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Sharkoon OfficePal KB70W im Test


Mit Ausnahme einer einzelnen Zusatztaste über dem Nummernblock könnte die Sharkoon OfficePal KB70W „die Tastatur“ sein – die, die man sich vorstellt, wenn man den Begriff „Tastatur“ hört. Und das ist im Endeffekt auch ihr Prinzip. Auch nach Innen gilt das Motto mit Silent-Tastern. Das Urteil im Test: Wie Langweilig. Wie schön.

Mit dem boxigen, schwarzen Chassis wirkt die KB70W wie eine 1990er-Jahre-Tastatur. Sie ist mit ihrem schlichten Auftritt, kantigen Gehäuse, normaler Höhe und dem Standard-ISO-Layout absolut unscheinbar. An einem Arbeitsplatz würde die Tastatur einfach im Hintergrund verschwinden. Genau das ist, visuell wie akustisch, ihr Prinzip. Es geht im Test auf.

  • Sehr leises Tippen
  • Ordentliche Taster
  • Leicht lesbare Beschriftung
  • Quelloffene, flexible Firmware
  • Tastenbeleuchtung hat wenig Nutzen
  • Zwei LEDs leuchten an Tasten vorbei

Die OfficePal KB70W im Überblick

Die 105 Standardtasten der KB70W werden in drei klar getrennten Blöcken angeordnet und sitzen in einem schwarzen Kunststoff-Gehäuse. Ergänzt wird die Basisausstattung nur um ein einziges sichtbares Extra: Eine Zusatztaste, die in der Werkskonfiguration den Taschenrechner aufruft.

Diese Unscheinbarkeit gehört bei einer Office-Tastatur zum Prinzip und überträgt sich auf das Innere. Leise soll sie durch eine gezielte Materialauswahl und Silent-Taster sein. Wer mag, kann die Tastatur weitreichend über die quelloffene QMK/VIA-Plattform anpassen. Dazu kommen ein 6.000 mAh großer Akku, der eine Laufzeit von maximal 600 Stunden ermöglichen soll, sowie ein noch bezahlbarer Preis von rund 80 Euro.

Taster: Sanfte Ruhe

Der fast wichtigste Einzelbestandteil einer leisen Tastatur sind die Taster. Silent-Switches nehmen sich das Anschlagsgeräusch vor, indem sie den Stempel auf einem Gummielement aufkommen lassen. Die von Sharkoon in Hot-Swap-Sockeln gesteckten Modelle nutzen genau diesen Trick. Wie fast alle Silent-Switches verzichten sie auf einen Druckpunkt zur weiteren Geräuschreduktion und sind leichtgängig abgestimmt. Von der Grundcharakteristik ähneln sie roten Tastern.

So tippen die Silent-Taster

Der gedämpfte Anschlag lässt die Taster weicher aufkommen und vermittelt haptisch und akustisch einen leichten Rubberdome-Eindruck. Das federnde Aufkommen des Stempels fühlt sich sanfter an, geht aber zu Lasten der klaren, harten Präzision normaler Taster. Schlechter ist das nicht, sondern schlicht eine andere Abstimmung.

Sharkoons Silent-Taster stecken in Hot-Swap-Sockeln
Sharkoons Silent-Taster stecken in Hot-Swap-Sockeln

Verstärkt wird der gedämpfte Eindruck durch die Switch Plate aus Kunststoff. Sie lässt sich schon mit dem Finger leicht eindrücken und federt überschüssige Kraft ebenfalls ab. Die gleichen Aufgaben übernimmt der Gasket Mount: Große Gummiauflagen entkoppeln das PCB vom Gehäuse der Tastatur und nehmen Schwingungen auf.

Beim Betätigen gleiten die Taster sauber, aber bei sehr bewusstem Eindrücken nicht ohne eine minimale Rest-Reibung ein. Sie liegen etwa auf dem Niveau von Cherry MX2 Silent. Taster von be quiet! oder Hator sind hingegen noch etwas dezenter. Normale Betätigung im Alltag lässt den Unterschied jedoch fast unsichtbar werden. In allen Fällen gilt: Teurere Taster können all das noch einmal feiner, agiler und rundum eine Spur besser. Der Sharkoon Silent-Switch ist ordentlich, gerade für seine Preisklasse, verbergen kann er sie gegenüber Luxus-Produkten nicht.

Deutlichere Unterschiede treten beim Tippen und der Akustik zutage. Sharkoons Taster haben haptisch mehr Gewicht, der Widerstand dürfte deutlich stärker ansteigen. Trotz nominal gleichem Widerstand am Auslösepunkt wirkt er deshalb nuanciert „schwerer“ und ein wenig langsamer, kontrollierter im Gefühl. MX2 Silent und die be-quiet!-Taster muten leichtgängiger und agiler an, Hator-Gegenstücke haben etwas mehr Rückstellkraft. Am Ende kann man mit der Sharkoon-Abstimmung gut leben, sie passt zum Fokus der Tastatur und funktioniert beim Arbeiten gut – aber auch in Spielen.

Akustisch gibt es vielleicht die größten Unterschiede. Der dumpfeste Taster von allen und damit der bei normaler Betätigung dezenteste ist von Sharkoon, wenngleich um den Preis recht schwammiger Akustik. Eingaben stechen weniger klar hervor. Ein MX2 produziert deutlich hellere Anschläge, er ploppt mehr und agiert so betonter und deutlicher, wobei er sich das leichte Ticken der Tastenkappe beim Antippen einer Taste teilt.

Sharkoon- und be quiet!-Switch liegen dicht beisammen, die Hator Skyfall Pro mit Silent-Switches positioniert sich mit recht tiefem, aber hörbar tackendem Auslösen in der Mitte. Das alles sind Eindrücke auf hohem, das heißt leisem Niveau. Im Vergleich zu einer flachen und dezenten Corsair Vanguard Air 99 (Test), die klar „klackt“, sind die Tastaturen klar leiser.

Unscheinbare Beleuchtung

LEDs setzt Sharkoon unter die Tasten und damit entfernt von der Beschriftung. Ob die Tasten damit gleichmäßig ausgeleuchtet werden, wie von Sharkoon behauptet, spielt allerdings keine Rolle, denn die mitgelieferten Kappen besitzen keine transparente Beschriftung.

Zwei LEDs leuchten zudem an den Tasten vorbei, bei voller Helligkeit kann das stören. Da die Beleuchtung ohnehin nur ambienten Charakter hat und ein Betrieb mit verringerter Helligkeit im Hinblick auf Akkulaufzeit und Ablenkung sinnvoll erscheint, hat der Punkt nur geringe Relevanz.

Beleuchtet wird nur das Tastenfeld, die Beschriftung nicht
Beleuchtet wird nur das Tastenfeld, die Beschriftung nicht
Ein paar LEDs sieht man an den Tasten vorbei
Ein paar LEDs sieht man an den Tasten vorbei
Die RGB-Tastenbeleuchtung hat damit ambienten Charakter
Die RGB-Tastenbeleuchtung hat damit ambienten Charakter

Alltag & Akustik

Im Alltag ist die KB70W ein angenehmer Begleiter. Es gibt keine Eyecatcher-Features, sondern einen sehr sinnvollen Fokus auf das Wesentliche in Form innerer Werte.

Akustik: Leise soll es werden

Switch Plate und drei Schichten Geräuschdämmung inklusive einer deutlich dämpfenden Silikonmatte zeigen in Verbindung mit etwas flacheren Tastenkappen Wirkung. Das Akustikprofil zielt klar auf geringe Lautstärke, sowohl im Verzicht – auf Folienschichten zur Betonung von Anschlägen – als auch im Gegenteil die Auswahl passender Materialien wie der dicken Silikonmatte unten im Gehäuse oder Polycarbonat-Switch-Plate, die neben Anschlägen auch Schall besser dämpft als etwa eine Aluminium-Alternative.

Sharkoon KB70W (Sharkoon Silent)

Grundsätzlich bleibt die KB70W tatsächlich sehr leise und über alle Tasten hinweg recht homogen. Was immer auch beim vorsichtigen Tippen hörbar bleibt, ist wie bei vielen Silent-Switches das Ticken beim Antippen der Tastenkappen. Im Detail klingen Tastaturen dabei anders. Die Hator Skyfall Pro (Test) klingt als Gesamtpaket hörbarer und eher wie eine Rubberdome-Tastatur, sie ist etwas deutlicher präsent. Sowohl am Anschlag als auch bei vorsichtiger Betätigung emittiert sie ein dezentes Ploppen, das Sharkoon bis auf ein leises Ticken wegfiltert. Die Light Mount von be quiet! tippt wiederum noch etwas heller, was ihrem offenen Chassis geschuldet ist. Man kann das so formulieren: Leise(-er) kann die KB70W.

Die erste Schicht Geräuschdämpfung sitzt zwischen PCB und Switch Plate
Die erste Schicht Geräuschdämpfung sitzt zwischen PCB und Switch Plate
Auf der Rückseite des PCBs befindet sich festerer PU-Schaumstoff
Auf der Rückseite des PCBs befindet sich festerer PU-Schaumstoff
Am Boden des Chassis liegt eine Silikonmatte
Am Boden des Chassis liegt eine Silikonmatte

Alltag: Langweiliger Standardkram funktioniert

Im ersten Eindruck ist die Sharkoon deshalb richtig gut. Geringe Lautstärke für wenig Geld, ein gutes Gesamtpaket, das auf Ausstattung verzichtet und dafür den langweiligen Standardkram gut macht, ist schon ganz richtig.

Ein paar Feinheiten fallen im laufenden Betrieb auf. An die Taster etwa muss man sich gewöhnen, in der persönlichen Präferenz sind sie eine Spur zu behäbig und schwergängig. Vertipper gibt es dafür nicht. Die Beleuchtung kann man sich zudem sparen, sie stört durch die zwischen den Tasten leuchtenden LEDs eher. Insgesamt erweist sich die KB70 aber als ein Begleiter, der unauffällig genau das macht, was von ihm erwartet wird.

Software: Quelloffen bleibt der Weg

Statt „eigene“ Software oder die eines Fertigers anzubieten, setzt Sharkoon weiterhin konsequent auf die potentiell sehr zukunftssichere, weil quelloffene QMK-Firmware. Sie kann über die VIA-Plattform unabhängig des Betriebssystems im Browser programmiert werden. Nötig ist allenfalls eine Json-Datei mit dem Tastatur-Layout, die es auf Sharkoons Produktseite gibt.

Ändern lassen sich dort Tastenbelegungen auf der primären sowie der FN-Ebene, wobei auch die FN-Taste selbst verschoben werden kann. Prinzipiell geht das zügig von der Hand, es braucht allerdings ein wenig, um die recht technischen Bezeichnungen der Funktionen zu dekodieren.

Für weitere Zusatzfunktionen steht die FN-Ebene zur Verfügung
Für weitere Zusatzfunktionen steht die FN-Ebene zur Verfügung
LED-Einstellungen lassen sich einfach vornehmen
LED-Einstellungen lassen sich einfach vornehmen
Eigene Profile können exportiert und gespeichert werden
Eigene Profile können exportiert und gespeichert werden
Auch einen Makro-Editor bietet die App
Auch einen Makro-Editor bietet die App

Fazit

Mit dem boxigen, schwarzen Chassis wirkt die KB70W wie eine 1990er-Jahre-Tastatur. Sie ist mit ihrem schlichten Auftritt, kantigen Gehäuse, normaler Höhe und dem Standard-ISO-Layout absolut unscheinbar. An einem Arbeitsplatz würde die Tastatur einfach im Hintergrund verschwinden. Genau das ist, visuell wie akustisch, ihr Prinzip. Es geht im Test auf.

Fazit: Sieht langweilig aus, ist aber das Gegenteil
Fazit: Sieht langweilig aus, ist aber das Gegenteil

Man kann das Fazit genauso knapp und dezent auf den Punkt bringen wie die Tastatur: „Jo. Ist gut!“ Denn das Konzept aus ordentlichen Silent-Tastern und einem auf möglichst geringe Lautstärke getrimmten Aufbau geht auf. Mit der KB70W bekommt man ein sehr leises Arbeitsgerät, das durch klar lesbare Tasten und quelloffene Firmware einen Fokus auf Praktikabilität setzt. Möchte man meckern, dann über die eher ambiente Tastenbeleuchtung, die vielleicht eher als Backup beim Wechsel auf andere Tastenkappen gedacht ist. Geht es um eine dezente, sehr leise Tastatur, ist die KB70W eine gute Wahl.

Alternativen sind in der Preisklasse vor allem die Hator Skyfall Pro (Test), die mit leicht anders abgestimmter Akustik, mehr Ausstattung und subjektiv etwas schöneren Tastern zu Werke geht, sowie die nochmals hörbarere und 30 Prozent teurere be quiet! Light Mount (Test).

  • Sehr leises Tippen
  • Ordentliche Taster
  • Leicht lesbare Beschriftung
  • Quelloffene, flexible Firmware
  • Tastenbeleuchtung hat wenig Nutzen
  • Zwei LEDs leuchten an Tasten vorbei

ComputerBase hat die OfficePal KB70W von Sharkoon leihweise zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Kommentar: Ich wünsche mir eine Innovation bei Optimus, Nvidia!


Nvidia hält dieser Tage die Gaming-Welt mit DLSS 5 in Rage und hat handfeste neue Features wie MFG 6× und Dynamic MFG für RTX 5000 (Laptop) veröffentlicht. Ich für meinen Teil würde mich aber eher mal über eine Innovation bei Nvidia (Advanced) Optimus freuen, denn das fühlt sich heute noch an wie vor sechs Jahren.

Was ist überhaupt Advanced Optimus?

Mit Advanced Optimus hatte Nvidia Anfang 2020 (!) mit RTX 2000 Mobile eineF ohne Neustart arbeitende Variante eines MUX-Switches für Gaming-Notebooks mit GeForce RTX vorgestellt.

Was ist ein MUX-Switch?

Ein Multiplexer oder auch MUX, im Kontext in der Regel als MUX-Switch bezeichnet, kann aus einer Vielzahl an Eingangsquellen eine auswählen und an einen Ausgang weitergeben. Die Steuerung erfolgt elektronisch.

Per MUX-Switch lässt sich die dGPU auf Wunsch direkt mit dem Display verbinden
Per MUX-Switch lässt sich die dGPU auf Wunsch direkt mit dem Display verbinden (Bild: Asus)

Mit einem MUX-Switch ist es also möglich, sowohl die iGPU als auch die dGPU als Quelle für das Bildsignal des internen Notebook-Displays auszuwählen. Ist die dGPU die GPU der Wahl, muss sie ihre Bildausgabe nicht mehr über die iGPU schicken, was Leistung kosten kann. Sie ist dafür zwar dauerhaft aktiv, aber der Nutzer hat die Wahl und kann jederzeit wieder auf die iGPU wechseln, so dass die dGPU abgeschaltet wird, wenn sie nicht gebraucht wird. Dafür war bis 2020 ein Neustart des Rechners notwendig. (Exkurs: Dass der Treiber on-the-fly die dGPU an und abschalten konnte, wenn die Bildausgabe über die iGPU erfolgte, war bis dato als Nvidia Optimus bekannt).

Ok, und was ist jetzt Advanced Optimus?

Mit Advanced Optimus war es erstmals möglich, die dGPU automatisch vom Treiber an- respektive auszuschalten und das interne Display an die aktive GPU zu hängen, je nachdem ob si benötigt wird – ohne Neustart! Das war endlich die eierlegende Wollmilchsau: Es konnte immer die richtige Grafikkarte aktiv sein und sie war zugleich immer direkt an das Display angebunden.

Nvidia Advanced Optimus: Der Display-Wechsel erfolgt automatisch
Nvidia Advanced Optimus: Der Display-Wechsel erfolgt automatisch (Bild: Nvidia)
Nvidia spricht von bis zu 27 Prozent „und mehr“ FPS-Wachstum
Nvidia spricht von bis zu 27 Prozent „und mehr“ FPS-Wachstum (Bild: Nvidia)

Das erforderte neben dem passenden physischen Chip eine tiefgreifende Software-Integration und war offensichtlich teuer oder kompliziert umzusetzen: Notebooks mit Nvidia Advanced Optimus waren auch zwei Jahre später im Jahr 2022 noch seltener am Markt vertreten als die Varianten mit klassischem MUX-Switch und oft klappte das mit dem Umschalten nicht.

Die Verbreitung von Advanced Optimus nimmt zu

Das hat sich inzwischen geändert, zuletzt verfügten Systeme mit mobiler GeForce RTX, die ich in den Händen hielt, alle über diese Technologie (der Preisvergleich kennt 400+, bei RTX 5000 sind es 340 aus 880 – also immerhin knapp 40 Prozent).

Das ist gut, denn so können Notebooks mit dGPU am Akku länger durchhalten, weil die große GPU schläft, wenn sie gar nicht gebraucht wird, und wenn sie gebraucht wird, kann sie die volle Leistung ohne iGPU-Framebuffer-Umweg liefern – ganz ohne dass Nutzer das System neu starten.

Technisch hat das Jahr 2020 angerufen

Die Verbreitung ist also besser geworden, die Technologie hingegen leider nicht: Noch immer friert das Bild für Sekunden ein, wenn „hinter den Kulissen“ zwischen iGPU und dGPU gewechselt wird. Damit wird zwar verhindert, dass der Bildschirm schwarz wird, aber es ist und bleibt eine schlechte Erfahrung, zumal von Zeit zu Zeit sogar wichtige Bildschirminhalte in diesem Stillstand verschluckt werden können.

Je nach Anwendung erfolgt der Wechsel dabei sogar mehrfach: Wenn eine Anwendung lädt, die von der dGPU Gebrauch machen könnte, wird die GeForce aktiviert und das Bild friert kurz ein, weil das Display auf die GeForce gelegt wird. Nach dem Laden benötigt die Benutzeroberfläche die GeForce dann wiederum erst einmal nicht und legt sie wieder schlafen – das Bild hängt erneut. Und jedes Mal informiert der Treiber per Popup am unteren Bildschirmrand über die aktive GPU; was streckenweise aber ebenfalls im eingefrorenen Bildschirm untergeht.

Ist das ein Luxusproblem? Durchaus. Aber MFG 6× vs. MFG 4× löst definitiv ebenfalls nur ein solches. Für die „User Experience“ am Notebook mit GeForce RTX wäre mir in der Tat erst einmal wichtiger, dass Advanced Optimus noch einmal „advanced“ wird und wesentlich reibungsloser seinen Dienst verrichtet. Wem von euch geht es genauso?

Hinweis: Der Inhalt dieses Kommentars gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Diese Meinung wird nicht notwendigerweise von der gesamten Redaktion geteilt.



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Nova Lake-HX: Intel Core Ultra 400 erhält im Notebook keine 52 Kerne


Nova Lake-HX: Intel Core Ultra 400 erhält im Notebook keine 52 Kerne

Intel Nova Lake alias Core Ultra 400 wird für Desktop-PCs als Nova Lake-S mit bis zu 56 Kernen (und teils großem Zusatzcache) erwartet. Den mobilen Ableger der Desktop-CPUs, Nova Lake-HX, wird Intel allem Anschein nach aber kleiner aufstellen: Maximal 28 Kerne sind im Gespräch. Der Dual-Die-Chip wird demnach nicht mobil.

Maximal 28 CPU-Kerne im Notebook?

In Erfahrung gebracht haben will das X-Nutzer Jaykihn. Ihm zufolge wird es in der nächsten Generation zwei Varianten der HX-Klasse geben:

  1. 4 P-Core + 8 E-Cores + 4 LPE-Cores = 16 Cores + 2 Xe-Cluster
  2. 8 P-Core + 16 E-Cores + 4 LPE-Cores = 28 Cores + 2 Xe-Cluster

Dual-Die mit zu hohem Verbrauch

Eine Überraschung ist das Gerücht, dass es keine Variante mit 52 Kernen geben wird, im Endeffekt aber nicht, schenkt man Gerüchten um die Leistungsaufnahme der Dual-Die-Variante für den Desktop Glauben, in denen von 400 Watt TDP (PL2) die Rede war. Sie auf die von Notebooks zuletzt bekannten maximal 160 Watt (PL2) zu drücken, dürfte zu viel Abschlag sein.

Neu ist jedoch, dass Intel nun auch die HX-Serie nach unten hin zu erweitern scheint: Bisher war die Basis stets der eine große Chip aus den Desktop, teilweise leicht beschnitten. Schon bei Panther Lake war aber zu sehen, dass nun selbst beim Wegfall von nur zwei E-Core-Clustern (8 E-Cores) ein neuer Chip (CPU-Tile) aufgelegt wird. Dies hat vor allem wirtschaftliche Gründe, Waferplatz in modernster Fertigung ist extrem teuer, da die CPUs ohnehin aus mehreren Chiplets/Tiles zusammengesetzt sind, kann dieser auch entsprechend gleich mit angepasst werden. Beim Nova-Lake-HX-CPU-Tile wäre der Wegfall von 4P+8E-Cores letztlich bereits größer als beim Panther-Lake-CPU-Tile. 4P+8E-Cores klingt zudem nach einem CPU-Tile, welches reguläre Nova Lake-U/H in kleinerer Form auch nutzen könnten, gepaart werden diese am Ende dann nur mit einem anderen Plattform- und IO-Tile.

Entwicklung des Designs für Panther Lake mit mehreren Tiles
Entwicklung des Designs für Panther Lake mit mehreren Tiles (Bild: Intel)

Kommt der große Cache im Notebook?

Zu klären wäre darüber hinaus auch noch, ob Intel die für Nova Lake-S geplanten Varianten mit besonders großem L3-Cache (analog AMD X3D) als Single-Die-Version auch ins Notebook bringen wird. AMD hatte das mit Ryzen 7000HX3D vor drei Jahren getan und mit den Ryzen 9 9000HX3D wiederholt, am Markt sind solche Geräte bis heute aber kaum zu finden.



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Schreib-Kindle mit Farbe: Neuer Kindle Scribe und Scribe Colorsoft ab 8. April erhältlich


Schreib-Kindle mit Farbe: Neuer Kindle Scribe und Scribe Colorsoft ab 8. April erhältlich

Ab dem 8. April sind die neue Generation des Kindle Scribe sowie der erste Kindle Scribe Colorsoft verfügbar, die Amazon bereits im September 2025 offiziell vorgestellt hatte. Der Kindle Scribe Colorsoft ist der erste Scribe mit Farbe-Display. Das 11-Zoll-Display ohne Spiegeleffekte soll ein natürliches Schreibgefühl bieten.

Kindle Scribe: Schneller und näher am Papier

Der neue Kindle Scribe ist 5,4 mm dünn, wiegt 400 g und ist 40 Prozent schneller als sein Vorgänger, wodurch das Schreiben und Umblättern flüssiger erscheinen soll. Um den Effekt des Schreibens wie auf Papier zu unterstützen, besitzt das 11-Zoll-Display Proportionen wie ein Blatt. Das neue Frontlichtsystem verfügt über doppelt so viele LEDs, die sich zudem näher am Display befinden und dünnere Ränder sowie eine gleichmäßige Ausleuchtung ermöglichen. Die neue, strukturierte Oberfläche erhöht die Reibung, wenn der Eingabestift genutzt wird. Dank einer neugestalteten Display-Einheit soll die Parallaxe praktisch nicht mehr wahrnehmbar sein und es soll ein Gefühl erzeugt werden, als ob man direkt auf Papier schreiben würde.

Kindle Scribe (Bild: Amazon)

Kindle Scribe Colorsoft: der erste mit Farbdisplay

Der neue Kindle Scribe Colorsoft besitzt dasselbe Design wie der Kindle Scribe, bietet nun aber erstmals ein Farb-Display mit Amazons Colorsoft-Displaytechnologie in diesem Gerät. Sie verfügt über einen Farbfilter und Lichtleiter mit Nitrid-LEDs, wodurch die Farben optimiert werden sollen, ohne Details zu verwaschen.

Kindle Scribe Colorsoft (Bild: Amazon)

Neue Funktionen für beide Modelle

Beide Kindle Scribe-Modelle bieten neue Funktionen inklusive eines KI-gestützten Notizbuchs. Der überarbeitete Startbildschirm zeigt nun kürzlich geöffnete oder hinzugefügte Bücher, Dokumente und Notizbücher an. Gedanken lassen sich mit Schnellnotizen festhalten.

Mit der Unterstützung für Google Drive und Microsoft OneDrive ist es zudem einfacher, Dokumente zu importieren und annotierte PDFs zu exportieren. Über eine KI-gestützte Suche können Nutzer in natürlicher Sprache in allen ihren Notizbüchern nach einem Eintrag suchen und eine KI-Zusammenfassung erhalten. Nutzer können ihre Notizen auch als umgewandelten Text oder eingebettetes Bild zu OneNote exportieren, etwa um sie weiter am Laptop bearbeiten zu können. Zum Schreiben, Zeichnen und Annotieren stehen zehn Stiftfarben, zum Markieren fünf Textmarkerfarben zur Auswahl. Dokumente, Notizbücher, Bücher und mehr können nun darüber hinaus im selben Ordner organisiert werden.

Preise und Verfügbarkeit

Kindle Scribe (ab 519,99 Euro*) und Kindle Scribe Colorsoft (ab 649,99 Euro*) sind ab 8. April erhältlich. Beide Modelle werden mit einem Eingabestift ausgeliefert, der am Kindle angebracht werden kann und nie aufgeladen werden muss.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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