Connect with us

Apps & Mobile Entwicklung

DRAM-Packaging: Micron eröffnet erste ATMP-Anlage in Indien


Für Indien ist es ein ganz großes Ding, deshalb hat das Land auch 70 Prozent gezahlt: Microns erste Test- und Packaging-Einrichtung geht hier in Betrieb. Unter Beisein von Narendra Modi, dem Staatschef Indiens und Microns CEO Sanjay Mehrotra wurde die Anlage eröffnet.

ATMP steht für Assembly, Test, Marking and Packaging. Dies ist der wichtige kombinierte Schritt, um DRAM- und NAND-Chips von einem Wafer zu schneiden, sie auf Funktionsfähigkeit zu testen, sie entsprechend zu klassifizieren und letztlich in einem Produkt für den Handel und Verkauf zu verpacken.

Auf über 500.000 square foot, umgerechnet über 46.000 Quadratmeter, Reinraumfläche wird dies ab diesem Jahr auch in Indien geschehen. 2026 sollen zuerst mehrere zehn Millionen Chips das Werk in Sanand in der Provinz Gujarat in Indien, durchlaufen, im Jahr 2027 soll die Ziffer auf hunderte Millionen steigen. Die ersten fertigen Speichermodule aus dem Werk gehen an Dell in Indien, sie sollen ihren Platz in Notebooks für den indischen Markt finden.

Wir teilen die Rechnung: Micron 30%, Indien 70%

Vorausgegangen waren dem Ganzen aber ein hartes Ringen um den Standort, vor allem auch Gelder. Dabei dürfte festzuhalten sein, dass Indien dieses Werk nahezu um jeden Preis wollte, bei Micron letztlich die hohe Subvention einen großen Anteil an der Entscheidung gespielt haben dürfte. Denn Packaging-Werke sind in Asien keine Unbekannten, vor allem Malaysia, Vietnam und andere Länder der Region haben diverse Einrichtungen dieser Art im Land.

Micron betont auch zur Eröffnung wieder, dass insgesamt 2,75 Milliarden US-Dollar in den Standort geflossen sind. Dass dabei nur 825 Millionen aus eigener Tasche kommen, hatte das Unternehmen hingegen 2023 schon preisgegeben. 70 Prozent der Fabrik zahlt letztlich Indien, das ist selbst in Ländern, die oft hohe Subventionen um die 50 Prozent oder manchmal auch noch ein klein wenig mehr zahlen, ein rekordverdächtiger Wert. Dieser Umstand, und natürlich aber auch der Fakt, dass es eine moderne Anlage für die Zukunft ist, konnte und durfte sich Indiens Staatschef zur Eröffnung deshalb nicht entgehen lassen.



Source link

Apps & Mobile Entwicklung

Anzeigenflut in Eurem Messenger startet


Es geht offiziell los: WhatsApp hat angekündigt, dass ab sofort überall in der Welt Werbung im beliebten Messenger geschaltet wird. Den Anfang machen zwei Bereiche in der App. Die Probeläufe sind damit abgeschlossen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte WhatsApp angekündigt, dass im Messenger Werbeanzeigen eingeblendet werden soll. Was wirklich kam, waren nur Versuche in einigen Regionen der Welt. Jetzt schreibt das Unternehmen unter anderem im hauseigenen Threads, dass die Werbung global verfügbar ist. Ihr werdet damit in Zukunft in diversen Bereichen der App Anzeigen und gesponserte Inhalte sehen.

WhatsApp bringt Werbung in Status-Meldungen und Kanäle

Die nun sichtbare Werbung begrenzt sich auf den Aktuelles-Bereich in WhatsApp. Ihr werdet also die neuen Werbeanzeigen nicht in Euren Chats, Anrufen oder Gruppen zu Gesicht bekommen. In der Ankündigung schreibt das Unternehmen, dass Eure persönlichen Chats Ende-zu-Ende-verschlüsselt und für niemanden sonst einsehbar sind. Stattdessen begrenzt sich die zu Meta gehörende App auf Werbung im Status und den Kanälen.

Wenn Ihr in Zukunft durch die Statusmeldungen Eurer Kontakte blättert, werdet Ihr immer häufiger über Anzeigen stolpern. Wie im Bild zu sehen, macht WhatsApp deutlich, wann es sich um Werbung handelt. Das Format ähnelt den Einblendungen, die Meta bereits seit langer Zeit in den Instagram-Stories verwendet.

So sieht die neue Werbung in WhatsApp aus
So sieht die neue Werbung in WhatsApp aus Bildquelle: WhatsApp

Bei den Kanälen setzt WhatsApp ebenfalls auf gesponserte Inhalte. Hier können Kanäle von interessierten Betreibern gezielt hervorgehoben werden. Die Hoffnung ist, dass Ihr Euch für die Inhalte interessiert und den Kanal entsprechend abonniert.

Werbung ausblenden

WhatsApp gibt Euch zum Beispiel bei zu aufdringlichen Anzeigen die Möglichkeit, Werbung des jeweiligen Anbieters über eine Option im Drei-Punkte-Menü auszublenden. Für Nutzer in der EU gibt es außerdem ein Abo, mit dem Ihr Euch von der Werbung befreien könnt.

In Euren Konto-Einstellungen von WhatsApp könnt Ihr außerdem sehen, welche Werbung Ihr von welchem Anbieter gesehen habt. Auch hier könnt Ihr diese dann auf Wunsch für die Zukunft ausblenden.



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

X3D für Sockel AM4: Den Ryzen 5 5500X3D gibt es nicht mehr nur in Südamerika


X3D für Sockel AM4: Den Ryzen 5 5500X3D gibt es nicht mehr nur in Südamerika

Bis dato war der von AMD im Juni 2025 vorgestellte Ryzen 5 5500X3D als neue kleine X3D-CPU für Sockel AM4 nur in Lateinamerika verfügbar. Doch seit dem Wochenende ist der Prozessor über den AMD Flagship Store auch bei chinesischen Online-Händler JD.com erhältlich (Ansicht nur mit Login). Kommt er auch nach Europa?

Weniger Takt als ein Ryzen 5 5600X3D

Der Ryzen 5 5500X3D bietet etwas weniger Takt als der Ryzen 5 5600X3D, den es offiziell wiederum nur in den USA gibt. 3,0 GHz Basis- und maximal 4,0 GHz Turbo-Takt nennt AMD für den 6-Kern-Prozessor, Cache und TDP entsprechen hingegen dem darüber angesiedelten Modell.

X3D für AMD4 in Deutschland zurzeit vergriffen

In Deutschland gibt es aktuell keine X3D-CPUs für Sockel AM4 mehr im Handel. Der Ryzen 7 ist schon vor über einem Jahr vom Markt verschwunden, der Ryzen 7 5700X3D als dessen inoffizieller Nachfolger ebenfalls vergriffen – nur auf eBay findet er sich noch zum horrenden Preis.

AMD hatte zur CES 2026 allerdings indirekt mit der Rückkehr von X3D-CPUs für Sockel AM4 kokettiert, um Plattform-Inhabern „das eine signifikante Upgrade“ zu ermöglichen. Auch die Wiedereinführung bereits eingestellter Prozessoren sei denkbar.

Der Ryzen 5 5500X3D dürfte dieser Definition allerdings nicht genügen. Somit bleibt auch aus dieser Perspektive fraglich, ob die CPU auch ihren Weg nach Europa finden wird. Inhaber älterer AM4-CPUs dürften weiterhin eher auf die Rückkehr das Ryzen 7 5800X3D oder 5700X3D hoffen.

Die übrigen verfügbaren Ryzen-5000-CPUs auf AMD AM4



Source link

Weiterlesen

Apps & Mobile Entwicklung

eufy C15: Ankers neuer Rasenmähroboter für kleinere Flächen


eufy C15: Ankers neuer Rasenmähroboter für kleinere Flächen

Bild: Anker

Nachdem Anker mit dem eufy E15 und E18 vor fast genau einem Jahr in das Geschäft der Rasenmähroboter eingestiegen ist, folgt mit dem eufy C15 nun ein drittes Modell zum MWC 2026. Noch im Laufe dieses Frühlings soll das neue Modell auf den Rasen heimischer Käufer seinen Dienst verrichten.

Der eufy C15 soll sich ohne langwierige Einrichtung in Betrieb nehmen lassen und setzt auf dieselbe Vision-FSD-Technologie wie die beiden anderen Modelle. Er ist deshalb weder auf vergrabene Begrenzungsdrähte noch auf ein komplexes RTK-Setup mit Antennen angewiesen. Die KI-gestützte Kameratechnik erstellt nicht nur autonom optimierte Mähpfade, sondern soll zudem Haustiere, Menschen und Hindernisse erkennen und zuverlässig vermeiden.

Der eufy C15 ist für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und schafft Steigungen bis zu 32 Prozent – 8 Prozent weniger als die 40 Prozent des E15 und E18. Die Schnittbreite und den einstellbaren Bereich der Schnitthöhe hat Anker noch nicht bekannt gegeben.

eufy C15 (Bild: Anker)

Inwiefern auch die technische Basis des eufy C15 auf den Rasenmährobotern von TerraMow basiert, ist derzeit noch nicht bekannt. Nachdem der eufy E15 und E18 auch äußerlich weitgehend den Modellen von TerraMow glichen, ist dies beim eufy C15 zumindest nicht mehr der Fall. Rein optisch findet sich derzeit kein Pendant im Angebot von TerraMow.

Preis und Verfügbarkeit

Einen genauen Termin für den eufy C15 nennt Anker zum MWC noch nicht, doch wie Eingangs erwähnt soll es noch im kommenden Frühling so weit sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des eufy C15 Rasenmähroboter soll dann bei 899 Euro (mit Garage 999 Euro) liegen.

Zum Vergleich: Der eufy E15 für bis zu 800 Quadratmeter kostet derzeit 1.099 Euro* und der eufy E18 für bis zu 1.200 Quadratmeter wird für 1.399 Euro* verkauft.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



Source link

Weiterlesen

Beliebt