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Steigende RAM-Preise: Frameworks Notebooks und der Desktop werden noch teurer


Steigende RAM-Preise: Frameworks Notebooks und der Desktop werden noch teurer

Framework hebt erneut die Preise für die eigenen Laptop- und Desktop-Systeme an. Bei DDR5 liegt der Aufschlag pro GB gegenüber der letzten Preisrunde im Dezember bei bis zu 60 Prozent, bei LPDDR5X steigen die Kosten pro GB RAM gegenüber der ersten Preisanpassung im Januar um weitere bis zu 16 Prozent.

Bis zu 60 Prozent Aufpreis bei DDR5

Je nach Kapazität bietet Framework DDR5 jetzt für 12 bis 16 US-Dollar pro GB an. Im Dezember hatte Framework die Preise auf im Durchschnitt 10 US-Dollar pro GB angehoben, LPDDR5X für den Framework Desktop mit AMD Ryzen AI Max (Strix Halo) aber noch konstant belassen. Dessen Preisanpassung folgte im Januar.

Das nackte Mainboard mit AMD Ryzen AI Max+ 395 mit 64 GByte LPDDR5X kostet ab sofort 1.739 Euro (+210 Euro), mit 128 GByte LPDDR5X werden 2.569 Euro fällig (+150 Euro). Das Desktop-System mit großem Strix Halo und 128 GB kostet ohne SSD nun mindestens 2.919 Euro (+150 Euro).

Framework Desktop mit Ryzen AI Max – die Preise zur Ankündigung 2025
Framework Desktop mit Ryzen AI Max – die Preise zur Ankündigung 2025

Abgabe nah am Einkaufspreis

Framework betont, die Preise dabei weiterhin so niedrig wie möglich zu halten, indem der Speicher so nah wie möglich am durchschnittlichen Einkaufspreis gehalten wird – um den Verkauf der Laptops und Desktops zu stützen, verzichtet Framework demzufolge auf die Marge beim RAM.

Framework betont, die Preise dabei weiterhin so niedrig wie möglich zu halten, indem der Speicher so nah wie möglich am durchschnittlichen Einkaufspreis gehalten wird – um den Verkauf der Laptops und Desktops zu stützen, verzichtet Framework demzufolge auf die Marge beim RAM.

SSDs noch günstig

Darüber hinaus verweis Framework auf die zum Teil noch sehr niedrigen Preise für SSD-Kapazität, zum Teil würden 8-TB-Laufwerke deutlich unter Marktpreis angeboten. Doch Kunden müssten auch hier mit Preisanpassungen in naher Zukunft rechnen.





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Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck


Steam: Valve testet neue Startseite für Desktop und Steam Deck

Bild: Valve

Im Rahmen des Steam-Betaprogramms können Spieler fortan eine neue Startseite für den Desktop-Client, Big-Picture-Modus und das Steam Deck ausprobieren. Spiele sollen sich leichter finden lassen, indem mehr Inhalte und Informationen angezeigt werden. Qualitativ legt Valve mit höherer Auflösung für das Artwork der Spiele nach.

Die Überarbeitung der Startseite lässt sich über die Teilnahme an der Steam-Client-Beta ausprobieren. In den Steam-Einstellungen finden Spieler den entsprechenden Schalter. Auswirkungen hat das Beta-Update auf den klassischen Desktop-Client, den Big-Picture-Modus und die Steam-Oberfläche auf dem Gaming-Handheld Steam Deck.

Vereinheitlichung der Elemente der Benutzerfläche

Valve will mit der Beta laut eigener Beschreibung unter anderem erreichen, dass die im Laufe der Jahre eingeführten neuen Bereiche und Möglichkeiten, wie Anwender die Spiele auf der Plattform entdecken und mehr über sie erfahren können, auf einer Startseite mit einem einheitlichen Erscheinungsbild dargestellt werden. Das Ziel sei auch gewesen, die verschiedenen Elemente der Benutzerfläche zu vereinheitlichen, ohne dass dabei die Einzigartigkeit der einzelnen Bereiche verloren geht.

Im Bereich „Angesagt und empfohlen“ werden dem Spieler jetzt detailliertere Informationen angezeigt, warum ein Spiel vorgeschlagen wird, sowie eine Zusammenfassung von Nutzerrezensionen. Sobald der Mauszeiger über das Artwork eines Spiels bewegt wird, startet ein kurzer „Mikrotrailer“ des Spiels. Dem Karussell der vorgeschlagenen Games hat Valve zudem eine schnelle Vorschau auf benachbarte Titel hinzugefügt. Spielern bleibt aber die Option, die Anzeige der Mikrotrailer und animierten Marketingelemente in den Shop-Einstellungen von Steam zu deaktiviert.

GIF Bereich „Angesagt und empfohlen“ (Bild: Valve)

Unendliches Scrollen für die Startseite

Rabattierte Spiele und spezielle Events werden auf der Startseite jetzt von größeren Artworks mit höherer Auflösung begleitet. In der Entdeckungsliste ist das Stöbern ohne Verlassen der aktuellen Seite möglich. Außerdem zeigt Steam Kurzbeschreibungen und andere relevante Informationen an, sobald der Mauszeiger über diverse Elemente der Startseite bewegt wird. Die Benutzeroberfläche wurde auch dahingehend aktualisiert, um einen besseren Kontrast und eine bessere Lesbarkeit zu bieten. Hinzu kommt das unendliche Scrollen auf der Startseite, sodass nach unten hin immer wieder neue Elemente ergänzt werden.

Informationen beim Darüberfahren
Informationen beim Darüberfahren (Bild: Valve)
GIF Unendliches Scrollen (Bild: Valve)

Zwei neue Bereiche für Rabatte

Zwei neue Bereiche bietet die Startseite ebenfalls. Zum einen führt die Wunschliste Spiele auf, für die gerade ein Rabatt gewährt wird. Und zum anderen gibt es jetzt einen dedizierten Bereich für Zusatzinhalte mit Rabatt für Spiele aus der eigenen Bibliothek.

Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC
Neue Bereiche für Wunschlisten und DLC (Bild: Valve)



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Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Test


Thunderbolt 5, DisplayPort 2.1 und ein interner M.2-Steckplatz für SSDs: Mit der Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station liefert Ugreen aktuelle Technik für aktuelle Notebooks, die sich mit bis zu 140 Watt bei 240 Watt Gesamtleistung laden lassen. Im Test offenbart das Dock nur eine einzige Schwachstelle.

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist das neue Flaggschiff von Ugreen mit 17 Anschlüssen für Datenübertragung, Video, Netzwerk, Speicher und Stromversorgung und einer integrierten M.2-Speichererweiterung fürs Notebook. Die Docking Station ist also nicht mehr nur Bindeglied zwischen Notebook, Monitor, Peripherie und Speichermedien, sondern kann mit einer M.2-SSD selbst zum externen Speicher werden. Mit Thunderbolt 5 erreicht das Dock eine Bandbreite von bis zu 120 Gbit/s (unidirektional) beziehungsweise 80 Gbit/s (bidirektional). Um nicht nur das verbundene Notebook mit Energie zu versorgen, sondern auch alle angeschlossenen Geräte und Medien, liefert die Docking Station eine Gesamtleistung von 240 Watt.

Diese Leistung und Technik hat einen hohen Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station beträgt 459,99 Euro. Zum Verkaufsstart kostet sie allerdings mit 69 Euro Rabatt vorerst nur 390,99 Euro. Ugreen gewährt auf die Docking Station zwei Jahre Garantie.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Anschlüsse des Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Für die Verbindung zwischen der Ugreen Docking Station und dem Notebook kommt Thunderbolt 5 zum Einsatz. Ein passendes Kabel liefert Ugreen mit. Thunderbolt 5 liefert bis zu 120 Gbit/s in eine Richtung und bis zu 80 Gbit/s bei dem Datentransfer in beide Richtungen. Das ist eine Verdopplung der Bandbreite gegenüber Thunderbolt 4, das bis zu 40 Gbit/s übertragen kann.

Zu beachten ist, dass bei Windows-Notebooks keine Thunderbolt-3-Geräte unterstützt werden. Geräte mit Thunderbolt 5, Thunderbolt 4 und USB 4 werden hingegen unterstützt. Bei MacBooks können allerdings auch die M1-, M2- und M3-Modelle mit Thunderbolt 3 genutzt werden.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Zweifarbiges Design mit Lüftungsschlitzen an der Seite
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Über den Thunderbolt 5 Upstream zum Notebook kann das verbundene Gerät auch mit bis zu 140 Watt geladen werden. Selbst stromhungrige Notebooks lassen sich so mit Energie versorgen, sofern sie das Laden über Thunderbolt unterstützen.

Anschlüsse der Docking Station

An der Vorderseite finden sich davon folgende Anschlüsse: Power-Taste, 3 × USB-C, TF- und SD-Kartenleser und der Audio-Combo-Anschluss für ein Headset mit Mikrofon. Der TF-/SD-Kartenleser unterstützt Karten bis zu 312 MB/s. An der Rückseite sind dementsprechend folgende Anschlüsse platziert: Audio-In und Audio-Out, 3 × USB-A, LAN mit 2,5 Gbit/s, DisplayPort 2.1, 2 × Thunderbolt 5 (Downstream), Thunderbolt 5 Upstream und der Stromanschluss für das externe Netzteil, das bis zu 240 Watt liefert.

Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Anschlüsse der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 misst 13,3 × 13,3 × 5,5 cm und wiegt ohne externes Netzteil rund 870 Gramm.

Transferraten der Anschlüsse

Für einen Test der Transferraten der unterschiedlichen Anschlüsse greift ComputerBase auf eine externe Thunderbolt-3-SSD, eine an einem SATA-USB-A-Adapter betriebene Samsung 840 Pro und die Seagate Innov8, eine externe USB-3.1-HDD, zurück. Bei allen wird die Übertragungsgeschwindigkeit zum Notebook mit ihrem jeweiligen Anschluss ermittelt, wobei 10 GB übertragen werden.

Transferraten

Sowohl über Thunderbolt, USB-A als auch USB-C sind die Transferraten über das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nahezu identisch zu denen, die erzielt werden, wenn die jeweiligen Speichermedien direkt an das Notebook angeschlossen werden. Ob der externe Speicher langsam oder schnell ist, spielt dabei keine Rolle.

Der Netzwerkanschluss des Ugreen-Docks bietet 2,5 Gbit/s und ist somit auf schnellere Netzwerke ausgelegt, auch wenn noch keine 10 GbE geboten werden. Ein angeschlossenes Notebook muss so aber nicht auf WLAN zurückgreifen, sondern kann automatisch den schnelleren LAN-Anschluss nutzen. Um die Bandbreite des LAN-Ports zu testen, kommt die Thunderbolt-3-SSD zum Einsatz, die am Dock angeschlossen ist und auf die über das Netzwerk zugegriffen wird. Dafür ist das Ugreen-Dock an einen 10-Gigabit-Switch angeschlossen, mit dem auch ein PC verbunden ist, der über eine 10-Gigabit-Netzwerkkarte verfügt. Die Transferrate von der Thunderbolt-3-SSD zum Computer liegt bei rund 261 MB/s, womit das Schnittstellenlimit der 2,5-Gigabit-LAN-Verbindung des Docks erreicht wird.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Die Ladeleistung des Ugreen-Docks

Bis zu 240 Watt soll die Docking Station maximal bereitstellen können, wobei hierzu auch die Leistungsaufnahme des Docks selbst und der M.2-SSD gezählt werden muss, sofern eine verbaut wird. Die Docking Station allein benötigt rund 10 bis 15 Watt während des Betriebs – im eingeschalteten Stand-by ohne verbundene Geräte zeigt das Messgerät 0 Watt an.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station am MacBook Air

Über die beiden linken USB-C-Anschlüsse an der Vorderseite werden 60 Watt unterstützt, die allerdings auf beide Anschlüsse aufgeteilt werden. Wird nur ein Gerät verbunden, kann dieses allein bis zu 60 Watt nach PD abrufen, was im Test zum Beispiel mit dem Aufladen der Ugreen Nexode Powerbank 20k 165W (Test) auch problemlos geklappt hat. Werden zwei Geräte verbunden, stehen diesen zusammen maximal 60 Watt zur Verfügung, jedem dann jedoch noch maximal 30 Watt. Es kann also nicht ein Gerät 50 Watt und das andere 10 Watt abrufen. Wie schnell der dritte USB-C-Anschluss Geräte lädt, gibt Ugreen nicht an. Die beiden hinteren Thunderbolt-5-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 15 Watt. Die USB-A-Anschlüsse liefern jeweils bis zu 4,5 Watt.

Ausgangsleistung der Docking Station

Wer nur diese Leistungsaufnahmen addiert, kommt bereits auf 243,5 Watt Gesamtleistung. Alle Ports gleichzeitig liefern diese Leistung also nicht. Ugreen erklärt gegenüber ComputerBase, dass die Ladeleistung der Ports dynamisch dem Bedarf angepasst wird, sofern das Limit von 240 Watt überschritten wird – was in der Praxis sehr selten der Fall sein dürfte.

Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Externes Netzteil der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Bis zu 3 externe Displays

Bis zu drei Displays können über den DisplayPort 2.1 und die beiden Thunderbolt-5-Anschlüsse mit der Docking Station verbunden werden. Ob drei Displays auch angesteuert werden können, hängt vom Notebook und dessen Grafikchip ab. M4-MacBooks unterstützen beispielsweise zwei externe Displays mit bis zu 6K@60Hz. M1-, M2- und M3-MacBooks mit Thunderbolt 3 unterstützen hingegen maximal ein externes Display mit 4K@60Hz. Über das Ugreen-Dock kann ein einzelner Monitor theoretisch mit bis zu 8K bei 60 Hz angesprochen werden.

Auch schnelle Bildwiederholraten von bis zu 240 Hz bei 4K-Auflösung sind mit dem Dock dank TB5 mit DP Alt Mode und DisplayPort 2.1 jedoch kein Problem.

Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Windows-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Mac-Display-Unterstützung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station (Bild: Ugreen)

HDMI wird am Gerät selbst nicht geboten, aber ein USB-C-zu-HDMI- oder DisplayPort-zu-HDMI-Adapter kann problemlos genutzt werden, wenn der Monitor dies erfordert.

M.2 für schnellen Speicher

An der Unterseite des Docks ist eine Abdeckung mit einer Schraube, unter der sich der M.2-Steckplatz verbirgt. In diesen kann eine M.2-NVMe-SSD eingesetzt werden. Als Formate werden 2230, 2242, 2260 und 2280 unterstützt. Bis zu 8 TB lassen sich so derzeit zusätzlich im Dock unterbringen, auf die von verbundenen Geräten jederzeit zugegriffen werden kann. So lässt sich theoretisch auch bei Notebooks, bei denen sich der interne Speicher nicht erweitern lässt, dieser einfach vergrößern, ohne dass eine externe SSD per USB verbunden werden muss.

Der M.2-Anschluss ist nach PCIe Gen4 x4 angebunden, unterstützt also in der Theorie einen Datendurchsatz von knapp 8 GB/s.

In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad
In der Docking Station installierte SSD mit passivem Kühler und Wärmeleitpad

Für die Kühlung der eingesetzten M.2-SSD liegt ein Wärmeleitpad bei, das die Unterseite der Abdeckung mit der SSD verbindet.

Transferrate der internen M.2-SSD

Als interne M.2-NVMe-SSD kommt eine Samsung 980 Pro mit 1 TB (Test) zum Einsatz, die je nach Test 3.600 bis knapp 4.000 MB/s erreicht.

Mit einer realen Datenübertragungsrate im Test von 3.888 MB/s (lesend) wird diese Leistung auch beim Einbau der SSD in das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 beim Zugriff über das verbundene Notebook abgerufen. Beim Schreiben auf die SSD im Dock wird diese Geschwindigkeit mit knapp 2.000 MB/s im Test nicht ganz erreicht, aber im Alltag reicht das immer noch mehr als aus.

Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit geöffneter Abdeckung für den M.2-Steckplatz
In der Docking Station installierte SSD
In der Docking Station installierte SSD

Aktive Kühlung

Bis zu 240 Watt Leistung und schnelles Thunderbolt 5 lassen sich trotz massivem Gehäuse nicht gänzlich passiv kühlen. Das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 nutzt deshalb einen kleinen Lüfter am hinteren Boden, der warme Luft nach hinten aus der Docking Station bläst und über die Seiten frische Luft einsaugt. Auf diese Weise soll aber auch ein dauerhaft stabiler Betrieb unter Maximalbelastung gewährleistet sein. Die Betriebstemperatur gibt Ugreen mit 0 bis 40 Grad Celsius an.

Schon bei geringer Leistungsaufnahme von nur rund 15 Watt, die erreicht wird, indem ein aufgeladenes MacBook Air M4, eine SSD im Dock, LAN und zwei Monitore verbunden sind, läuft der integrierte Lüfter nach kurzer Zeit an. In ruhiger Umgebung ist er hörbar, wenn es ansonsten still ist. Nicht störend laut, durchaus sehr leise, aber eben hörbar. Dafür dreht er auch bei 60 Watt Last nicht auf, sondern bleibt auf diesem leisen Niveau. Auch ohne installierte M.2-SSD zeigt sich dieses Verhalten. Hier hängt es vor allem davon ab, was für ein Notebook man nutzt. Hat dieses schon einen hörbaren Lüfter, wird dieser das Dock übertönen. Ist das Notebook hingegen im Alltag unhörbar leise und es auch ansonsten ruhig, wird man den Lüfter des Ugreen-Docks hören.

Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Lieferumfang der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station

Dabei scheint durchaus noch Spielraum zu bestehen, den Lüfter erst später einzuschalten. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Docking Stations wird das Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 im normalen Betrieb gerade einmal handwarm – an manch anderer Docking Station verbrennt man sich hingegen fast die Finger. Viele Nutzer dürften ein wärmeres Gehäuse mit lüfterlosem Betrieb vorziehen.

Fazit

Die Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station ist mit sehr vielen Anschlüssen und sogar einem internen M.2-Steckplatz für SSDs ausgestattet und verrichtet ihren Dienst im Test zuverlässig und problemlos. Angeschlossene Geräte werden jederzeit zuverlässig erkannt und mit dem Notebook verbunden und auch die interne SSD lässt sich als externe Speichererweiterung, die immer automatisch mit dem Notebook verbunden wird, schnell ansprechen.

Mit insgesamt bis zu 240 Watt Ausgangsleistung wird nicht nur das Notebook mit bis zu 140 Watt schnell geladen, sondern über USB-C lassen sich bei Bedarf bis zu 60 Watt für ein Smartphone oder Tablet abrufen.

Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5
Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5

Nutzt man die beiden Thunderbolt-Anschlüsse an der Rückseite für Displays, steht kein Thunderbolt-Port mehr für Peripherie zur Verfügung. Besitzt man ein externes Speichermedium, das über Thunderbolt angeschlossen werden soll, um maximale Leistung zu erzielen, sollte man deshalb den DisplayPort des Ugreen-Docks nutzen. Schnelle Bildwiederholraten externer Monitore sind dank der aktuellen Anschlüsse kein Problem für die Docking Station von Ugreen.

Nicht jedem gefallen wird, dass an der Vorderseite ausschließlich USB-C-Anschlüsse platziert sind und nicht wenigstens auch ein USB-A-Anschluss für klassische USB-Sticks. Da die Rückseite des Docks häufig mit Kabeln belegt und schlecht zugänglich ist, wird man für USB-A deshalb schnell wieder zu einem Adapter greifen.

Ein Manko und für viele wahrscheinlich ein entscheidendes, ist der integrierte Lüfter, der schon bei geringer Last nach kurzer Zeit anspringt und dann auch dauerhaft läuft. Er ist zwar sehr leise, auf dem Schreibtisch bei ansonsten lautloser Umgebung jedoch zu hören. Ärgerlich, zumal die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station im Betrieb selbst mit eingebauter SSD kaum warm wird. Hier hätte Ugreen also vielleicht noch etwas Spielraum gehabt, den Lüfter erst bei höheren Temperaturen drehen zu lassen.

Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Vorderseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Rückseite der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz
Unterseite der Docking Station mit Abdeckung für den M.2-Steckplatz

An Technik und Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Sie fällt hervorragend aus. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung der Ugreen Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station von 459,99 Euro hat die üppige Ausstattung allerdings auch ihren Preis. Zum Verkaufsstart kostet sie derzeit mit 69 Euro Rabatt 390,99 Euro*.

Die Anker Prime TB5 Docking Station mit 14 Anschlüssen kostet derzeit hingegen 419 Euro*. Die CalDigit TS5 Plus bietet mit 20 Anschlüssen zwar noch mehr, ist aber selbst für 600 Euro* schlecht verfügbar und soll zudem starke Probleme mit Überhitzung haben.

ComputerBase hat die Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Docking Station leihweise von Ugreen zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Test fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Wer ist Schuld? Der RAM!: Raspberry Pi 4, 5, 500+ und fast der ganze Rest werden teurer


Wer ist Schuld? Der RAM!: Raspberry Pi 4, 5, 500+ und fast der ganze Rest werden teurer

Bild: Raspberry Foundation

Die Raspberry Pi Foundation hat eine Preiserhöhung für einen Großteil des aktuellen Portfolios angekündigt. Betroffen sind die Einplatinen-Computer Raspberry Pi 4 und 5, der Tastatur-Mini-PC Raspberry Pi 500(+) und die Compute Module. Hintergrund: Der teurere LPDDR4(X). Parallel wird ein Raspberry Pi 4 mit 3 GB eingeführt.

Nur 1- und 2-GB-Systeme sind sicher

Der Aufpreis beläuft sich bei den Raspberry Pi auf 25 US-Dollar je 4 GB Speicher, beim Raspberry Pi 500+ mit 16 GB LPDDR4X sind es mit 150 US-Dollar sogar 37,50 US-Dollar pro 4 GB. Ausgenommen sind die Varianten mit nur 1 oder 2 GB RAM. Dafür ist auch der neue Raspberry Pi AI HAT+ 2 betroffen.

Eine neue Wahl mit 3 GB

Ganz neu ist die Variante des Raspberry Pi 4 mit 3 GB LPDDR4-3200, er wird für 83,75 US-Dollar ins Programm aufgenommen und kann ab sofort bestellt werden.

Ganz neu: Der Raspberry Pi 4 mit 3 GB
Ganz neu: Der Raspberry Pi 4 mit 3 GB (Bild: Raspberry Foundation)



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