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Turtle Beach MC7: Jetzt bekommt auch die Maus ein Touchscreen-Display


Turtle Beach MC7: Jetzt bekommt auch die Maus ein Touchscreen-Display

Bild: Turtle Beach

Brauchen Mäuse ein Touchscreen-Display? Turtle Beach sagt mit der neuen Command Series MC7 „Ja“. Es dient als Anzeige und Tastenfeld zur Konfiguration der Maus. Übliche Gaming-Features bringt der Luxus-Nager obendrein mit.

Das auffälligste Feature der MC7 fällt sofort ins Auge. An der linken Seite sitzt ein 2,25″-Touchscreen, der laut Turtle Beach die Abtastrate und OBS Studio steuert, Apps öffnet und zur Aktivierung von Makros als Ersatz-Tastenfeld genutzt werden kann, „ohne den Fokus zu verlieren“, schreibt Turtle Beach. Diese Aussage erscheint bei einem Bildschirm ohne klar abgegrenzte Tasten im Spielgeschehen allerdings zunächst einmal unlogisch. Darüber hinaus soll das Display Daten aus Spielen und System­informationen anzeigen können.

Wechsel-Akku als Feature

Die Sensorik der MC7 stammt aus dem Turtle-Beach-Portfolio. Eingesetzt wird ein Owl-Eye-Sensor mit einer Abtastrate zwischen 50 und maximal 30.000 dpi und 750 IPS. Die Polling-Rate liegt auch im kabellosen Betrieb über einen mitgelieferten Dongle bei 8.000 Hz. Alternativ kann die MC7 per Bluetooth oder Kabel verbunden werden. Für die beiden primären Maustasten kommen Titan-Taster mit optischer Signalerfassung zum Einsatz. Sie sollen 150 Millionen Klicks überstehen.

Turtle Beach Command Series MC7 (Bild: Turtle Beach)

Zur Laufzeit macht Turtle Beach keine Angaben. Stattdessen verweist das Unternehmen auf eine praktisch unbegrenzte Laufzeit, die durch einen auswechselbaren Akku erreicht werden soll. Eine Ladestation wird mitgeliefert, es soll sich um das selbe Modell des Headsets Stealth Pro II handeln. Der Akku selbst ist allerdings ein proprietäres Modell. Das heißt auch: Die Maus ist kein Leichtgewicht, sie bringt 135 Gramm auf die Waage.

Das Display beeinflusst zudem die Form des 128 mm × 85 mm × 46 mm großen Mauskörpers, der bei der MC7 kantiger als üblich wirkt. Darin verbaut Turtle Beach insgesamt vier Zusatztasten. Drei werden rund um die Daumenauflange an der linken Seite angeordnet, eine sitzt unter dem 4D-Scrollrad. Das adaptive Rad scrollt bei langsamen Betrieb gerastert und wechselt ähnlich Logitech-Mäusen bei schneller Betätigung automatisch in einen Freilauf. Tasten und Rad können in fünf Profilen per Software konfiguriert werden. Sie regelt auch die RGB-Beleuchtung.

Preis, Verfügbarkeit, kleinere Modelle

Derzeit kann die MC7 lediglich im Webshop von Turtle Beach für rund 160 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung soll ab dem 19. Juli erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt sind zudem die 120 Euro teure MC5, die den Touchscreen durch ein seitliches Mausrad ersetzt und sich den Wechselakku spart, und die kabelgebundene MC3 für knapp 80 Euro erhältlich.

Turtle Beach Command Series MC5
Turtle Beach Command Series MC5 (Bild: Turtle Beach)
Turtle Beach Command Series MC3
Turtle Beach Command Series MC3 (Bild: Turtle Beach)



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Ascend 950DT: Huaweis AI-Chip mit eigenem HBM kommt bereits im August


Huaweis erster AI-Beschleuniger mit HBM3(e?)-Äquivalent könnte bereits im August dieses Jahres das Licht der Welt erblicken: der Ascend 950DT. Ursprünglich für das vierte Quartal geplant, könnten erste Kunden in China eventuell schon etwas früher darauf zurückgreifen. Details bleiben aber vage.

Da nur chinesische Medien von den Informationen rund um Huaweis Veranstaltung am 5. Juni in Shanghai berichten und Huaweis eigener Pressroom* erst heute einen nur sehr oberflächlichen Überblick liefert, ist die Informationslage vergleichsweise dünn.

Einig sind sich die Medien wie Guancha.cn und später Mydrivers als bekanntere Plattform dennoch darin: Huaweis neuer AI-Beschleuniger Ascend 950DT erscheint bereits im August.

Huawei Ascend 950 in zweierlei Ausführung

Vom Ascend 950, der auf dem altbekannten Ascend 910 in seinen diversen Varianten folgt, wird es dieses Jahr zwei Varianten geben. Die wichtigste Neuheit ist neben der Unterstützung für das FP8-Datenformat die Nutzung von HBM-Speicher, der nicht von Samsung zugekauft wird, sondern laut Huawei proprietär entwickelt wurde.

Die vorliegenden Daten lassen weiterhin nur bedingt Rückschlüsse zu: Der Ascend 950PR wird nur auf 128 GByte mit einer Bandbreite von 1,6 TByte/s setzen, was eher wenig ist und der HBM2(e)-Liga entspricht. Der Ascend 950DT erhöht sowohl bei der Kapazität auf 144 GByte und noch mehr bei der Bandbreite auf 4 TByte/s, hier könnte es sich dann um das Huawei-Pendant zu HBM3(e?) handeln.

Auf den Ascend 950DT setzt Huawei durchaus große Stücke, soll er doch viele größere Systeme antreiben. Die SuperPoDs werden bei Huawei so auch zu einem SuperCluster zusammengepackt. Darin sind in der neuen Generation 64 Atlas 950 SuperPoDs mit letztlich insgesamt 524.288 Chips verbaut.

Atlas 950 SuperPoD
Atlas 950 SuperPoD (Bild: IThome)
Atlas 950 SuperPoD
Atlas 950 SuperPoD (Bild: IThome)
Atlas 950 SuperCluster
Atlas 950 SuperCluster (Bild: IThome)

Angeblicher Aufbau abgelichtet

Mitte der letzten Woche sind mutmaßlich authentische Fotos des möglichen Chips in sozialen Medien aufgetaucht. Der Fokus dabei richtet sich insbesondere auf Huaweis genutzte HiZQ-2.0-Lösung als eine Art Custom-HBM, die mit nur vier Chips zu je 36 GB für in Summe 144 GByte sorgen können soll. Diese Chips an den beiden Seiten wiederum scheinen aber ein Art Dual-Die-Design zu sein. Große I/O-Dies wiederum flankieren die Compute-Chips in der Mitte von oben und unten. Das gesamte Chip-Design des angeblichen Huawei Ascend 950DT sieht letztlich extrem interessant aus, da hier auch noch Interposer und andere Dinge im Spiel sein dürften.

Angeblicher Huawei Ascend 950DT
Angeblicher Huawei Ascend 950DT (Bild: Zhihu)

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Souls, Ego-Sicht & Napoleon: Valor Mortis variiert die Souls-Formel im Herbst


Souls, Ego-Sicht & Napoleon: Valor Mortis variiert die Souls-Formel im Herbst

Bild: One More Level

Valor Mortis mischt Souls-Gameplay mit der Ego-Perspektive und einer Prise Napoleon. Denn Spieler dienen dem französischen Herrscher auch über den Tod hinaus und bekämpfen in dessen Namen Mächte, die versessen auf die Zerstörung der Welt sind. Das klingt im positiven Sinne wild. Der Haken: Der Erscheinungstermin im Herbst.

In Valor Mortis sind Spieler tot, und zwar nicht nur, weil sie in Souls-likes häufig ableben. Sie sind schon zu Beginn des Spiels während des Diensts in Napoleons Armee abgelebt und wandeln fortan untot über die Erde – und zwar mit einiger Wut, denn das versprochene napoleonische Zeitalter wurde durch mach eine „mysteriösen Seuche“ durch eine Endzeit-Version abgelöst.

Souls-Gameplay mit Demo

Das untote Dasein bringt Vorteile unter anderem in der Unfähigkeit zu sterben und übernatürlichen Kräften, die es erlauben, gegen groteske Monster im Kampf zu bestehen. Souls-typisch besteht das Repertoire aus Parieren, Ausweichen und Zuhauen, ergänzt um magische Optionen und Parkours-Elemente. Wie sich das spielt? Das lässt sich mit Hilfe einer Demo auf Steam herausfinden.

Monster entstammen teils der gleichen Armee, in der Spieler gedient haben, nur in sehr abstrakter, verseuchter Form. Historische Personen und die bekannte Realität mischen die Entwickler hierbei mit Übernatürlichem und Horror. Den Grund für diese Umgestaltung des Bekannten sollen Spieler im Laufe der Geschichte herausfinden. Nicht nur das lässt Valor Mortis düster wirken, es sind auch die im Trailer gezeigten Gewalthandlungen. Dreckig und bedrohlich zu sein, gehört allerdings auch zum typischen Baukasten des Genres.

Erscheinungstermin im Herbst

Auch wenn es darüber hinaus wenig Infos zum Spiel gibt, steht der Erscheinungstermin fest. Gespielt werden kann Valor Mortis ab dem 24. September auf der Xbox Series X|S, sowie über den Game Pass, PlayStation 5 und dem PC. Die Chancen auf ein gutes Spiel stehen gut, denn hinter Valor Mortis stecken die Entwickler von Ghostrunner. Der gelungene Cyberpunk-Titel enthält bereits alle Elemente von Valor Mortis, vorrangig Parkours und Ego-Gameplay mit Schwert in bockschwerer Ausfertigung. Der Haken an der Sache: Im September und Oktober erscheinen auf engstem Raum alle Spiele-Highlights des Jahres, um genügend Abstand zu GTA 6 im November zu lassen. Die Konkurrenz um knappe Aufmerksamkeit ist damit extrem hoch.



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Thermal Grizzly: Erste Lüfter, WireView II, eine Noctua Edition und TG Coating


Thermal Grizzly hat auf der Computex gleich eine ganze Palette an neuen Produkten vorgestellt. Mit den Gehäuselüftern „DeltaMate Purrformante“ in zwei Dimensionen befindet sich auch der Einstieg in ein ganz neues Produktsegment darunter. Updates gab es auch für WireView und die Full-Cover-GPU-Wasserkühler der DeltaMate-Serie.

Die ersten Lüfter von Thermal Grizzly

Mit den DeltaMate Purrformante steigt Thermal Grizzly in den Markt für Gehäuselüfter ein. Die in 120 mm und 140 mm in Schwarz verfügbaren Lüfter sitzen in einem verwindungssteifen Aluminiumrahmen, was es dem Hersteller ermöglicht hat, den Durchmessers des Rotors mit den Flügeln vergleichsweise groß ausfallen zu lassen. Die Bohrungen zum Verschrauben im Gehäuse sind unter magnetisch befestigten Blenden versteckt.

Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf
Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf

Die Lüfter ermöglichen Daisy-Chaining, die Verbindung findet über USB-A statt. Der jeweils letzte Lüfter einer Reihe wird wiederum mittels USB-A-auf-4-Pin-PWM/RGB-Adapterkabel mit dem Mainboard verbunden.

Thermal Grizzly DeltaMate Purrformante: Die ersten Lüfter aus Hohen Neuendorf

Die Roadmap kennt vier Varianten der neuen Lüfter:

  • DeltaMate Fan – P120 Black
  • DeltaMate Fan – P120 Black (Triple Pack)
  • DeltaMate Fan – P140 Black
  • DeltaMate Fan – P140 Black (Triple Pack

WireView (Pro) II in teurer und günstiger

WireView Pro II Noctua Edition

Der WireView Pro II (Test) besitzt einen Lüfter, der je nach Setup (z.B. Grafikkarten-Luftkühler vs. Custom-Wakü) nie, selten oder häufig zu hören sein kann. In der neuen, etwas größeren WireView Pro II Noctua Edition hat Thermal Grizzly den bisher verwendeten 30-mm-Lüfter gegen einen rahmenlosen Noctua NF-A4x10 PWM getauscht und zusammen mit Noctua das Lüftergitter daran angepasst.

Thermal Grizzly WireView Pro II Noctua Edition – Besserer Lüfter für 199 Euro
Thermal Grizzly WireView Pro II Noctua Edition – Besserer Lüfter für 199 Euro

Der Aufpreis hat es allerdings in sich: 199 Euro werden für diese Version verlangt, 60 Euro mehr als für das Standardmodell. Thermal Grizzly verweist dabei darauf, dass die Kosten zu einem Großteil dem Zukauf des Lüfters geschuldet sind. Er sei aber auch wirklich sehr, sehr gut.

WireView II

Am anderen Ende der Preisskala präsentiert Thermal Grizzly mit dem WireView II eine günstigere Version, die auf einen Lüfter, das Display und die Möglichkeit zum Anschluss externer Temperatursensoren verzichtet. Die Anzahl der genutzten Platinen kann damit von zwei auf eine reduziert werden.

Thermal Grizzly WireView II – ohne Display und Zusatz-Temperatursensoren schon ab 79 Euro verfügbar
Thermal Grizzly WireView II – ohne Display und Zusatz-Temperatursensoren schon ab 79 Euro verfügbar

Der WireView II kommt ansonsten mit derselben Funktionalität wie der WireView Pro II auf den Markt, der Preis liegt bei 79 Euro. Vorerst sind zwei Varianten geplant: Normal Black und Reversed Black. Eine Kabelversion oder eine weiße Variante stehen nicht auf der Roadmap.

Neue Beschichtung für DeltaMate GPU Block

Eine Alternative zur Nickelbeschichtung, die mit der Zeit optisch an Qualität einbüßt, hat Thermal Grizzly in Kooperation mit dem Schweizer Hersteller für PVD- und PECVD-Beschichtungsanlagen Platit vorgestellt.

Thermal Grizzly Coating: Fortgeschrittene Beschichtungsvarianten dank Kooperation mit Platit aus der Schweiz

Vier verschiedene Varianten wurden vor Ort anhand des DeltaMate GPU Block präsentiert:

  1. TG X: Beschichtung auf Nitrid-Basis
  2. TG O: Mehrschichtige Beschichtung auf Oxynitrid-Basis
  3. TG C: Mehrschichtige Beschichtung auf Kohlenstoffbasis
  4. TG M: Mehrschichtige metallische Beschichtung, deren Korrosionsbeständigkeit gegenüber der Metalllegierung Gallium-Indium (GaIn) sie besonders geeignet für Anwendungen mit Kontakt zu Flüssigmetall-Wärmeleitpaste macht.

Thermal Grizzly nimmt die Beschichtung auf Anlagen von Platit selbst am Firmensitz in Hohen Neuendorf bei Berlin vor.

Experiment mit Industriediamanten

Ein Experiment stellte Thermal Grizzly mit einem Direct-Die-CPU-Wasserkühler aus, der den Kontakt zu den Ryzen-Chips über weniger als 1 mm dünne, für die bessere Handhabung mit Wärmeleitpaste allerdings hauchdünn metallisch beschichtete Industriediamanten herstellt.

Ein Experiment: Direct-Die-CPU-Wasserkühler mit Kontaktflächen aus Industrie-Diamant
Ein Experiment: Direct-Die-CPU-Wasserkühler mit Kontaktflächen aus Industrie-Diamant

Interne Tests hätten allerdings ergeben, dass der Zusatznutzen trotz der extrem hohen Wärmeleitfähigkeit von Diamant (2.300 W/(m*K) vs. 390 W/(m*K) bei Kupfer) die Kosten nicht rechtfertige, daher wird es ein solches Produkt nach aktuellem Stand nicht zur Serienreife schaffen. Einen Produktnamen gibt es hingegen schon: „Mycro Direct-Die Diamond“.

Wer am Stand in Taipeh aufmerksam den Blick nach oben schweifen ließ, konnte noch ein neues Produkt entdecken: einen Radiator. Am Ende hat sich Thermal Grizzly aber dagegen entschieden, auch dieses neue Produkt bereits in Taipeh zu zeigen.



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