Apps & Mobile Entwicklung
Valve vs. Wiederverkäufer: Neue Regeln sollen die Steam Machine vor Scalpern schützen

Valve hat aus dem Verkaufsstart des Steam Controllers gelernt. Neue Regeln gegen Scalper sollen die Steam Machine schon zum Start schützen indem sie verhindern, dass die „Steam-Konsole“ nur wenige Stunden lang zum regulären Verkaufspreis gekauft werden kann. Dazu kommen neue Hinweise zu Varianten.
Valve bereitet Launch vor
Dataminer haben in einem Steam Update zu beiden Punkten Hinweise entdeckt. Gelistet werden dort vier Einträge für Steam Machines im Steam-Shop mit den IDs 1629460, 1629458, 1629446 und 1629447. Das deutet darauf hin, dass die Steam Machine tatsächlich wie ursprünglich geplant in Varianten mit 512 Gigabyte und 2 TB großer Festplatte sowie jeweils im Bundle mit dem Steam Controller verkauft wird.
Hinweise reduzierte Speichermengen, die in Anbetracht der Preisexplosion von RAM zu erwarten wären, gibt es nicht. Jüngste Gerüchte über eine große Lieferung von Steam-Hardware in die USA
legen zudem nahe, dass der Verkaufsstart immer näher rückt und bald bevorsteht. Informationen zum Preis haben sich hingegen nicht verdichtet. Nach wie vor muss, insbesondere nach Preissteigerungen von Microsoft, Sony und Nintendo, von erhöhten Preisen ausgegangen werden, wenn Valve das Modell nicht subventionieren möchte.
Maßnahmen gegen Scalper
Im Code finden sich außerdem Hinweise auf Maßnahmen gegen Scalper. Dabei handelt es sich um die gleichen Methoden, die den Steam Controller nun vor Wiederverkäufern schützen. Das Steam-Konto muss also bereits einen Kauf vor einem bestimmten Zeitpunkt getätigt haben, darf noch nicht zum Kauf einer Steam Machine genutzt worden und nicht negativ aufgefallen sein.
Auf diese Weise wird ein Wiederverkauf mit „Geisterkonten“ zwar nicht unmöglich, aber deutlich erschwert, indem der Aufwand in die Höhe getrieben wird. Theoretisch wäre es zwar möglich, im Vorfeld des Verkaufsstarts Konten anzulegen und 1-Euro-Käufe zu tätigen, Risiko und Mühe steigen aber deutlich.
Warum ein solches System nicht schon beim Steam Controller ab Veröffentlichung eingesetzt wurde, ist unklar. Wichtig ist es aber und das umso mehr bei den Steam Machines. Sie sind neben dem Steam Controller der zweite wichtige Baustein für ein Valve-Ökosystem und würden, könnte man sie nur nicht nur situationsbedingt erhöhten, sondern überzogenen Preisen kaufen, ein schlechtes Bild abgeben.
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Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1: Philips-Hue-Konkurrent bekommt nun auch HDMI 2.1

Signify, zu dem die Marken Philips Hue und WiZ gehören, bringt eine neue, günstige HDMI-Sync-Box für den Fernseher, die nun wie die Philips Hue Play HDMI Sync Box 8K auch HDMI 2.1 erhält. Je nach Größe des Fernsehers kostet sie 150 oder 170 Euro, während das Modell von Philips Hue immer noch knapp 290 Euro kostet*.
Signify vermarktet die WLAN-basierten Smart-Home-Geräte von WiZ inzwischen unter „Philips Smart Lighting (connected by WiZ)“. Signify erweitert dieses Angebot nun um die HDMI Sync Box 2.1, die im Vergleich zum eigenen Vorgänger, der WiZ HDMI-Sync-Box, auch HDMI 2.1 verarbeiten kann, um mit dem zugehörigen TV-Lightstrip den Bereich hinter dem Fernseher in einer farblich passenden Ambiente-Beleuchtung erstrahlen zu lassen.
8K mit 60 Hz und 4K mit 120 Hz möglich
Die Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1 synchronisiert die Beleuchtung in Echtzeit mit den Inhalten, die über HDMI auf dem Fernseher dargestellt werden. Bei der Nutzung von Apps direkt auf dem Fernseher findet demnach keine Synchronisation zwischen Bild und Beleuchtung statt. Sie unterstützt Bildsignale mit bis zu 8K bei 60 Hz und 4K bei 120 Hz. Der Vorgänger konnte über HDMI 2.0 maximal 4K mit 60 Hz verarbeiten. Außerdem kann der im Lieferumfang enthaltene Lightstrip nun auch kalt- und warmweiße Lichteffekte wiedergeben. Er verfügt über 60 LEDs pro Meter und kann für die Ambiente-Beleuchtung an allen vier Seiten der TV-Rückwand befestigt werden.
Preis und Verfügbarkeit
Die HDMI Sync Box 2.1 soll ab Juni 2026 erhältlich sein. Signify bietet zwei Varianten an:
- Für 55″ – 65″ TVs: 149,99 Euro
- Für 75″ – 85″ TVs: 169,99 Euro
Bei MediaMarkt früher und günstiger
Im Rahmen einer Promotion ist die Sync Box mit einem TV-Lightstrip für 55 bis 65 Zoll große Fernsehgeräte aber auch schon früher und günstiger erhältlich, nämlich für 139,99 Euro. Das Angebot gilt vom 15. bis 31. Mai in den Filialen von MediaMarkt und online auf mediamarkt.de*.
Die neu aufgelegte HDMI Sync Box 2.0 wird ebenfalls ab Juni 2026 in nunmehr drei Varianten zu gestiegenen Preisen erhältlich sein:
- Für 40″ – 55″ TVs: 89,99 Euro
- Für 55″ – 65″ TVs: 109,99 Euro
- Für 75″ – 85″ TVs: 129,99 Euro
Neue Leuchten und Light Bars
Philips Smart Lighting erweitert sein Portfolio darüber hinaus um mehrere Produkte, die alle über das WiZ-Ökosystem zusammenarbeiten und sich in ihrer Farbdarstellung synchronisieren lassen. Zu den Neuheiten zählen mehrere LED-Leuchtstreifen als RGB-, RGBIC- und RGBICWW-Varianten sowie ein flexibler Neon-Leuchtstreifen und tragbare Akzent- und Tischleuchten.
Die Gradient-Stehleuchte und Light Bars geben fließende Farbverläufe beispielsweise an Wänden wieder. Sie können auch zur Erweiterung des synchronisierten TV-Bilds genutzt werden. Die Tischleuchte Squire soll hingegen mit einem kleinen Design sanfte Akzente setzen und bietet die Möglichkeit, Wall-Washing-Effekte an unterschiedliche Orte im Haushalt zu bringen.
Preise und Verfügbarkeit
- Gradient Stehleuchte (ab Juni 2026): 94,99 Euro
- Doppelpack Gradient Light Bars (ab Juni 2026): 64,99 Euro
- LED-Leuchtstreifen (ab Juni 2026):
- RGB-, RGBIC- und RGBICWW-Varianten, 3 bis 20 Meter: ab 21,99 Euro
- Neon Flex Lightstrip, 5 bis 10 Meter: ab 89,99 Euro
- Tischleuchte Squire, verfügbar in schwarz und weiß (ab Juni 2026): 39,99 Euro
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Cybersicherheit: Daybreak ist OpenAIs Antwort auf Claude Mythos

Mit Claude Mythos schreckte Anthropic die KI/IT-Welt im April dieses Jahres auf. Zwar versuchte OpenAI mit GPT 5.4 Cyber schnell zu kontern, dennoch zog der Konkurrent weit davon. Mit der neuen Cyber-Sicherheitsinitiative Daybreak will das Unternehmen verlorenen Boden im Bereich Sicherheit nun wieder gutmachen.
Neue Werkzeuge für mehr Sicherheit bei Software
Mit Daybreak will OpenAI eine Plattform etablieren, die Schwachstellen aufspüren soll, bevor Kriminelle diese für eigene Zwecke ausnutzen können. Dafür kombiniert das Unternehmen GPT 5.5 für allgemeine Aufgaben mit GPT-5.5 Trusted Access for Cyber sowie dem im März vorgestellten KI-Agenten von Codex Security. Darüber hinaus soll GPT-5.5-Cyber einen Vorschauzugriff auf spezialisierte Workflows ermöglichen, darunter autorisiertes Red Teaming, Penetrationstests und kontrollierte Validierungen.
Mithilfe dieser Werkzeuge soll auf Basis eines Code-Beispiels zunächst ein Bedrohungsmodell erstellt werden, das potenzielle Angriffspfade identifiziert und mögliche Schwachstellen sichtbar macht. Im nächsten Schritt soll anschließend die Erkennung besonders risikobehafteten Codes automatisiert werden. Für die Cyber-Abwehr verspricht sich OpenAI von der Plattform ein früheres Erkennen von Risiken, das zugleich schnelleres Handeln ermöglichen soll. Parallel dazu soll Daybreak helfen, Software bereits von Grund auf widerstandsfähiger zu entwickeln.
Cyber-Abwehr beginnt laut OpenAI bereits früher
Grundsätzlich vertritt OpenAI die Ansicht, dass erfolgreiche Cyber-Abwehr nicht allein aus dem Finden und Schließen von Schwachstellen bestehen sollte, sondern bereits während der Entwicklung tief in Software integriert werden müsse. Daybreak umfasst deshalb zusätzlich spezialisierte Cyber-Modelle. Unternehmen und Organisationen sollen dadurch schneller von der Erkennung eines Problems zur tatsächlichen Behebung gelangen.
OpenAI will Boden auf Anthropic gutmachen
Ob Daybreak eine ähnliche Resonanz wie damals Claude Mythos hervorrufen kann, bleibt abzuwarten. Im April hatte unter anderem Mozilla berichtet, dass die Zusammenarbeit mit Anthropic im Bereich Cyber-Sicherheit beim Browser Firefox zur Entdeckung von 271 teils schwerwiegenden Schwachstellen geführt habe. Damit hat der direkte Konkurrent die Messlatte für OpenAI erneut wieder ein Stück höher gelegt.
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Enpass 6.12.0: Passwort-Manager erscheint im neuen Gewand

Bereits zum zweiten Mal nach Februar dieses Jahres spendieren die Entwickler von Enpass dem Passwort-Manager eine neue Oberfläche. Mit Version 6.12.0 hält jedoch nicht nur ein überarbeitetes Design Einzug, sondern ebenso native Unterstützung für 64-Bit- und ARM64-Systeme.
Alles neu macht der Mai
Dabei soll Enpass laut dem Unternehmen von Grund auf neu gestaltet worden sein. Die neue Benutzeroberfläche soll mit einem moderneren und übersichtlicheren Layout, optimierten Abständen, einer neuen Seitenleiste sowie für sämtliche Bildschirmgrößen überarbeiteten Symbolen die Bedienung des Passwort-Managers erleichtern. Vom neuen Design sollen zudem die Eintragslisten, die Bearbeitung, das automatische Ausfüllen, die Freigabe, der Passwortgenerator sowie der Sperrbildschirm profitieren.
Auch die Einstellungen haben die Entwickler umfassend überarbeitet, die den eigenen Angaben zufolge nun übersichtlicher strukturiert und leichter lesbar ausfallen sollen. Insgesamt soll sich dadurch die Konfiguration von Enpass einfacher gestalten. Darüber hinaus wurden Arbeitsabläufe optimiert, sodass häufig genutzte Aufgaben wie das Hinzufügen von Einträgen oder der Import von Daten künftig weniger Schritte erfordern. Business-Nutzer können die Freigabe eines gesamten Tresors ab sofort zentral verwalten und Zugriffsrechte unmittelbar aktualisieren.
Zeitgleich steht die Anwendung nun auch als native 64-Bit-Version sowie für ARM64-Systeme zur Verfügung.
Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen und Änderungen geben die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Enpass steht ab sofort für Windows und macOS auf der Website des Herstellers zum Download bereit, ebenso sollten Anwender bereits über die im Passwort-Manager integrierte Update-Funktion auf die neue Version hingewiesen worden sein. Alternativ kann die Aktualisierung auch wie gewohnt über den Link am Ende dieses Artikels aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei Enpass handelt es sich um einen Passwort-Manager, der seine Einträge mit AES-256 verschlüsselt. Die Nutzung ist auf dem Desktop grundsätzlich kostenlos, geht jedoch mit einer begrenzten Anzahl an Einträgen einher. Eine höhere Anzahl sowie weitere Premium-Funktionen lassen sich nach einer Registrierung beim Hersteller freischalten. Die für Android und iOS verfügbaren Applikationen sind hingegen kostenpflichtig und setzen ein Abonnement voraus, welches je nach Paket bei 1,79 Euro monatlich beginnt und bei einer Lifetime-Lizenz für 104,99 Euro endet.
Downloads
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4,3 Sterne
Enpass ist ein Passwortmanager mit Cloud-Sync und Multi-Plattform-Unterstützung.
- Version 6.12.0 Deutsch
- Version 6.11.21 Deutsch
- +2 weitere
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