Künstliche Intelligenz
Das Anker Solix Power Dock wächst mit: Mehrfachsteckdose für Balkonkraftwerke
Das Anker Solix Power Dock schließt eine Lücke bei Solaranlagen, und zwar zwischen Balkonkraftwerken und der PV auf dem Dach. Balkonkraftwerke kosten teils unter 300 Euro, dürfen aber nur 800 Watt liefern. Die Photovoltaik auf dem Dach liefert viel mehr, aber muss aufwendig geplant werden und kostet eher über 10.000 Euro.
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Das Power Dock muss man einmal zusammen mit einem Elektriker anschließen und anmelden, kann es dann aber alleine erweitern. Man kann ein bestehendes Balkonkraftwerk einbinden, neue Balkonkraftwerke direkt anschließen, zwei Wallboxen einstöpseln – und das System mit Modulen von Anker ausbauen: So ein Solarmodul steuert maximal acht PV-Panels mit 3,6 kW an, hat 2,7 kWh Akku und lässt sich um fünf Akkumodule mit weiteren je 2,7 kW erweitern. Bis zu vier dieser Türme sind möglich, insgesamt also 32 Panels mit 14,4 kW Leistung und Akkus mit 64 kWh Kapazität.
Diese Folge von c’t Phasenlage klärt unter anderem, was genau man anschließen kann, welche auch älteren Solarbanks von Anker funktionieren und welche Messmethoden das Power Dock unterstützt. Sie finden c’t Phasenlage auf YouTube, auf Peertube und auf den gängigen Podcast-Plattformen.
c’t Phasenlage stellt Energiethemen wie Photovoltaik, Solarakkus, Balkonkraftwerke, dynamische Stromtarife, Wärmepumpen und Smart Home miteinander verzahnt dar und sammelt dazu das Know-How der Redaktionen von c’t, heise+ und den anderen heise-Magazinen. Alle zwei Wochen soll ein Video erscheinen.
(jow)
Künstliche Intelligenz
IT-Sicherheitstag Mainz: Risiken in digitalen Lieferketten
Unternehmen sind heute stärker denn je in digitale Lieferketten eingebunden. Software, Cloud-Dienste und externe Partner greifen ineinander – und erweitern damit auch die Angriffsfläche für Cyberattacken. Der IT-Sicherheitstag Mainz am 6. Mai widmet sich genau diesen Herausforderungen und hat nun erste Details seines Fachprogramms veröffentlicht.
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Zum Auftakt gibt ein Vortrag aus dem Finanzsektor Einblicke in konkrete Schutzmaßnahmen entlang vernetzter Wertschöpfungsketten. Am Beispiel einer Privatbank zeigen die Referierenden, wie sich Angriffe erkennen und abwehren lassen und welche Best Practices sich für mehr Cyber-Resilienz ableiten lassen.
Auch organisatorische und strukturelle Aspekte rücken in den Fokus: So beleuchtet ein Vortrag zum Identity and Access Management (IAM), wie sich Identitäten und Berechtigungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg sicher steuern lassen – von Onboarding-Prozessen bis zur Einbindung externer Dienstleister. Ziel ist es, Sicherheitslücken frühzeitig zu schließen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen besser zu erfüllen.
Ein weiterer Programmpunkt widmet sich der Zusammenarbeit in Netzwerken: Gerade Betreiber kritischer Infrastrukturen agieren im Ernstfall nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit Partnern, Dienstleistern und Behörden. Eine Studie zur Bewältigung realer Cyberkrisen zeigt, wie externe Kollaborationen sowohl Risiken als auch Chancen für die Resilienz darstellen können.
Mit Formaten wie „Ask the expert(s)“ setzt die Veranstaltung zudem gezielt auf Interaktion: Teilnehmende haben mehrfach die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich aktiv mit den Referierenden auszutauschen. Ergänzt wird das Programm durch Networking-Pausen, die Raum für fachlichen Dialog und neue Perspektiven bieten.
Zum Abschluss gibt Incident Responder Kevin Wennemuth einen pointierten Einblick in die Realität von Supply-Chain-Angriffen – und zeigt, warum „Hope is not a strategy“ auch in der IT-Sicherheit gilt.
Early-Bird-Tickets sind ab sofort hier erhältlich.
Früh zu buchen lohnt sich! Bis zum 06. April 2026 bieten wir einen Frühbucher-Rabatt von 50 € an. Eine Tagesverpflegung ist im Ticketpreis enthalten: Zum Ticket
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Die eintägige Konferenz findet am 6. Mai 2026 auf dem Campus der Hochschule Mainz statt und bringt Fach- und Führungskräfte aus IT und Informationssicherheit zusammen. Neben dem Vortragsprogramm bietet sie Gelegenheit zum Austausch mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Das ganze Programm unter: www.it-sicherheitstage.de/mainz/
(kaku)
Künstliche Intelligenz
Sanktionierter Tanker sorgt mutmaßlich für Ölpest vor Schweden
Die schwedische Küstenwache hat einen mutmaßlich zur russischen Schattenflotte gehörenden Tanker durchsucht. Die Besatzung steht im Verdacht, für eine großflächige Mineralölverschmutzung in der Ostsee östlich von Gotland verantwortlich zu sein. Bei der Untersuchung habe sich herausgestellt, dass der Tanker, die „Flora 1“, auf der Sanktionsliste der Europäischen Union stehe, teilte die Küstenwache mit. Der Flaggenstatus sei unklar.
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Die Flora 1 wurde den Angaben zufolge an einen Ankerplatz vor Ystad gebracht. Das Schiff sei von einem Hafen im Finnischen Meerbusen mit unklarem Ziel unterwegs gewesen. Die schwedische Staatsanwaltschaft leitete eine Voruntersuchung ein. Der Internetseite „Vesselfinder“ zufolge, die Positionsdaten von Schiffen verfolgt, kam der Tanker vom russischen Hafen Ust-Luga.
Erster Zugriff Schwedens auf sanktioniertes Schiff
Wie die schwedische Küstenwache erklärt, wurde die Verschmutzung in der schwedischen Wirtschaftszone, aber außerhalb des schwedischen Territoriums begangen. Internationalen Abkommen zufolge hätte der Staat das Recht, bei Umweltvergehen einzugreifen und auch Schiffe festzusetzen. Dies sei nun erstmals für ein sanktioniertes Schiff geschehen. Die Flora 1 sei mit Öl beladen, an Bord befinden sich 24 Personen. Der Ölteppich konnte nicht eingedämmt werden und sei nun, so die Küstenwache, „Teil des Ozeans“.
Der schwedische Minister für Zivilschutz, Carl-Oskar Bohlin, schrieb auf X, dass man derzeit nicht mit einer größeren Ölpest rechne. Der Ölteppich soll nach bisherigen Vorhersagen die Küste nicht erreichen, Maßnahmen behalte man sich vor. Bohlin warnte: „Eine größere Ölpest hätte verheerende Folgen für die Meeresökosysteme und die schwedischen Küsten.“
Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die von den westlichen Alliierten im Verlauf des Ukraine-Krieges verhängten Sanktionen zu umgehen. Meist sind es ältere Tanker, bei denen ein höheres Risiko für Umweltverschmutzungen unter anderem durch undichte Öltanks besteht. Auch mehrere Beschädigungen von Unterseekabeln werden der Schattenflotte zugeordnet.
(nie)
Künstliche Intelligenz
Totgesagte leben länger: Lokale Bilder-KI Amuse 3.2.0 erschienen
Die Entwicklung der lokal arbeitenden Bild- und Video-KI-Software Amuse hatte Hersteller TensorStack-AI eigentlich eingestellt und die Quellen veröffentlicht. Jetzt hat das Open-Source-Projekt in der Nacht zum Freitag dieser Woche ein erstes Update veröffentlicht. Die Entwicklung geht damit weiter.
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In dem Amuse-GitHub-Projekt hat es seit Dezember einige Änderungen gegeben. Die Konzentration und starke Optimierung für AMD-Hardware ist Vergangenheit. Nun hebt das Projekt insbesondere HP-KI-Geräte werblich hervor. Konkrete Anpassungen an die Hardware des Herstellers lassen sich allerdings nicht erkennen.
Nicht alle Änderungen protokolliert
Das offizielle Changelog zur aktuellen Version Amuse 3.2.0 fällt zunächst übersichtlich aus. Die Migration auf .NET 10 aller Komponenten solle demnach einen Performance-Schub aufgrund besserer Speicherverwaltung und Optimierungen des JIT-Compilers bringen. Das Update auf die OnnxRuntime 1.23.0 führt demnach zu mehr Stabilität und liefert Unterstützung zum Einbinden neuerer KI-Modell-Architekturen. Die Ausführungs-Provider sollen ebenfalls verbessert sein und mehr Geschwindigkeit bringen. Die Dependencies wurden modernisiert und die internen NuGet-Bibliotheken auf die jüngsten stabilen Versionen aktualisiert. Das sorge für mehr Sicherheit, Stabilität und Kompatibilität.
Beim kurzen Test mit einem eher schwachbrüstigen AMD-Ryzen-7640HS-System mit 64 GByte RAM, das lediglich eine 10-TOp/s-NPU enthält, sind die Ergebnisse jedoch durchwachsen. Das Changelog erwähnt die Änderungen an der Bedienoberfläche nicht, etwa die Anzeigen zu Prozessor-, GPU- und NPU- sowie jeweiliger Speicherauslastung wurden eingedampft. AMD-Optimierungen wie der KI-basierte und flinke „AMD XDNA Super Resolution“-Upscaler sind rausgeflogen.
Die AMD-AI-optimierten Modelle sind in der Software nicht mehr auffindbar. Die allgemeinen Modelle funktionieren jedoch in weitgehend ähnlichem Tempo wie zuvor. Allerdings stürzt die OnnxRuntime nun bei Modellen mit mehr Speicherhunger öfter mit der Fehlermeldung ab, dass die Grafikkarte keine Befehle mehr annehme. Die kleineren Modelle bis etwa 4 GByte funktionieren jedoch problemlos.
Es bleibt spannend, ob die Weiterentwicklung diese Probleme aufnimmt und löst. Lokale Künstliche Intelligenz liefert mehr Privatsphäre, und Amuse ist die bislang einfachste Möglichkeit zur lokalen Erstellung von Bildern und Videoschnipseln. Lösungen wie ComfyUI sind zwar eine Alternative, jedoch deutlich schwieriger zu bedienen.
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(dmk)
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