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UX/UI & Webdesign

Studio Godewind › PAGE online


PAGE gefällt …: Studio Godewind, Designagentur aus Hamburg, die Brandings mit klugen Details und Packagings mit schönsten Illustrationen versieht, die das Buchdesign liebt – und den Moment im Prozess, wenn die Lust auf Veränderung spürbar wird.

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© Evoto Bild: BJOERN LEXIUS

Name Studio Godewind

Location Hamburg-Altona

Web www.studiogodewind.de

Schwerpunkte Wir machen strategisch fundiertes Branding und Editorial Design für Marken, Produkte, Literatur und Soziales.

Start 2017

Strukturen Wir sind ein festes Team von 5 Leuten mit ganz unterschiedlichen Backgrounds aus Editorial, Strategie, Live Communication und klassischer Grafik – alle aber mit dem Schwerpunkt Branding. Und so arbeiten wir auch in unseren Projekten: Strategische Grundlagen, tragfähige Gestaltungskonzepte und dann ein Team aus Expert:innen für die jeweiligen Touchpoints. Für alles, wo das Ergebnis besser wird, wenn wir es nicht selbst machen, greifen wir auf unser tolles Netzwerk aus Freelancer:innen zurück.

Inspiration Bücher, Ausstellungen, Städtereisen – aber vor allem der Austausch mit ganz vielen unterschiedlichen Menschen.

Ideensuche Erst verstehen, dann gestalten. Wir ziehen viele unserer Ideen aus dem direkten Gespräch mit unseren Auftraggeber:innen. Je besser wir die Branche, das Produkt, das Buch – worum auch immer es gerade geht – verstehen, desto klarere Bilder entstehen in unseren Köpfen. Im Branding arbeiten wir dann meist explorativ auf einem großen gemeinsamen Figma Board und nähern uns über Moods, Schriften, Farben und Formen ersten Ideen an. Bei Büchern lesen wir uns – wenn es schon ein Manuskript gibt – so tief rein, wie es das Projekt-Timing zulässt. Da ist die Geschichte, das Setting, die Vita der Autor:in dann meist schon Inspiration genug, um aus dem Gefühl zu einem Buch ein Cover zu entwickeln.

Arbeitsweise Das hängt immer davon ab, an welcher Stelle des gesamten Kreations-Prozesses wir einsteigen. Oft arbeiten wir mit Auftraggeber:innen in Transformationsprozessen, wie Kulturwandel, Generationswechsel oder inhaltlicher Neuausrichtung. Dabei entwickeln wir dann klare strategische Leitlinien für unsere Arbeit und die nächsten Schritte – und reden viel: mit den Stakeholdern und mit den Mitarbeitenden, die der Prozess betrifft. Das ist einer der besten Momente der Arbeit – wenn man merkt, dass da Bewegung in die Sache kommt, die Leute Lust darauf haben, das sich was verändert. Da wird viel Energie frei, auf die wir dann mit unserer Gestaltung aufsetzen können.
Im Gestaltungsprozess gibt es immer relativ früh den Moment, in dem jemand im Raum fragt: »Wollen wir mal gemeinsam drauf gucken?« und dann zeigen alle ihren bisherigen Stand, diskutieren, geben Feedback, schmeißen Sachen raus und reißen neue Sachen an. Das läuft iterativ, bis wir mit unserer ersten Schulterblick-Präsentation zufrieden sind. Ab da kommen unsere Auftraggeber:innen in den Abstimmungsprozess mit rein und gemeinsam bringen wir das Projekt dann an den Start.
Uns ist wichtig, dass am Ende alle – auf Kundenseite und bei uns im Team – mit Stolz auf das Ergebnis schauen können. Je nach Projekt geht’s dann im stetigen Austausch mit unseren Auftraggeber:innen weiter in die Ausarbeitung und Produktion.
Hier kommt unser großartiges Netzwerk ins Spiel: Ohne unsere Druckereien, Fotograf:innen, PR-Leute, Programmierer:innen und Expert:innen für Buchbinderei, Verpackungen, Messe oder Event wären unsere Projekte oft nur schöne Bilder. Aber mit ihnen können wir sicher sein, dass das Endergebnis herausragend wird.

Held:innen Jessica Walsh, Alex Center, Paula Scher, Brian Collins, Miranda July, Gerrit Ahnen, Tom Wibberenz und Angela Kühn.

Für wen wir einmal im Leben arbeiten möchten Auf der Wunschliste stehen gerade: Branding für eine Hotelkette – gern auch mit Einfluss auf das Interior-Design, Markenarbeit für ein Unternehmen oder Produkt mit Social Cause, hochwertig gestaltete und produzierte Geschäftsberichte und immer immer immer mehr Bücher.

Kund:innen Vagabund Brauerei, Lufthansa Technik, BGW, S. Fischer Verlage, Atelier Tietchen, Rowohlt Verlag, westermann Gruppe

Rebranding für die Münchner Bücherschau und die Münchner Bücherschau Junior
Rebranding für die Münchner Bücherschau und die Münchner Bücherschau Junior
Strategiegeführtes Rebranding für die »Vagabund Brauerei«
Strategiegeführtes Rebranding für die »Vagabund Brauerei«
Strategische Markenentwicklung für die Politikberatung »E. Bennet«
Strategische Markenentwicklung für die Politikberatung »E. Bennet«
Buchcover für den Roman »Mama & Sam« von Sarah Kuttner
Buchcover für den Roman »Mama & Sam« von Sarah Kuttner
Branding für die Burger-Bar »Mr. T«
Branding für die Burger-Bar »Mr. T«

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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UX/UI & Webdesign

Deutz AG modifiziert visuelles Erscheinungsbild – Design Tagebuch


Die Deutz AG präsentiert sich seit Kurzem mit einem neuen visuellen Erscheinungsbild. Der Motorenhersteller und Anbieter von Mobilitäts- und Energielösungen möchte damit die innerhalb des Unternehmens in den vergangenen Jahren vollzogene Transformation unterstreichen.

Die Deutz AG ist ein weltweit tätiger, unabhängiger Motorenhersteller mit Hauptsitz in Köln. Das Unternehmen wurde 1864 von Nicolaus August Otto und Eugen Langen unter dem Namen N. A. Otto & Cie. gegründet. Es gilt als die erste Motorenfabrik der Welt. Das Kerngeschäft umfasst die Entwicklung und Produktion von Diesel-, Gas- und Elektroantrieben für Einsatzbereiche wie Landtechnik, Bauwirtschaft und Materialhandhabung. Ergänzt wird das Portfolio durch weltweite Serviceleistungen und digitale Lösungen. Heute beschäftigt Deutz rund 6.000 Mitarbeiter weltweit.

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung des Unternehmens vollzieht die Deutz AG ein Rebranding. Das neue Erscheinungsbild sei Ausdruck von Offenheit, Fortschritt und Innovationskraft und mache Tradition und Transformation nach innen wie nach außen sichtbar.

Deutz Branding Visual, Quelle: Deutz AG
Deutz Branding Visual, Quelle: Deutz AG

Auszug der Pressemeldung

Mit der Unternehmensstrategie „Next DEUTZ“ hat sich DEUTZ breiter aufgestellt und seine Widerstandsfähigkeit gestärkt. Auf die strategische Neuausrichtung und die Einführung einer neuen Organisationsstruktur mit fünf Business Units folgt nun der nächste konsequente Schritt: ein Markenauftritt, der die Transformation auch visuell auf den Punkt bringt. „Unsere neue Marke verbindet Bewährtes mit Neuem“, sagt DEUTZ-CEO Dr. Sebastian Schulte. „Tradition, Verlässlichkeit und der Stolz auf unsere Herkunft bleiben spürbar – etwa in der Unternehmensfarbe Rot oder im Symbol des Ulmer Münsters. Gleichzeitig steht der neue Auftritt für Offenheit, Fortschritt und Innovationskraft. Das offene D im neuen Logo-Schriftzug symbolisiert beispielsweise Zusammenarbeit und Transparenz, die Farbe Gelb Zukunftsoptimismus und Mut.“

Deutz Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Deutz AG, Bildmontage: dt
Deutz Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Deutz AG, Bildmontage: dt

Das neue Logo unterscheidet sich sowohl im Aufbau als auch im Ausdruck vom bisherigen Unternehmenszeichen. Statt zentrisch untereinander sind Bildmarke und Wortmarke nebeneinander angeordnet. Dabei wurden die Proportionen zugunsten der rechtsseitig der Bildmarke platzierten Wortmarke verändert – letztere ist künftig deutlich größer dargestellt.

Der Name – DEUTZ – ist weiterhin in Versalien gehalten, allerdings ist die Wortmarke in einer anderen Groteskschrift gesetzt. Die Buchstaben laufen noch einmal etwas breiter als jene im bisherigen Logo. Die lineare Strichstärke und insbesondere der fehlende Stamm im D verleihen der Wortmarke einen technischen Look. Der im bisherigen Logo enthaltene rote Unterstrich entfällt künftig.

Die Bildmarke bleibt erhalten, wurde allerdings kaum merklich verändert. Die Strichstärke ist marginal dicker. Bei diesem Logo handelt es sich um das traditionelle Markenzeichen von Magirus-Deutz, das erstmals im Jahr 1925 verwendet wurde und eine stilisierte Silhouette des Ulmer Münsters in Kombination mit einem M für Magirus darstellt.

Unter next.deutz.com wird die Transformation des Unternehmens in Verbindung mit dem neuen visuellen Erscheinungsbild dokumentiert und präsentiert.

Begleitet wurde der Designprozess durch die Agentur Strichpunkt Design.

Kommentar

Ein Farbspektrum mit Differenzierungsqualität. Zwischen den vielen ultramarinblauen Unternehmensidentitäten, wie sie in der Industriebranche bestehen (siehe ähnliche Beiträge unten), sticht Deutz hervor.

Farbnamen wie „Energy Red“, „Dark Steel“, „Medium Steel“, „Light Steel“ und „Visionary Yellow“ lassen die Intention erkennen, der Marke eine über das Visuelle hinausgehende Sinnhaftigkeit zu verleihen. Der Farbname ist zweierlei: Selbstanspruch (nach innen gerichtet) und Botschaft (nach außen signalisierend). „Visionary“ wird zum Auftrag und zur Zielvorgabe. Mit Farbnamen wird Politik gemacht! In Bezeichnungen wie „Cadenabbia-Türkis“ und „Rhöndorf-Blau“ ist die politische Dimension derlei Namen besonders offensichtlich. Von beidem versprechen sich die jeweils Verantwortlichen eine Wirkung, von der Strahlkraft der betreffenden Farbe und von der Bedeutung des zugehörigen Farbnamens.

Bildmarke und Wortmarke bilden kein harmonisches Ganzes, so jedenfalls meine persönliche Wahrnehmung. Die jeweiligen Zeichen korrespondieren nicht wirklich miteinander. Beim bisherigen Logo ist es die gemeinsame Mittelachse, die beide Element bündelt. Auch von der Statik her ist dieses Zeichen ganz anders. Die Wortmarke bildet eine Art Sockel, verankert das Gesamtgebilde. Im neuen Logo begegnen sich Bildmarke und Wortmarke hingegen auf zwei unterschiedlichen Grundlinien. Die gedachte Senkrechte im offenen „D“ trifft zur linken Seite auf zwei Schrägen. Es fehlt das Verbindende. Die „Not“ wird kurzerhand zur Tugend erklärt, könnte man kommentieren. Statt gemeinsam, lässt man beide Zeichen einzeln in Erscheinung treten, wie im Webauftritt unter deutz.com, wo die Wortmarke „DEUTZ“ als alleiniger Hauptabsender dient, während das M-Signet als responsive Variante fungiert. Auch in anderen Anwendungen (Flaggen, Social Media) sind Wortmarke und Bildmarke jeweils solitär abgebildet. Eine Handhabe, die einer gängigen Praxis entspricht (siehe Deutsche Bank, Lufthansa, Mercedes, u.a.).

Insgesamt eine sinnvolle zudem optisch ansprechende Weiterentwicklung.

Mediengalerie

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Im Kreativbusiness tätig, aber unsichtbar?! › PAGE online


»Sichtbarkeit ist eine Form von unternehmerischer Vorsorge«, sagt Jana Weithaler. Das gelte auch für die Preisgestaltung, nicht nur für Akquise. Earned Media kann dabei helfen, die Auffindbarkeit zu steigern – in vielen Fällen bringt das langfristig mehr als ein Social-Media-Post.

Im Kreativbusiness tätig, aber unsichtbar?! › PAGE online
Foto: Lara Ohl

Das Thema Sichtbarkeit ist für viele eine ungeliebte alltägliche Begleitung, man muss sich darum kümmern, hat aber häufig zu wenig Zeit – oder keine Lust. Das gilt für Freelancer:innen, kleine Designstudios und große Agenturen gleichermaßen. Doch nicht nur das, es wird auch regelmäßig unterschätzt, obwohl das Thema für langfristigen Erfolg so wichtig ist.

PAGE hat bei Jana Weithaler, Kommunikationsexpertin und Gründerin von Story Hype, nachgefragt, warum das so ist und weshalb Earned Media hier oft ein besserer Ansatz ist als Social Media.

PAGE: Warum unterschätzen viele Sichtbarkeit systematisch?

Jana: Weil gute Arbeit immer noch als Selbstläufer gedacht wird. Viele glauben, wenn die Projekte stark sind, kommen die Kunden von alleine. Im Designbereich kommt dazu, dass Sichtbarkeit oft mit Selbstvermarktung gleichgesetzt wird, und die fühlt sich für viele unangenehm an. Dabei ist Sichtbarkeit kein Marketingtrick, sondern eine Voraussetzung, um überhaupt in Auftraggeber:innen-Köpfe zu gelangen. Wer nicht sichtbar ist, existiert für potenzielle Kund:innen auch nicht. Das andere Problem: Sichtbarkeit wird oft nur dann zum Thema, wenn die Auftragslage einbricht. Dann ist es aber meistens zu spät, weil PR und Markenaufbau einfach Zeit brauchen.

PAGE: Führt zu wenig Sichtbarkeit dazu, dass das Business langfristig schlechter läuft?

Jana: Definitiv. Wer nicht sichtbar ist, lebt von Empfehlungen und Bestandskund:innen. Das ist ein ziemlich fragiles Modell. Sobald ein wichtiger Auftrag wegbricht oder die Konjunktur schwächelt, fehlt der Puffer. Sichtbarkeit ist eine Form von unternehmerischer Vorsorge. Sie ist die Basis für eine Akquise-Pipeline, die unabhängig vom aktuellen Auftragsbestand funktioniert. Außerdem verändert sie das Gespräch mit potenziellen Kund:innen grundlegend. Wer in relevanten Medien stattfindet oder als Stimme zu bestimmten Themen wahrgenommen wird, muss sich seltener erklären und kann höhere Honorare durchsetzen. Sichtbarkeit ist also auch ein Hebel für die Preisgestaltung, nicht nur für Akquise.

Endlich mit dem Selbstmarketing starten. Tipps für Akquise für KreativeEndlich Eigenmarketing starten mit Hilfe der PAGE Academy: Wie gelingt Eigenmarketing, das authentisch ist UND funktioniert? In unserem Impuls-Webinar am 11. Juni 2026 zeigt Akquise-Expertin Katrin Saleike, wie Designer:innen und Kreative mit einem klaren System regelmäßig wertschätzende Kund:innen und gut bezahlte Aufträge gewinnen.

PAGE: Viele setzen beim Thema Sichtbarkeit auf die sozialen Netzwerke, ist das immer noch der richtige Weg?

Jana: Social Media ist ein Kommunikationskanal von vielen. Das Problem ist: Wer ausschließlich auf Instagram oder LinkedIn setzt, baut auf gemieteter Reichweite. Wir wissen alle, wie schnell sich Algorithmen ändern können oder Plattformen Relevanz verlieren – wie zum Beispiel Facebook. Zudem verschwinden Inhalte im Feed nach wenigen Stunden. Was ich oft sehe und als größtes Problem wahrnehme: Social Media ist eine Bubble. Wer dort sichtbar ist, erreicht sehr oft andere aus der eigenen Branche, nicht aber die Auftraggeber, die man eigentlich gewinnen will. Wenn ich also soziale Netzwerke als meinen Hauptkanal nutze, muss ich mich fragen, wer meine Posts sieht, mit diesen interagiert und ob das wirklich meine Zielgruppe ist. Echte Reichweite und vor allem Glaubwürdigkeit entstehen oft woanders. Wer nur auf eigene Kanäle setzt, verpasst die Hebelwirkung von Medien, die bereits eine relevante Leserschaft haben.

PAGE: Was leistet Earned Media, was Social Media nicht kann?

Jana: Earned Media bringt mehr Glaubwürdigkeit. Wenn ein:e Journalist:in über jemanden schreibt, hat er:sie die Person geprüft, eingeordnet und für berichtenswert befunden. Er:sie ist ja quasi wie ein Gate-Keeper. Das ist meiner Meinung nach eine andere Währung als ein veröffentlichter Social-Media-Post. Social Media hat seinen Platz. Es ist großartig, um eigene Arbeiten zu zeigen, ein Portfolio aufzubauen, mit Kolleg:innen in den Austausch zu gehen oder kurzfristig Aufmerksamkeit für ein konkretes Projekt zu erzeugen. Aber Social Media ist kein Ersatz für redaktionelle Berichterstattung, sondern eine Ergänzung. Viele Freelancer:innen, Designstudios und Agenturen haben Earned Media allerdings nicht auf dem Schirm. Sie denken bei Sichtbarkeit reflexartig an Instagram oder LinkedIn, aber kaum an Fachmedien, Wirtschaftspresse oder Branchenmagazine, die von der eigenen Zielgruppe gelesen werden. Dazu kommt die Halbwertszeit: Ein guter Artikel in einem Fachmagazin oder in einer Tageszeitung wird oft über Jahre gelesen, geteilt, zitiert und taucht in Google-Suchen auf. Ein Social-Media-Post ist nach drei Tagen vergessen. Wer langfristig sichtbar sein möchte, kommt um Earned Media nicht drumherum.

PAGE: Gibt es konkrete Tipps, um Earned Media anzugehen?

Jana: Zuerst würde ich empfehlen, Themen zu finden, die über das eigene Portfolio hinausgehen. Wer nur eigene Projekte zeigt, ist austauschbar. Wer eine klare Haltung zu Branchenfragen hat, sich zu Trends äußert oder zu Themen wie KI im Design, Nachhaltigkeit sowie Brand Building – oder zum Wandel der Kreativbranche eine Meinung formuliert, wird für Stakeholder der Kreativbranche und im Speziellen für Journalist:innen interessant.

Zweitens: Themen besetzen, statt einzelne Projekte zu pitchen. Es gibt seltener einen Artikel, weil ein Studio einen neuen Kunden gewonnen hat. Aber sehr wohl, wenn dieses Studio über aktuelle Herausforderungen sprechen kann.

Drittens: Die richtigen Medien für die eigene Zielgruppe identifizieren, nicht die größten. Ein Fachmedium mit 20.000 relevanten Leser:innen und somit potenziellen Auftraggeber:innen, ist wertvoller als eine Tageszeitung, in der man untergeht. Wer Kund:innen im Mittelstand sucht, sollte in Wirtschaftsmedien sichtbar sein, nicht nur in Designmagazinen.

Und viertens: Beziehungen zu Redaktionen und anderen Content-Verantwortlichen aufbauen und herausfinden, was welche Zielgruppen wirklich interessiert. Massenmails nach dem Gießkannen-Prinzip helfen wenig.

Danke. 



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Umwerfend modern: Pentagram rebrandet St. Paul’s Cathedral › PAGE online


Our 18th century doors are open: Pentagram hat die legendäre St. Paul’s Cathedral, Gotteshaus, Wahrzeichen und Touristenattraktion mit einer neuen Visual Identity versehen, die alle willkommen heißt – und bei der die Steinmetze der Kathedrale eine besondere Rolle spielten.

Umwerfend modern: Pentagram rebrandet St. Paul’s Cathedral › PAGE online

Was für eine Aufgabe! Ein solch legendären Ort mit einer neuen Visual Identity zu versehen: St. Paul’s Cathedral, die von 1710 bis 1963 das höchste Gebäude Londons war und, nahe der Themse gelegen, bis heute die Skyline der Stadt prägt.

Genauso berühmt wie ihre spektakuläre Kuppel ist ihre Flüstergalerie. Und auch, wie die Kathedrale den 28 Bomben, die im Blitzkrieg 1940 auf sie herabregneten, standhielt.

»The People’s Cathedral« wird sie liebevoll genannt und möchte mit einer neuen Visual Identity unterstreichen, dass sie ein Ort der Einkehr und Besinnung, des Glaubens und des Feierns ist, »eine Kathedrale für London und die Welt« in der jeder willkommen ist.

Nachdem die Verantwortlichen Pentagram’s Arbeit für »The Book of Kells Experience« und für das »Jane Austen’s House« gesehen hatten, kamen sie die Kreativen zu. Der Londoner Pentagram-Partner Dominic Lippa übernahm – und entwickelte mit seinem Team eine Identity, die nicht nur tief in der Historie verwurzelt ist, sondern auch umwerfend modern.

 



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