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Snapdragon C: Qualcomms PC-Plattform für Notebooks ab 300 US-Dollar


Snapdragon C: Qualcomms PC-Plattform für Notebooks ab 300 US-Dollar

Bild: Qualcomm

Qualcomm plant für den weiteren Jahresverlauf mit der Snapdragon C eine neue Arm-Plattform für günstige Windows-Notebooks im Preisbereich von 300 US-Dollar. Dafür setzt der Hersteller wieder auf Kryo- anstelle der eigenen Oryon-Kerne und verzichtet auf Features, die für eine Zertifizierung zum Copilot+ PC vorausgesetzt werden.

Derart günstige Windows-Notebooks sind rar gesät

Der Chip-Entwickler aus San Diego bringt mit der Snapdragon C eine neue PC-Plattform für besonders günstige Windows-Notebooks auf den Markt. Qualcomm visiert die Preisklasse ab 300 US-Dollar an, derzeit etwa 260 Euro. Das ist noch einmal die Hälfte dessen, was aktuell ein MacBook Neo kostet und bewegt sich auf ehemaligem Netbook-Preisniveau. Die Anzahl der im letzten oder diesen Jahr in den Preisvergleich aufgenommenen Windows-11-Notebooks bis 300 Euro lässt sich an zwei Händen abzählen. Dort kommen Chips wie der AMD 3020e oder Intel N100 und Co zum Einsatz.

Snapdragon C für Windows-11-Notebooks ab 300 US-Dollar
Snapdragon C für Windows-11-Notebooks ab 300 US-Dollar (Bild: Qualcomm)

Qualcomm nimmt sich neuer Zielgruppe an

Jetzt respektive „later this year“ will Qualcomm diese Preisklasse aufmischen und hat sich dafür zum Start die Hersteller Acer, HP und Lenovo ins Boot geholt. Konkrete Notebook-Modelle oder gar deren genaue Verfügbarkeit waren heute aber noch kein Thema. Stattdessen handelt es sich mehr um eine Absichtserklärung, mit Snapdragon C jetzt auch diese deutlich niedrigere Preisklasse bedienen zu wollen, nachdem zuletzt vor allem die Premium-Prozessoren Snapdragon X2 Elite, Snapdragon X2 Elite Extreme und der Snapdragon X2 Plus im Fokus standen. Darüber hinaus sorgt die Ankündigung für einen medialen Konter gegen Intels G3, auch wenn diese mit Handhelds eine ganz andere Zielgruppe besitzen.

We’re delivering modern computing experiences that help our ecosystem reach new audiences and expanding access to reliable, efficient technology for students, families, customer-facing small businesses, and beyond.

Kedar Kondap, SVP and GM of Compute and Gaming, Qualcomm Technologies, Inc.

Snapdragon C kommen von Acer, HP und Lenovo
Snapdragon C kommen von Acer, HP und Lenovo (Bild: Qualcomm)

Und was ist Snapdragon C auf technischer Seite? Dazu schweigt sich Qualcomm heute noch aus und will weitere Informationen erst im Verlauf des Jahres offenlegen – die IFA bietet sich als nächste Messe an. In einem Vorabgespräch mit ComputerBase ließen sich aber ein paar Details erörtern, die eine Einordnung der neuen Plattform ermöglichen.

Snapdragon C setzt nicht auf Oryon

Snapdragon C wird nicht auf die Custom-Oryon-Kerne des Snapdragon X2 oder Vorgängers Snapdragon X1 setzen. Eine Arm-Plattform wird es selbstredend weiterhin, doch lässt der Hinweis auf die Bezeichnung „Kryo“ erkennen, das Qualcomm hier auf CPU-Kerne entweder direkt von Arm oder mit leichten Anpassungen setzen wird. Ob und welche spezifische Veränderungen für Qualcomm geplant sein könnten, ist derzeit noch nicht bekannt. Was die neue Plattform kann, beschreibt Qualcomm mit Begriffen wie „responsive performance“, „cool“, „quiet“ und „all-day battery life“. Geworben wird außerdem mit Fähigkeiten wie „smooth web browsing“, „video streaming“ und „productivity“.

NPU für AI-Fähigkeiten, aber kein Copilot+ PC

Eine integrierte NPU soll dafür sorgen, dass AI-Features auch in der Einsteigerklasse angeboten werden können. Sogenannte Copilot+ PCs wird man mit der Snapdragon-C-Plattform allerdings nicht aufbauen können, wie Qualcomm auf Nachfrage bestätigte. Dafür müssen neben einer mindestens 40 TOPS starken NPU weitere Anforderungen wie mindestens 16 GB RAM und eine 256 GB große SSD erfüllt werden. Wie stark die NPU der Snapdragon C sein wird und mit welcher RAM- und SSD-Ausstattung bei den Notebooks von Acer, HP und Lenovo gerechnet werden kann, ist aber noch nicht bekannt.

Auszugehen ist zudem davon, dass Qualcomm auch bei Snapdragon C wieder eigene IP in Bereichen wie Grafik (Adreno) oder Konnektivität (FastConnect) integrieren wird.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Qualcomm unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms


Wachsender Energiebedarf: Irlands Rechenzentren verschlingen fast ein Viertel des Stroms

Bild: Facebook

Das Central Statistics Office nennt neue Zahlen zum Stromverbrauch in Irland. Demnach wuchs der Anteil der Rechenzentren an der gesamten elektrischen Versorgung im Jahr 2025 auf 23 Prozent. Damit haben Rechenzentren in Irland im Vergleich zu anderen Ländern einen besonders hohen Anteil am Bedarf elektrischer Energie.

Stromverbrauch von Rechenzentren steigt in Irland auf 23 Prozent

Auf die jüngste Erhebung des CSO machen Medien wie The Register und The Irish Times aufmerksam. Die Statistiken berücksichtigen den per Stromzähler ermittelten Verbrauch in Irland und legen dar, wie hoch der Anteil der Rechenzentren daran ist.

Im Jahr 2015 benötigten Rechenzentren demnach nur 5 Prozent des elektrischen Stroms in Irland. Bereits 2021 lag dieser bei 14 Prozent und wuchs 2022 auf 18 Prozent. Im Jahr 2023 waren es schon 21 Prozent, ein Jahr später 22 Prozent und im letzten Jahr wurde schließlich mit 23 Prozent ein neuer Höchststand erreicht. Konkret sollen Rechenzentren in Irland 7.663 Gigawattstunden an Strom benötigt haben, schreibt The Register und zitiert einen CSO-Statistiker laut dem sich der Stromverbrauch von 2019 bis 2025 verdreifacht habe.

Frühere Befürchtungen, dass Rechenzentren bereits im Jahr 2026 ein Drittel des Stromverbrauchs in Irland ausmachen werden, sollten damit zwar noch nicht eintreten, allerdings führt das rasante Wachstum und der im Vergleich zu anderen Ländern extrem hohe Anteil zu Sorgen. Ein zwischenzeitlich verhängtes Moratorium der Kommission zur Regulierung der Versorgungsunternehmen in Irland, das verhindern sollte, dass neue Serverfarmen an das Stromnetz im Raum Dublin angeschlossen werden, wurde im vergangenen Dezember wieder gekippt.

Die Dichte an Rechenzentren ist bei Dublin besonders hoch. Hier betreiben unter anderem Amazon (AWS), Meta (Facebook), Google und Microsoft große Anlagen.

Irland als „abschreckendes Beispiel“

Die Irish Times berichtet, dass der Anteil von 23 Prozent der mit Abstand höchste unter den OECD-Mitgliedstaaten sei. Ein im Juni veröffentlichter Bericht einer UN-Organisation habe Irland sogar als „abschreckendes Beispiel“ im Bezug auf die Umweltauswirkungen von KI-Rechenzentren genannt. Rechenzentren würden in den USA zum Beispiel lediglich 4 Prozent des gesamten Bedarfs an elektrischer Energie ausmachen. Laut dem unabhängigen Öko-Institut in Freiburg lag der Stromverbrauch von Rechenzentren in Deutschland im Jahr 2024 bei etwa 3,9 Prozent. Das deckt sich mit Studien von ICIS, die allerdings auch belegen, dass Deutschland mit den meisten Rechenzentren in Europa auch am meisten Strom mit diesen verbraucht.

Weltweiter Strombedarf könnte sich bis 2030 verdoppeln

Die Internationale Energieagentur (IEA) ging letztes Jahr davon aus, dass sich der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf rund 945 Terawattstunden (TWh) mehr als verdoppeln wird. Zum Betrieb der riesigen Rechenzentren setzen die großen US-Konzerne zuletzt wieder verstärkt auf Atomkraft.

Doch damit nicht genug, denn für die Herstellung der Halbleiterchips, die zunehmend primär für Rechenzentren benötigt werden, werden ebenfalls riesige Mengen Energie benötigt. Schon vor knapp vier Jahren wurde bekannt, dass TSMC als größter Auftragsfertiger der Welt, mehr Strom benötigt als ganze Länder.



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Alternativer Launcher: Cocoon 3.0 für Ayn Thor soll diese Woche erscheinen


Cocoon 3.0 soll noch in dieser Woche für das Thor-Handheld von Ayn erscheinen und den alternativen Launcher umfassend überarbeiten. Neben einer modernisierten Benutzeroberfläche soll das Design noch näher an den Nintendo 3DS heranrücken und die Bedienung zugleich übersichtlicher gestalten.

Neues Erscheinungsbild soll Nutzung vereinfachen

Generell soll das Erscheinungsbild des Launchers deutlich aufgeräumter und übersichtlicher ausfallen, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen. Die neue Version biete an zahlreichen Stellen Verbesserungen. So erhält die überarbeitete Benutzeroberfläche für das Handheld unter anderem zwei neue Designs, darunter einen Dark Mode. Darüber hinaus führt Entwickler Inssekt in seinem Open-Source-Projekt Icons im Liquid-Glass-Stil ein, die optisch an Apples aktuelle Gestaltungssprache erinnern.

Zu den wichtigsten Neuerungen der App zählt außerdem die von vielen Nutzern wiederholt gewünschte Freundesliste. Hinzu kommen ein neues Schnellmenü für häufig genutzte Einstellungen sowie ein überarbeiteter Musik-Player, der den Zugriff auf Spotify und den zuletzt abgespielten Titel erleichtern soll. Weitere neue, nicht näher benannte Komfortfunktionen sind ebenfalls Bestandteil des Updates.

Auch die Möglichkeiten zur Individualisierung wurden erweitert. Künftig können Nutzer über die Funktion „Picnic“ selbst aufgenommene Screenshots aus Spielen als Hintergrundbild für den Startbildschirm verwenden. Dadurch lassen sich persönliche Spielerfolge oder Lieblingsmomente direkt in das gewählte Theme integrieren.

Veröffentlichung noch in dieser Woche

Andere geplante Funktionen befinden sich derzeit noch in der Entwicklung. Dazu gehört unter anderem die direkte Einbindung von „How Long To Beat“ ins System, zudem ließen sich in einer bereits erschienenen Beta-Version einzelne Widgets noch nicht vollständig nutzen. Auch diese sollen bis zur finalen Veröffentlichung am 18. Juli fertiggestellt sein.



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Rote LED bei Steam Machine: Update passt Temperatur-Grenze für Warnhinweis an


Rote LED bei Steam Machine: Update passt Temperatur-Grenze für Warnhinweis an

Bild: Valve

Eine durchgängig rot leuchtende LED-Leiste der Steam Machine soll eigentlich zu hohe GPU- und CPU-Temperaturen anzeigen. Doch das aktuelle BIOS von Valves Wohnzimmer-PC löst diesen Warnhinweis zu früh aus. Es ist jedoch bereits ein BIOS-Update in Arbeit, das dieses Problem zukünftig beheben wird.

Demnach liegen die Temperaturen für den Warnhinweis in Form der durchgehend rot leuchtenden LED-Leiste eigentlich bei 95 °C für den Prozessor und bei 90 °C für die Grafikkarte. Ein zukünftiges BIOS-Update soll diese Grenzen auf 100 °C für CPU und GPU verschieben, wie der Support von Steam schreibt. Die Problematik ist erstmals einem Steam Machine-Nutzer aufgefallen, der davon auf Reddit berichtet.

Steam-Machine-Nutzer berichtet von roter LED-Leuchte

So schreibt der Reddit-User „Pure-Outcome-5977“ in r/steammachine, dass sich während des Spielens auf seiner Steam Machine die LED-Leiste an der unteren Front plötzlich durchgehend rot gefärbt hat. Ein Screenshot zeigt dabei eine CPU-Temperatur von 81 °C sowie eine GPU-Temperatur von 75 °C. Damit löst die rote LED-Leuchtleiste zu früh aus, die eigentlich bei CPU-Temperaturen ab 95 °C und GPU-Temperaturen ab 90 °C aktiviert werden sollte.

Ferner lag die VRAM-Temperatur bei 80 °C und die GPU-Junction-Temperatur bei 91 °C. Allerdings werden diese Temperaturen nicht für den Warnhinweis in Form der durchgehend rot leuchtenden LED-Leiste herangezogen und dürfen auch in höheren Temperaturbereichen liegen, wie der Reddit-Nutzer schreibt. Demnach darf die GPU-Junction-Temperatur bei bis zu 110 °C liegen und 91 °C seien hier in Ordnung, erklärt „Pure-Outcome-5977“ auf Reddit.

Das sind Temperaturen der Steam Machine gemäß dem Reddit-Nutzer, während die LED-Leiste durchgehend rot leuchtete.
Das sind Temperaturen der Steam Machine gemäß dem Reddit-Nutzer, während die LED-Leiste durchgehend rot leuchtete. (Bild: Reddit)

Das sagt der Steam-Support zur Problematik

Auch der Steam-Support hat sich bereits zur Problematik des zu früh auslösenden CPU- und GPU-Temperaturwarnhinweises der LED-Leuchtleiste zurückgemeldet. Der Valve-Support-Mitarbeiter Tony bestätigt, dass die durchgehend rot leuchtende LED-Leiste der Steam Machine in der Tat deutlich früher auslöst, als ursprünglich gedacht.

Wie aus den Screenshots des Reddit-Nutzers hervorgeht, liegen die CPU- und GPU-Temperaturen laut dem Support-Mitarbeiter noch im Rahmen der normalen Betriebstemperatur der Steam Machine. Somit handelt es sich in diesem Fall lediglich um einen Fehler, ab wann die LED-Leiste den Warnhinweis anzeigt und nicht um ein Problem mit den Temperaturen der Steam Machine.

Die Steam Machine von Pure-Outcome-5977 zeigt eine durchgehend rot leuchtende LED-Leiste an, obwohl die CPU- und GPU-Temperaturen im üblichen Rahmen liegen.
Die Steam Machine von Pure-Outcome-5977 zeigt eine durchgehend rot leuchtende LED-Leiste an, obwohl die CPU- und GPU-Temperaturen im üblichen Rahmen liegen. (Bild: Reddit)

Der Support-Mitarbeiter ergänzt, dass eine Thermal-Throttling bei GPU- und CPU-Temperaturen von 100 °C beginnt. Steigen die Temperaturen über diesen Wert, ist eine Sicherheitsabschaltung eingebaut, um die Steam Machine vor Schäden zu bewahren. Ein BIOS-Update ist laut Valve in Arbeit, das die Temperaturgrenze für den LED-Warnhinweis wie eingangs erwähnt von 95 °C respektive 90 °C für CPU und GPU auf 100 °C sowohl für CPU als auch GPU verschiebt. Ein Erscheinungstermin für das BIOS-Update ist jedoch noch nicht bekannt.

Die technischen Spezifikationen der Steam Machine im Überblick



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