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Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop


Wen interessiert das?: King of Meat ist nächster Amazon-Games-Flop

Bild: Amazon Game Studios

Wen interessiert King of Meat? Die Antwort lautet: Absolut niemanden. Amazon stellt das Spiel deshalb sang- und klanglos ein. Der Vorstoß des Konzerns in den Gaming-Markt ist damit um einen weiteren Fehlschlag reicher. King of Meat scheitert sogar härter als Sonys Concord.

Kaum mehr als vier Monate hat King of Meat am Markt Bestand gehabt. Das Prinzip des Dungeon Crawlers klang eigentlich solide. Als Teilnehmer einer verrückten TV-Show werden Spieler maximal zu viert in unterschiedliche Dungeons geschickt. Der rund 30 Euro teure Titel mit Ingame-Shop mischte Hack’n’Slay, Plattforming und Party-Spiel, dessen Entwickler mit 100.000 gleichzeitigen Spielern rechneten.

Geworden sind es nur ein Bruchteil davon: Laut SteamDB waren kurz nach Veröffentlichung am meisten Spieler gleichzeitig online – und zwar ganze 320. Selbst Sonys Concord hatte doppelt so viele Nutzer. In den letzten Monaten waren es nur noch mittlere zweistellige Zahlen, in den vergangenen Wochen zogen kaum über 30 Spieler zugleich durch die Welten von King of Meat. Ein Metacritic-Durchschnitt von 70 Punkten spricht von keinem besonders spannenden Spiel, es fehle an Tiefgang. Noch düsterer sieht es auf Steam aus. Dort sind die Bewertungen „größtenteils positiv“, es sind aber nur 357 Stück. Interesse sieht anders aus.

Es ist damit ein weiteres Spiel der Amazon Games Studios, das so richtig niemand wollte. Zuletzt hatte die Spielesparte des Unternehmens das zeitweilig solide laufende MMO New World beerdigt, seinen bislang größten „Erfolg“. Denn von echtem Erfolg kann bei nur soliden Spielerzahlen, riesigen Investitionssummen und hohen Ansprüchen kaum eine Rede sein. Die Ambition war, ein „Big Player“ zu werden.

Noch zwei Monate spielbar

Der Kauf von King of Meat oder der Ingame-Währung ist bereits jetzt nicht mehr möglich, die Server werden am 9. April endgültig abgeschaltet – was nur eine Handvoll Menschen überhaupt bemerken dürfte. In Anbetracht der geringen Nachfrage ist die Entscheidung nachvollziehbar.

Weitere Summen in die Entwicklung und den Betrieb zu stecken, ergibt mangels Spielern offenkundig keinen Sinn. Das steht nun auch knapp in der Produktbeschreibung. Alle Käufer werden in den nächsten Wochen den gesamten Kaufpreis erstattet bekommen, wobei unklar ist, ob auch Ingame-Käufe erstattet werden.



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Im Test vor 15 Jahren: SilverStones Temjin TJ11 für hohe Ansprüche ab 560 Euro


Die SilverStone-Temjin-Serie war für hohe Qualität und Preise bekannt, mit dem Temjin TJ11 (Test) überschritt der Hersteller aber im Jahr 2011 alle bis dato üblichen Maßstäbe. Für einen Preis von 560 Euro musste sich das Gehäuse an einem extrem hohen Standard messen lassen. Ganz ohne Ausnahme klappte das nicht.

Bewährtes Holzhammerrezept

Für einen Preis von 560 Euro hieß es bei SilverStone „klotzen, nicht kleckern“. Mit Abmessungen von 642 × 224 × 657 mm (H × B × T) und einem Gewicht von 17,4 kg war das TJ11 ein echter Koloss. Dafür ermöglichte der Hersteller es Anwendern, quasi jegliche Hardware im Inneren zu verbauen. Das fing bei den Mainboard-Formfaktoren an, die von Micro-ATX und ATX über XL-ATX bis hin zu Serverstandards wie SSI CEB reichten. Davon abgesehen fanden sich neun 5,25-Zoll-, sechs 3,5-Zoll- und drei 2,5-Zoll-Laufwerksschächte in dem Gehäuse. Die Frontanschlüsse umfassten jeweils zwei USB-2.0- und 3.0-Ports sowie einen Anschluss für ein Mikrofon und Kopfhörer.

Optisch fiel das TJ11 schlicht und elegant aus. Der Hersteller verzichtete auf optisch laute Ausstattungsmerkmale wie LED-Beleuchtung, ausgefallene Kanten oder ausladende Plastikverzierungen. Die Frontpartie des Gehäuses fiel besonders schlicht aus, abgesehen von den Aluminiumblenden für die Laufwerke gab es nichts zu sehen. Ein interessantes Feature war, dass das TJ11 über gleich zwei Power-Taster verfügte. Das ergab durchaus Sinn: Der obere Schalter konnte genutzt werden, wenn das Gehäuse auf dem Boden stand, und für den unwahrscheinlichen Fall, dass es auf einem Schreibtisch stand, war der untere An/Aus-Schalter leichter zu erreichen.

Die Seitenteile des TJ11 verfügten beide über ein vierteiliges Lochgitter am unteren Ende, das für Zirkulation im Gehäuse sorgten. Direkt über dem Lochgitter befanden sich große rechteckige Aussparungen. Diese waren notwendig, da SilverStone mit dem TJ11 ein Zweikammerprinzip verfolgte, das die Stromversorgung und Festplatten von den restlichen Komponenten trennte. Die Aussparungen fungierten als Lufteinlässe für die beiden verbauten 180-mm-Lüfter. Um die Verschmutzung des Innenraums zu verringern, stattete SilverStone das TJ11 mit feinen Staubfiltern aus. Wer einen Einblick auf das Innenleben des Gehäuses werfen wollte, der konnte das über das verbaute Seitenfenster in der rechten Seitenwand tun.

Neben diesen recht üblichen Merkmalen besaß das TJ11 die eine oder andere außergewöhnliche Eigenschaft. Beispielsweise bot es Platz für gleich zwei Netzteile nach ATX-Standard. Zudem wurde das Mainboard um 90 Grad gedreht verbaut, was sich der Thermik zunutze machen sollte.

Perfekte Verarbeitung und hohe Lautstärke

Die Verarbeitung war – dem Preis angemessen – perfekt. Es gab keine scharfen Kanten, wacklige Materialien oder unsaubere Verbindungen. Das Gehäuse war nicht vernietet, sondern verschraubt – konnte also vollständig in seine Einzelteile zerlegt werden. Weniger positiv fiel das Urteil bezüglich der Lautstärke aus. Von Haus aus kam das TJ11 mit den zwei großen 180-mm-Lüftern, einem 120-mm-Modell im Deckel und zwei an der linken Seite. Leider landete das Gehäuse mit dieser Belüftung auf einem der hintersten Plätze in puncto Lautstärke. Subjektiv war die Belüftung immer zu hören und störend laut. Die CPU- und GPU-Temperaturen waren dabei durch die Bank hinweg niedrig.

Ärgerlich waren die lauten Lüfter vor allem in Anbetracht des Preises von 560 Euro. Bei diesem Preis sollte man Kunden nicht zumuten, noch leisere Lüfter nachkaufen zu müssen.

Fazit

Am Ende machte sich beim TJ11 alles am Preis fest. Für 560 Euro war es nicht an jeden oder gar viele Anwender gerichtet. Für 560 Euro war nichts anderes als Perfektion an jeder Stelle zu erwarten. Und für 560 Euro waren die beigelegten Lüfter inakzeptabel. Wer so viel Geld für ein Gehäuse ausgab, den störte eine Kleinigkeit aber eventuell nicht. Und daher galt am Ende, dass das TJ11 für Liebhaber der Marke und Designsprache, die Wert auf Verarbeitungsqualität und einige ausgefallene Features legte, eine gute Wahl sein konnte.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



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Absatz knackt die 5 Millionen: Kauft auch LG bald QD-OLED von Samsung für Monitore?


Absatz knackt die 5 Millionen: Kauft auch LG bald QD-OLED von Samsung für Monitore?

Samsung hat nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 5 Millionen QD-OLED-Displays für Monitore ausgeliefert. Die Zahl der Abnehmer respektive Monitormarken liege nun bei 16 weltweit, so das Unternehmen. Auch der direkte Konkurrent LG könnte bald ein Abnehmer werden, zumindest soll das erwogen werden.

Mehr als 5 Millionen QD-OLEDs für Monitore

Von offizieller Seite, nämlich durch eine Mitteilung von Samsung Display in der koreanischen Muttersprache des Konzerns, stammt die Meldung, dass der Absatz von QD-OLED-Displays für Monitore im März die Marke von 5 Millionen überstiegen hat. Dies sei in einem Zeitraum von rund vier Jahren erreicht worden. In den Jahren 2021 bis 2025 habe der Absatz im Durchschnitt um 320 Prozent pro Jahr zugelegt. Im Mai 2024 war der Meilenstein von 1 Million QD-OLED-Panels erreicht worden. Das bedeutet, dass in den vergangenen zwei Jahren rund 4 Millionen Displays ausgeliefert wurden.

Zu den jüngsten Neuzugängen zählt ein 34″-Panel mit 360 Hz und neuer „V-Stripe“ Pixelstruktur, das teils unschöne Farbsäume beim vorherigen Pixel-Design verhindern soll. Dies ist die inzwischen fünfte Generation der QD-OLED-Panels von Samsung Display.

Die neuen Monitore, auch jene mit der 4. Generation QD-OLED, sollen in diesem Jahr dank einer neuen Schutzfolie („QuantumBlack“) weniger Umgebungslicht reflektieren und so auch bei heller Umgebung ein tieferes Schwarz und weniger Lilastich bei zugleich höherer Kratzfestigkeit ermöglichen.

Samsung Display verweist bei dieser Gelegenheit auf eine Marktstudie von Omdia, laut der das Unternehmen beim Absatz von selbstleuchtenden Displays für Monitore einen Marktanteil von 75 Prozent erreicht habe.

Ein Blick in den hiesigen Online-Handel bestätigt Samsungs Vormacht: Von aktuell 211 aufgeführten OLED-Monitoren sind über 140 mit QD-OLED bestückt.

Wird auch LG zum QD-OLED-Kunden?

Nach Informationen von ZDNet Korea könnte auch der direkte Wettbewerber LG, dessen Tochter LG Display ebenfalls OLED-Displays fertigt, bald ein Abnehmer von QD-OLED für Monitore werden. Laut dem Bericht, der sich nach maschineller Übersetzung auf mehrere Quellen aus der Komponentenbranche beruft, soll LG Electronics aktuell Gespräche mit Samsung Display führen. Dabei gehe es um eine mögliche Abnahme von QD-OLED-Panels mit 27 Zoll, 4K UHD und 240 Hz für Monitore. Sofern es zu einer Einigung kommt, könne die Belieferung im vierten Quartal 2026 beginnen, heißt es weiter.

Völlig abwegig ist eine solche Partnerschaft nicht, denn schließlich bezieht Samsung Electronics, der Mutterkonzern hinter Samsung Display, seinerseits WOLED-Panels von LG Display für einige Fernsehgeräte.

Bei dieser Gelegenheit möchte die Redaktion auf zwei laufende Umfragen zum Thema OLED-Monitor hinweisen. Die Abstimmung ist noch bis zum 25. April 2026 möglich.

Nutzt du bereits einen OLED-Monitor?
  • Ja.

  • Nein.

Von welcher Marke ist dein OLED-Monitor?



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Anno 117: Pax Romana: Gameplay-DLC „Verheißung des Vulkans“ kommt am 23. April


Bei Anno 117: Pax Romana (Test) war es von Anfang an klar, dass das Spiel über mehrere „Seasons“ hinweg unterstützt und mit neuen Inhalten versorgt wird – und genau wie Anno 1800 mit der Zeit deutlich wachsen wird. Den Anfang macht bei Anno 117 der erste Gameplay-DLC „Verheißung des Vulkans“, der am 23. April erscheinen wird.

Verheißung des Vulkans bringt eine große Insel mit einem Vulkan

Jedoch hat Ubisoft bis jetzt nicht sonderlich viele Details zu Verheißung des Vulkans bekannt gegeben. So soll es „zahlreiche neue Inhalte“ geben. Explizit erwähnt werden unter anderem eine neue Gottheit, die Ressource Obsidian, die Händlerin Caecilia sowie Cinis. Bei letzterem handelt es sich um eine neue Insel und zwar gleich die größte, die es jemals in einem Anno-Spiel gegeben hat. Das erinnert stark an Cape Trelawney aus dem Anno-1800-DLC „Gesunkene Schätze“, die ihrerseits die größte aller Anno-Inseln war.

Auf Cinis ist dann auch der dem DLC namensgebende Vulkan beheimatet, der als Katastrophenszenario jederzeit ausbrechen kann. Das soll Einfluss auf das Gameplay haben und darauf, wie der Spieler die eigene Stadt weiterentwickelt. Cinis soll vieles ermöglichen, dabei aber eben auch Probleme bereiten. Und das war es dann auch schon, was Ubisoft inhaltlich zum DLC Verheißung des Vulkans preisgegeben hat. Eine neue Bevölkerungsstufe oder gar ein neues Volk scheint es entsprechend nicht zu geben – passend dazu haben diese auch in Anno 1800 erst beim letzten DLC des ersten Season Pass Einzug erhalten.

Anno 117 – Verheißung des Vulkans DLC (Bild: Ubisoft)

DLC im Year-1-Pass oder auch einzeln erhältlich

Die Erweiterung wird am 23. April auf dem PC, der PlayStation 5, der Xbox Series X|S sowie bei GeForce Now erscheinen. Für den PC wird der Zusatzinhalt auf Steam, Ubisoft Connect und im Epic Games Store verfügbar sein. Verheißung des Vulkans ist im Year-1-Pass von Anno 117: Pax Romana enthalten oder kann alternativ einzeln erworben werden. Der separate Preis ist noch nicht bekannt. Das Hauptspiel Anno 117: Pax Romana, das am 12. November 2025 erschienen ist, kostet aktuell 60 Euro.



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