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Aufgeblähte Zahlen: PC-Verkäufe steigen wegen „Memflation“


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Der PC- und Notebook-Markt ist im ersten Quartal 2026 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um vier Prozent gewachsen. Zu dem vorläufigen Ergebnis kommen die Marktforscher von Gartner, halten aber fest: Das Wachstum „war künstlich aufgebläht“.

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Das Wachstum ist laut Gartner nicht auf steigende Nachfrage der Verbraucher zurückzuführen, sondern auf Lageraufstockungen in Erwartung an steigende Hardware-Preise. Bei den 62,8 Millionen ausgelieferten Desktop-PCs und Notebooks handelt es sich nicht um Verkäufe an Endkunden, vielmehr haben Händler und Distributoren so viele Geräte bei den Herstellern eingekauft.

Vorläufige Verkaufszahlen zu PCs und Notebooks (in Millionen Stück, Quelle Gartner) 
Hersteller  1Q26 Lieferungen  1Q26 Marktanteil  1Q25 Lieferungen  1Q25 Marktanteil  Veränderung 
Lenovo  16,645  26,5%  15,199  25,2%  9,5% 
HP  12,142  19,3%  12,766  21,1%  -4,9% 
Dell   10,337  16,5%  9,608  15,9%  7,6% 
Apple  6,684  10,6%  5,933  9,8%  12,7% 
Asus  4,21  6,7%  3,801  6,3%  10,8% 
Acer  4,001  6,4%  3,853  6,4%  3,9% 
Andere  8,78  14,0%  9,205  15,2%  -4,6% 
Gesamt  62,8  100,0%  60,365  100,0%  4,0% 

Insbesondere Arbeitsspeicher und SSDs wurden in den vergangenen Monaten signifikant teurer („Memflation“); Marktforscher erwarten weitere Steigerungen. Aber auch die Kosten für Prozessoren sollen steigen. Gartner stimmt zu, dass das insbesondere günstige Systeme trifft.

Apple profitiert mit dem MacBook Neo von dieser Schieflage. Laut Analyse lockt der Hersteller mit dem Gerät erfolgreich neue Nutzer an, die zuvor nichts mit macOS zu tun hatten. Das funktioniert demnach auch im Bildungsbereich. Für Studenten rabattiert Apple das MacBook Neo um 100 Euro beziehungsweise US-Dollar, womit der Startpreis bei 599 Euro beziehungsweise 499 US-Dollar landet.

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Apples Lieferungen wuchsen unter den weltweit größten Herstellern mit 12,7 Prozent am stärksten. Fast 6,7 Millionen Geräte verkaufte die Firma. Damit stieg Apples Marktanteil von 9,8 auf 10,6 Prozent.

Unangefochtener Weltmarktführer bleibt Lenovo mit gut 16,6 Millionen Verkäufen (+9,5 Prozent). Unter den namentlich genannten Top 6 ist HP der einzige Hersteller, der im Jahresvergleich schrumpfte. Die Lieferungen sanken um 4,9 Prozent auf gut 12,1 Millionen Stück.


(mma)



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Zwischen Mond und Makro: Die Bilder der Woche 15


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Die c’t Foto-Community zeigt in dieser Woche eindrucksvoll, wie vielseitig Fotografie sein kann. Bekannte Motive erscheinen in neuem Licht, während einfache Objekte durch ungewöhnliche Techniken überraschend wirken. Mal stehen klare Formen und starke Kontraste, mal weiche Übergänge und reduzierte Farben im Vordergrund. Licht wird gezielt eingesetzt, um Strukturen sichtbar zu machen oder Stimmungen zu erzeugen.

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Auffällig ist das Spiel mit Perspektive und Nähe. Enge Ausschnitte holen Details heran, während grafische Kompositionen den Blick lenken. Auch experimentelle Ansätze finden ihren Platz und erweitern den klassischen fotografischen Blick. So entsteht eine abwechslungsreiche Auswahl, die Technik, Gestaltung und Idee gleichermaßen verbindet.



Der Mond

(Bild: SonyAlpha380)

Ein bekanntes Motiv, das hier jedoch ganz neu entdeckt wird. Krater reiht sich an Krater über die Oberfläche des Mondes. Feine Strukturen und helle Ebenen treten klar hervor, während der Rand hart ins schwarze All abfällt. Das seitliche Licht modelliert jede Vertiefung und bringt die raue Landschaft deutlich zur Geltung. Die schräge Aufteilung verstärkt den Kontrast zwischen Licht und Dunkel. Der enge Ausschnitt holt den Mond überraschend nah heran und lenkt den Blick über seine vielen Details.



Aus gegebenen Anlass

(Bild: der Onkel Werner)

Ein Bild, das Raum für Gedanken über Glaube, Geschichte und Gegenwart lässt. Eine Christusfigur am Kreuz hebt sich sanft aus einem gelben Hintergrund hervor. Die Konturen verschwimmen und die Arme und der Körper wirken, als seien sie in Bewegung. Feine Linien im Hintergrund setzen klare Kanten und geben dem Bild Halt. Die Mischung aus Unschärfe und klaren Flächen zieht den Blick sofort an. Durch die reduzierte Farbwelt wird die Wirkung noch verstärkt und alles bleibt bewusst schlicht.

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Siegel-Ei

(Bild: vicia-faba)

Ein einfaches Motiv wird hier zum visuellen Experiment. Die Aufnahme entsteht als Scan-Art direkt mit dem Scanner. Das Ei zerfließt, wobei die zeilenweise Abtastung die typischen horizontalen Verschiebungen erzeugt. Helles Gelb trifft auf tiefes Schwarz, weiche Verläufe auf harte Kanten.

Fotografin Erika Weber-Lange berichtet ausführlich: „Ich betreibe die Technik, mit dem Flachbett-Scanner Bilder anzufertigen, seit 26 Jahren und habe dabei diverse Vorgehensweisen entwickelt, die ich aber im Detail nicht preisgeben will. Das Bild Siegel-Ei entstand mit einem echten Ei auf der Glasplatte, das ich im Rüttel-Verfahren einscannte. Dies genau zu beschreiben wäre ohnehin kaum machbar, man muss da von Hand experimentieren, bis ein gutes Ergebnis entsteht.“



Bernadette

(Bild: Thomas Ruppel)

Eine Frau blickt ruhig in die Kamera und hat eine Hand locker auf der Stirn. Weiches Licht fällt auf ihr Gesicht und hebt Augen und Haut sanft hervor. Unscharfe Elemente im Vordergrund rahmen das Porträt und lenken den Blick in die Bildmitte. Die enge Perspektive schafft Nähe. Der gezielte Fokus auf das Gesicht sorgt für Klarheit und Ruhe, während Licht und Schatten für Tiefe sorgen.



Thomas Ruppel

(Bild: Lightpix84)

Das Foto spielt mit der Idee von Landschaft in der Stadt. Die markante Glasfassade der Elbphilharmonie ragt wie ein Gebirgszug aus Glas und Stahl in den Himmel. Ihre geschwungene Dachlinie bildet mehrere klare Gipfel, die sich gegen den hellen, beinahe leeren Hintergrund abzeichnen. Der minimalistische Eindruck wird durch die reduzierte Farbgebung verstärkt und lenkt den Blick auf Form und Struktur. Die klare Perspektive betont die Höhe und lässt die Architektur fast grafisch wirken.



bedröppelt

(Bild: uschi1956)

Eine noch geschlossene Küchenschelle im Tau. Wassertropfen sitzen auf den feinen Härchen von Knospe und Blättern und heben jede Struktur klar hervor. Die Makroaufnahme zeigt die Pflanze formatfüllend, der ruhige, unscharfe Hintergrund trennt sie deutlich vom Umfeld. Die Mitte bleibt der visuelle Anker, während die Tropfen die Details liefern.



pozdrav suncu, zadar, croatia, 2022

(Bild: Marie Himmel)

Sandalen auf Glas, darüber ein leichtes, rosafarbenes Kleid. Die spiegelnde Fläche verdoppelt die Szene und verwandelt einen einfachen Moment in ein grafisches Spiel. Die klaren Linien der Platten treffen auf die weichen Stoffstrukturen. Die tiefe Perspektive zieht den Blick direkt in die Reflexion. So verschmelzen Realität und Spiegelbild zu einer ruhigen, fast schwebenden Szene.


(vat)



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Die Vorzüge gebrauchter PCs | c’t uplink


Die Idee ist völlig naheliegend: Wenn ein neuer Rechner gekauft werden muss, warum nicht einen gebrauchten nehmen, wo neue Hardware angesichts von RAM- und SSD-Preis-Krise so teuer ist? Je nach Ansprüchen lässt sich mit refurbished PCs, also gebrauchten und professionell aufbereiteten Geräten, tatsächlich eine Menge Geld sparen.

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Logo mit dem Schriftzug "c't uplink – der Podcast aus Nerdistan"

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Den wöchentlichen c’t-Podcast c’t uplink gibt es …

Allerdings sind solche Geräte zwar oft, aber bei weitem nicht immer eine sinnvolle Wahl. Wann das so ist – und was es sonst noch zu beachten gilt – das ist Thema dieser Folge des c’t uplink.

Zu Gast im Studio: Christian Hirsch, Christof Windeck
Host: Jan Schüßler
Produktion: Tobias Reimer

► Mehr zu gebrauchten PCs lesen Sie bei heise+ (€).

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(jss)





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Xiaomi Pad 8 im Test: Wer benötigt noch ein teures Tablet?


Erstaunlich flott, 3K-Display mit 144 Hz und günstig: Das Xiaomi Pad 8 hinkt im Test dem Pro-Modell kaum hinterher. Ist es sogar die bessere Wahl?

Mit dem Pad 8 schickt Xiaomi erneut ein kompaktes Tablet ins Rennen, das auf dem Papier nach Preis-Leistungs-Kracher aussieht: starke Performance, ein scharfes LCD mit hoher Bildwiederholrate, solide Verarbeitung und ordentlicher Sound – und das schon ab knapp 360 Euro.

Dass Xiaomi gute Tablets für wenig Geld bauen kann, hat der Hersteller seit dem Pad 5 immer wieder bewiesen. Der Vorgänger Xiaomi Pad 7 gehörte im vergangenen Jahr zu den gefragtesten günstigen Tablets in unseren Tests. Ob das Pad 8 diese Tradition fortsetzen kann, zeigt unser Test.

Design & Verarbeitung des Xiaomi Pad 8

Beim Design wagt Xiaomi keine Experimente: Das Pad 8 teilt sich das Aussehen samt Abmessungen nahezu vollständig mit dem teureren Xiaomi Pad 8 Pro und erinnert stark an den Vorgänger Pad 7. Das Aluminium-Gehäuse ist sauber verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt verwindungssteif. Auf der Rückseite sitzt das Kameramodul in einem leicht hervorstehenden, quadratischen Element mit abgerundeten Ecken und glänzend schwarzer Oberfläche.

Mit 251 × 174 × 5,75 mm fällt das 11-Zoll-Tablet erfreulich flach aus. Die 485 g auf der Waage sind für diese Größenklasse moderat – vergleichbar etwa mit dem iPad Air (heise+) mit 11 Zoll. Praktisch: Xiaomi spendiert dem Pad 8 eine IP54-Zertifizierung, die zumindest vor Spritzwasser schützt.

Gut gelöst ist die Tastenanordnung: Der Power-Button sitzt an der kurzen, die Lautstärkewippe an der langen Gehäuseseite. So greift man im Alltag nicht versehentlich daneben – ein Detail, an dem andere Hersteller gerne mal scheitern.

Display: 144-Hz-LCD mit 3K im 3:2-Format

Das Display des Pad 8 ist identisch mit dem des teureren Pro-Modells: 11,2 Zoll, IPS-Panel, scharfe 3200 × 2136 Pixel – wie auch schon beim Vorgänger. Das 3:2-Format bewährt sich im Alltag als vielseitig. Es eignet sich gut für produktives Arbeiten und Browsing und lässt sich im Hochformat deutlich angenehmer nutzen als typische 16:10-Tablets. Bei Filmen muss man dafür mit kleinen schwarzen Balken leben.

Auch die Bildqualität überzeugt: Kontraste, Farbdarstellung und Blickwinkelstabilität fallen für ein LCD überdurchschnittlich gut aus. An OLED-Panels reicht der Schwarzwert natürlich nicht heran – in dunklen Filmszenen macht sich das am stärksten bemerkbar. Hinzu kommt eine recht stark spiegelnde Displayoberfläche.

Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 830 cd/m² (Nits) ist das Tablet auch im Freien noch ablesbar – ein guter Wert für die Preisklasse. Die Bildwiederholrate von bis zu 144 Hertz sorgt für eine flüssige Darstellung beim Scrollen und Spielen – zum Vergleich: Ein iPad Air arbeitet noch immer mit antiquierten 60 Hz.

Kamera: genug für Videocalls

Die Kameraausstattung fällt eher schlicht aus – hier zeigt sich neben dem Chipsatz der deutlichste Unterschied zum Pro-Modell. Vorne sitzt eine 8-Megapixel-Optik (f/2.3), hinten eine 13-Megapixel-Kamera (f/2.2). Die Bildqualität ist typisch für diese Preisklasse: Detailschärfe und Dynamikumfang fallen mäßig aus. Für gelegentliche Schnappschüsse oder das schnelle Abfotografieren von Dokumenten reicht das aber. Bei Videocalls verrichtet die Frontkamera zuverlässig ihren Dienst.

Hardware: starke Snapdragon-Performance

Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8s Gen 4 – eine leicht abgespeckte Version von Qualcomms letztjährigem Flaggschiff-Chipsatz. Zwar zieht das Pro-Modell mit seinem Snapdragon 8 Elite im direkten Vergleich spürbar davon, doch auch das Pad 8 liefert ordentlich ab – erst recht mit Blick auf den Preis.

Starke 15.000 Punkte im PCMark und 4500 Punkte im 3DMark Wild Life Extreme untermauern das: Das Tablet hat hinreichend Leistungsreserven für anspruchsvolle Spiele. Im Alltagsbetrieb ruckelt ohnehin nichts, das System reagiert stets flüssig.

Beim Speicher haben Käufer die Wahl zwischen 128 und 256 GB, jeweils flankiert von 8 GB RAM. Aufgepasst beim Kauf: Nur das größere Modell nutzt den flotten UFS-4.1-Standard, die Basisversion muss sich mit UFS 3.1 begnügen, was sich beim Kopieren großer Dateien oder Laden aufwendiger Spiele bemerkbar machen könnte. Eine Speichererweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen.

Die restliche Ausstattung ist dafür aber zeitgemäß: Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, USB-C 3.2 Gen 1 inklusive Displayport. Wer unterwegs abseits von WLAN-Hotspots surfen will, schaut allerdings in die Röhre – eine Mobilfunk-Option bietet Xiaomi nicht an.

Auf einen Fingerabdrucksensor muss man beim Pad 8 leider verzichten. Für die akustische Untermalung beim Zocken oder Binge-Watching sorgen vier Lautsprecher mit Dolby Atmos, die einen erstaunlich kräftigen und klaren Klang liefern.

Optional lässt sich das Pad 8 mit einem Stylus bedienen. Eine Besonderheit: Statt auf einen klassischen Button zu drücken, kneift man die Stiftspitze zusammen, um das Schnellstart-Menü aufzurufen. Das erfordert anfangs etwas Eingewöhnung, funktioniert im Alltag aber tadellos. Der druckempfindliche Stift eignet sich gut für Skizzen und lädt bequem magnetisch an der oberen Gehäusekante.

Wer viel tippt, greift zum Focus Keyboard. Die Tastaturhülle haftet magnetisch und bietet einen ordentlichen Schreibkomfort mit knackigem Druckpunkt. Eine vollwertige Laptop-Tastatur ersetzt sie zwar nicht, für E-Mails oder längere Notizen unterwegs ist sie aber eine solide Ergänzung.

Software: 6 Jahre Sicherheitsupdates

Als Betriebssystem kommt Android 16 zum Einsatz, darüber legt Xiaomi seine hauseigene Oberfläche HyperOS. Erfreulich: Xiaomi hält sich hier im Gegensatz zu den günstigeren Redmi-Tablets mit vorinstallierten Anwendungen spürbar zurück.

Weniger erfreulich: Zum Testzeitpunkt im März 2026 stammte der Sicherheitspatch noch aus dem Oktober 2025 – fünf Monate Rückstand sind kein Ruhmesblatt. Bei Tablets liefert Xiaomi die Patches nur quartalsweise aus. Immerhin: Vier Jahre Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates versprechen eine ordentliche Lebensdauer, das ist für ein Tablet dieser Preisklasse ziemlich gut.

Spannend wird es beim Arbeitsstation-Modus im Kontrollzentrum. Das Pad 8 wechselt dann in eine Desktop-Oberfläche mit frei skalierbaren Fenstern statt starrer Vollbild-Apps. Mit Stift und Tastatur wird das Tablet zum mobilen PC-Ersatz – und das funktioniert erstaunlich gut. Wer schon mal versucht hat, auf einem Android-Tablet ernsthaft zu arbeiten, weiß: Das ist keine Selbstverständlichkeit. Primär bleibt das Pad 8 aber ein Unterhaltungsgerät – da sollte man sich nichts vormachen.

Akku: 9,5 Stunden Laufzeit & 45-W-Schnellladen

Die Akkukapazität beträgt wie beim Pro-Modell 9200 mAh. Allerdings fällt die Laufzeit trotz schwächerem Chipsatz etwas kürzer aus – hier zeigt sich vermutlich, dass der Snapdragon 8s Gen 4 weniger effizient aufgestellt ist als das Elite-Modell.

Im Battery Test von PCMark erreicht das Pad 8 im simulierten Dauerbetrieb bei 200 cd/m² Helligkeit rund 9,5 Stunden – eine Stunde weniger als das Pro-Modell. Das ist verglichen mit der Konkurrenz dennoch ein guter Wert, der für einen ganztägigen Einsatz ausreichen sollte. Bei reiner Videowiedergabe hält das Tablet entsprechend länger durch – abhängig von der Display-Helligkeit.

Geladen wird nicht ganz so schnell wie beim Pro-Modell, aber deutlich flotter als bei der Konkurrenz: Bis zu 45 Watt sind möglich, womit das leere Tablet in unter zwei Stunden wieder vollgeladen ist. Kabelloses Laden gibt es nicht – wenig überraschend in dieser Preisklasse.

Preis & Varianten: schon ab 360 Euro

Die UVP für das Pad 8 mit 128 GB startet bei 450 Euro, mit 256 GB liegt sie bei 500 Euro. Die Straßenpreise sind aber bereits deutlich gesunken: Das kleinere Modell ist schon für rund 360 Euro zu haben, die größere Variante gibt es für knapp über 400 Euro. Langfristig kann der Preis für das Basismodell an der 300-Euro-Grenze kratzen.

Farblich haben Käufer die Wahl zwischen Grau, Blau und Grün. Wer das Zubehör-Paket komplett haben möchte, muss allerdings tiefer in die Tasche greifen: Das Focus Keyboard kostet 116 Euro, der Focus Pen Pro schlägt mit weiteren 66 Euro zu Buche.

Fazit: Ein echter Preis-Leistungs-Tipp

Das Xiaomi Pad 8 entpuppt sich erneut als Geheimtipp unter den Android-Tablets: hochwertiges Aluminium-Gehäuse, eine für den Preis enorme Leistung und ein gestochen scharfes 3K-LCD mit flüssigen 144 Hz. An OLED-Panels reicht es bei Schwarzwerten und Kontrasten zwar nicht heran, muss es für den Preis aber auch nicht.

Die stark spiegelnde Oberfläche stört in Kombination mit den LCD-typischen Schwarzwerten vor allem bei dunklen Filmszenen. Gegenüber dem Pro-Modell fällt die Leistung etwas geringer aus, was im Alltag kaum auffällt. Eine Mobilfunk-Option fehlt ebenfalls. Stärker vermisst haben wir dagegen den Fingerabdrucksensor, den es beim Pad 8 Pro gibt. Auch die Kamera ist deutlich abgespeckt.

Wer ein kompaktes Unterhaltungs-Tablet sucht, findet im Pad 8 eine hervorragende Wahl mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis – für viele sogar die klügere Option als das teurere Pro-Modell, sofern man mit einer schlechteren Kamera und ohne Fingerabdrucksensor auskommen kann.



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