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Anbernic RG34XXSP: Retro-Konsole wird offenbar mit weniger RAM ausgeliefert


Anbernic RG34XXSP: Retro-Konsole wird offenbar mit weniger RAM ausgeliefert

Bild: Anbernic

Anbernic soll bei seinem Retro-Handheld RG34XXSP Änderungen an der Hardware vorgenommen haben, ohne diese gegenüber seinen Kunden zu kommunizieren: Laut Berichten wurde der Arbeitsspeicher auf 512 MB reduziert, obwohl im offiziellen Shop weiterhin 1 GB RAM in den technischen Daten angegeben wird.

Dies berichtet das gewöhnlich gut informierte Retro-Portal RetroHandhelds unter Berufung auf einen Beitrag im Subreddit r/Anbernic. Demnach soll Anbernic den Speicher seines Klapp-Handhelds stillschweigend von ursprünglich 1 GB auf inzwischen nur noch 512 MB reduziert haben, obwohl im eigenen Shop bis zur Veröffentlichung der Meldung weiterhin die frühere Ausstattung aufgeführt wurde. Es handelt sich dabei nicht um die erste Kürzung des Arbeitsspeichers: Zum Marktstart im Mai 2025 verfügte das RG34XXSP noch über 2 GB RAM, ehe die Ausstattung kurze Zeit später bereits halbiert wurde.

Teardown zeigt einen einzelnen 512-MB-Speicherchip

Auf den Umstand aufmerksam wurde Reddit-Nutzer u/Pixogen, der seinen Handheld zerlegte und dabei lediglich einen einzelnen RAM-Chip vom Typ „Samsung 740 K4E4E324EE EGCF 512 LPDDR3“ entdeckte. Da sich laut Bericht nur ein einzelner Speicherbaustein im Gerät befinden soll, spricht der Fund gegen einen möglicherweise versteckten zweiten Chip.

Im Alltag dürfte die verringerte Speicherausstattung den meisten Besitzern eines RG34XXSP kaum auffallen, da ältere Retro-Spiele in der Regel nur wenig Arbeitsspeicher benötigen. Bei neueren Systemen und insbesondere bei Spielen über PortMaster könne der Unterschied jedoch deutlicher ausfallen. Auch Community-Experimente mit GameCube-Spielen auf dem Handheld seien ohne die ursprünglichen 2 GB RAM kaum möglich gewesen. Darüber hinaus hatte Anbernic die anfängliche Speicherausstattung von 2 GB gegenüber anderen Handhelds mit Allwinner-H700-SoC, die meist lediglich über 1 GB RAM verfügten, selbst als klaren Vorteil beworben. Zudem soll bei der zuerst veröffentlichten Variante noch LPDDR4-Speicher zum Einsatz gekommen sein.

Metallic-Blue-Modell erschwert Shell Swap

Dies scheint allerdings nicht die einzige Änderung zu sein, auf die u/Pixogen bei dem Modell mit reduziertem Speicher aufmerksam geworden ist. So soll das Display der neuen Metallic-Blue-Variante offenbar von einem anderen Hersteller stammen und zudem andere Treiber benötigen. Ein „Shell Swap“, also der Austausch des Gehäuses, werde dadurch erheblich erschwert, da offenbar nicht nur das Mainboard, sondern womöglich das komplette Innenleben übernommen werden müsste.

Probleme auch mit Custom-Firmware

Möglicherweise erklärt dieser Umstand auch die bisherigen Probleme von Custom-Firmware auf den Metallic-Blue-Modellen. Genannt werden unter anderem schwarze Bildschirme bei gleichzeitig hörbaren Menütönen unter muOS sowie Startprobleme bei Knulli und Rocknix, die laut zahlreichen Berichten teilweise gar nicht erst booten sollen.

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007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden


007 First Light: IO Interactive freut sich über 1,5 Mio. Verkäufe in 24 Stunden

Bild: IO Interactive

007 First Light ist laut Entwickler IO Interactive und Amazon MGM Studios der erfolgreichste Verkaufsstart der Studio-Geschichte. Das neue James-Bond-Spiel habe sich innerhalb von 24 Stunden bereits 1,5 Millionen Mal verkauft. Auch mit den Kritiker­wertungen und ersten Spieler-Rezensionen zeigen sich die Entwickler zufrieden.

Die Entwickler zeigen sich zufrieden

Wie IO Interactive gemeinsam mit Rechteinhaber Amazon MGM Studios bekanntgegeben hat, habe sich 007 First Light am ersten Tag nach Release weltweit über 1,5 Millionen Mal verkauft. Unklar bleibt dabei wiederum, auf welchen 24-Stunden-Zeitraum sich die Entwickler konkret beziehen. Das Action-Adventure rund um den noch jungen James Bond ist regulär am 27. Mai 2026 erschienen, war für Vorbesteller respektive Käufer der Deluxe Edition aber schon am 26. Mai spielbar. Jedenfalls handele es sich um den bislang schnellsten Verkaufsstart in der Geschichte des dänischen Studios, das zuvor vor allem durch die Hitman-Reihe bekannt geworden ist.

Die Kontroverse rund um eine unzureichende und schlichtweg aus der Zeit gefallene FSR-Implementierung und damit einhergehende Bekenntnisse beziehungsweise Aufrufe, das Spiel – vorerst – nicht zu kaufen, haben dem Erfolg zum Verkaufsstart augenscheinlich keinen Abbruch getan.

The milestone of 1.5 million units sold in 24 hours reflects overwhelming global enthusiasm for 007 First Light and represents a significant achievement for IO Interactive. With an 88 OpenCritic rating and 87 Metacritic score, 007 First Light has been embraced by both critics and players alike, already establishing itself as one of 2026’s most successful gaming releases.

IO Interactive

Zufrieden zeigen sich die Entwickler auch bezüglich Wertungen und Rezensionen. Auf Metacritic wird 007 First Light mit 87/100 Punkten als eine der besten Neu­veröffentlichungen des Jahres gehandelt, Kritiker finden reichlich Lob und auch Spieler sind angetan. Auf Steam ist das Spiel mit aktuell schon über 8.000 Rezensionen und 91 Prozent Zustimmung „sehr positiv“ bewertet.

Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden
Die Entwickler zeigen sich mit der Rezeption des Spiels sehr zufrieden (Bild: IO Interactive)

Eine Plattform und Pathtracing fehlen noch

007 First Light ist bereits für den PC auf Steam und im Epic Games Store, die PlayStation 5 und Xbox Series X|S erschienen. Auf der Nintendo Switch 2 soll der Release später im Sommer 2026 erfolgen.

Ebenfalls im Sommer wollen IO Interactive und Technik-Partner Nvidia Pathtracing und damit einhergehend RTX Ray Reconstruction nachreichen.

Wirst du 007: First Light kaufen?
  • Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft

  • Ich leihe es mir aus

  • Ja sofort, aber günstiger über Umwege

  • Ja nach Patches / beim ersten Sale

  • Ja, nach deutlichen Preissenkungen

  • Nein



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Euro-Office: Europäische Alternative zu Office365 startet am 09. Juni


Mit Euro-Office geht am 9. Juni eine europäische Office-Suite an den Start, die vor allem Behörden, Bildungs­einrichtungen und Unternehmen unabhängiger von US-amerikanischen Diensten wie Microsoft 365 und Google Workspace machen soll.

Europäische Tech-Allianz

Hinter dem Projekt steht eine europäische Tech-Allianz, zu der unter anderem Ionos, Nextcloud, EuroStack, XWiki, OpenProject und Proton zählen. Das Ziel ist nicht weniger als ein souveräneres Office-Paket für Europa: Dokumente, Tabellen und Präsentationen sollen gemeinsam im Browser bearbeitet werden können, ohne dass Anwender auf US-amerikanische Cloud-Plattformen angewiesen sind.

Der Start am 9. Juni markiert zunächst die erste stabile Version. Kunden von Ionos Managed Nextcloud sollen Euro-Office ab diesem Zeitpunkt installieren können. Die tiefere Integration in das Nextcloud-Workspace-Angebot von Ionos ist demnach für den Spätsommer vorgesehen. XWiki rechnet mit einer Einbindung im vierten Quartal. Damit wird Euro-Office nicht als isoliertes Einzelprodukt positioniert, sondern als Bestandteil bestehender Kollaborations­plattformen.

Eine klassische Desktop-Anwendung ist Euro-Office hingegen nämlich nicht. Die Office-Suite wird im Browser innerhalb unterstützter Plattformen genutzt und richtet sich damit eher an Organisationen, die Dokumenten­bearbeitung, Zusammenarbeit und Datenhaltung zentral bereitstellen wollen. Wer eine lokal installierbare Office-Suite für den Einzelplatz sucht, findet in Euro-Office daher keinen direkten Ersatz für LibreOffice oder Microsoft Office.

Digitale Souveränität soll vorangetrieben werden

Relevant ist das Projekt vor dem Hintergrund der Debatte um die digitale Souveränität. Viele öffentliche Einrichtungen und Unternehmen suchen nach Wegen, Datenverarbeitung, Dokumenten­bearbeitung und Zusammenarbeit stärker unter europäische Kontrolle zu bringen. Euro-Office verspricht hier einen pragmatischen Ansatz: Statt eine komplett neue Office-Welt aufzubauen, wird bestehende Open-Source-Technik aufgegriffen und in europäische Strukturen überführt.

Ob Euro-Office im Alltag tatsächlich eine ernsthafte Alternative zu Microsoft 365 wird, hängt allerdings nicht nur vom Funktions­umfang ab. Entscheidend werden Stabilität, Datei­kompatibilität und Support sein. Gerade in Verwaltungen und größeren Unternehmen reicht der politische Wille allein meist nicht aus. Die Software muss sich vielmehr im täglichen Einsatz bewähren.



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Workspace für Unter­nehmen: Gemini-App wird um neue Freigabefunktionen erweitert


Google erweitert die Gemini-App um neue Freigabefunktionen für Unternehmen, mit der Workspace-Nutzer Dateien und Inhalte künftig deutlich einfacher direkt über Google Drive teilen können sollen. Die neue Funktion soll bereits in der kommenden Woche eingeführt werden und die Zusammenarbeit in Teams vereinfachen.

Neue Funktion für produktivere Zusammenarbeit

Mit der neuen Funktion soll es künftig möglich sein, Snapshots von Gemini-Chats, Canvas-Projekten und generierten Medien sicher per Link über Google Drive freizugeben. Laut Google basiert die Freigabe dabei auf derselben technischen Infrastruktur wie Google Drive und nutzt entsprechend auch die bekannte Freigabeoberfläche aus Google Docs und Sheets. Durch die neue Integration sollen Teams bestehende Gemini-Workflows einfacher übernehmen und gemeinsam weiterführen können, was die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen erleichtern soll. Gleichzeitig sieht Google darin eine Möglichkeit, KI-Kompetenzen innerhalb von Organisationen breiter zu etablieren. Auch im Bildungsbereich verspricht sich das Unternehmen neue Einsatzmöglichkeiten für gemeinsames Lernen und Unterrichten.

Die geteilten Inhalte werden dabei als Momentaufnahme des jeweiligen Gesprächs oder Projekts gespeichert. Führt ein Empfänger die Unterhaltung weiter oder nimmt Änderungen an Dateien vor, soll dies keinen Einfluss auf den ursprünglichen Verlauf des Besitzers haben. Google will dadurch Original-Chats und freigegebene Versionen klar voneinander trennen.

GIF Mit der neuen Freigabe lassen sich unter Workspace Dateien leichter teilen (Bild: Google)

Integration erfolgt automatisch

Nach der Einführung wird die neue Funktion standardmäßig für Google-Workspace-Kunden aktiviert und übernimmt bestehende Organisationsrichtlinien für Dateifreigaben automatisch. Zusätzlich erhalten Administratoren im Bereich „Generative AI Settings“ neue Steuerungsmöglichkeiten innerhalb der Google Admin Console. Dort lässt sich unter anderem festlegen, ob Nutzer entsprechende Inhalte ausschließlich intern oder auch extern teilen dürfen. Darüber hinaus können die Richtlinien gezielt auf einzelne Organisationseinheiten oder Konfigurationsgruppen angewendet werden.

Einführung hat bereits begonnen

Die neuen Admin-Funktionen werden seit dem 28. Mai 2026 sowohl für Rapid- als auch für Scheduled-Release-Domains ausgerollt. Endnutzer sollen die neue Freigabefunktion ab dem 3. Juni erhalten, wobei der vollständige Rollout spätestens drei Tage später abgeschlossen sein soll.



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