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Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test


ComputerBase testet die zweite Seagate-HDD mit HAMR-Technik. Die IronWolf Pro 32 TB bietet das bisher höchste Speichervolumen im Markt. Beim Schreiben erweist sich das Modell allerdings nicht so stabil wie die Version mit 30 TB, 32 TB auf erneut nur 10 Plattern zollen allem Anschein nach Tribut.

Technik der IronWolf Pro 32 TB im Überblick

Im Januar legte Seagate die Messlatte für die maximale HDD-Speicherkapazität weiter hoch und brachte die IronWolf Pro 32 TB für NAS, die Exos 32 TB für Server und die SkyHawk AI 32 TB für Videoüberwachung auf den Markt. Die IronWolf Pro 32 TB stellte Seagate nach der IronWolf Pro 30 TB (Test) für einen Test zur Verfügung.

Seagates erste 32-TB-Festplatten
Seagates erste 32-TB-Festplatten (Bild: Seagate)

Auf überlappende Spuren (SMR) verzichtet Seagate erneut und erhöht auch nicht die Zahl der Magnetscheiben (Platter). Ergo werden die 32 TB wie schon bei dem Design mit 30 TB über 10 Platter realisiert. Die Speichermenge pro Platter steigt also von rund 3 TB auf 3,2 TB und das mit konventioneller Magnetaufzeichnung (CMR).

Möglich wird dies durch den Einsatz der HAMR-Technik, bei der ein winziger Laser die Oberfläche erhitzt. Damit lässt sich die nötige Magnetfeldstärke reduzieren, sodass die Magnetpunkte kleiner ausfallen und dichter zusammenrücken können. Zumindest im Labor wurde bei Seagate sogar bereits eine Dichte von rund 7 TB pro Platter (allerdings mit SMR) erreicht.

„Mozaic 3+“ ist der Markenname für Seagates HAMR-Technik
„Mozaic 3+“ ist der Markenname für Seagates HAMR-Technik (Bild: Seagate)

Die Scheiben der HAMR-Festplatten sind mit einer Eisen-Platin-Beschichtung mit einer Supragitterstruktur versehen. Diese ist notwendig, da herkömmliche Legierungen bei der neuen Technik keine ausreichende magnetische Stabilität für die Speicherung bieten.

Ausführlich beschreibt Seagate die neue Technik im offiziellen Whitepaper.

Eckdaten im Vergleich

Abgesehen von HAMR, das im Datenblatt (PDF) der Seagate IronWolf Pro noch nicht einmal erwähnt wird, gibt es keine Besonderheiten.

Die Scheiben rotieren mit 7.200 U/min und ein 512 MB großer DRAM dient als Puffer (Cache). Die maximale Datentransferrate gibt Seagate mit 285 MB/s an, das ist zwar etwas höher als beim Modell mit 30 TB, aber nur das Niveau, das auch bereits die IronWolf Pro mit 18 TB bis 24 TB (jeweils ohne HAMR) erreichen. Die bisherige Regel, dass der Durchsatz analog zur Datendichte steigt, trifft hier also nicht mehr zu.

Unverändert bleiben die Haltbarkeitsversprechen mit 2,5 Millionen Stunden MTBF und einem nicht korrigierbaren Lesefehler auf 1 Billiarde (10^15) gelesenen Bits. Die HDDs sind für den Dauerbetrieb geeignet und sollen einen Workload von 550 TB pro Jahr im Rahmen der fünfjährigen Garantie überstehen. In der IronWolf-Serie gibt es obendrein 3 Jahre kostenlosen Zugriff auf die Rescue Data Recovery Services zur Datenwiederherstellung im Fall der Fälle.

Ein langer Weg für HAMR

Seit Jahrzehnten forschten HDD-Hersteller an HAMR und Seagate wollte immer erster sein. Das ist nun auch gelungen, doch verschob sich die ursprünglich für 2010 geplante Markteinführung immer wieder um weitere Jahre. Am Ende kamen aufgrund der häufigen Verschiebungen sogar Zweifel auf, dass HAMR jemals Marktreife erlangt.

Bis zum Jahr 2020 dauerte es schließlich, bis die ersten HAMR-Festplatten erschienen. Diese boten allerdings nur 20 TB Speichervolumen. Außerdem blieb es bei der Herstellung in Kleinserie, die vielmehr ein Testballon für interne Tests bei Geschäftskunden, als ein marktreifes Massenprodukt war.

Erst im Januar 2024 folgte der eigentliche Marktstart mit der Serienfertigung. Die HAMR-Technik erhielt dabei den Markennamen „Mozaic 3+“ und die Server-HDDs der Serie Exos M mit 30 TB machten den Anfang.

Für Endkunden fiel der offizielle Startschuss erst Mitte Juli 2025. Im Zuge der andauernden Speicherkrise sind die Preise seit September erheblich gestiegen.

Benchmarks

Schreibleistung mit Auffälligkeit

Zum Auftakt gibt es direkt eine Auffälligkeit: Die zunächst wie erwartet etwas höhere Schreibrate als bei der 30-TB-Version brach im ersten Test unter üblichen Bedingungen nach rund 22 TB am Stück geschriebenen Daten drastisch ein und fiel auf unter 100 MB/s. Erst ganz am Ende kommt der Graph wieder „in die Spur“.

Geschwindigkeit Schreiben – nach Füllstand

060120180240300Megabyte pro Sekunde (MB/s)

15001.0001.5002.0002.5003.000Füllstand (x10 GB)


Die Redaktion teilte Seagate die Beobachtung mit und erhielt als Antwort, dass es unter Umständen zu sogenannten „Read-After-Write-Operationen“ kommt, wobei alle geschriebenen Sektoren bei der nächsten Umdrehung sofort nochmals gelesen werden. Dieser Vorgang solle beispielsweise bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen die Datenintegrität sicherstellen, führe jedoch zu einem Einbruch der Schreibleistung um 50 Prozent.

Dem Vorschlag, die Messungen unter Einsatz aktiver Kühlung noch einmal zu wiederholen, kam die Redaktion nach. Der langwierige Schreibtest wurde mit einem direkt vor der HDD liegenden Lüfter wiederholt. Das Ergebnis: Den starken Einbruch der Schreibrate gibt es nicht mehr und so fällt auch die durchschnittliche Leistung 9 Prozent besser aus. Dennoch gab es zwischenzeitlich eine andauernde Phase mit leicht gesunkener Schreibgeschwindigkeit. Diese ist allerdings nicht durch die Laufwerkstemperatur zu erklären.

Auf nochmalige Nachfrage nannte Seagate die im Hintergrund laufende Datenintegritätsprüfung als mögliche Ursache. Bei anderen Festplatten waren solche Einbrüche im Testbetrieb der Redaktion allerdings bisher nicht zu beobachten. Es liegt nahe, dass die noch einmal höhere Datendichte (32 statt 30 TB auf 10 Plattern) die Ursache ist.

Geschwindigkeit Schreiben – Durchschnitt

    • WD Red Pro 26 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 24 TB
      SATA, 2024

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB gekühlt
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 30 TB
      SATA, 2025

    • WD Red Pro 18 TB
      SATA, 2021

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB
      SATA, 2025

    • WD Blue 1 TB
      SATA, 2012

    • WD Red 6 TB
      SATA, 2015

Einheit: Megabyte pro Sekunde (MB/s)

Da für alle HDDs im Test stets die gleichen Bedingungen herrschen, um die Vergleichbarkeit zu wahren, fließt allerdings das schlechtere Ergebnis von im Durchschnitt 201 MB/s in die Bewertung ein. Nur mit Sonderbehandlung durch zusätzliche Kühlung sind es rund 219 MB/s.

Leseleistung

Beim Lesen waren auch unter Dauerlast keine Einbrüche festzustellen, etwaige Schwächen betreffen also nur die Schreibleistung. Die Lesegeschwindigkeit liegt auf hohem Niveau, das in der Spitze nur von der WD Red Pro 26 TB (Test) überboten wird.

Geschwindigkeit Lesen – nach Füllstand

060120180240300Megabyte pro Sekunde (MB/s)

0123456789101112131415161718192021222324252627282930Terabyte (TB)


Zugriffszeiten

Bei den Zugriffszeiten ist die Seagate IronWolf Pro 32 TB zumindest lesend mit 11,9 ms schnell unterwegs und erreicht im Testfeld mit knappem Vorsprung den Spitzenplatz. Beim Schreibzugriff sind die Modelle von WD aber weiterhin deutlich schneller.

Zugriffszeiten (H2benchw -s -!)

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 30 TB
      SATA, 2025

    • WD Red Pro 18 TB
      SATA, 2021

    • Seagate IronWolf Pro 24 TB
      SATA, 2024

    • WD Red Pro 26 TB
      SATA, 2025

    • WD Blue 1 TB
      SATA, 2012

    • WD Red 6 TB
      SATA, 2015

    • WD Red Pro 26 TB
      SATA, 2025

    • WD Red Pro 18 TB
      SATA, 2021

    • Seagate IronWolf Pro 24 TB
      SATA, 2024

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 30 TB
      SATA, 2025

    • WD Blue 1 TB
      SATA, 2012

    • WD Red 6 TB
      SATA, 2015

Einheit: Millisekunden

CrystalDiskMark 8

Wie bei SSDs liefert dieser synthetische Benchmark offenbar auch bei HDDs die höchsten Durchsatzraten und so erreicht die IronWolf Pro 32 TB mit 294 MB/s beim Lesen und 287 MB/s beim Schreiben den versprochenen Wert aus dem Datenblatt von bis zu 285 MB/s spielend. Das wahlfreie Schreiben ist keine Stärke der IronWolf-Serie, was die obigen Zugriffszeitmessungen bereits angedeutet haben. Lesend sieht es da besser aus.

PCMark 10

Im PCMark 10 gibt es beim Data Drive Benchmark quasi einen Gleichstand zwischen IronWolf Pro mit 30 TB und mit 32 TB. Die IronWolf Pro mit 24 TB ist zusammen mit der WD Red Pro 26 TB (beide ohne HAMR) weiter das Maß der Dinge und rund 30 Prozent schneller.

Im Quick System Drive Benchmark schneiden die Seagate-HDDs mit HAMR-Technik besser ab, müssen sich aber erneut der IronWolf Pro mit 24 TB geschlagen geben.

Leistungsaufnahme

Einschalten

Um die Magnetscheiben erst einmal von Null auf 7.200 U/min zu bekommen, braucht es beim Start eine Menge Energie. Die Seagate IronWolf Pro mit 32 TB ist dabei noch relativ genügsam und die Lastspitzen bleiben unter der Marke von 25 Watt, während sich andere bereits den 30 Watt annähern.

Last (CrystalDiskMark)

Gemessen wurde die durchschnittliche Leistungsaufnahme, während die Leistungstests mit dem CrystalDiskMark durchliefen. Mit 7,6 Watt ist die durchschnittliche Leistungsaufnahme etwas geringer als bei der IronWolf Pro mit 30 TB und nur noch geringfügig höher als bei dem 24-TB-Modell der Serie. Trotz 11 statt 10 Magnetscheiben ist die WD Red Pro 26 TB weiterhin das sparsamste Modell, benötigt dafür aber beim Anlaufen mehr Energie.

Leistungsaufnahme – CrystalDiskMark

048121620Watt (W)

15001.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.5005.000Millisekunden

Leistungsaufnahme – CrystalDiskMark (Durchschnitt)

    • WD Red Pro 26 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 24 TB
      SATA, 2024

    • WD Red Pro 18 TB
      SATA, 2021

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 30 TB
      SATA, 2025

Leistungsrating

Alle Leistungstests (nicht Leistungsaufnahme) zusammen genommen, zeigt sich auch bei der zweiten HAMR-Festplatte der Eindruck, dass der Fortschritt bei der Speicherkapazität zulasten einer geringeren Performance geht. Durch die Einbrüche im Dauerschreibtest liegt die IronWolf Pro 32 TB nur ganz knapp vor der IronWolf mit 30 TB. Die schnellsten Modelle ohne HAMR liefern im Schnitt über 10 Prozent mehr Leistung.

Leistungsrating: Alle Tests

    • Seagate IronWolf Pro 24 TB
      SATA, 2024

    • WD Red Pro 26 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 32 TB
      SATA, 2025

    • Seagate IronWolf Pro 30 TB
      SATA, 2025

    • WD Red Pro 18 TB
      SATA, 2021

    • WD Blue 1 TB
      SATA, 2012

    • WD Red 6 TB
      SATA, 2015

Einheit: Prozent, Geometrisches Mittel

Fazit

HAMR ist angekommen und funktioniert, lautete das Fazit beim Test der ersten HAMR-Festplatte in Form der Seagate IronWolf Pro mit 30 TB. Beim 32-TB-Modell stimmt das prinzipiell auch, doch trüben ungewohnte Einbrüche beim Dauerschreibtest das Bild. Nicht bestätigt, aber naheliegend ist, dass die noch einmal gestiegene Datendichte (es bleibt bei zehn Plattern) hier ihren Tribut zollt. Die Leistung steigt zudem nicht wie sonst üblich mit der größeren Datendichte und unterm Strich sind die HDDs langsamer als die größten Modelle ohne HAMR.

Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test
Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test

Wer als Endkunde die größte Speicherkapazität pro Laufwerk sucht, hat zurzeit aber keine andere Alternative zu den 32-TB-Modellen von Seagate. Die IronWolf Pro mit 32 TB ist aktuell ab 859 Euro zu haben. Bei Western Digital gibt es die WD Red Pro nur mit maximal 26 TB und 32 TB stehen bisher nur für den Servermarkt in der Ultrastarserie zur Verfügung.

Auch Western Digital will im kommenden Jahr mit HAMR-Festplatten starten, fährt allerdings zweigleisig: 40 TB sollen sowohl mit HAMR als auch mit ePMR-Technik ohne Laser erreicht werden. Immer wieder betont der Hersteller das Motto: die richtige Technik zur richtigen Zeit. HAMR benötigt nach Jahrzehnten der Forschung und vielen Verschiebungen am Ende vielleicht doch noch etwas Zeit.

ComputerBase hat die IronWolf Pro HDD leihweise von Seagate zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

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X870E AERO X3D DARK WOOD: Auch Gigabytes düsteres Holz-Mainboard ist holzfrei


X870E AERO X3D DARK WOOD: Auch Gigabytes düsteres Holz-Mainboard ist holzfrei

Bild: Gigabyte

Mit dem X870E Aero X3D Dark Wood hat Gigabyte ein zweites Mainboard mit Holz-Optik vorgestellt. Anders als das in hellen Tönen gehaltene X870E AERO X3D WOOD kommt das DARK-Modell dunkler daher. Die Materialwahl bleibt hingegen gleich: Die täuschend echte Holz-Optik setzt auf ein PVC-Paneel.

Auch die dunkle Seite nutzt PVC

Die Produktseite lässt diese Information zwar abermals missen, doch Gigabyte hat gegenüber ComputerBase bestätigt, dass auch in diesem Fall kein Echtholz zum Einsatz kommt. Beim ersten Wood-Modell hatte Gigabyte auf Nachfrage erklärt, dass PVC genutzt wird, um eine „authentic wood appearance“ zu erzeugen.

Bildvergleich: Das neue Gigabyte X870E AERO DARK WOOD (Bild: Gigabyte) X870E AERO X3D WOOD (Bild: Gigabyte)

Den Darstellungen auf der Produktseite des neuen X870E AERO X3D DARK WOOD zufolge ist das auch dieses Mal gelungen – ein Hinweis darauf, dass es sich nur um Holz-Optik, aber kein echtes Holz handelt, sollte allerdings – und wenn als Fußnote – zu finden sein.

Das neue Gigabyte X870E AERO DARK WOOD
Das neue Gigabyte X870E AERO DARK WOOD (Bild: Gigabyte)

Kein Unterschied bei der Ausstattung

Vom helleren X870E AERO X3D WOOD setzt sich das neue Dark-Modell ansonsten wirklich nur von der Optik ab, alle weiteren Features sind identisch.

Dazu zählen zweimal USB 4.0 inklusive DisplayPort, zweifaches 5-Gbit/s-LAN durch Realtek-Chips und Wi-Fi 7 durch eine MediaTek-Lösung. Am I/O-Shield sind zudem gleich vier kleine Taster verbaut, die den PC einschalten, resetten, das BIOS flashen und auf den Werkszustand zurücksetzen können. Das helle Modell ist derzeit ab 396 Euro zu bekommen, das dunkle sollte vergleichbar viel kosten.

Das neue Gigabyte X870E AERO DARK WOOD (Bild: Gigabyte)

Bei Gehäusen sind Echt-Holz-Zierelemente schon länger Zeit im Trend, mit der RTX 5080 ProArt hatte Asus im Spätsommer 2025 auch eine Grafikkarte mit Holz-Zierleiste präsentiert.



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Commandos Origins: Der zweite DLC No Man Left Behind erscheint am 28. April


Commandos Origins: Der zweite DLC No Man Left Behind erscheint am 28. April

Bild: Kalypso Media

Die Claymore Game Studios haben den zweiten DLC für Commandos Origins angekündigt. In No Man Left Behind muss der Green Beret, Sergeant O’Hara, im besetzten Frankreich befreit werden. Bei einer geheimen Mission wurde er gefangen genommen, als er geheime Informationen für eine neue Superwaffe beschaffen wollte.

Der DLC wird demnach in die Vergangenheit reisen und die Vorgeschichte zu einer Mission im Hauptspiel erzählen. No Man Left Behind besitzt vier neue Missionen, die sich zum Teil auch in der Nacht abspielen. Der Spieler erhält für die Missionen mit dem Informanten und dem Gefangenen zwei neue spielbare Charaktere. Außerdem muss er sich mit dem Funker an einen neuen Gegnertypen gewöhnen. Der Funker kann einen globalen Alarm auslösen, wenn er nicht seiner Kommunikationswege beraubt wird, bevor man ihn ausschaltet.

Der zweite DLC von Commandos Origins No Man Left Behind erscheint am 28. April 2026 für PC im Steam-Store, Xbox Series X|S und PlayStation 4 und 5.

Commandos: Origins – No Man Left Behind (Bild: Kalypso Media)



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M12-Festplatten: Toshiba knackt die 30-TB-Marke mit 11 Scheiben Glas


M12-Festplatten: Toshiba knackt die 30-TB-Marke mit 11 Scheiben Glas

Bild: Toshiba

Jetzt hat auch Toshiba die 30-TB-Marke bei seinen Festplatten geknackt. Dafür wechselt der Hersteller auf gläserne Scheiben und bringt davon elf im mit Helium gefüllten 3,5″-Gehäuse unter. Damit werden 28 TB möglich. Durch überlappende Spuren (SMR) geht es hinauf auf bis zu 34 TB.

Fast zwei Jahre hat es gedauert bis Toshiba aus der ersten öffentlichen Demonstration des 11-Platter-Designs ein fertiges Produkt macht, während Western Digital bereits seit längerem elf Magnetscheiben einsetzt. Seagate wiederum ist bis 32 TB vorerst bei 10 Plattern geblieben

  • WD Red Pro 26 TB im Test: Elf Magnetscheiben gegen die Laser-Technik HAMR
  • Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test: Die derzeit größte HDD für NAS-Systeme

Toshiba bestückt damit die neue Enterprise-HDD–Serie M12, die als Muster bereits ausgeliefert wird und fortan bei Hyperscalern und Cloud Service Providern (CSP) im Rechenzentrum eingesetzt werden soll.

Bei elf Scheiben wird auf Glas gewechselt

Gegenüber der MG11-Serie steigt die Zahl der Scheiben also von 10 auf 11. Das wird unter anderem durch einen Materialwechsel möglich: Statt aus Aluminiumsubstrat bestehen diese nun größtenteils aus Glas, „was dünnere Designs ermöglicht und die Langlebigkeit verbessert“, erklärt Toshiba.

Am Aufnahmeverfahren hat sich wiederum nichts geändert und so setzt Toshiba weiterhin auf das sogenannte Flux Control Microwave-Assisted Magnetic Recording (FC‑MAMR), bevor auch bei diesem Hersteller irgendwann das Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) zum Einsatz kommen wird. Für die Zukunft plant der Hersteller aber auch bereits mit 12 Plattern, was den Umstieg auf HAMR noch etwas hinauszögern könnte.

Start mit 30 bis 34 TB und SMR

Die ersten Muster der M12-Serie sollen Speicherkapazitäten von 30 TB bis 34 TB besitzen. Diese wird aber nur durch überlappende Datenspuren (Tracks) erreicht, was als Shingled Magnetic Recording (SMR) bekannt ist. Erst im dritten Quartal 2026 sollen Modelle mit konventionellen Spuren (CMR) erscheinen, die dann aber nur maximal 28 TB bieten.

Insbesondere beim zufälligen Schreiben kommt es mit SMR zu Leistungseinbußen. Diese sollen durch die „vom Host gemanagte SMR-Architektur, bei der das Hostsystem die Platzierung und das Neuschreiben von Daten organisiert“, gemildert werden.

Knapp unter 300 MB/s

Toshiba nennt zudem maximale Datentransferrate von 282 MiB/s, was umgerechnet rund 296 MB/s entspricht. Die MG11-Serie war allerdings schon bei knapp über 300 MB/s angelangt. Wie üblich sind die Server-HDDs für den Dauerbetrieb ausgelegt und besitzen ein Workload-Rating von jährlich 550 TB. Die MTBF wird mit 2,5 Millionen Stunden angegeben und die durchschnittliche jährliche Ausfallrate wird auf 0,35 Prozent beziffert.



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