink GTR9 Pro, 120 W, 8000

    • Ryzen AI Max+ 395 I

      Beelink GTR9 Pro, 65 W, 8000

    • Core Ultra X9 388H I, Arc B390

      Zenbook Duo, „65 W“, 9600

    • Core Ultra X7 358H II, Arc B390

      Galaxy Book 6 Pro, „65 W“, 9600

    • Core Ultra X7 358H I, Arc B390

      Prestige 14 AI+, „65 W“, 8533

    • Core Ultra X9 388H II, Arc B390

      Zenbook Duo, „25 W“, 9600

    • Ryzen AI 9 HX 370 I

      SER9, „65 W“, 7500

    • Core Ultra 9 285H

      GTi15 Ultra, „65 W“, 5600

    • Ryzen AI 9 HX 370 II

      Zenbook S16, „24 W“, 7500

    • Core Ultra 9 386H I, Intel Graphics

      Yoga Pro 7i, Intel Graphics, 8533

    • Core Ultra 9 185H

      X14 Pro, „65 W“, 7500

Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

Viele Partner-Designs zur Computex

Zahlreiche Partner begleiten Intels Ankündigung der Prozessor-Serie mit der Ankündigung eigener neuer Gaming-Handhelds – allerdings wohl erst zur Computex, die am 1. Juni in Taipeh startet. Dann ist auch mit weiteren Ankündigungen von Intel zu rechnen, CEO Tan gibt am 2. Juni auf der Messe eine Keynote.

Billboard März 2026



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007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden


007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden

Bild: IO Interactive

007 First Light ist laut Entwickler IO Interactive und Amazon MGM Studios der erfolgreichste Verkaufsstart der Studio-Geschichte. Das neue James-Bond-Spiel habe sich innerhalb von 24 Stunden bereits 1,5 Millionen Mal verkauft. Auch mit den Kritiker­wertungen und ersten Spieler-Rezensionen zeigen sich die Entwickler zufrieden.

Die Entwickler zeigen sich zufrieden

Wie IO Interactive gemeinsam mit Rechteinhaber Amazon MGM Studios bekanntgegeben hat, habe sich 007 First Light am ersten Tag nach Release weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft. Unklar bleibt dabei wiederum, auf welchen 24-Stunden-Zeitraum sich die Entwickler konkret beziehen. Das Action-Adventure rund um den noch jungen James Bond ist regulär am 27. Mai 2026 erschienen, war für Vorbesteller respektive Käufer der Deluxe Edition aber schon am 26. Mai spielbar. Jedenfalls handele es sich um den bislang schnellsten Verkaufsstart in der Geschichte des dänischen Studios, das zuvor vor allem durch die Hitman-Reihe bekannt geworden ist.

Die Kontroverse rund um eine unzureichende und schlichtweg aus der Zeit gefallene FSR-Implementierung und damit einhergehende Bekenntnisse beziehungsweise Aufrufe, das Spiel – vorerst – nicht zu kaufen, haben dem Erfolg zum Verkaufsstart augenscheinlich keinen Abbruch getan.

The milestone of 1.5 million units sold in 24 hours reflects overwhelming global enthusiasm for 007 First Light and represents a significant achievement for IO Interactive. With an 88 OpenCritic rating and 87 Metacritic score, 007 First Light has been embraced by both critics and players alike, already establishing itself as one of 2026’s most successful gaming releases.

IO Interactive

Zufrieden zeigen sich die Entwickler auch bezüglich Wertungen und Rezensionen. Auf Metacritic wird 007 First Light mit 87/100 Punkten als eine der besten Neu­veröffentlichungen des Jahres gehandelt, Kritiker finden reichlich Lob und auch Spieler sind angetan. Auf Steam ist das Spiel mit aktuell schon über 8.000 Rezensionen und 91 Prozent Zustimmung „sehr positiv“ bewertet.

Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden
Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden (Bild: IO Interactive)

Eine Plattform und Pathtracing fehlen noch

007 First Light ist bereits für den PC auf Steam und im Epic Games Store, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen. Auf der Nintendo Switch 2 soll der Release später im Sommer 2026 erfolgen.

Ebenfalls im Sommer wollen IO Interactive und Technik-Partner Nvidia Pathtracing und damit einhergehend RTX Ray Reconstruction nachreichen.

Wirst du 007: First Light kaufen?
  • Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft

  • Ich leihe es mir aus

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

  • Nein



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Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni


Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungs­einrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.

Europäische Tech-Allianz

Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.

Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborations­plattformen.

Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumenten­bearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.

Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden

Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumenten­bearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.

Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktions­umfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Datei­kompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.



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Workspace für Unter­nehmen: Gemini-App wird um neue Freigabefunktionen erweitert


Google erweitert die Gemini-App um neue Freigabefunktionen für Unternehmen, mit der Workspace-Nutzer Dateien und Inhalte künftig deutlich einfacher direkt über Google Drive teilen können sollen. Die neue Funktion soll bereits in der kommenden Woche eingeführt werden und die Zusammenarbeit in Teams vereinfachen.

Neue Funktion für produktivere Zusammenarbeit

Mit der neuen Funktion soll es künftig möglich sein, Snapshots von Gemini-Chats, Canvas-Projekten und generierten Medien sicher per Link über Google Drive freizugeben. Laut Google basiert die Freigabe dabei auf derselben technischen Infrastruktur wie Google Drive und nutzt entsprechend auch die bekannte Freigabeoberfläche aus Google Docs und Sheets. Durch die neue Integration sollen Teams bestehende Gemini-Workflows einfacher übernehmen und gemeinsam weiterführen können, was die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen erleichtern soll. Gleichzeitig sieht Google darin eine Möglichkeit, KI-Kompetenzen innerhalb von Organisationen breiter zu etablieren. Auch im Bildungsbereich verspricht sich das Unternehmen neue Einsatzmöglichkeiten für gemeinsames Lernen und Unterrichten.

Die geteilten Inhalte werden dabei als Momentaufnahme des jeweiligen Gesprächs oder Projekts gespeichert. Führt ein Empfänger die Unterhaltung weiter oder nimmt Änderungen an Dateien vor, soll dies keinen Einfluss auf den ursprünglichen Verlauf des Besitzers haben. Google will dadurch Original-Chats und freigegebene Versionen klar voneinander trennen.

GIF Mit der neuen Freigabe lassen sich unter Workspace Dateien leichter teilen (Bild: Google)

Integration erfolgt automatisch

Nach der Einführung wird die neue Funktion standardmäßig für Google-Workspace-Kunden aktiviert und übernimmt bestehende Organisationsrichtlinien für Dateifreigaben automatisch. Zusätzlich erhalten Administratoren im Bereich „Generative AI Settings“ neue Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der Google Admin Console. Dort lässt sich unter anderem festlegen, ob Nutzer entsprechende Inhalte ausschließlich intern oder auch extern teilen dürfen. Darüber hinaus können die Richtlinien gezielt auf einzelne Organisationseinheiten oder Konfigurationsgruppen angewendet werden.

Einführung hat bereits begonnen

Die neuen Admin-Funktionen werden seit dem 28. Mai 2026 sowohl für Rapid- als auch für Scheduled-Release-Domains ausgerollt. Endnutzer sollen die neue Freigabefunktion ab dem 3. Juni erhalten, wobei der vollständige Rollout spätestens drei Tage später abgeschlossen sein soll.



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