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Paradox × Urban Games: Paradox Interactive wird Publisher für Transport Fever 3


Paradox × Urban Games: Paradox Interactive wird Publisher für Transport Fever 3

Bild: Urban Games

Urban Games holt sich mit Paradox Interactive einen Publisher für Transport Fever 3 ins Boot. Die Kooperation soll vor allem Vertrieb und Vermarktung stärken, am geplanten Release 2026 und den Inhalten sowie der fortlaufenden Entwicklung ändere sich nichts. In der Community wird der Schritt dennoch kritisch eingeordnet.

Paradox wird Publisher für Transport Fever 3

Urban Games arbeitet künftig mit Paradox Interactive zusammen. Beide Unternehmen sind eine Partnerschafte ingegangen, in deren Rahmen der schwedische Publisher die Veröffentlichung von Transport Fever 3 übernimmt, das weiterhin noch im Jahr 2026 für PC und Konsolen erscheinen soll. Inhaltlich und spielerisch soll sich an der Ausrichtung des Titels nichts ändern, wie beide Unternehmen betonen. Vielmehr gehe es um zusätzliche Publishing-Expertise und eine bessere internationale Vermarktung.

Spieler reagieren skeptisch

Die Zusammenarbeit kommt für viele Spieler dennoch nicht ohne Kontext zustande. Paradox Interactive ist im Bereich von Management- und Aufbauspielen zwar ein etablierter Publisher, stand in den vergangenen Jahren jedoch zunehmend in der Kritik. Projekte wie Cities: Skylines II oder Prison Architect 2 wurden von Entwicklungs­problemen, Studiowechseln oder Kommunikations­pausen begleitet.

Hinzu kommt eine wachsende Skepsis gegenüber der Monetarisierungs­strategie des Publishers, insbesondere durch umfangreiche DLC-Modelle und Abo-Angebote im 4X-Segment. Andere Paradox-Spiele, die an schlechten Bewertungen oder aber zu niedrigen Spielerzahlen litten, wurden eingestellt, so etwa Star Trek: Infinite oder zuletzt der gescheiterte Civilization-Konkurrent Millenia. Der designierte Sims-Konkurrent Life by You wurde sogar schon vor Release in die Rundablage verbracht. Erste Reaktionen auf Urban Games‘ Ankündigung, etwa auf Steam, sind dementsprechend von reichlich Skepsis geprägt.

Beschwichtigung und Fokus auf Synergieeffekte

Vor diesem Hintergrund ist die Kooperation zwischen Urban Games und Paradox vor allem aus Spielersicht nicht frei von Vorbehalten. Gerade im Umfeld von Transport Fever, das sich über Jahre eine vergleichsweise eng eingebundene Community aufgebaut hat, dürfte die Frage im Raum stehen, welchen Einfluss ein Publisher mit entsprechendem Portfolio auf langfristige Inhalte, Preisstruktur und Erweiterungen nehmen könnte.

Urban Games selbst versucht diese Bedenken in der Kommunikation deutlich anszusprechen: Die Rechte am geistigen Eigentum verbleiben vollständig beim Schweizer Studio, und auch der Entwicklungsweg von Transport Fever 3 soll unverändert bleiben.

Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Paradox Interactive, einem Publisher, der
unsere zentralen Werte und unsere langfristige Vision teilt. Gemeinsam werden wir den
eingeschlagenen Weg für Transport Fever 3 weiterverfolgen und den grösstmöglichen
Mehrwert für die Spieler bieten, wobei diese Partnerschaft ausschliesslich positive
Auswirkungen haben wird. Wir fühlen uns geehrt, unsere Kräfte mit einem so angesehenen
Publisher zu vereinen. Transport Fever 3 ist nun noch besser unterwegs, um beim Release
später in diesem Jahr sein volles Potenzial zu entfalten.

Basil Weber, Gründer und CEO von Urban Games

Gleichzeitig versprechen sich beide Seiten klare Vorteile. Paradox bringt Erfahrung im internationalen Vertrieb komplexer Managementspiele ein, während Urban Games auf die bestehende technische und spielerische Grundlage der Reihe verweist.

Transport Fever 3 passt perfekt in das Portfolio von Paradox und wir sind äusserst beeindruckt
davon, was Urban Games mit dieser Spielereihe geschaffen hat. Das Spiel erfüllt in jeglicher Hinsicht unsere Erwartungen an einen neuen Titel und bietet eine tiefgreifende und grenzenlose Spielerfahrung, von der wir überzeugt sind, dass sie die Spieler begeistern wird. Wir freuen uns darauf, diesen wichtigen Schritt für die Spielereihe zusammen mit Urban Games zu machen und Transport Fever 3 weltweit auf den Transportweg zu bringen.

Mattias Rengstedt, CBO bei Paradox Interactive

Transport Fever 3 soll wie geplant erscheinen und die Serie um neue Klimazonen, erweiterte Simulationen und mehr als 250 Fahrzeuge aus verschiedenen Verkehrsepochen ausbauen. Neu sind unter anderem eine zusätzliche subarktische Klimazone sowie weiterentwickelte Terrain- und Wirtschaftssysteme, die Städte und Industrien dynamisch auf Spieleraktionen reagieren lassen.



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Nvidia Pascal: GeForce GTX 1080 und 1070 wurden vor 10 Jahren vorgestellt


Nvidia Pascal: GeForce GTX 1080 und 1070 wurden vor 10 Jahren vorgestellt

Nvidia hat die GeForce GTX 1080 und GTX 1070 am 6. Mai 2016 vorgestellt. Damit jähren sich die Ankündigungen der beiden Pascal-Grafikkarten heute zum zehnten Mal. Die Modelle markierten den Start der GTX-10-Serie und gehörten über Jahre hinweg zu den populärsten Grafikkarten im PC-Gaming-Bereich.

Die letzte volle GTX-Generation wird 10 Jahre alt

Die GeForce GTX 1080 setzte bei ihrer Einführung auf die Pascal-Architektur im 16-nm-Verfahren und brachte 2.560 Shader-Einheiten sowie 8 GB GDDR5X-Speicher mit einer damals hohen Speicherbandbreite von 320 GB/s. Sie wurde als erstes Flaggschiff der Serie positioniert und war insbesondere für das Spielen in höheren Auflösungen wie WQHD oder UHD ausgelegt.

  • GeForce GTX 1080 im Test: Ein Paukenschlag in 16 nm mit 1,8 GHz und GDDR5X
  • GeForce GTX 1070 im Test: Effizient viel Leistung zum hohen Preis

Die GeForce GTX 1070 nutzte denselben GP104-Chip in abgespeckter Form mit 1.920 Shadern und 8 GB GDDR5, bot aber ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei nur leicht reduzierter Leistung.

Beide Karten setzten auf die damalige Pascal-Generation ohne RT- oder Tensor-Kerne und standen entsprechend noch vollständig im Zeichen klassischer Rasterizer-Grafik. Neben Effizienz­verbesserungen hatte die Architektur unter anderem GPU Boost 3.0 sowie Unterstützung für moderne Display-Standards wie DisplayPort 1.4 im Programm. Die GTX 1080 FE erschien zu einem Preis von 789 Euro, die GTX 1070 FE folgte für 499 Euro. Inflationsbereinigt entspricht das heute rund 1.018 Euro respektive 644 Euro.

Ein 8-Pin-Anschluss wie bei der GeForce GTX 1080
Ein 8-Pin-Anschluss wie bei der GeForce GTX 1080
Drei Mal DisplayPort 1.4, ein Mal HDMI 2.0 (HDCP 2.2) und ein Mal DVI
Drei Mal DisplayPort 1.4, ein Mal HDMI 2.0 (HDCP 2.2) und ein Mal DVI
Teaser
Teaser

Im Rückblick zählen beide Modelle zu den prägendsten Grafikkarten ihrer Zeit. Insbesondere die GTX 1070 etablierte sich über Jahre als weit verbreitete Mittelklasse-Lösung, während die GTX 1080 im High-End-Segment lange konkurrenzfähig blieb. Knapp ein Jahr später erschien wiederum mit der GeForce GTX 1080 Ti (Test) ein neues Topmodell.

Heute im Ruhestand

Mit der Ablösung durch die RTX-Serie und zunächst der Turing-Architektur wurden die GTX-10-Karten schließlich schrittweise abgelöst. Nvidia hat den regulären Support für die Pascal-Generation inzwischen weitgehend auf Sicherheitsupdates reduziert, während neue Treiberoptimierungen nur noch für neuere Architekturen bereitgestellt werden.

Hast du eine Grafikkarte der Pascal-Generation besessen?
  • Ja, die GeForce GTX 1080 Ti

  • Ja, die GeForce GTX 1080

  • Ja, die GeForce GTX 1070

  • Ja, die GeForce GTX 1060

  • Ja, die GeForce GTX 1050 Ti

  • Ja, eine andere GTX-10-Grafikkarte

  • Nein, nie



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Steam Controller (2026): Zubehör drucken bis bald Nachschub kommt


Steam Controller (2026): Zubehör drucken bis bald Nachschub kommt

Bild: Valve

Der neue Steam Controller war in Windeseile ausverkauft. Die Nachfrage sei höher als erwartet gewesen, schreibt Valve dazu. Während des Wartens auf Nachschub kann man sich zumindest das Gehäuse des Controllers sowie das des „Pucks“ schon einmal drucken.

Weniger als eine Stunde konnte man den Steam Controller in Amerika kaufen, in Deutschland immerhin etwas länger. Ausverkauft ist das „PC-Gamepad“ trotzdem, auf Marktplätzen werden horrende Preise verlangt. Valve selbst überrascht das. Bestände seien schneller als erwartet erschöpft gewesen, schreibt das Unternehmen auf X, an Nachschub werde gearbeitet. Nähere Angaben zum Zeitrahmen solle es „bald“ geben.

Auch wenn das vage ist, lohnt sich das Warten, denn der Controller besteht nicht aus aktuell seltenen Komponenten und gehört ohnehin weder zu dringend noch unmittelbar benötigten Komponenten oder lebenswichtigen Gegenständen. Dass sich zeitnah wieder Bestellungen tätigen lassen, davon ist auszugehen.

Selber machen geht

Teil des Konzepts ist ein DIY-Ansatz. Der umfasst nicht nur die Reparatur des Gamepads, für die Valve für den Vertrieb von Ersatzteilen, darunter der Akku, mit iFixit zusammenarbeitet, wo es bereits zahlreiche Reparaturanleitungen gibt. Er umfasst außerdem Modifikationen an der Form, die Valve laut Aussagen gegenüber PC Games N in hunderten verschiedenen Varianten und mit Hilfe von 20 bis 30 verschiedenen Prototypen entwickelt hat.

Wer mag, kann sich ab sofort CAD-Dateien in Form von einem STP- und STL-Modell für die Konstruktion und 3D-Druck sowohl für den Controller als auch seinen Ladepuck über Gitlab unter Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-SA 4.0) herunterladen. Sie erlaubt das Verändern und Teilen der CAD-Dateien unter Angabe des Rechteinhabers und der CC-Lizenz, allerdings keine kommerzielle Nutzung. Dateien dürfen zwar geteilt, aber Konstruktionen nicht verkauft werden.

Zubehör wird möglich

Auf GitLab findet sich außerdem eine technische Skizze mit Bereichen des Controllers, die unverändert oder freigestellt bleiben sollten, um die Funktionsfähigkeit beziehungsweise Kompatibilität zu Valves Bauteilen zu gewährleisten. Neben neuen Formen ist so auch die Konstruktion von Zubehör und Anbauteilen möglich, etwa einer Smartphone-Halterung für die Nutzung von Steam Link.





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PCIe 8.0: Nächster Entwurf auf dem Weg zur fertigen Spezifikation


Die Entwicklung von PCIe 8.0 schreitet weiter voran. Jetzt wurde die nächste Hürde in Form des Entwurfs mit Version 0.5 genommen. Die finale Version 1.0 der Spezifikation ist weiterhin für 2028 geplant. Mit PCIe 8.0 verdoppelt sich der Durchsatz erneut. Eine neue Verbindungstechnik wird noch geprüft.

Im vergangenen September hatte die für den Schnittstellenstandard PCI Express zuständige PCI-SIG den ersten Entwurf (Version 0.3) der Spezifikationen für PCIe 8.0 veröffentlicht. Heute folgt der nächste Schritt mit Version 0.5. Bei dieser soll bereits das Feedback der beteiligten Unternehmen eingeflossen sein, das zur Version 0.3 abgegeben wurde.

PCIe 8.0 Draft 0.5 veröffentlicht
PCIe 8.0 Draft 0.5 veröffentlicht

Auf dem Weg zu einem neuen Standard sei die Version 0.5 diesmal vergleichsweise früh dran, erklärt die PCI-SIG. Dennoch bleibt es bei dem zuvor ausgewiesenen Ziel, die Spezifikation 1.0 für PCIe 8.0 im Jahr 2028 fertigzustellen.

Jede Generation verdoppelt den Durchsatz

An den wesentlichen Features, die PCIe 8.0 bieten soll, hat sich nichts geändert. Die Bitrate erhöht sich bei PCIe 8.0 auf 256 GT/s, sie ist demnach doppelt so hoch wie bei PCIe 7.0 und viermal so hoch wie bei PCIe 6.0. Mit diesen Vorgängern teilt sich PCIe 8.0 die PAM4-Signaltechnik. Die maximale Übertragungsrate steigt auf 1 TB/s bei bi-direktionaler Übertragung. In eine Richtung sollen entsprechend 512 GB/s übertragen werden können.

Alle drei Jahre verdoppelt sich der Durchsatz von PCI Express
Alle drei Jahre verdoppelt sich der Durchsatz von PCI Express
PCI Express: Geschwindigkeiten der Generationen im Überblick
PCI Express: Geschwindigkeiten der Generationen im Überblick

Das gilt jeweils für das Maximum von 16 Leiterbahnen, wie sie etwa bei Grafikkarten üblich sind. Bei einer x4-Konfiguration, wie sie bei SSDs gängig ist, wären 128 GB/s (brutto) möglich. Zum Vergleich: Die ersten SSDs mit PCIe 6.0 x4 werden es auf rund 30 GB/s bringen.

Stecker und Kabel weiterhin unklar

Während die Pläne zur Geschwindigkeit konkret und von der eigenen Tradition festgelegt sind, sind andere Punkte noch nicht so eindeutig. So wird weiter der Einsatz einer neuen Verbindungstechnik geprüft, doch Details gibt es dazu immer noch nicht. Hier könnten die optischen PCIe-Verbindungen ins Spiel kommen, an denen schon seit einigen Jahren in einer Arbeitsgruppe gefeilt wird. Jetzt heißt es nur, dass die Arbeiten intensiv geführt werden.

Optische Verbindungen könnten dabei helfen, nicht nur die Leistungsziele zu erreichen, sondern auch die Übertragung in puncto Energiebedarf effizienter zu gestalten. Eine geringere Leistungsaufnahme steht ebenso auf der aktuellen Wunschliste der PCI-SIG. Dass die Abwärtskompatibilität zu vorherigen Generationen beibehalten werden soll, versteht sich praktisch von selbst.

Das ist für PCIe 8.0 geplant:
  • Erreichen einer Rohbitrate von 256 GT/s und bis zu 1 TB/s bidirektional über eine x16-Konfiguration
  • Prüfung einer neuen Verbindungstechnik (Connector)
  • sicherstellen, dass die Ziele für Latenz, FEC und Zuverlässigkeit erreicht werden
  • Aufrechterhaltung der Abwärtskompatibilität mit früheren PCIe-Generationen
  • Weiterentwicklung der Protokolle für höhere Bandbreiten
  • Reduzierung der Leistungsaufnahme durch zusätzliche Techniken

PCIe 8.0 vor allem für Rechenzentren relevant

Während private Computer bisher noch problemlos mit PCIe 4.0 auskommen und nicht zwingend PCIe 5.0 erfordern, kann es in modernen Rechenzentren gar nicht schnell genug gehen. Und so ist PCIe 8.0 vor allem für Einsatzzwecke wie „Rechenzentren, Künstliche Intelligenz, Hochgeschwindigkeitsnetzwerke sowie Edge und Quantum Computing“ gedacht, wie es aktuell beschrieben wird.

I/O-Anforderungen für PCIe in KI-Plattformen
I/O-Anforderungen für PCIe in KI-Plattformen

Anfang 2028 kommt PCIe 8.0, die Produkte viel später

Auch wenn die Spezifikation im Jahr 2028 steht (Anfang 2028 heißt es nun), wird es noch einige Jahre länger dauern, bis erste Produkte mit PCIe 8.0 auf den Markt kommen. Derzeit ist frühestens von 2031 auszugehen.

Selbst diese Prognose ist aber noch optimistisch. Die Spezifikation von PCIe 6.0 wurde nämlich bereits im Januar 2022 verabschiedet, doch erst in diesem Jahr, also gut vier Jahre später, kommen nach und nach die ersten Produkte auf den Markt. Allerdings war der Schritt auf PCIe 6.0 auch ein großer, da ein Wechsel der Signaltechnik von NRZ auf PAM4 erfolgte.

Erst vor knapp einem Jahr wurden die Spezifikationen von PCIe 7.0 veröffentlicht. Nächstes Jahr sollen die vorläufigen „Compliance Tests“ beginnen.

Diesen Juli erfolgen aber zunächst die finalen Konformitätstests der PCIe-6.0-Produkte, die danach in der öffentlichen „Integrators List“ auf der Website der PCI-SIG stehen werden.

PCIe 6.0 Compliance-Tests für die Integrators List starten im Juli
PCIe 6.0 Compliance-Tests für die Integrators List starten im Juli

ComputerBase hat Informationen in diesem Artikel von der PCI-SIG unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungstermin.



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