Apps & Mobile Entwicklung
Googlebooks: Intel stellt die CPUs für Googles neue Premium-Notebooks

Die neuen Googlebooks setzen auf eine Plattform von Intel. Das hat der Chip-Hersteller im Nachgang der Ankündigung der neuen Geräteklasse bekanntgegeben, nachdem Google zu den technischen Details noch geschwiegen hatte. An Details fehlt es allerdings auch Intels Verlautbarung: Ob Wildcat Lake oder Panther Lake dahinter steckt?
Core Ultra 300 oder Core 300?
Eine Antwort auf die Frage fällt schwer, hat Google doch noch nicht einmal ein ungefähres Preisniveau für die neue Produktkategorie in Aussicht gestellt. Die ersten Endgeräte von Partnern wie Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo werden aber auch erst „später im Jahr“ erscheinen.
Googlebooks stehen mit dem Versprechen, „premium craftsmanship and materials“ zu liefern, aber zweifelsohne über den Chromebooks, daher könnte Core Ultra 300 „Panther Lake“ die Basis bilden. Wildcat Lake als Core 300 (ohne Ultra) ist eigentlich für günstigere Geräte gedacht. Für Panther Lake spricht zudem auch die AI-Leistung, die Google mit in den Fokus rückt: Die NPU ist mit 50 zu 17 TOPS bei Wildcat Lake rund dreimal so stark.
Doch 2026 müssen OEMs und Chip-Hersteller vor dem Hintergrund der immensen Speicherpreise geplante Produktpositionierungen möglicherweise ad acta legen, um überhaupt noch bezahlbare Systeme auf den Markt zu bringen. Daher bleibt abzuwarten, wie die technische Umsetzung konkret aussehen wird. So oder so müsste der „Android Tech Stack“ bei der Wahl von Intel-CPUs auf den Googlebooks auf x86-CPUs laufen.
x86 vs. Arm
Kommt die erste Symbiose aus Android und ChromeOS wirklich für x86? Das mutet seltsam an, doch Intels Verlautbarung lässt eigentlich keinen anderen Schluss zu. Theoretisch könnten auch andere Hersteller von Arm-SoCs Hardware für Googlebooks beisteuern, da Intel von einer gemeinsamen Entwicklung mit Google spricht und andere Chiphersteller bis dato schweigen, ist das aber nicht sehr wahrscheinlich.
Alle Details zu Google Googlebooks
Alle Details zu den neuen Googlebooks mit „Android Tech Stack“, die es von Partnern, aber nicht von Google selbst geben wird, liefert der Überblick zur Ankündigung:
- Googlebook: Googles neue Notebook-Kategorie mit Android Tech Stack
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Xtrfy K33 Compact Wireless: Mem-Chanical, kabellos und in schwieriger Lage

Cherry platziert eine kompakte 75%-Tastatur im Einstiegssegment. Unter der Gaming-Optik der Xtrfy K33 Compact Wireless steckt eine kabellose „Mem-Chanical“-Tastatur. Die hat Vorzüge, aber auch eine Reihe handfester Nachteile. Ihr Platz hängt letztlich von speziellen Wünschen ab.
Hinter der „Mem-chanical-Switch-Technologie“ der K33 stecken nichts anderes als Leiterfolien-Taster mit Rubberdomes, eine einfache und günstige Technologie. In dieser Variante, die hier 10 Millionen Anschläge überstehen soll, werden sie lediglich mit einem Aufsatz versehen, der die Montage von Tastenkappen mechanischer Tastaturen ermöglicht. Angaben zur minimal gleichzeitig korrekt erfasster Tasten macht Cherry nicht, auszugehen ist also davon, dass das „Key-Rollover“ wie üblich bei 2 liegt. Das geht allerdings auch und gerade im Spiele-Segment mit Leiterfolien besser.
Tippen und
Preiswert sei das, aber mit dem „Tippgefühl einer mechanischen Tastatur“, schreibt Cherry. In der Regel kombinieren diese Art Tastaturen den gedämpften Anschlag einer Rubberdome-Tastatur mit geringerem Spiel in den Tastenkappen. Dazu ermöglicht die Technik eine IP54-Zertifizierung, die Schutz vor Staub und Spritzwasser verspricht. „Für den echten Einsatz gebaut“ sei sie, notiert der Hersteller dazu. Tasten sind jedoch nicht frei programmierbar, hinterlegt sind Shortcuts zur Lautstärkesteuerung, für die Hintergrundbeleuchtung und den Gaming-Modus, nicht jedoch für den Medienplayer.
Leiterfolien sind zudem mit geringerem Energieverbrauch zu betreiben. Das hängt auch mit der Beleuchtung zusammen, die nicht für jede Taste einzeln erfolgt, sondern von den Rändern eines unter den Tasten sitzenden Panels aus, das indirekt durch die Gummiglocken leuchtet. Deshalb bietet die K33 nur 7 Effekte und keine Einzeltastenbeleuchtung. Dafür überträgt sie Daten per Dongle, Kabel oder Bluetooth 5.3. Angaben zur Laufzeit macht Cherry allerdings nicht.
Preis und Einordnung im Markt
Im Handel gibt es die K33 Compact Wireless bereits in den Farben Schwarz und Weiß für rund 60 Euro. Die preisliche Positionierung erscheint allerdings fragwürdig und vor allem durch „Gaming“-Attitüde begründet, denn zum gleichen Preis gibt es die programmierbare Glorious GMBK (Test) mit Drehregler und vergleichbarer Tastentechnologie sowie ähnliche Produkte namhafter Lifestyle-Marken.
Die sind allerdings kein Maßstab, denn auch sie stehen vor der Herausforderung, ihren Preis zu rechtfertigen. Mechanische, wenn auch laute Tastaturen mit etwas Risiko schon für unter 20 Euro erworben werden. Eine Sharkoon Skiller SGK50 S3 (Test), ruhig und empfehlenswert, liegt aktuell bei 42 beziehungsweise in der PBT-Version bei 62 Euro.
Sie alle haben jedoch einen Nachteil: Sie müssen anders als die K33 per Kabel angeschlossen werden. Hier setzt die Sharkoon Skiller SGK55W (Test) aber schon für rund 70 Euro an. Die K33 bleibt damit eine Lösung für die Nische, wo kabelloser Betrieb, Gaming-Optik und Rubberdome-Feeling gewünscht sind.
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„Kosten einer Niere“: Micron bemustert DDR5-RDIMM-9200 mit 256 GB pro Modul

Für kommende Serverprozessoren hat Micron neuen Speicher im Angebot: 256-GByte-Module nach DDR5-RDIMM-9200-Standard. Die Kosten? Immens! Im AI-Umfeld ist das derzeit aber weiterhin zweitrangig, hier zählt die Menge. Hinzu kommt, dass Micron auch am Stromverbrauch gearbeitet hat, der höhere Taktraten ermöglicht.
Geringer Stromverbrauch…
Einer der Vorteile von SOCAMM2 unter Nutzung von LPDDR5X-Chips ist ein vergleichsweise geringer Energiebedarf für die Speichermenge und die gebotene Bandbreite.
Neuere Fertigungstechnik in 1-gamma und Speicherchips mit höherer Kapazität können diesen Vorteil gegenüber klassischen DIMM-Modulen aber deutlich abschwächen: Micron erklärt, dass eines der neuen DDR5-RDIMM.Module mit 256 GB nur 11,1 Watt verbraucht, zwei bisherige 128-GByte-Module brachten es zusammen auf 19,4 Watt (9,7 Watt pro Modul).
Die verdoppelte Kapazität pro Modul maximiert dabei die Speicherkapazität je Server oder verhindert potenziell die sonst durch Vollbestückung deutlich sinkenden Taktraten, mit denen auch Server zu kämpfen haben.
…bei sehr hohem Takt
Die Besonderheit des neuen Serverspeichers liegt aber auch im sehr hohen Takt für den DDR5-Standard, der selbst viele reguläre UDIMMs übertrifft. 9.200 MT/s sind nicht nur 40 Prozent höher als bei aktuellem RDIMM für gängige Serverprozessoren mit bis zu 6.400 MT/s, es übertrifft sogar die erste Generation MRDIMM, der mit 8.800 MT/s arbeitet.
Kommende Prozessoren werden allerdings bereits die zweite Generation MRDIMM unterstützen, 12.800 MT/s werden erwartet. Das Problem bei MRDIMM war bisher aber die sehr hohe Leistungsaufnahme für die hohe Bandbreite – genau hier könnte schnellerer klassischer Speicher mit hoher Kapazität und geringerem Verbrauch punkten.
Der Preis wird lieber nicht genannt
Und was kostet ein 256-GB-DDR5-RDIMM-9200-Modul? Darüber redet öffentlich heute keiner. Zum einen handelt es sich ohnehin erst einmal nur um Samples, aber auch sonst wird der Preis in der Branche ungern an die ganz große Glocke gehängt. Das übernehmen dann die Partner.
Zur Einordnung: 64-GByte-RDIMM-Module nach Standard DDR5-6400 beginnen bei 35 Euro pro Gigabyte, auch 128-GByte-Module gibt es etwas grob in dieser Region.
256 Mal 35 Euro pro GB (9.275 Euro), die viel höhere Geschwindigkeit und die Tatsache, dass es 256-GByte-Module selbst mit 6.400 MT/s nur selten gibt, dürfte in der aktuellen Marktlage am Ende einen gut fünfstelligen Preis pro Modul bedeuten. Die Suche nach 256-GB-Modulen führt aktuell aber zum Teil auch zu Angeboten, die die 100.000-Euro-Marke übertreffen:
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Xperia 1 VIII: Sony führt neues Design ein und überarbeitet Teleobjektiv
Nach sechs Generationen mit weitgehend gleichem Design führt Sony mit dem Xperia 1 VIII ein neues Layout für die rückseitigen Kameras ein. Dort wiederum zieht hinter dem Teleobjektiv mit fester Brennweite ein größerer Bildsensor ein, der eine höhere Qualität verspricht. Das Xperia 1 VIII bleibt teuer, es wird aber nicht teurer.
Marktstart für unverändert 1.499 Euro
Sony bietet das Xperia 1 VIII zum unveränderten Preis von 1.499 Euro an und federt damit dennoch die Speicherkrise ab. Das Xperia 1 VIII kommt erneut mit 12 GB RAM und 256 GB erweiterbarem Speicher – das microSD-Fach bleibt somit abermals erhalten. In den Sony Stores soll zusätzlich ein goldenes Modell mit 16 GB/1 TB vertrieben werden.
Erstes neues Design seit dem Xperia 1 II
Die diesjährigen Veränderungen fallen moderat aus und betreffen in erster Linie das Design und eine der drei Kameras. Sony beschreibt das neue Design als „Ore“, demnach als unbehauenen Stein, dem mit dem Kameraelement, der aufgerauten Glasrückseite und dem matten Aluminiumrahmen Form und Textur verliehen wird, die das Gefühl eines „festen Blocks“ geben sollen. Die Abmessungen bleiben weitgehend gleich, lediglich die Bautiefe hat mit 8,3 mm statt 8,2 mm marginal zugenommen.
Seit dem Xperia 1 II (Test) hatte Sony auf drei untereinander positionierte Kameras in der oberen linken Ecke der Rückseite gesetzt, zuvor waren sie zentral positioniert. Jetzt sitzen die drei Linsen verteilt auf zwei Reihen in einem Quadrat, das sich visuell von der restlichen Rückseite absetzt. Sony bietet das Xperia 1 VIII in den Farben „Graphite Black“, „Lolite Silver“, „Garnet Red“ und „Native Gold“ an.
Das neue Design behält bekannte Tugenden wie die eingangs erwähnte microSD-Speichererweiterung, die 3,5-mm-Klinkenbuchse, die nach vorne gerichteten Stereo-Lautsprecher und die Selfie-Kamera im Rahmen und somit das Notch-freie Display.
Neues Teleobjektiv mit größerem Bildsensor
Innerhalb des neuen Kameraelements gibt es weitgehend die Technik des Xperia 1 VII, doch hat sich Sony dieses Mal das Teleobjektiv und dessen Bildsensor vorgenommen.
Anstelle der variablen Brennweite und Blende von 85 mm bis 170 mm mit f/2.3 bis f/3.5, mit der das Xperia 1 VII auf den Markt kam, kommt für das Xperia 1 VIII eine feste Brennweite von 70 mm mit f/2.8 zum Einsatz. Den beim Vorgänger lediglich 1/3,5 Zoll großen 12-MP-Sensor tauscht Sony jedoch gegen einen 48-MP-Bildsensor mit 1/1,56 Zoll, der mit seiner höheren Auflösung einen Crop zulässt, der 140 mm entsprechen soll. Sony erklärt, dass der komplexere Aufbau des Vorgängers potenziell interessant für manche Anwender gewesen sei, die neue dritte Kamera aber eine durchweg deutlich verbesserte Bildqualität abliefere.
Eine optimierte Software-Verarbeitung führe darüber hinaus bei allen Kameras zu einem verbesserten Dynamikumfang und reduzierten Bildrauschen. Hinzu kommt ein neuer AI-Kamera-Assistent, der noch vor der Aufnahme Tipps zur Bildkomposition im Sucher gibt. Dabei kann es sich zum Beispiel um Hinweise zur verwendeten Brennweite, zum Bokeh-Effekt, zur Belichtung oder zu weiteren Aspekten der Aufnahme handeln.
Snapdragon 8 Elite Gen 5 hält Einzug
Verantwortlich für die Bildverarbeitung ist der Bildprozessor (ISP) des Snapdragon 8 Elite Gen 5, mit dem im Xperia 1 VIII der vorherige Snapdragon 8 Elite abgelöst wird. Sony bleibt in anderen Bereichen wie dem Akku (5.000 mAh) oder Aufladen (30 Watt) dem Vorgänger treu. Das gilt auch für Bereiche wie den 6,5 Zoll großen OLED-Bildschirm mit unveränderten Eigenschaften.
Sony liefert das Xperia 1 VIII mit dem aktuellen Android 16 und kleineren eigenen Anpassungen an der Oberfläche aus und sagt dem Smartphone vier Jahre neue Android-Hauptversionen und sechs Jahre Sicherheitsupdates zu. Die Batterie soll nach vier Jahren Nutzung noch über 80 Prozent ihrer maximalen Kapazität aufweisen und zwei Tage Nutzung ermöglichen.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Sony unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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