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Apps & Mobile Entwicklung

Google im Auto: Android Auto erhält immersive Navigation und Video-Support


Google nimmt sich zur Android Show im Vorfeld der I/O auch Android Auto und dem vollintegrierten „Google built-in“ an. Die letztes Jahr eingeführte Designsprache Material 3 Expressive hält jetzt auch bei Android Auto Einzug. Neu sind außerdem die immersive Navigation, Gemini Intelligence und Full-HD-Video-Unterstützung.

Material 3 Expressive für Android Auto

Nach der Einführung von Material 3 Expressive auf Smartphones und Smartwatches im letzten Jahr hält Googles aktuelle Designsprache auch Einzug auf Android Auto. Sie setzt auf kräftige Farben, flexible Formen, größere Typografie und fließende Animationen, um die Benutzeroberfläche persönlicher, lebendiger und intuitiver wirken zu lassen.

GIF Material 3 Expressive für Android Auto (Bild: Google)

Android Auto unterstützt mehr Displayformate

Android Auto lässt sich mit dem Update zudem besser auf unterschiedlich geformten Bildschirmen nutzen. Neben rechteckigen Displays unterstützt die Projektion vom Smartphone fortan flexible Formate wie das runde Display im aktuellen Mini, den trapezförmigen Bildschirm des BMW iX3 oder die langgezogene Ultrabreitbild-Anzeige von Lucid, wie Google beispielhaft mit der Bebilderung hervorhebt. Anpassen lässt sich die Android-Auto-Benutzeroberfläche jetzt auch mit Widgets, wie sie seit iOS 26 auch von Apple in CarPlay geboten werden.

GIF Widgets für Android Auto (Bild: Google)

Immersive Navigation in Google Maps

Zur neuen Benutzeroberfläche explizit von Google Maps gehört die immersive Navigation, eine Routenführung mit 3D-Darstellung für Fahrstreifen, Gebäude, Überführungen und Gelände. Dabei werden kritische Informationen wie Spuren, Ampeln und Stoppschilder hervorgehoben, um die Navigation zu vereinfachen. Google erklärt die neue Navigation zum größten Update in Google Maps seit über einer Dekade.

Full-HD-Video mit 60 FPS und neue Musik-Apps

Steht das Auto hingegen, lassen sich via Android Auto jetzt auch Full-HD-Videos mit bis zu 60 FPS wiedergeben – zum Start unter anderem mit YouTube. Das Feature soll laut Google „später im Jahr“ zuerst bei BMW, Ford, Genesis, Hyundai, Kia, Mahindra, Mercedes-Benz, Renault, Škoda, Tata und Volvo angeboten werden. Sobald gefahren wird, wechselt Android Auto von der Video- zu einer reinen Audio-Wiedergabe.

GIF Video kommt für Android Auto (Bild: Google)

Apropos Audio: Dolby Atmos via Android Auto kommt zuerst bei BMW, Genesis, Mahindra, Mercedes-Benz, Renault, Škoda, Tata und Volvo. YouTube Music und Spotify erhalten Updates der Benutzeroberfläche, um die Bedienung im Auto zu vereinfachen.

Neue Musik-Apps für Android Auto
Neue Musik-Apps für Android Auto (Bild: Google)

Gemini Intelligence kommt ins Auto

Darüber hinaus führt Google unter dem neuen Oberbegriff „Gemini Intelligence“ eine Reihe von KI-gestützten Gemini-Funktionen jetzt auch für Android Auto ein. Google hatte die Integration von Gemini in Android Auto bereits zur letztjährigen I/O in Aussicht gestellt. Erst jetzt sei Gemini aber „widely available in Android Auto“, wie Google erklärt. „Gemini Intelligence“ soll „später im Jahr“ Einzug halten, sofern auch das verbundene Android-Smartphone bereits „Gemini Intelligence“ unterstützt.

Bei Nachrichten kann Gemini mittels „Magic Cue“ den Kontext der Frage verstehen und eine Antwort auf Basis der Informationen der Textnachrichten, E-Mails oder Kalender des Nutzers formulieren. Das Problem? Magic Cue gibt es selbst auf dem Smartphone nach wie vor nicht in Deutschland. Gemini wird den Nutzer während der Fahrt künftig auch mit DoorDash-Bestellungen unterstützten können. In Deutschland ist DoorDash über die Anbieter Flink und Wolt präsent.

GIF Magic Cue für Android Auto (Bild: Google)

Upgrades für Fahrzeuge mit „Google built-in“

Upgrades erfährt neben Android Auto auch das native „Google built-in“, das native Android-Betriebssystem für Infotainment­systeme (und mehr). Auch für diese Plattform sind die neuen Musik-Apps von YouTube und Spotify sowie der nahtlose Übergang von der Video- zur Audio-Wiedergabe geplant. Darüber hinaus sind erstmals Meeting-Apps wie Zoom vorgesehen.

In der nativen Umsetzung kann Gemini zusätzlich Fragen rund um das Auto beantworten, etwa zu Schaltern und Kontrollleuchten im Cockpit sowie zu physischen Eigenschaften des Fahrzeugs. Gemini könne dem Nutzer zum Beispiel beantworten, ob der neu erworbene Fernseher auch tatsächlich in den Kofferraum passt.

GIF Android kann mehr vom Auto steuern (Bild: Google)

Die immersive Navigation erhält bei „Google built-in“ zudem eine Echtzeit-Spurführung per Zugriff auf die Frontkamera des Fahrzeugs. Das System kann darüber erkennen, auf welcher Spur sich das Auto tatsächlich befindet und die Routenführung entsprechend anpassen. Die Neuerungen sollen schrittweise über das Jahr eingeführt werden.

GIF Android Auto mit neuer Spurführung (Bild: Google)

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Google unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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ThinkStation P4: Lenovo bringt Workstation mit AMD 9965X3D und 96 GB VRAM


Lenovo bringt mit der ThinkStation P4 eine leistungsfähige neue Workstation auf den Markt, die sich an Ingenieure, Designer und Content-Ersteller richtet. Das System setzt unter anderem auf den AMD Ryzen 9 Pro 9965X3D, AMDs ersten „Pro-Prozessor“ mit 3D V-Cache, und Grafikkarten wie die Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell mit 96 GB.

Die ThinkStation P4 soll „Leistung und einen attraktiven Preis“ vereinen respektive „High-End-Leistung zu einem erschwinglichen Preis“, erklärt Lenovo in der Ankündigung. Preise nennt Lenovo letztlich für das B2B-Produkt aber nicht. Angesichts der beworbenen (bis zu) Hardware ist allerdings nicht mit einem Schnäppchen zu rechnen.

Der erste Ryzen Pro mit 3D V-Cache

Aufseiten der CPU hat sich Lenovo für AMD entschieden, genauer gesagt die zahlreichen CPU-Modelle aus der Baureihe Ryzen Pro 9000, die AMD parallel zur Ankündigung der ThinkStation P4 um den Ryzen 9 Pro 9965X3D erweitert hat. Es handelt sich dabei um den ersten „Pro-Prozessor“ von AMD mit gestapeltem L3-Cache alias 3D V-Cache. Die CPU lässt sich in der Workstation erstmals auch durch eine Wasser- statt Luftkühlung im Zaum halten.

Bis zu 256 GB DDR5

Der Prozessor sitzt auf einem Mainboard mit AMD-Pro-675-Chipsatz und kann darauf mit bis zu 256 GB DDR5 mit bis zu 6.400 MT/s umgehen, wenngleich laut AMD-Spezifikationen bei DDR5-5600 Schluss sein sollte. Speicher lässt sich direkt von Lenovo in Modulgrößen von 16 GB/32 GB (ECC UDIMM), 8 GB/16 GB/32 GB/48 GB (Non-ECC UDIMM) und 64 GB (Non-ECC CUDIMM) bestellen.

Lenovo ThinkStation P4
Lenovo ThinkStation P4 (Bild: Lenovo)

Storage geht Lenovo mit Platz für dreimal M.2 und dreimal 3,5″ an und ermöglicht SSDs mit bis zu 4 TB für insgesamt 12 TB und HDDs mit bis zu 12 TB für insgesamt 36 TB.

Nvidia liefert Grafikkarten mit bis zu 96 GB

Da Arbeitsabläufe immer komplexer und stärker von KI gesteuert werden, benötigen Fachleute auf allen Ebenen Systeme, die mit ihren sich wandelnden Anforderungen Schritt halten“, erklärte Tom Butler, VP für das Commercial Portfolio und Produktmanagement.

Die Leistung für diese KI-Workflows stammt von Nvidia, wobei Lenovo im Datenblatt (PDF) die zwei Topmodell nennt: RTX Pro 6000 Blackwell Workstation Edition und RTX Pro 6000 Blackwell Max-Q Workstation Edition – jeweils mit 96 GB GDDR7 ECC.

Die RTX Pro 6000 nutzt wie die GeForce RTX 5090 (Test) die GB202-GPU, allerdings in einer breiteren Ausbaustufe (24.064 vs. 21.760 FP32-ALUs, +11 Prozent). Das Speicherinterface ist weiterhin 512 Bit breit, mehr ist physikalisch auch nicht vorhanden. Die 96 GB anstelle der 32 GB bei der Gaming-Grafikkarte werden durch zwei Anpassungen von Nvidia möglich: Die Grafikkarte ist beidseitig mit Speicherbausteinen bestückt und diese sind 2 GB statt 3 GB groß. Mit der RTX 6000 Pro Max-Q gibt es die gleiche Basis auch mit 300 Watt statt 600 Watt TDP und Direct-Heat-Exhaust-System mit einem Radiallüfter. Passende Netzteile bietet Lenovo mit 500, 750 und 1.000 Watt.

Lenovo ThinkStation P4
Lenovo ThinkStation P4 (Bild: Lenovo)

Damit kommt das System auf bis zu 4.000 FP4-TOPS mit Sparsity respektive 380 TFLOPS auf den RT-Kernen und 125 TFLOPS Single-Precision-Leistung. Damit sei das System für Arbeitslasten wie 3D-Animation, Bearbeitung, Compositing, CAD, BIM, Volumenmodellierung, Simulation, Rendering und Softwareentwicklung geeignet.

Tower mit vielen Anschlüssen und Optionen

Die Technik bringt Lenovo in einem Chassis der 30-Liter-Klasse mit Abmessungen von 180 × 401,5 × 415 mm unter, das alle erdenklichen Anschlüsse für USB-A, USB-C, HDMI, Audio, Netzwerk, Serial und LPT bietet. Außerdem sind über das Mainboard Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, Realtek-Ethernet mit 2,5 Gbit/s und mehr zugegen.

Bei den Betriebssystem lässt sich ab Werk zwischen Windows 11 Pro, Ubuntu Linux und Red Hat Enterprise Linux wählen. ISV-Zertifizierungen liegen laut Datenblatt von AVID, Altair, Autodesk, Ansys, Bentley, Dassault, Nemetschek, PTC und Siemens vor.



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Xtrfy K33 Compact Wireless: Mem-Chanical, kabellos und in schwieriger Lage


Xtrfy K33 Compact Wireless: Mem-Chanical, kabellos und in schwieriger Lage

Bild: Cherry

Cherry platziert eine kompakte 75%-Tastatur im Einstiegssegment. Unter der Gaming-Optik der Xtrfy K33 Compact Wireless steckt eine kabellose „Mem-Chanical“-Tastatur. Die hat Vorzüge, aber auch eine Reihe handfester Nachteile. Ihr Platz hängt letztlich von speziellen Wünschen ab.

Hinter der „Mem-chanical-Switch-Technologie“ der K33 stecken nichts anderes als Leiterfolien-Taster mit Rubberdomes, eine einfache und günstige Technologie. In dieser Variante, die hier 10 Millionen Anschläge überstehen soll, werden sie lediglich mit einem Aufsatz versehen, der die Montage von Tastenkappen mechanischer Tastaturen ermöglicht. Angaben zur minimal gleichzeitig korrekt erfasster Tasten macht Cherry nicht, auszugehen ist also davon, dass das „Key-Rollover“ wie üblich bei 2 liegt. Das geht allerdings auch und gerade im Spiele-Segment mit Leiterfolien besser.

Cherry Ctrfy K33 Compact Wireless (Bild: Cherry)

Tippen und

Preiswert sei das, aber mit dem „Tippgefühl einer mechanischen Tastatur“, schreibt Cherry. In der Regel kombinieren diese Art Tastaturen den gedämpften Anschlag einer Rubberdome-Tastatur mit geringerem Spiel in den Tastenkappen. Dazu ermöglicht die Technik eine IP54-Zertifizierung, die Schutz vor Staub und Spritzwasser verspricht. „Für den echten Einsatz gebaut“ sei sie, notiert der Hersteller dazu. Tasten sind jedoch nicht frei programmierbar, hinterlegt sind Shortcuts zur Lautstärkesteuerung, für die Hintergrundbeleuchtung und den Gaming-Modus, nicht jedoch für den Medienplayer.

Leiterfolien sind zudem mit geringerem Energieverbrauch zu betreiben. Das hängt auch mit der Beleuchtung zusammen, die nicht für jede Taste einzeln erfolgt, sondern von den Rändern eines unter den Tasten sitzenden Panels aus, das indirekt durch die Gummiglocken leuchtet. Deshalb bietet die K33 nur 7 Effekte und keine Einzeltastenbeleuchtung. Dafür überträgt sie Daten per Dongle, Kabel oder Bluetooth 5.3. Angaben zur Laufzeit macht Cherry allerdings nicht.

Preis und Einordnung im Markt

Im Handel gibt es die K33 Compact Wireless bereits in den Farben Schwarz und Weiß für rund 60 Euro. Die preisliche Positionierung erscheint allerdings fragwürdig und vor allem durch „Gaming“-Attitüde begründet, denn zum gleichen Preis gibt es die programmierbare Glorious GMBK (Test) mit Drehregler und vergleichbarer Tastentechnologie sowie ähnliche Produkte namhafter Lifestyle-Marken.

Die sind allerdings kein Maßstab, denn auch sie stehen vor der Herausforderung, ihren Preis zu rechtfertigen. Mechanische, wenn auch laute Tastaturen mit etwas Risiko schon für unter 20 Euro erworben werden. Eine Sharkoon Skiller SGK50 S3 (Test), ruhig und empfehlenswert, liegt aktuell bei 42 beziehungsweise in der PBT-Version bei 62 Euro.

Sie alle haben jedoch einen Nachteil: Sie müssen anders als die K33 per Kabel angeschlossen werden. Hier setzt die Sharkoon Skiller SGK55W (Test) aber schon für rund 70 Euro an. Die K33 bleibt damit eine Lösung für die Nische, wo kabelloser Betrieb, Gaming-Optik und Rubberdome-Feeling gewünscht sind.



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Googlebooks: Intel stellt die CPUs für Googles neue Premium-Notebooks


Googlebooks: Intel stellt die CPUs für Googles neue Premium-Notebooks

Bild: Google

Die neuen Googlebooks setzen auf eine Plattform von Intel. Das hat der Chip-Hersteller im Nachgang der Ankündigung der neuen Geräteklasse bekanntgegeben, nachdem Google zu den technischen Details noch geschwiegen hatte. An Details fehlt es allerdings auch Intels Verlautbarung: Ob Wildcat Lake oder Panther Lake dahinter steckt?

Core Ultra 300 oder Core 300?

Eine Antwort auf die Frage fällt schwer, hat Google doch noch nicht einmal ein ungefähres Preisniveau für die neue Produktkategorie in Aussicht gestellt. Die ersten Endgeräte von Partnern wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo werden aber auch erst „später im Jahr“ erscheinen.

Googlebooks stehen mit dem Versprechen, „premium craftsmanship and materials“ zu liefern, aber zweifelsohne über den Chromebooks, daher könnte Core Ultra 300 „Panther Lake“ die Basis bilden. Wildcat Lake als Core 300 (ohne Ultra) ist eigentlich für günstigere Geräte gedacht. Für Panther Lake spricht zudem auch die AI-Leistung, die Google mit in den Fokus rückt: Die NPU ist mit 50 zu 17 TOPS bei Wildcat Lake rund dreimal so stark.

Doch 2026 müssen OEMs und Chip-Hersteller vor dem Hintergrund der immensen Speicherpreise geplante Produktpositionierungen möglicherweise ad acta legen, um überhaupt noch bezahlbare Systeme auf den Markt zu bringen. Daher bleibt abzuwarten, wie die technische Umsetzung konkret aussehen wird. So oder so müsste der „Android Tech Stack“ bei der Wahl von Intel-CPUs auf den Googlebooks auf x86-CPUs laufen.

x86 vs. Arm

Kommt die erste Symbiose aus Android und ChromeOS wirklich für x86? Das mutet seltsam an, doch Intels Verlautbarung lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu. Theoretisch könnten auch andere Hersteller von Arm-SoCs Hardware für Googlebooks beisteuern, da Intel von einer gemeinsamen Entwicklung mit Google spricht und andere Chiphersteller bis dato schweigen, ist das aber nicht sehr wahrscheinlich.

Alle Details zu Google Googlebooks

Alle Details zu den neuen Googlebooks mit „Android Tech Stack“, die es von Partnern, aber nicht von Google selbst geben wird, liefert der Überblick zur Ankündigung:

  • Googlebook: Googles neue Notebook-Kate­gorie mit Android Tech Stack



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