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Standortkampagne: RCKT will Berlin zum Gründer-Standort Nummer 1 machen
Mit historischen Anspielungen wirbt die Initiative für Berlin als Startup-Standort
Bei der Frage, was Deutschlands Top-Standort für Startups ist, liefern sich Berlin und München seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Agentur RCKT und weitere Berliner Startups wollen nun ihren Teil dazu beitragen, dass dieser Titel an Berlin geht und starten mit „Berlin auf die 1“ eine Standortkampagne, die von Stimmen aus der Community lebt.
Die Bottom-Up-Kommunikation über Linkedin wird seit dem 1. Mai durch eine DOOH-Kampagne ergänzt, die an zentralen Orten in Berlin, wie dem Potsdamer Platz, ausgespielt wird. Die Motive schaffen Aufmerksamkeit und Wiedererkennungswert, indem sie clever mit bekannten Zitaten aus der Geschichte Berlins spielen. „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich“ oder „Niemand hat die Absicht, hier ein Unicorn zu bauen“ ist dort beispielsweise zu lesen. Die Motive wurden in Spätis aufgenommen und schaffen so zusätzlichen Bezug zur Berliner Stadtkultur. Mit den DOOH-Motiven soll das Ziel der Initiative, Berlin als Top-Standort für Startups zu positionieren, visuell im Stadtbild verankert werden und auf diesem Weg auch Menschen außerhalb der Startup-Bubble erreichen.
Nils Seger erklärt, wieso sich RCKT als Kreativagentur für die Förderung der Gründerszene für Tech-Startups einsetzt: „Kreativität heißt heute auch Technologie, beide Begriffe sind untrennbar miteinander verbunden. Berlin ist in Europa wahrscheinlich der beste Standort, der die Exzellenz beider Bereiche zusammenbringt, und genau dieses Potenzial wollen wir weiter sichtbar machen.“ Die Mitglieder der Initiative haben große Pläne: Ziel ist es, in Berlin eine jährliche Technologie-Messe zu etablieren, die mit der Slush-Konferenz in Helsinki oder der Vivatech in Paris mithalten kann. RCKT übernimmt bereits die kommunikative Begleitung des deutschen Auftritts auf der Vivatech 2026:
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TikTok ohne Ads jetzt mit Abo möglich
In einem ersten Kernmarkt können User TikTok endlich ohne Ads erleben, müssen dafür aber ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Was TikTok Ad-Free kostet und wo es verfügbar ist.
Keine Werbung auf TikTok, das klingt verlockend. Mit diesem Versprechen möchte die Plattform ab jetzt User begeistern und gleichzeitig Geld verdienen. Im Vereinigten Königreich startet die neue TikTok Ad-Free Experience als Bezahlabonnement. Sie erinnert an YouTube Premium und Metas Abos, um beispielsweise Instagram in der EU und im UK ohne Werbung nutzen zu können. Während sich das Pay or Consent-Modell in Bezug auf die personalisierte Werbung bei Plattformen durchsetzt, erhalten die Tech-Unternehmen mehr Einnahmepotential. Dabei stellt sich auf TikTok noch die Frage, ob eine bestimmte Art der Werbung nicht doch auch mit Ad-Free zu sehen sein wird.
Total Ad Takeover auf TikTok, Snapchat und Pinterest

So funktioniert TikTok Ad-Free: Kosten, Verfügbarkeit und die Frage nach Influencer-Werbung
In den kommenden Monaten können im Vereinigten Königreich mehr und mehr User die neue TikTok Ad-Free Experience nutzen. Dafür müssen die User mindestens 18 Jahre alt sein und pro Monat 3,99 Pfund zahlen. Als Gegenleistung erhalten sie eine werbefreie Nutzung von TikTok, während ihre Daten nicht für Werbezwecke eingesetzt werden.

Das Content-Erlebnis auf TikTok soll indes auch mit der Werbefreiheit nicht eingeschränkt sein. TikTok erklärt:
Importantly, regardless of whether people opt for TikTok Ad-Free or stay with the ad-supported version, their core TikTok experience won’t change. People will still have access to all the same features, creators, and content that make TikTok unique.
Dieser Satz lässt allerdings Interpretationsspielraum bezüglich der Inhalte im Feed. Denn obwohl TikTok verspricht, keine Werbeanzeigen auszuspielen, könnten gesponserte Inhalte von Creatorn im Rahmen des Influencer Marketing weiterhin auftauchen. Davon geht der Social-Media-Experte Matt Navarra ebenfalls aus.
Das werbefreie Modell soll als Option für User fungieren, die Werbung und insbesondere hochpersonalisierte Werbung nicht sehen möchten. Im UK hat auch Meta den Usern bereits ein kostenpflichtiges Abonnement angeboten, um keine personalisierten Ads auf Instagram und Facebook zu sehen. In der EU gibt es ebenfalls diese Versionen, doch die EU-Kommission hatte Meta davon unterrichtet, im Pay or Consent-Modell einen Verstoß gegen den Digital Markets Act zu sehen. Daher ermöglicht Meta in der EU seit Anfang des Jahres, weniger personalisierten Ads auf den eigenen Plattformen zu begegnen, auch ohne zu zahlen.
Derweil liefert Meta Usern für Instagram und WhatsApp neue Bezahlmodelle, die keine Werbefreiheit versprechen, dafür aber exklusive Features für Creator. Die Plus-Abos sollen für noch mehr Umsatz sorgen – und könnten TikTok ebenfalls als Beispiel dienen.
Instagram macht Plus-Abo offiziell:
Story Insights und Follower Checks kommen

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Blaues It-Piece: So cool macht Ikea seine Kult-Tasche Frakta zum Werbestar
Ikea setzt seine kultige Frakta-Tasche mit einer Point-of-View-Kampagne clever in Szene
Die Ikea-Tasche Frakta ist eine der meistgetragenen Taschen der Welt und längst ein Kultobjekt, das von dem schwedischen Möbelriesen immer wieder auch in der Werbung eingesetzt wird. In der neuesten Kampagne von Ikea und NoA Åkestam Holst wird das blaue It-Piece auf besonders clevere Weise inszeniert.
In den Folgenjahren wurde das Alltagsprodukt mehr und mehr zur Werbeikone: Unvergessen bleibt etwa das Riesenposter mit den ikonischen blau-gelben Trageschlaufen und dem Ikea-Schriftzug in London 2024. Jetzt ist Frakta erneut der Protagonist einer Ikea-Kampagne im Heimatmarkt Schweden. Das Besondere dabei: Gemeinsam mit der verantwortlichen Kreativagentur NoA Åkestam Holst setzt das Unternehmen auf eine ungewöhnliche Perspektive – und zeigt auf mehreren Motiven ganz normale Alltagssituationen aus der Perspektive des Taschenbodens.
Die Frakta-Motive sind ein echter Hingucker im öffentlichen Raum
Die Kampagne ist vier Wochen lang in Schweden auf analogen und digitalen Außenwerbeflächen sowie in Social Media zu sehen. Bei NoA Åkestam Holst zeichnen Björn Lindén (Art Director), Lisa Vaccino, (Art Director), Ida Backman (Copywriter), Daniel Vaccino (Creative Director), Amanda Karolak (Junior Producer), Hanna Yngvell (Producer), Anna Nollendorfs (Account Manager), Rosanna Hagald (Social Creative Strategist), Erika Nyström (Graphic Designer), Ville Askelöf (Graphic Designer), Sofia Bergvall (Creative Designer), Sophia Wattjersson (Client Director), Annika Åhlund (Client Director) und Stina Hansson Stålbröst (Strategist) verantwortlich. Produziert wurden die Clips und Motive von Bsmart.
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Marke im Popkultur-Kosmos: Wie Cupra die Magie des Harry-Potter-Universums für sich nutzt
Das Lenkrad schafft die Verbindung zwischen Fahrer und Cupra
In einer neuen, globalen Kampagne setzt Cupra voll auf’s magische Prinzip: Inspiriert von „Harry Potter“ erzählt die Marke von dem Zaubermoment, in dem das Auto seinen Fahrer findet – inklusive prominenter Besetzung.
Allerdings: Es ist keiner der „Guten“, der die Hauptrolle in dem rund zweiminütigen Kampagnenfilm übernommen hat. Sondern Tom Felton alias Draco Malfoy, allen Kennern der Potter-Bücher und -Filme bestens bekannt als ewiger Widersacher. In der Cupra-Kampagne darf er „The Chosen One“ sein: Mit dem gleichnamigen Kampagnentitel zeigt die spanische Marke aus dem VW-Konzern wieder einmal, dass es ihr um kulturelle Aufladung geht.
Popkulturelles Vorbild: Die Wahl bei Ollivander
Übertragen auf die Automobilwelt bedeutet das bei Cupra: Nicht der Fahrer entscheidet sich für das Auto, sondern das Auto für den Fahrer. Das Lenkrad fungiert als zentrales Symbol dieser Idee. Nummer 1 hat zu wenig Power für den machtbewussten Malfoy, Nummer 2 überfordert ihn wiederum. Nummer 3 aber, das Lenkrad mit dem Cupra-Logo, passt perfekt – in magischer Geschwindigkeit formt sich das passende Modell rund um den Fahrer.
Die gewünschte Aussage dahinter: Ein Cupra ist eben mehr als ein Fahrzeug und die rationale Abwägung ist nicht immer der Auslöser für langfristige Bindung. Cupra bedeutet stattdessen Intuition, Identität und Zugehörigkeit, ein Moment, der sich nicht immer leicht erklären lässt.
Wenn das Auto entscheidet
„Mit ‚The Chosen One‘ zeigen wir jenen Moment, in dem alles zusammenfindet und der Fahrer oder die Fahrerin zum Mittelpunkt des Erlebnisses wird“, sagt Ignasi Prieto, Chief Brand Officer von Cupra. Die Verbindung, die dabei entstehe, lasse sich nicht rein rational erklären. Tom Felton sei als Protagonist bewusst gewählt worden, weil seine öffentliche Rolle und Wiedererkennbarkeit den unkonventionellen Anspruch der Marke unterstützten.
Cupra macht den magischen Moment, in dem das richtige Fahrzeug gefunden ist, zum Zauberaugenblick
Entwickelt wurde die Kampagne gemeinsam mit der Kreativagentur &Rosàs aus Barcelona. Gedreht wurde in Toronto sowie in der spanischen Region Navarra. Die internationale Produktion unterstreicht den globalen Anspruch der Kampagne, die zeitgleich in mehreren Märkten ausgerollt wird.
Der Film ist auch die Fortsetzung einer Strategie, bei der Markenkommunikation als kulturell aufgeladene Erzählung zu verstehen ist. Nach der Weltpremiere des urban positionierten Modells Raval markiert die Kampagne einen weiteren Schritt weg von funktionaler Argumentation hin zu emotionaler Markenführung. Global-Marketingchef Patrick Sievers spricht von einer der bislang ambitioniertesten Kampagnen der Marke.
Markenstrategie statt Produktwerbung
Auch in Deutschland wird der Kurs unterstützt. Giuseppe Fiordispina, Marketing Director Cupra Deutschland, betont, dass Relevanz nicht über Lautstärke, sondern über eigenständige Kommunikation erzeugt werden muss: „Unser Anspruch ist es, Emotionen zu wecken und echte Verbindungen zu schaffen. Wer heute relevant sein will, muss mutig kommunizieren – unkonventionell, innovativ und inspirierend“, sagt er. Cupra bleibt damit einer Linie treu, die sich von klassischer Automobilwerbung absetzen will und bewusst darauf setzt, dass Popkultur und Markenidentität stärker wirken als technische Detailtiefe.
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