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Artemis 2: Crew nach Flug um den Mond zurück auf der Erde


Die ersten Menschen, die seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes waren, sind nach rund zehn Tagen im All zurück auf der Erde. Die vier Artemis-2-Astronauten an Bord der Orion-Kapsel landeten plangemäß im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Spezialkräfte der NASA und des US-Verteidigungsministeriums sollten den Astronauten aus der Kapsel helfen und sie dann zu einem speziellen Schiff bringen. Später sollten sie zurück nach Houston gebracht werden.

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„Integrity – com check“ war der erste Funkspruch, nachdem die sechsminütige Blackout-Phase während des Wiedereintritts der Kapsel in die Erdatmosphäre beendet war. Die vier Astronauten konnten aus bisher unbekannten Gründen die Nachricht nicht beantworten. Auch das an Bord von Orion befindliche Satelliten-Telefon funktionierte nach der Wasserung nicht. Dennoch bezeichnete die NASA noch vor der Bergung der Kapsel die Wasserung als „voll ins Schwarze“. Den Telemetrie-Daten zufolge geht es der Besatzung gut, wie die NASA im Livestream der Landung sagte.



Die Klappe der Orion-Kapsel wird geöffnet.

(Bild: NASA / Screenshot: heise medien)

Die vier Astronauten – der Kanadier Jeremy Hansen sowie die US-Amerikaner Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman – waren die ersten Menschen seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes. Sie waren in der vergangenen Woche an Bord der Orion-Kapsel mit dem Raketensystem „Space Launch System“ vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben. Für Glover, Koch und Wiseman war es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch wurde zur ersten Frau an Bord einer Mondmission der NASA, Glover zum ersten nicht-weißen Menschen und Hansen zum ersten Kanadier.

Der Flugverlauf von Artemis 2 glich insgesamt einer Acht um Erde und Mond. Die vier Astronauten legten insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kilometer zurück. Sie flogen um den Mond herum und entfernten sich weiter von der Erde als jemals Menschen zuvor. Mit ihrer Orion-Kapsel knackten sie den 1970 aufgestellten Rekord der Apollo-13-Mission von rund 400.171 Kilometern. Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406.771 Kilometer von der Erde entfernt. Dem Mond näherten sie sich auf rund 6545 Kilometer.

Eine Landung war bei dieser Mission nicht geplant. Bei ihrem Flug um den Mond herum beobachteten die Astronauten den Himmelskörper rund sieben Stunden lang ganz besonders intensiv. Insbesondere auf der Rückseite des Mondes konnten sie dabei auch aufgrund der Sonnenverhältnisse Dinge sehen, die nie ein Mensch zuvor mit den eigenen Augen gesehen hat. Für rund 40 Minuten war es währenddessen für die Astronauten, wie vorab erwartet, nicht möglich, mit dem Kontrollzentrum auf der Erde zu kommunizieren.

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Gegen Ende des Vorbeiflugs am Mond konnten die Astronauten – mit speziellen Brillen – sogar noch eine Sonnenfinsternis beobachten, bei der die Sonne aus der Perspektive von Orion hinter dem Mond verschwand.

Der erste Mensch auf dem Mond war am 20. Juli 1969 Neil Armstrong. Als bislang letzter Mensch verließ im Dezember 1972 der 2017 gestorbene NASA-Astronaut Eugene Cernan mit der Apollo-17-Mission den Erdtrabanten. Insgesamt brachten die USA als bislang einziges Land mit den Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Mond.

Eine erneute Landung auf dem Mond ist frühestens für das Jahr 2028 geplant, 2027 soll zunächst Artemis 3 als nächster Start erfolgen.


(nie)



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Aufgeblähte Zahlen: PC-Verkäufe steigen wegen „Memflation“


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der PC- und Notebook-Markt ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um vier Prozent gewachsen. Zu dem vorläufigen Ergebnis kommen die Marktforscher von Gartner, halten aber fest: Das Wachstum „war künstlich aufgebläht“.

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Das Wachstum ist laut Gartner nicht auf steigende Nachfrage der Verbraucher zurückzuführen, sondern auf Lageraufstockungen in Erwartung an steigende Hardware-Preise. Bei den 62,8 Millionen ausgelieferten Desktop-PCs und Notebooks handelt es sich nicht um Verkäufe an Endkunden, vielmehr haben Händler und Distributoren so viele Geräte bei den Herstellern eingekauft.

Vorläufige Verkaufszahlen zu PCs und Notebooks (in Millionen Stück, Quelle Gartner) 
Hersteller  1Q26 Lieferungen  1Q26 Marktanteil  1Q25 Lieferungen  1Q25 Marktanteil  Veränderung 
Lenovo  16,645  26,5%  15,199  25,2%  9,5% 
HP  12,142  19,3%  12,766  21,1%  -4,9% 
Dell   10,337  16,5%  9,608  15,9%  7,6% 
Apple  6,684  10,6%  5,933  9,8%  12,7% 
Asus  4,21  6,7%  3,801  6,3%  10,8% 
Acer  4,001  6,4%  3,853  6,4%  3,9% 
Andere  8,78  14,0%  9,205  15,2%  -4,6% 
Gesamt  62,8  100,0%  60,365  100,0%  4,0% 

Insbesondere Arbeitsspeicher und SSDs wurden in den vergangenen Monaten signifikant teurer („Memflation“); Marktforscher erwarten weitere Steigerungen. Aber auch die Kosten für Prozessoren sollen steigen. Gartner stimmt zu, dass das insbesondere günstige Systeme trifft.

Apple profitiert mit dem MacBook Neo von dieser Schieflage. Laut Analyse lockt der Hersteller mit dem Gerät erfolgreich neue Nutzer an, die zuvor nichts mit macOS zu tun hatten. Das funktioniert demnach auch im Bildungsbereich. Für Studenten rabattiert Apple das MacBook Neo um 100 Euro beziehungsweise US-Dollar, womit der Startpreis bei 599 Euro beziehungsweise 499 US-Dollar landet.

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Apples Lieferungen wuchsen unter den weltweit größten Herstellern mit 12,7 Prozent am stärksten. Fast 6,7 Millionen Geräte verkaufte die Firma. Damit stieg Apples Marktanteil von 9,8 auf 10,6 Prozent.

Unangefochtener Weltmarktführer bleibt Lenovo mit gut 16,6 Millionen Verkäufen (+9,5 Prozent). Unter den namentlich genannten Top 6 ist HP der einzige Hersteller, der im Jahresvergleich schrumpfte. Die Lieferungen sanken um 4,9 Prozent auf gut 12,1 Millionen Stück.


(mma)



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Die Vorzüge gebrauchter PCs | c’t uplink


Die Idee ist völlig naheliegend: Wenn ein neuer Rechner gekauft werden muss, warum nicht einen gebrauchten nehmen, wo neue Hardware angesichts von RAM- und SSD-Preis-Krise so teuer ist? Je nach Ansprüchen lässt sich mit refurbished PCs, also gebrauchten und professionell aufbereiteten Geräten, tatsächlich eine Menge Geld sparen.

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

Allerdings sind solche Geräte zwar oft, aber bei weitem nicht immer eine sinnvolle Wahl. Wann das so ist – und was es sonst noch zu beachten gilt – das ist Thema dieser Folge des c’t uplink.

Zu Gast im Studio: Christian Hirsch, Christof Windeck
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer

► Mehr zu gebrauchten PCs lesen Sie bei heise+ (€).

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(jss)





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Xiaomi Pad 8 im Test: Wer benötigt noch ein teures Tablet?


Erstaunlich flott, 3K-Display mit 144 Hz und günstig: Das Xiaomi Pad 8 hinkt im Test dem Pro-Modell kaum hinterher. Ist es sogar die bessere Wahl?

Mit dem Pad 8 schickt Xiaomi erneut ein kompaktes Tablet ins Rennen, das auf dem Papier nach Preis-Leistungs-Kracher aussieht: starke Performance, ein scharfes LCD mit hoher Bildwiederholrate, solide Verarbeitung und ordentlicher Sound – und das schon ab knapp 360 Euro.

Dass Xiaomi gute Tablets für wenig Geld bauen kann, hat der Hersteller seit dem Pad 5 immer wieder bewiesen. Der Vorgänger Xiaomi Pad 7 gehörte im vergangenen Jahr zu den gefragtesten günstigen Tablets in unseren Tests. Ob das Pad 8 diese Tradition fortsetzen kann, zeigt unser Test.

Design & Verarbeitung des Xiaomi Pad 8

Beim Design wagt Xiaomi keine Experimente: Das Pad 8 teilt sich das Aussehen samt Abmessungen nahezu vollständig mit dem teureren Xiaomi Pad 8 Pro und erinnert stark an den Vorgänger Pad 7. Das Aluminium-Gehäuse ist sauber verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt verwindungssteif. Auf der Rückseite sitzt das Kameramodul in einem leicht hervorstehenden, quadratischen Element mit abgerundeten Ecken und glänzend schwarzer Oberfläche.

Mit 251 × 174 × 5,75 mm fällt das 11-Zoll-Tablet erfreulich flach aus. Die 485 g auf der Waage sind für diese Größenklasse moderat – vergleichbar etwa mit dem iPad Air (heise+) mit 11 Zoll. Praktisch: Xiaomi spendiert dem Pad 8 eine IP54-Zertifizierung, die zumindest vor Spritzwasser schützt.

Gut gelöst ist die Tastenanordnung: Der Power-Button sitzt an der kurzen, die Lautstärkewippe an der langen Gehäuseseite. So greift man im Alltag nicht versehentlich daneben – ein Detail, an dem andere Hersteller gerne mal scheitern.

Display: 144-Hz-LCD mit 3K im 3:2-Format

Das Display des Pad 8 ist identisch mit dem des teureren Pro-Modells: 11,2 Zoll, IPS-Panel, scharfe 3200 × 2136 Pixel – wie auch schon beim Vorgänger. Das 3:2-Format bewährt sich im Alltag als vielseitig. Es eignet sich gut für produktives Arbeiten und Browsing und lässt sich im Hochformat deutlich angenehmer nutzen als typische 16:10-Tablets. Bei Filmen muss man dafür mit kleinen schwarzen Balken leben.

Auch die Bildqualität überzeugt: Kontraste, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität fallen für ein LCD überdurchschnittlich gut aus. An OLED-Panels reicht der Schwarzwert natürlich nicht heran – in dunklen Filmszenen macht sich das am stärksten bemerkbar. Hinzu kommt eine recht stark spiegelnde Displayoberfläche.

Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 830 cd/m² (Nits) ist das Tablet auch im Freien noch ablesbar – ein guter Wert für die Preisklasse. Die Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz sorgt für eine flüssige Darstellung beim Scrollen und Spielen – zum Vergleich: Ein iPad Air arbeitet noch immer mit antiquierten 60 Hz.

Kamera: genug für Videocalls

Die Kameraausstattung fällt eher schlicht aus – hier zeigt sich neben dem Chipsatz der deutlichste Unterschied zum Pro-Modell. Vorne sitzt eine 8-Megapixel-Optik (f/2.3), hinten eine 13-Megapixel-Kamera (f/2.2). Die Bildqualität ist typisch für diese Preisklasse: Detailschärfe und Dynamikumfang fallen mäßig aus. Für gelegentliche Schnappschüsse oder das schnelle Abfotografieren von Dokumenten reicht das aber. Bei Videocalls verrichtet die Frontkamera zuverlässig ihren Dienst.

Hardware: starke Snapdragon-Performance

Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8s Gen 4 – eine leicht abgespeckte Version von Qualcomms letztjährigem Flaggschiff-Chipsatz. Zwar zieht das Pro-Modell mit seinem Snapdragon 8 Elite im direkten Vergleich spürbar davon, doch auch das Pad 8 liefert ordentlich ab – erst recht mit Blick auf den Preis.

Starke 15.000 Punkte im PCMark und 4500 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme untermauern das: Das Tablet hat hinreichend Leistungsreserven für anspruchsvolle Spiele. Im Alltagsbetrieb ruckelt ohnehin nichts, das System reagiert stets flüssig.

Beim Speicher haben Käufer die Wahl zwischen 128 und 256 GB, jeweils flankiert von 8 GB RAM. Aufgepasst beim Kauf: Nur das größere Modell nutzt den flotten UFS-4.1-Standard, die Basisversion muss sich mit UFS 3.1 begnügen, was sich beim Kopieren großer Dateien oder Laden aufwendiger Spiele bemerkbar machen könnte. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen.

Die restliche Ausstattung ist dafür aber zeitgemäß: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, USB-C 3.2 Gen 1 inklusive Displayport. Wer unterwegs abseits von WLAN-Hotspots surfen will, schaut allerdings in die Röhre – eine Mobilfunk-Option bietet Xiaomi nicht an.

Auf einen Fingerabdrucksensor muss man beim Pad 8 leider verzichten. Für die akustische Untermalung beim Zocken oder Binge-Watching sorgen vier Lautsprecher mit Dolby Atmos, die einen erstaunlich kräftigen und klaren Klang liefern.

Optional lässt sich das Pad 8 mit einem Stylus bedienen. Eine Besonderheit: Statt auf einen klassischen Button zu drücken, kneift man die Stiftspitze zusammen, um das Schnellstart-Menü aufzurufen. Das erfordert anfangs etwas Eingewöhnung, funktioniert im Alltag aber tadellos. Der druckempfindliche Stift eignet sich gut für Skizzen und lädt bequem magnetisch an der oberen Gehäusekante.

Wer viel tippt, greift zum Focus Keyboard. Die Tastaturhülle haftet magnetisch und bietet einen ordentlichen Schreibkomfort mit knackigem Druckpunkt. Eine vollwertige Laptop-Tastatur ersetzt sie zwar nicht, für E-Mails oder längere Notizen unterwegs ist sie aber eine solide Ergänzung.

Software: 6 Jahre Sicherheitsupdates

Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz, darüber legt Xiaomi seine hauseigene Oberfläche HyperOS. Erfreulich: Xiaomi hält sich hier im Gegensatz zu den günstigeren Redmi-Tablets mit vorinstallierten Anwendungen spürbar zurück.

Weniger erfreulich: Zum Testzeitpunkt im März 2026 stammte der Sicherheitspatch noch aus dem Oktober 2025 – fünf Monate Rückstand sind kein Ruhmesblatt. Bei Tablets liefert Xiaomi die Patches nur quartalsweise aus. Immerhin: Vier Jahre Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates versprechen eine ordentliche Lebensdauer, das ist für ein Tablet dieser Preisklasse ziemlich gut.

Spannend wird es beim Arbeitsstation-Modus im Kontrollzentrum. Das Pad 8 wechselt dann in eine Desktop-Oberfläche mit frei skalierbaren Fenstern statt starrer Vollbild-Apps. Mit Stift und Tastatur wird das Tablet zum mobilen PC-Ersatz – und das funktioniert erstaunlich gut. Wer schon mal versucht hat, auf einem Android-Tablet ernsthaft zu arbeiten, weiß: Das ist keine Selbstverständlichkeit. Primär bleibt das Pad 8 aber ein Unterhaltungsgerät – da sollte man sich nichts vormachen.

Akku: 9,5 Stunden Laufzeit & 45-W-Schnellladen

Die Akkukapazität beträgt wie beim Pro-Modell 9200 mAh. Allerdings fällt die Laufzeit trotz schwächerem Chipsatz etwas kürzer aus – hier zeigt sich vermutlich, dass der Snapdragon 8s Gen 4 weniger effizient aufgestellt ist als das Elite-Modell.

Im Battery Test von PCMark erreicht das Pad 8 im simulierten Dauerbetrieb bei 200 cd/m² Helligkeit rund 9,5 Stunden – eine Stunde weniger als das Pro-Modell. Das ist verglichen mit der Konkurrenz dennoch ein guter Wert, der für einen ganztägigen Einsatz ausreichen sollte. Bei reiner Videowiedergabe hält das Tablet entsprechend länger durch – abhängig von der Display-Helligkeit.

Geladen wird nicht ganz so schnell wie beim Pro-Modell, aber deutlich flotter als bei der Konkurrenz: Bis zu 45 Watt sind möglich, womit das leere Tablet in unter zwei Stunden wieder vollgeladen ist. Kabelloses Laden gibt es nicht – wenig überraschend in dieser Preisklasse.

Preis & Varianten: schon ab 360 Euro

Die UVP für das Pad 8 mit 128 GB startet bei 450 Euro, mit 256 GB liegt sie bei 500 Euro. Die Straßenpreise sind aber bereits deutlich gesunken: Das kleinere Modell ist schon für rund 360 Euro zu haben, die größere Variante gibt es für knapp über 400 Euro. Langfristig kann der Preis für das Basismodell an der 300-Euro-Grenze kratzen.

Farblich haben Käufer die Wahl zwischen Grau, Blau und Grün. Wer das Zubehör-Paket komplett haben möchte, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen: Das Focus Keyboard kostet 116 Euro, der Focus Pen Pro schlägt mit weiteren 66 Euro zu Buche.

Fazit: Ein echter Preis-Leistungs-Tipp

Das Xiaomi Pad 8 entpuppt sich erneut als Geheimtipp unter den Android-Tablets: hochwertiges Aluminium-Gehäuse, eine für den Preis enorme Leistung und ein gestochen scharfes 3K-LCD mit flüssigen 144 Hz. An OLED-Panels reicht es bei Schwarzwerten und Kontrasten zwar nicht heran, muss es für den Preis aber auch nicht.

Die stark spiegelnde Oberfläche stört in Kombination mit den LCD-typischen Schwarzwerten vor allem bei dunklen Filmszenen. Gegenüber dem Pro-Modell fällt die Leistung etwas geringer aus, was im Alltag kaum auffällt. Eine Mobilfunk-Option fehlt ebenfalls. Stärker vermisst haben wir dagegen den Fingerabdrucksensor, den es beim Pad 8 Pro gibt. Auch die Kamera ist deutlich abgespeckt.

Wer ein kompaktes Unterhaltungs-Tablet sucht, findet im Pad 8 eine hervorragende Wahl mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis – für viele sogar die klügere Option als das teurere Pro-Modell, sofern man mit einer schlechteren Kamera und ohne Fingerabdrucksensor auskommen kann.



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