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Xenonauts 2: UFO-Fortsetzung liefert endlich Rundentaktik in 1.0
Aliens treten häufiger in Erscheinung, Politiker verhalten sich seltsam und niemand tut etwas. Außer der Spieler mit seiner Taskforce, das ist 1994 das Setting von UFO: Enemy Unknown gewesen. Xenonauts 2 versteht sich als Fortsetzung des Oldies in etwas modernerer Form – und ist jetzt aus dem Early Access gekommen.
Diese zweite Fortsetzung von UFO unterscheidet sich dabei ganz erheblich von der anderen Fortsetzung XCOM. Während XCOM das Genre modernisiert, auf 3D-Umgebungen wechselt und Kämpfe anders in Szene setzt, bleibt Xenonauts 2 dem Original treu. Isometrische Ansichten, komplexe Ereignis- und Forschungsketten in der Basis treten neben rundenbasierte Gefechte in Feldeinsätzen und ständigen Druck durch die „Doomsday“-Uhr bis zur endgültigen Alien-Invasion sind konzeptionell etwas anders angesiedelt. Der technische Unterbau ist aber auch hier modernisiert worden, wenngleich die Optik den Oldie imitiert. Systemanforderungen sind dementsprechend extrem niedrig.
Entwicklung geht weiter
Xenonauts 2 ist nun aus der Early-Access-Phase heraus und endlich fertiggestellt worden. Das hat länger gedauert als angekündigt. Eigentlich hatten die Entwickler schon zum Start des Vorabzugangs erklärt, dass ihr Projekt weitgehend fertig sei und lediglich neun weitere Monate für die Komplettierung benötigen würde.
In den kommenden Wochen haben sich Entwickler vor allem Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen auf die Liste gesetzt, die es nicht in die Version 1.0 geschafft haben. Danach soll eine Roadmap für die weitere Entwicklung geplant werden, die insbesondere Modding-Werkzeuge enthält. Aktuell unterstützt das Spiel erst Harmony. Die quelloffene Bibliothek erlaubt es, das Spiel zur Laufzeit zur manipulieren. Modding soll aber noch einfacher werden. Mit dem letzten Update ist zudem Unterstützung für den Steam Workshop eingefügt worden, zudem Lade- und Wartezeiten reduziert worden.
Das sagen Nutzer und Tester
Aktuell kann das Spiel für rund 26 statt 40 Euro auf Steam, GOG und bei Epic Games erworben werden. Bewertungen sind für die letzten 30 Tage sowie im Gesamtzeitraum „sehr positiv“, auf Metacritic sind es im Schnitt 83 Punkte, bei nur fünf Wertungen hat das aber nur begrenzte Aussagekraft. Gemessen an den Urteilen geht das Unterfangen der Entwickler aber auf: Xenonauts 2 modernisiert den Klassiker behutsam und fängt seine Essenz gekonnt ein.
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8BitDo Ultimate 2C Wireless Controller im Test
Der Ultimate 2C Wireless ist im Netz und in der ComputerBase-Community ein heiß gehandelter Controller-Tipp. Kaum mehr als die Hälfte des Xbox-Standardpads kostet das Modell von 8BitDo und ist sogar besser ausgestattet. Was taugt der Community-Tipp wirklich? Wir haben es im Test herausgefunden.
Halber Preis, doppelte Qualität suggeriert das Datenblatt des Ultimate 2C im Vergleich zum Standard-Xbox-Controller. Das ist eine starke Ansage: Hall-Effekt-Sticks, ein geringeres Gewicht, ein integrierter Akku und Zusatztasten, all das geht über den fast doppelt so teuren Xbox-Controller hinaus. Dennoch: Ganz so klar wie ein Feature-Vergleich die Sache scheinen lässt, wird sie nicht. Den genauen Blick liefert der Test.
- Zusatztasten & HE-Sticks
- Geringes Gewicht
- Taktile Bumper-Tasten
- Schwergängige Menütasten
- D-Pad etwas schwammig
Der Ultimate 2C im Überblick
Als Basis des Ultimate 2C dient das Xbox-Layout mit diagonalen Thumbsticks, das an zwei Stellen erweitert wird. An der Front sitzen zwei weitere Bumper-Buttons, darüber hinaus werden Menü- und Ansicht-Taste nach oben gesetzt, um Platz für zwei weitere Tasten zu schaffen.
Die erste davon dient der (Neu-)Programmierung der Tasten. Es bleibt der einzige Weg, denn beim 2C kann die Software von 8BitDo lediglich die Firmware aktualisieren. Eine bequeme Konfiguration über eine visuelle Oberfläche ist teureren Modellen vorbehalten.
Die andere Zusatztaste aktiviert den Turbo-Modus. Er sorgt dafür, dass entsprechend eingestellte ABXY-Tasten oder die Bumper immer oder nach Druck schnell aufeinanderfolgende, einzelne Signale senden. So wird ein „Dauerfeuer“ simuliert, das unter anderem in Arcade-Spielen beim „Button-Mashing“ helfen soll. Wie der Controller erkannt wird, lässt sich ebenfalls einstellen. „Home“ und „X“ oder „B“ wechseln zwischen dem gängigen Xinput– und dem älteren Dinput-Modus.
Haltbare Technik
Dafür kann der Ultimate 2C technisch punkten. Einfache Rubberdome-Technik erfasst zwar Tastendrücke, Trigger und Sticks setzen allerdings auf Hall-Effekt-Technik von Gulikit, die sich mit Upgrade-Modulen für den JoyCon-Controller der Switch einen Namen gemacht haben.
Bewegungen werden bei dieser Technik von Sensoren erfasst, die Veränderungen eines Magnetfeldes messen. Aufgrund des kontaktfreien Aufbaus soll der bei Potentiometern typische, durch mechanischen Verschleiß bedingte Stick-Drift der Vergangenheit angehören.
Wer mag, kann für direkte und unmittelbare Eingaben die Totzone der Joysticks abschalten. Um diesen „Raw-Input“-Modus zu nutzen, der selbst minimale Stick-Bewegungen sofort in Bewegung übersetzt, müssen Plus- und Minus-Tasten für fünf Sekunden gedrückt werden. Auch diese Tastenkombination muss recherchiert werden, das demnach klar ungenügende Handbuch schweigt sich darüber aus. Anti-Friction-Ringe sollen darüber hinaus Abrieb beim Bewegen der Sticks minimieren und so einen dauerhaft gleichmäßigen, geschmeidigen Widerstand bei Bewegungen gewährleisten.
Die Abtastrate liegt sowohl per Kabel als auch im kabellosen Betrieb mit dem beigelegten Dongle bei 1.000 Hz. Gemäß Herstellerangaben erreicht der 2C dabei mit einem integrierten 480-mAh-Akku eine Laufzeit von 19 Stunden, mit Bluetooth-Verbindung – und damit geringerer Abtastrate – sind es 32 Stunden.
Varianten, Preis und Zubehör
Äußerlich wird es bunt. Den 2C gibt es in Türkis, Violett, Orange und Grün, dazu in Braun, Blaubeere und transparentem Schwarz mit grünen Tasten, das ein wenig an ein altes Xbox-Design erinnert. 8BitDo ruft für alle Versionen im eigenen Webshop ungefähr 32 US-Dollar inklusive Versand und geschätzten Steuern auf. Alternativ verkauft das Unternehmen seine Controller auch komfortabler über einen Amazon-Webshop* zu Preisen zwischen 32 und 33 Euro. Dort kostet die transparent-schwarze und eigentlich universellste Farbvariante sogar nur rund 30 Euro*.
Weiteres Zubehör gibt es für das Basismodell nicht. Die Plattformauswahl hängt zudem vom Modell ab. Der einfache 2C kann mit dem PC sowie auf Android-Geräten betrieben werden. Daneben bietet 8BitDo eine Variante für die Nintendo Switch (2) an. Sie verfügt zusätzlich über ein Gyroskop, kommt aber nur auf eine Laufzeit von 15 Stunden und kann ausschließlich über Bluetooth betrieben werden. Das umreißt zugleich die Plattformen, denn mit einer Xbox kann sich keiner der 2C-Controller verbinden.
Praxistest: Er irritiert!
Vom ersten Griff an irritiert der Controller. In der Regel, und das ist ebenfalls irritierend, positiv: Für 30 Euro gibt es eine ganze Menge und wenig zu klagen. Dass man wenig einstellen kann, vermag nicht im Mindesten zu stören. Alles Wichtige ist dabei, das Konzept funktioniert.
Bedienung
Im Erstkontakt irritiert die Form, denn das normale, den Händen bekannte Xbox-Pad läuft spitzer zu. Es lässt dadurch gerade bei längeren Spielesitzungen etwas bequemer halten und aufgrund des flacheren Winkels zu den Schultertasten ein wenig angenehmer bedienen. Ergonomisch erscheint die Sache klar; Arme und Handgelenke bilden in flacherer Haltung eine bessere Linie. Dass die Form des 2C noch nicht allerbest ausfällt, ist sich auch der Hersteller bewusst. Die kommende dritte Generation des Pads soll genau dort ansetzen.
Irritierend sind weitere Dinge: Trigger und Sticks fühlen sich gut an und erlauben präzise Betätigung, die vier Schultertasten klicken klar und knackig – im Feedback qualifizieren sie sich als klares Upgrade(!) zu Microsofts Referenzprodukt. Das Gewicht schlägt in die gleiche Kerbe. Der Unterschied zu anderen Pads fällt erheblich aus und liegt in einem Bereich, der sehr komfortabel ist. Beides macht einen ziemlichen Unterhaltungsfaktor beim Bedienen aus. Ja, die Klicks sind hörbar, aber auch deutlich – ein Zack-Zack-Boom mit den Schultertasten.
Durchgehend halten kann der Controller den Eindruck nicht, akustisch etwa, denn die Schultertasten klicken gut hörbar. Leise ist das Pad nicht, zumindest nicht mehr dezent. Das Geräuschniveau stört zwar noch nicht, der Controller zeigt im Ohr aber durchaus eine gewisse Präsenz, während andere Produkte beim Spielen unauffällig in den Hintergrund treten. Es ist, wenn man leise mag, noch okay, aber etwas, das vom ersten Klick an auffällt.
Das darf besser werden
Ganz ausbalanciert scheint der 2C aber nicht und das liegt ausgerechnet an einer bereits optimierten Stelle. Das bereits überarbeitete „clicky“ Steuerkreuz könnte deutlicher klicken. Betätigungen werden unscharf rückgemeldet, Klicks wirken verwaschen oder gedämpft, in seltenen Fällen waren sie schwer wahrnehmbar. Weg von Trockenübungen und im Spiel betätigt fällt das weniger ins Gewicht, die vier Richtungen lassen sich ordentlich genug treffen. Bei diagonaler Betätigung vergrößert sich der Abstand, sie fallen dem 2C schwerer. Ein Referenz-Pad präsentiert sich insgesamt homogener, wenn auch in der Spitze nicht auf dem gleichen Niveau.
Anfreunden muss man sich auch mit den Menütasten. 8BitDo nutzt Taster mit sehr kurzem Hub, die festeren Druck verlangen. Die Abdeckung der Menütasten schafft es jedoch nur auf einen Millimeter Höhe; zusammen mit der kleinen Oberfläche reduziert sich der Bedienkomfort etwas. Ein positives Detail: Plus- und Minus-Taste führt der Hersteller extrem flach aus. Dass sie daher nicht ganz so einfach zu betätigen sind, ist sinnvolles Design, da sie nur der Konfiguration des Controllers dienen – und das möchte man nicht versehentlich tun.
Ob das auch für die Mischung von Feedback-Arten so ist, sei dahingestellt. Anders als teurere Controller geben alle Tasten-Gruppen unterschiedliche Rückmeldungen. Sie ähneln sich lediglich, aber nur in gröberer Näherung. Die beste Nachricht daran: Nichts davon ist ein fundamentaler Fehltritt oder ein absolut grottiger Bereich, der große Kompromisse aufzwingt. Es ist vielmehr ein Jammern auf hohem Niveau und sicherlich auch entkoppelt vom Preis.
Fazit
Halber Preis, doppelte Qualität suggeriert das Datenblatt des Ultimate 2C. Das ist eine starke Ansage: Hall-Effekt-Sticks, ein geringeres Gewicht, ein integrierter Akku und Zusatztasten, all das geht über den fast doppelt so teuren Xbox-Controller hinaus. Dennoch: Ganz so klar wie ein Feature-Vergleich die Sache scheinen lässt, wird sie nicht.
Für 30 Euro ist der Ultimate 2C für den PC definitiv ein toller und ohne Einschränkungen nutzbarer „Essentials“-Controller, der sinnvolle Technik mit meist guter Ausführung kombiniert. Es ist alles da, was man normalerweise braucht, gute Sticks und angenehm klickende Front-Buttons überzeugen. Für 30 Euro braucht es keine lange Denkerpose: Das ist ein richtig gutes Gerät, das zufriedenstellt. Von großen Kompromissen zum Sparkurs kann hier kaum eine Rede sein.
Er ist aber auch kein Wunderwerk. Man kocht mit Wasser, der Rest schafft es nicht ganz auf das gleiche Niveau. Das ist letztlich die kleine Lücke, in die das Xbox-Pad noch passt. Es ist, über die Xbox-Kompatibilität hinaus, homogener abgestimmt und durch die Schultertasten insgesamt leiser, und erscheint besser geformt.
Nur: Am PC kostet alleine der Microsoft-Dongle so viel wie das gesamte 8BitDo-Produkt, der Controller selbst fast doppelt so viel. Ist es das wert? Eigentlich nicht. Wer wenig oder nur ab und zu mit dem Pad spielt oder nicht viel Geld ausgeben möchte, bekommt ein wirklich tolles Produkt, Kaufempfehlung, Ende.
Ergonomie entscheidet aber auch über Freud und Leid. Wer richtig viel, besonders lange oder mit großen Händen spielt, ist mit der normalen Xbox-Form vielleicht besser bedient, wenn auch eher nicht mit einem Xbox-Controller. Er ist dann aber auch in der Regel in einer anderen Preisklasse unterwegs und gibt etwas mehr Geld aus.
- Zusatztasten & HE-Sticks
- Geringes Gewicht
- Taktile Bumper-Tasten
- Schwergängige Menütasten
- D-Pad etwas schwammig
ComputerBase hat den Ultimate 2C Wireless für diesen Test auf eigene Kosten im freien Handel erworben.
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Wochenrück- und Ausblick: HP und Google „beamen“ Leute an Ostern zusammen

Die Redaktion konnte sich bei HP erstmals die 3D-Videotelefonie mit Google Beam ansehen, das Menschen lebensgroß zusammenbringen kann, als würde man sich im selben Raum aufhalten. Die Technik faszinierte zum Hands-on in New York – auch aufseiten der Leser, wie der erste Platz im aktuellen Wochenrück- und Ausblick zeigt.
HP Dimension mit Google Beam – so nennt sich die erste Umsetzung des von Google erstmals vor rund fünf Jahren gezeigten 3D-Videokonferenzsystems – damals noch „Project Starline“ genannt und über mehrere Iterationen zum heutigen Produkt fertig entwickelt. Letztes Jahr zur Google I/O erfolgte die Bekanntgabe, dass Google Beam für Unternehmenskunden in Serie gehen wird. Der Launch-Partner ist HP, der rund 25.000 US-Dollar vor Steuern für die Lösung aufruft – zuzüglich Google-Beam-Lizenz.
In der Praxis fast wie Magie
Was die Lösung in der Praxis zu leisten imstande ist, ließ sich zur HP-Hausmesse Imagine ausprobieren. Fast wie Magie wirkte das, was HP und Google eher langweilig als 3D-Videotelefonie bezeichnen. Google Beam erzeugte effektvoll den Eindruck, als würde man einer echten Person gegenübersitzen und sich im selben Raum unterhalten. Der Unterschied zu klassischer Videotelefonie war nicht subtil, sondern unmittelbar spürbar. Gespräche wirkten natürlicher, direkter und weniger vermittelt. Die Technik reduziert Distanz nicht nur funktional, sondern vermittelt erfolgreich ein Gefühl von Nähe und erlaubt nonverbale Kommunikation auf einer Ebene, die bisher nur im realen Kontakt vor Ort möglich war.
Wird Speicher wieder günstiger?
Unter den Tagesmeldungen stand mal wieder die aktuelle Speicherkrise im Fokus. Neue Kompressionsverfahren und angeblich geringere Abnahmen von Speicher durch Hyperscaler ließen zuletzt Hoffnung aufkommen, dass DRAM wieder etwas günstiger werden könnte. Doch fallen die Preise tatsächlich und wenn ja, handelt es sich nur um einzelne Momentaufnahmen? Um das für Consumer-Arbeitsspeicher zu beantworten, hat sich die Redaktion diese Woche die Speicherpreise von RAM-Kits angeschaut.
Ein klares Bild in Richtung „Preisrutsch“ ließ sich allerdings nicht zeichnen. Positiv: Gegenüber der letzten Erhebung vom 15. März ist in der Tat im Durchschnitt ein weiterer Preisrückgang um 12 Prozentpunkte zu verzeichnen. Doch nicht alle Produkte zeigen diesen Trend. Teurer geworden ist indes kein einziges Produkt. Im deutschen Einzelhandel hält der seit Februar zu beobachtende Trend, dass Arbeitsspeicher – wird allein der niedrigste Preis betrachtet – wieder im Preis fällt, auch die letzten Tage an. Doch ein eklatanter Unterschied zu „früher“ ist nicht zu beobachten, nicht einmal alle beobachteten Produkte sind betroffen.
Beam, MFG und Apple-Geburtstag im Podcast
HP Dimension mit Google Beam war diese Woche auch Thema im ComputerBase-Podcast. Fabian und Jan haben sich auch über das neue DLSS 4.5 mit Dynamic MFG und MFG 6× unterhalten. Außerdem hat Apple diese Woche seinen 50. Geburtstag gefeiert.
CB wünscht ein schönes Osterwochenende
Die kommende Woche steht im Zeichen eines weiteren Panther-Lake-Tests, diesmal in einem Notebook von Samsung. Eine SSD von Team Group, ein Gaming-Controller von 8BitDo und neue Smartphones von Oppo und Vivo stehen ebenfalls an. Mit diesen Themen in Vorbereitung wünscht die Redaktion ein schönes Osterwochenende.
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DarkFlash DY470: 330-Grad-Fenster erlaubt Blick in schräges Gehäuse

Das DY470 ist aus zwei Gründen ein ungewöhnliches Gehäuse: Es steht schräg und besitzt ein „330-Grad“-Sichtfenster, das auch einen Teil der Oberseite einnimmt. Das schiefe Layout dient dabei vor allem der Show.
Im Gegensatz zum „schwebenden“ Floatron F1 ist das DY470 eigentlich konventionell gebaut. Der Eindruck einer Schräge entsteht lediglich durch die ausgestellte Front, deren Glaslinie nach unten gezogen wird. Dahinter steckt ein waagerechter Korpus.
Lediglich das „330-Grad“-Fenster ist mehr als das. Darkflash verbaut das Material nicht nur an Front und Seite, sondern auch in Form eines schmalen Streifens bis in den Deckel. Dass nicht die gesamte Oberseite verglast wird, dient der Kühlung: Hinter dem Fenster liegen Montagepositionen für drei 120-mm-Lüfter oder einen 360-mm-Radiator, die Öffnungen zum Luftauslass benötigen. Die gleichen Kühlungsoptionen bietet das rechte Seitenteil. Weitere Lüfter passen an den Boden des DY470 sowie ins Heck.
Insgesamt kommt das Gehäuse so auf zehn 120-mm-Lüfter. Je nach Modell sind keine oder vier Lüfter vorinstalliert, wobei auch hier zwei Varianten mit unterschiedlichen ARGB-Lüftern verkauft werden. In der günstigeren Variante sitzen INF34-Lüfter mit Infinity-Effekt an den Seiten (800 bis 2.000 U/Min, 31,6 dB(A), 85,2 m³/h), die teurere Version verfügt über DM12 Pro ARGB (800 bis 1.600 U/Min, 27,5 dB(A), 81,6 m³/h) mit FSB-Lager. Beide können mit Asus‘ Aura-Sync-System gekoppelt werden.
Das Netzteil sitzt hinter dem Mainboard, wo auch ein HDD-Käfig für zwei 3,5″-HDDs und eine 2,5″-Festplatte Raum findet. Beide Käfige sowie Kabel werden nach Demontage des Seitenteils von einer Plastik-Abdeckung verborgen. Trotz des „Sandwich“-Layouts passen Kühler und Grafikkarten in quasi beliebiger Größe in das DY470.
Preise und Verfügbarkeit
In der weißen Basisversion ohne Lüfter startet das DY470 ab rund 100 Euro, die schwarze Variante kostet aktuell rund 115 Euro. Mit vier INF34-Lüftern liegt der Tower in Schwarz ebenfalls bei rund 115 Euro, die weiße Version hingegen bei 145 Euro. Mit den DM12 Pro startet das DY470 bei knapp 153 Euro.
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