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X870E AERO X3D DARK WOOD: Auch Gigabytes düsteres Holz-Mainboard ist holzfrei

Mit dem X870E Aero X3D Dark Wood hat Gigabyte ein zweites Mainboard mit Holz-Optik vorgestellt. Anders als das in hellen Tönen gehaltene X870E AERO X3D WOOD kommt das DARK-Modell dunkler daher. Die Materialwahl bleibt hingegen gleich: Die täuschend echte Holz-Optik setzt auf ein PVC-Paneel.
Auch die dunkle Seite nutzt PVC
Die Produktseite lässt diese Information zwar abermals missen, doch Gigabyte hat gegenüber ComputerBase bestätigt, dass auch in diesem Fall kein Echtholz zum Einsatz kommt. Beim ersten Wood-Modell hatte Gigabyte auf Nachfrage erklärt, dass PVC genutzt wird, um eine „authentic wood appearance“ zu erzeugen.
Den Darstellungen auf der Produktseite des neuen X870E AERO X3D DARK WOOD zufolge ist das auch dieses Mal gelungen – ein Hinweis darauf, dass es sich nur um Holz-Optik, aber kein echtes Holz handelt, sollte allerdings – und wenn als Fußnote – zu finden sein.
Kein Unterschied bei der Ausstattung
Vom helleren X870E AERO X3D WOOD setzt sich das neue Dark-Modell ansonsten wirklich nur von der Optik ab, alle weiteren Features sind identisch.
Dazu zählen zweimal USB 4.0 inklusive DisplayPort, zweifaches 5-Gbit/s-LAN durch Realtek-Chips und Wi-Fi 7 durch eine MediaTek-Lösung. Am I/O-Shield sind zudem gleich vier kleine Taster verbaut, die den PC einschalten, resetten, das BIOS flashen und auf den Werkszustand zurücksetzen können. Das helle Modell ist derzeit ab 396 Euro zu bekommen, das dunkle sollte vergleichbar viel kosten.
Bei Gehäusen sind Echt-Holz-Zierelemente schon länger Zeit im Trend, mit der RTX 5080 ProArt hatte Asus im Spätsommer 2025 auch eine Grafikkarte mit Holz-Zierleiste präsentiert.
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Schreib-Kindle mit Farbe: Neuer Kindle Scribe und Scribe Colorsoft ab 8. April erhältlich

Ab dem 8. April sind die neue Generation des Kindle Scribe sowie der erste Kindle Scribe Colorsoft verfügbar, die Amazon bereits im September 2025 offiziell vorgestellt hatte. Der Kindle Scribe Colorsoft ist der erste Scribe mit Farbe-Display. Das 11-Zoll-Display ohne Spiegeleffekte soll ein natürliches Schreibgefühl bieten.
Kindle Scribe: Schneller und näher am Papier
Der neue Kindle Scribe ist 5,4 mm dünn, wiegt 400 g und ist 40 Prozent schneller als sein Vorgänger, wodurch das Schreiben und Umblättern flüssiger erscheinen soll. Um den Effekt des Schreibens wie auf Papier zu unterstützen, besitzt das 11-Zoll-Display Proportionen wie ein Blatt. Das neue Frontlichtsystem verfügt über doppelt so viele LEDs, die sich zudem näher am Display befinden und dünnere Ränder sowie eine gleichmäßige Ausleuchtung ermöglichen. Die neue, strukturierte Oberfläche erhöht die Reibung, wenn der Eingabestift genutzt wird. Dank einer neugestalteten Display-Einheit soll die Parallaxe praktisch nicht mehr wahrnehmbar sein und es soll ein Gefühl erzeugt werden, als ob man direkt auf Papier schreiben würde.
Kindle Scribe Colorsoft: der erste mit Farbdisplay
Der neue Kindle Scribe Colorsoft besitzt dasselbe Design wie der Kindle Scribe, bietet nun aber erstmals ein Farb-Display mit Amazons Colorsoft-Displaytechnologie in diesem Gerät. Sie verfügt über einen Farbfilter und Lichtleiter mit Nitrid-LEDs, wodurch die Farben optimiert werden sollen, ohne Details zu verwaschen.
Neue Funktionen für beide Modelle
Beide Kindle Scribe-Modelle bieten neue Funktionen inklusive eines KI-gestützten Notizbuchs. Der überarbeitete Startbildschirm zeigt nun kürzlich geöffnete oder hinzugefügte Bücher, Dokumente und Notizbücher an. Gedanken lassen sich mit Schnellnotizen festhalten.
Mit der Unterstützung für Google Drive und Microsoft OneDrive ist es zudem einfacher, Dokumente zu importieren und annotierte PDFs zu exportieren. Über eine KI-gestützte Suche können Nutzer in natürlicher Sprache in allen ihren Notizbüchern nach einem Eintrag suchen und eine KI-Zusammenfassung erhalten. Nutzer können ihre Notizen auch als umgewandelten Text oder eingebettetes Bild zu OneNote exportieren, etwa um sie weiter am Laptop bearbeiten zu können. Zum Schreiben, Zeichnen und Annotieren stehen zehn Stiftfarben, zum Markieren fünf Textmarkerfarben zur Auswahl. Dokumente, Notizbücher, Bücher und mehr können nun darüber hinaus im selben Ordner organisiert werden.
Preise und Verfügbarkeit
Kindle Scribe (ab 519,99 Euro*) und Kindle Scribe Colorsoft (ab 649,99 Euro*) sind ab 8. April erhältlich. Beide Modelle werden mit einem Eingabestift ausgeliefert, der am Kindle angebracht werden kann und nie aufgeladen werden muss.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Commandos Origins: Der zweite DLC No Man Left Behind erscheint am 28. April

Die Claymore Game Studios haben den zweiten DLC für Commandos Origins angekündigt. In No Man Left Behind muss der Green Beret, Sergeant O’Hara, im besetzten Frankreich befreit werden. Bei einer geheimen Mission wurde er gefangen genommen, als er geheime Informationen für eine neue Superwaffe beschaffen wollte.
Der DLC wird demnach in die Vergangenheit reisen und die Vorgeschichte zu einer Mission im Hauptspiel erzählen. No Man Left Behind besitzt vier neue Missionen, die sich zum Teil auch in der Nacht abspielen. Der Spieler erhält für die Missionen mit dem Informanten und dem Gefangenen zwei neue spielbare Charaktere. Außerdem muss er sich mit dem Funker an einen neuen Gegnertypen gewöhnen. Der Funker kann einen globalen Alarm auslösen, wenn er nicht seiner Kommunikationswege beraubt wird, bevor man ihn ausschaltet.
Der zweite DLC von Commandos Origins No Man Left Behind erscheint am 28. April 2026 für PC im Steam-Store, Xbox Series X|S und PlayStation 4 und 5.
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M12-Festplatten: Toshiba knackt die 30-TB-Marke mit 11 Scheiben Glas

Jetzt hat auch Toshiba die 30-TB-Marke bei seinen Festplatten geknackt. Dafür wechselt der Hersteller auf gläserne Scheiben und bringt davon elf im mit Helium gefüllten 3,5″-Gehäuse unter. Damit werden 28 TB möglich. Durch überlappende Spuren (SMR) geht es hinauf auf bis zu 34 TB.
Fast zwei Jahre hat es gedauert bis Toshiba aus der ersten öffentlichen Demonstration des 11-Platter-Designs ein fertiges Produkt macht, während Western Digital bereits seit längerem elf Magnetscheiben einsetzt. Seagate wiederum ist bis 32 TB vorerst bei 10 Plattern geblieben
- WD Red Pro 26 TB im Test: Elf Magnetscheiben gegen die Laser-Technik HAMR
- Seagate IronWolf Pro 32 TB im Test: Die derzeit größte HDD für NAS-Systeme
Toshiba bestückt damit die neue Enterprise-HDD–Serie M12, die als Muster bereits ausgeliefert wird und fortan bei Hyperscalern und Cloud Service Providern (CSP) im Rechenzentrum eingesetzt werden soll.
Bei elf Scheiben wird auf Glas gewechselt
Gegenüber der MG11-Serie steigt die Zahl der Scheiben also von 10 auf 11. Das wird unter anderem durch einen Materialwechsel möglich: Statt aus Aluminiumsubstrat bestehen diese nun größtenteils aus Glas, „was dünnere Designs ermöglicht und die Langlebigkeit verbessert“, erklärt Toshiba.
Am Aufnahmeverfahren hat sich wiederum nichts geändert und so setzt Toshiba weiterhin auf das sogenannte Flux Control Microwave-Assisted Magnetic Recording (FC‑MAMR), bevor auch bei diesem Hersteller irgendwann das Heat Assisted Magnetic Recording (HAMR) zum Einsatz kommen wird. Für die Zukunft plant der Hersteller aber auch bereits mit 12 Plattern, was den Umstieg auf HAMR noch etwas hinauszögern könnte.
Start mit 30 bis 34 TB und SMR
Die ersten Muster der M12-Serie sollen Speicherkapazitäten von 30 TB bis 34 TB besitzen. Diese wird aber nur durch überlappende Datenspuren (Tracks) erreicht, was als Shingled Magnetic Recording (SMR) bekannt ist. Erst im dritten Quartal 2026 sollen Modelle mit konventionellen Spuren (CMR) erscheinen, die dann aber nur maximal 28 TB bieten.
Insbesondere beim zufälligen Schreiben kommt es mit SMR zu Leistungseinbußen. Diese sollen durch die „vom Host gemanagte SMR-Architektur, bei der das Hostsystem die Platzierung und das Neuschreiben von Daten organisiert“, gemildert werden.
Knapp unter 300 MB/s
Toshiba nennt zudem maximale Datentransferrate von 282 MiB/s, was umgerechnet rund 296 MB/s entspricht. Die MG11-Serie war allerdings schon bei knapp über 300 MB/s angelangt. Wie üblich sind die Server-HDDs für den Dauerbetrieb ausgelegt und besitzen ein Workload-Rating von jährlich 550 TB. Die MTBF wird mit 2,5 Millionen Stunden angegeben und die durchschnittliche jährliche Ausfallrate wird auf 0,35 Prozent beziffert.
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