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Framework: Laptop 13 Pro mit Core Ultra 300 (mit Arc B390) und LPCAMM2


Framework hat ein weiteres 13-Zoll-Notebook präsentiert: Den „von Grund auf neu entwickeltenFramework Laptop 13 Pro. Er kommt in den gehobenen Ausstattungsvarianten mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ auf den Markt, Ryzen AI 300 wie beim Laptop 13 bleibt aber eine Option. Vorbestellungen sind ab sofort möglich.

Der Framework Laptop 13 Pro im Detail

20 statt 8 Stunden Akkulaufzeit

Framework stellt für den Laptop 13 Pro einen „massiven Sprung“ bei der Akkulaufzeit in Aussicht: 20 Stunden sollen beim UHD-Streaming über Netflix möglich sein, während es beim Laptop 13 noch lediglich 8 Stunden waren. Dessen Akku war aber auch nur 61 Wattstunden groß, also 18 Prozent kleiner.

Der neue Framework Laptop 13 Pro im Alu-Chassis mit durchsichtigem Display-Rahmen (klar oder orange) (Bild: Framework)

Doch der größere Akku allein ist dafür nicht verantwortlich, auch der Wechsel von Ryzen AI 300 auf Core Ultra 300 (am oberen Ende) und der erstmalige Einsatz eines gezielt auf einen niedrigen Stromverbrauch ausgelegten Displays spielen eine große Rolle.

Framework Laptop 13 Pro: Die neue Batterie ist 74 Wattstunden groß
Framework Laptop 13 Pro: Die neue Batterie ist 74 Wattstunden groß (Bild: Framework)

Der Hersteller will damit in der 7. Generation einen großen Wunsch der Kundschaft endlich erfüllt haben: Das Framework-Konzept (Modularität, Aufrüstbarkeit, Customization) ohne Einschränkungen bei der Akkulaufzeit umzusetzen. Das beiliegende GaN-Netzteil (USB-C) ist 100 Watt stark.

Mit Core Ultra X9, X7 und 5

Der neue Framework Laptop 13 Pro auf Intel-Basis ist in drei verschiedenen Leistungsklassen verfügbar: Mit Core Ultra X9, Core Ultra X7 und Core Ultra 5. Ohne die CPUs direkt beim Namen zu nennen ist bekannt: Die beiden X-CPUs kommen mit schneller iGPU Intel Arc B390. Um welchen Core Ultra 5 es sich handelt, war im Vorfeld der Ankündigung hingegen nicht in Erfahrung zu bringen.

Alternativ mit Ryzen AI 300

Framework bewirbt den Laptop Pro 13 zwar in erster Linie mit Core Ultra 300, aber eine Option auf Ryzen AI 300 wie im Laptop 13 gibt es (vermutlich preislich darunter angesiedelt) auch.

LPCAMM2 mit LPDDR5X-7467

Als Speicher kommt LPCAMM2 zum Einsatz – LPDDR5X auf einem wechselbaren Modul. Das ist auch 2026 noch eine Seltenheit, aber im Framework-Kontext ergibt es absolut Sinn: Arc B390 setzt LPDDR5X voraus, als LPCAMM2 bleibt er austauschbar. Zu Anfang sind Module mit 16, 32 oder 64 GB verfügbar, später sollen noch größere Varianten folgen.

Der Framework Laptop 13 Pro setzt auf „gesockelten LPDDR5X“: LPCAMM2
Der Framework Laptop 13 Pro setzt auf „gesockelten LPDDR5X“: LPCAMM2 (Bild: Framework)

Der Speicher ist allerdings nur 7.467 MT/s schnell, die maximal spezifizierten 9.600 MT/s werden nicht erreicht. Gegenüber den schnellsten Varianten der Intel Arc B390 wird der Laptop 13 Pro also leicht zurückfallen.

Mehr Informationen zur Intel Arc B390
  • Intel Graphics vs. Arc B390 im Test: So schnell ist die kleine iGPU in Core Ultra 300 „Panther Lake“
  • iGPU vs. dGPU 2026 im Test: Intel Arc B390 vs. RTX 5060 Laptop GPU in Spiele-Benchmarks

Touch-Display mit 700 Nits

Auch das kalibrierte LC-Display (LPTS) stellt ein Upgrade gegenüber dem Laptop 13 dar. Es löst wie dessen bessere Ausbaustufe mit 2.880 × 1.920 Pixeln im 3:2-Format auf, ist aber bis zu 700 statt 500 Nits hell und unterstützt Touch (in-cell). Der Kontrast liegt bei hohen 1.800:1, die Bildwiederholrate ist dynamisch (30 bis 120 Hertz). Dank „anti-glare matte polarizer“ soll die Ablesbarkeit auch in hellen Umgebungen gewährleistet sein.

Der Framework Laptop 13 Pro in seine Einzelteile zerlegt
Der Framework Laptop 13 Pro in seine Einzelteile zerlegt (Bild: Framework)

Alu-Chassis, Haptic Touchpad und WiFi 7

Der Laptop 13 Pro sitzt in einem Unibody-Alu-Chassis mit maximal 15,9 mm Dicke und 1,4 Kilogramm Gewicht. Als Farbe steht ausschließlich Graphit zur Wahl, aber Tastatur und Display-Rahmen lassen sich farblich anpassen. Das Touchpad bietet Haptic Feedback. WiFi 7 (Intel BE211) und ein M.2-Slot mit PCIe-5.0-Anbindung sind ebenfalls mit von der Partie.

GIF Farblich lassen sich Akzente setzen (Bild: Framework)

„Ubuntu Certified“

Der Framework Laptop 13 Pro ist nicht das erste Notebook von Framework, auf dem problemlos Linux installiert werden kann, aber es kommt erstmals „Ubuntu Certified“ auf den Markt. Alternativ steht es mit Windows 11 zur Wahl.

Laptop 13 und 13 Pro sind „kompatibel“

Auch wenn der Laptop 13 Pro eine Neuentwicklung ist, hat Framework darauf geachtet, dass Mainboard und Display-Einheit zum Laptop 13 kompatibel sind. D.h. aktuelle Inhaber des Laptop 13 können auf das neue Mainboard mit Intel Core Ultra 300 oder das neue hellere Display mit Touch wechseln – beides ist ab sofort vorbestellbar.

Preise und Verfügbarkeit

Auch der neue Framework Laptop 13 Pro ist ab sofort vorbestellbar. Die Preise für die „DIY Edition“ ohne Betriebssystem, RAM und SSD beginnen bei 1.199 USD vor Steuern. Komplett ausgestattete Systeme starten bei 1.499 US-Dollar vor Steuern. Die Auslieferung soll im Juni anlaufen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Framework unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Oppo Find X9 Ultra: Kamera-Flaggschiff deckt Brennweiten von 14 bis 230 mm ab


Oppo bringt noch oberhalb des Find X9 Pro (Test) das Kamera-Flaggschiff Find X9 Ultra auf den Markt, dessen Kameras vier native Brennweiten von 14 mm bis 230 mm abdecken. Erstmals führt der Hersteller dabei einen internationalen Launch durch, das Find X9 Ultra ist ab sofort zum Preis von 1.699 Euro auch in Deutschland verfügbar.

Nach Vorstellungen wie dem Leica Leitzphone (Hands-on) oder Vivo X300 Ultra (Test) ist jetzt Oppo mit einem Ultra-Flaggschiff an der Reihe, dessen Ausstattung sich in erster Linie über ein aufwendiges Kamerasystem definiert. Wo bei den Wettbewerbern die Partner Leica und Zeiss heißen, setzt Oppo die Kooperation mit Hasselblad fort.

Kamerasystem mit vier nativen Brennweiten

Das Find X9 Ultra bietet ein rückseitiges Kamerasystem mit insgesamt vier nativen Brennweiten, hinter denen jeweils vergleichsweise große Sensoren mit hoher Auflösung verbaut sind. Hinzu kommt ein multispektraler Sensor mit 3,2 Millionen „Spectral Pixels“, der Daten für den Weißabgleich erfasst.

Hauptkamera mit Sony LYTIA 901 und 23 mm

Unter den regulären Kameras macht den Anfang eine 23-mm-Brennweite mit f/1.5 und 200 MP. Die hohe Auflösung stellt ein 1/1,12 Zoll großer Sony-LYTIA-901-Sensor, bei dem es sich laut Oppo um den derzeit größten 200-Megapixel-Sensor für Smartphones handelt. Im Vorgespräch zur heutigen Ankündigung kam nämlich die Frage auf, warum Oppo nicht mehr wie beim Find X8 Ultra (Test) auf einen größeren Sensor der 1-Zoll-Klasse setzt.

Oppo Find X9 Ultra
Oppo Find X9 Ultra (Bild: Oppo)

Auch auf „LOFIC“ (Lateral Overflow Integration Capacitor) verzichtet Oppo. Dabei handelt es sich um eine Sensor­technologie, bei der jedes Pixel einen zusätzlichen seitlichen Kondensator besitzt, der überschüssige Ladung bei starkem Lichteinfall speichert. Dadurch erhöht sich der Dynamikumfang, weil helle Bereiche nicht so schnell ausbrennen, während dunkle Details erhalten bleiben – und das ohne Mehrfachbelichtung wie bei klassischem HDR. Der LYTIA 901 des Find X9 Ultra führt stattdessen eine gleichzeitige dreifache Belichtung durch, um dieses Ziel zu erreichen.

14 mm auf 50-Megapixel-Sensor

Ein weiteres Sichtfeld als die Hauptkamera deckt die 14-mm-Brennweite mit f/2.0 und Autofokus in Kombination mit einem 1/1,95 Zoll großen Sony-LYT-600-Sensor ab. Im Find X8 Ultra kam für die 15-mm-Brennweite noch ein 1/2,75 Zoll großer 50-Megapixel-Sensor zum Einsatz. Oppo gibt an, mit der größeren Neuauflage 56 Prozent mehr Licht einfangen zu können.

Erste Vergrößerung auf 70 mm

Für das erste Teleobjektiv mit 70 mm wechselt Oppo von bislang 50 MP auf 1/1,56 Zoll zu einem 200-MP-Sensor von OmniVision (OV52A), der 1/1,28 Zoll misst. Oppo wirbt mit dem größten Sensor, der jemals für ein Teleobjektiv in einem Smartphone verbaut worden sei. Die Kamera könne mehr Licht einfangen die Pendants der Wettbewerber – konkret 508 Prozent mehr als das iPhone 17 Pro Max (Test) und 890 Prozent mehr als das Galaxy S26 Ultra (Test). Das Teleobjektiv lässt sich mit einer minimalen Fokusdistanz von 15 cm auch als Telemakro verwenden. Die Ultraweitwinkelkamera mit Autofokus deckt dieses Szenario ebenfalls ab.

Erstmals 230 mm nativ in einem Smartphone

Die größte technische Errungenschaft ist das zweite Teleobjektiv mit 230 mm. Es handelt sich um die erste zehnfache optische Vergrößerung mit f/3.5 und 200 MP in einem Smartphone. Erreicht wird dies über das weltweit erste „Quintiple Prism Reflection Periscope“, ein System aus Linsen und Prismen, in dem einfallendes Licht über fünf Reflexionen auf den Sensor geleitet wird, um die Brennweite von 230 mm in der kompakten Bauform eines Smartphones zu realisieren. Ziel des langen Lichtwegs ist ein Samsung Isocell JNL mit 50 MP auf 1/2,75 Zoll, der mittels Sensor Shift direkt am Sensor stabilisiert wird, da ein klassischer OIS für diesen Aufbau nicht funktioniert.

Oppo Find X9 Ultra
Oppo Find X9 Ultra (Bild: Oppo)

Insgesamt deckt das Find X9 Ultra somit vier native Brennweiten von 14 mm, 23 mm, 70 mm und 230 mm ab. Über die Kamera-App stellt Oppo aber sieben Zoomstufen in „optischer Qualität“ zur Verfügung, weil sich auf der Hauptkamera und den beiden Telekameras aufgrund der hohen Auflösung ein In-Sensor-Zoom für eine „Verdoppelung“ der Brennweite auf 46 mm, 140 mm und 460 mm ausführen lässt. Darüber hinaus wird digital gezoomt.

Optionaler 300-mm-Telekonverter

Über das optionale „Hasselblad Earth Explorer Kit“, das aus einer angepassten Hülle mit zusätzlichen Bedienelemente sowie einem Telekonverter besteht, lässt sich eine native Brennweite von 300 mm erreichen, indem der Telekonverter über einen Adapter auf das 70-mm-Teleobjektiv geschraubt wird. Einen Preis dafür konnte das Unternehmen vor Ablauf des NDAs noch nicht nennen.

Oppo Find X9 Ultra
Oppo Find X9 Ultra (Bild: Oppo)

Abseits der reinen Hardware kommen beim Find X9 Ultra weitere Funktionen über die Kooperation mit Hasselblad hinzu. Mit dem neuen „Hasselblad Master Mode“ lassen sich Aufnahmen mit einer dezenteren Bildverarbeitung im Vergleich zum Standard­modus erstellen. Das Ziel sei eine natürliche und detailreiche Wiedergabe mit einer weniger starken automatischen Abstimmung von Helligkeit und Kontrast. Unterstützt werden damit auch 50 MP JPEG MAX und 50 MP RAW MAX für alle Brennweiten mit Ausnahme von 460 mm. Darüber hinaus stehen neun vom Analogfilm inspirierte Bildstile zur Verfügung. Zusätzlich können individuelle Bildlooks gespeichert werden.

Videomodi mit bis zu 4K60, 4K120 und 8K30

Oppo will auch mit den Videofunktionen des Find X9 Ultra punkten. Unterstützt wird neben klassischem 4K30 unter anderem auch 4K mit 60 FPS und Dolby Vision auf allen Zoomstufen von 14 mm bis 690 mm – auch mit nahtlosem Wechsel zwischen den Kameras während der Aufnahme. Mit den beiden 200-Megapixel-Sensoren, also der 23- und 70-mm-Brennweite, sind auch Aufnahmen in 4K mit 120 FPS oder 8K mit 30 FPS möglich.

Für professionelle Workflows führt Oppo das Formt O-Log2 ein. Das Profil ist darauf
ausgelegt, mehr Details in dunklen Bildbereichen zu erhalten, Bildschlieren zu reduzieren
und den Spielraum für das Color Grading zu erweitern. Dank der Zertifizierung für das
Academy Color Encoding System (ACES) lässt sich das Material dem Hersteller zufolge nahtlos in professionelle Workflows integrieren. ACES war zuletzt auch beim Vivo X300 Ultra an Bord. Erweitert werden die Videofunktionen um die Unterstützung für 3D-LUTs von Drittanbietern, die direkt auf das Smartphone geladen und dort in Echtzeit zur Vorschau individueller Farblooks genutzt werden können. Bei Bedarf kann das gewählte Farbprofil direkt in die Videodatei übernommen werden, was den Workflow weiter vereinfachen soll.

Oppo Find X9 Ultra
Oppo Find X9 Ultra (Bild: Oppo)

Speziell für Social Media arbeitet Oppo mit Meta an einer optimierten Videoweitergabe für Instagram, um Qualitätsverluste zwischen Aufnahme und Upload zu reduzieren.

Android 16 mit ColorOS 16 und sechs Jahren Updates

Abgesehen von den Kamera-Features ist das Find X9 Ultra ein High-End-Smartphone mit Android 16 und ColorOS 16, das der Hersteller für fünf Jahre mit neuen Android-Hauptversionen und sechs Jahren mit Sicherheitsupdates versorgen will.

Zwei Farben: Tundra Umber und Canyon Orange

Oppo bietet das Find X9 Ultra in zwei Farben an: Tundra Umber, das das Design einer Hasselblad-Kamera nachempfindet, und Canyon Orange, das die Muster und Farbverläufe eines Slot Canyon wie dem Antelope Canyon auf die Rückseite bringt. In Canyon Orange baut das Find X9 Ultra mit 8,65 mm statt 9,10 mm etwas dünner. Beide Varianten sind nach IP69 gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.

Oppo Find X9 Ultra
Oppo Find X9 Ultra (Bild: Oppo)

6,82-Zoll-OLED mit 1440p und 144 Hz

Die Vorderseite nimmt ein 6,82 Zoll großes OLED-Display mit Gorilla Glass Victus 2 ein, das 3.168 × 1.440 Pixel bei einer dynamischen Bildwiederholrate von 1 bis 144 Hz bietet. Oppo unterstützt die HDR-Standards Dolby Vision und das in China genutzte dynamische HDR Vivid. Die Herstellerangaben für die Helligkeit belaufen sich auf bis zu 1.800 cd/m² im Vollbild und bis zu 3.600 cd/m² für punktuelle HDR-Highlights. Das PWM-Dimming erfolgt mit 2.160 Hz und soll die Belastung der Augen reduzieren.

Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5

Unter der Haube steckt beim Find X9 Ultra der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, den Oppo bei der in Deutschland verfügbaren Variante des Smartphones mit 12 GB RAM und 512 GB UFS 4.1 kombiniert. In anderen Ländern wie etwa in China wird das Smartphone auch mit 16 GB/1 TB angeboten. Beim Find X9 Pro setzt Oppo hingegen auf den MediaTek Dimensity 9500.

Silizium-Kohlenstoff-Batterie mit 7.050 mAh

Im Vergleich zu diesem Smartphone fällt der Akku des Find X9 Ultra mit 7.050 mAh statt 7.500 mAh etwas kleiner aus, was dem großen Kamerasystem geschuldet sein dürfte. Dennoch sind das 1.000 mAh als beim Find X8 Ultra. Oppo gibt folgende Laufzeiten für eine Reihe von Apps an: 32 Stunden Google Maps, 31 Stunden YouTube, 30 Stunden Netflix, 28 Stunden X und 26 Stunden TikTok. Das Laden ermöglicht Oppo mit 100 Watt über USB-C und 50 Watt drahtlos.

Technische Daten des Oppo Find X9 Ultra

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Oppo unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Kommentar: Ohne Muster kein Test zum Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition


Am 22. April um 15 Uhr startet der AMD Ryzen 9 9950X3D2 mit Dual-X3D-Chiplet in den Markt. Die schnellste AM5-CPU, die es je gegeben hat. Das Über-Flaggschiff. Jedermann sollte davon wissen! Oder doch nicht? In Sachen PR fährt AMD überraschend schmalspurig zum Launch: Muster gab es so wenige wie selten zuvor. Warum?

Viel weniger Muster als üblich

Viele „Outlets“ gingen (wir wissen von EMEA) dieses Mal leer aus, darunter auch wir selbst. Wann es das das letzte Mal auf einem Mainstream-Sockel von AMD gegeben hat? Ich kann mich nicht daran erinnern. Bei Grafikkarten war das vor vier Jahren zum Beispiel bei der Radeon RX 6500 XT mit 4 GB und 64-Bit-Interface mal der Fall. Da lag auf der Hand, warum das so lief.

Einen Test der „Dual Edition“ zum heutigen Fall des Embargos gibt es bei uns also nicht. Denn auch der Versuch, aus dem bereits mit Prozessoren versorgten Handel ein Exemplar zu ergattern und einen Test auch ohne eigenes NDA unter dessen Einhaltung erst zum Fall des Embargos (und im Zweifel komplett ohne Bilder) zu veröffentlichen, schlug fehl: „Sorry, AMD hat da brutal das Embargo drauf“, hieß es auf Anfrage. Explizit sollten keine Muster an die Presse gegeben werden.

Wie das zu einem potentiellen Flaggschiff, der ersten Dual-X3D-CPU für AMDs Desktop-Plattform zum bisher höchsten Ryzen-UVP aller Zeiten passt? Gute Frage, ohne Antwort vom Hersteller.

AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition: Ein Blick auf unser Testmuster 8-)
AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition: Ein Blick auf unser Testmuster 😎

„Zu nischig“ ist selten ein Gegenargument

Zu nischig“? Das war in der Vergangenheit selten bis nie ein Argument gegen eine breite PR-Kampagne: Ein schnelles Produkt wird gezeigt, selbst wenn es kaum jemand braucht, es kaum verfügbar ist, oder es sich kaum jemand leisten kann.

Kurzum: Ich weiß nicht, warum AMD beim Ryzen 9 9950X3D2 so verfährt. Aber was ich weiß, ist, dass ein Unternehmen, das vom Produkt selbst überzeugt ist, in der Regel anders vorgeht.

Der Ryzen 9 9950X3D2 bleibt sich treu

Nüchtern betrachtet, knüpft die PR-Kampagne zum Launch des Ryzen 9 9950X3D2 damit letztendlich lediglich an das Gebaren zum Prozessor über das letzte Jahr an.

Bereits zur CES 2025 als Modell über einem Ryzen 7 9800X3D erwartet, hieß es im Nachgang, der Dual-X3D-Chiplet-Ansatz ergebe wirtschaftlich keinen Sinn: Denn die Mehrkosten würden die Mehrleistung bei weitem übersteigen.

Zur CES 2026 wurde die CPU dennoch abermals erwartet, schon Wochen vorher hatte es – mit Blick auf AMDs CES-2025-Statement überraschend – wiederholt Leaks gegeben. Auf der Keynote war der Prozessor dann allerdings kein Thema.

Erst im Nachgang gab AMD in Las Vegas gegenüber ComputerBase im Gespräch mit „Stay tuned“ einen handfesten Hinweis darauf, dass die CPU bald wirklich noch erscheinen wird.

Knapp drei Monate später wurde dieses „Stay Tuned“ mit der finalen Präsentation über X eingelöst.

Keine große Bühne zur CES, keine große finale Präsentation – und jetzt kein groß orchestrierter Marktstart. Es passt alles zusammen, nur nicht so recht zu einem Flaggschiffprodukt. Oder ist der Prozessor am Ende gar keins? Eine eigene Antwort darauf liefern können wir heute nicht.

Hinweis: Der Inhalt dieses Kommentars gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Diese Meinung wird nicht notwendigerweise von der gesamten Redaktion geteilt.



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Preis enthüllt: Der Ryzen 9 9950X3D2 kostet in Deutschland 909,99 Euro


Preis enthüllt: Der Ryzen 9 9950X3D2 kostet in Deutschland 909,99 Euro

Bild: AMD

Morgen erscheint der AMD Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition mit doppeltem X3D-Chiplet, soeben ist das Testembargo (mit sehr wenigen Mustern) und damit auch der Vorhang vor den letzten offenen Details gefallen. Darunter der Euro UVP. Er liegt bei 909,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer, in den USA sind es 899 USD ohne Mehrwertsteuer.

899 + 10 Euro sind es geworden

Zum Euro-USD-Tageskurs entsprechen 909,99 Euro nach Abzug der 19 Prozent Mehrwertsteuer derzeit 902,34 USD – liegen also sehr knapp am US-UVP.

909,99 Euro / 1,19 (Abzug MwSt.) * 1,18 USD / Euro (Wechselkurs) = 902,34 USD

Mit einem US-UVP von 899 US-Dollar ist der Ryzen 9 9950X3D2 der mit Abstand teuerste Ryzen für die Mainstream-Plattform aller Zeiten. Bis dato war bei 799 US-Dollar Schluss (Ryzen 9 5950X).

UVP zum Launch
  • Ryzen 7 1800X – 499 USD
  • Ryzen 7 2700X – 329 USD
  • Ryzen 9 3950X – 749 USD
  • Ryzen 9 5950X – 799 USD
  • Ryzen 9 7950X – 699 USD
  • Ryzen 9 7950X3D – 699 USD
  • Ryzen 9 9950 – 649 USD
  • Ryzen 9 9950X3D – 699 USD
  • Ryzen 9 9950X3D2 – 899 USD



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