Künstliche Intelligenz
MCSC: Cyberdefense allein reicht nicht mehr
Defensive Taktiken im Cyberspace reichen nicht mehr aus, unterstrichen Vertreter des US-, des britischen und auch des deutschen Militärs bei der zweitägigen Münchner Cyber Sicherheitskonferenz. Man müsse Attacken auf allen Ebenen beantworten können, sagte General Michael Vetter, CIO der Bundeswehr. „Wir müssen auch eskalieren können, und vor allem darf es keine Rückzugsgebiete geben, in denen Angreifer sich tummeln können“, so Vetter. „Wir befinden uns im hybriden Krieg“, sekundierte Vetters britischer Kollege Rob Magowan, Commander Cyber Operations bei den britischen Streitkräften, „und man kann sagen, wir sind auf der Verliererseite.“
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Bundeswehr und BND: Bereit für Cyber-Gegenschläge
Zum ersten Mal sei man auch in Deutschland dabei, aktive Cyber-Abwehr ernsthaft zu diskutieren, versicherte Vetter. „Wenn wir uns sicher sind bei der Attribution, und wir haben die technischen Möglichkeiten zu einem Gegenschlag, warum sollten wir es nicht tun?“, so Vetter. Laut einer aktuellen Studie zu den „Cyberforces“[PDF] in den Natostaaten standen 2025 tatsächlich 16.000 Militär- und Zivilkräfte im Dienst der Teilstreitkraft „Cyber and Information Domain Service“.
Auch Martin Jäger, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) befürwortete bei der Münchner Sicherheitskonferenz die Hack-Backs: „Wir sollten der Gegenseite klarmachen, wenn ihr weitermacht, wird das nicht ohne Konsequenzen bleiben.“ In einer Runde zur NATO-Aufstellung im hybriden Krieg bezeichnete Jäger Angriffe auf Wahlen, Drohnensichtungen, sowie den Brand eines DHL-Paketes auf dem Rollfeld, als Attacken, die man nicht unbeantwortet lassen sollte.
Dabei dürfe man durchaus asymmetrisch agieren, sagte er. Attacken auf Bahnstrecken müsse man nicht damit beantworten, „dass wir selbst Bahnstrecken in einem Land weiter östlich angreifen.“ Vielmehr könne sich ein Diebstahl von Geldern von Kryptokonten als schmerzhafte Bezahlung anbieten.
Fehlende Kompetenzen, fehlende Geschwindigkeit
Was noch fehlt für die „aktive Cyber-Abwehr“ sind laut Vertretern von BND und Bundeswehr die entsprechenden rechtlichen Regeln. Das Innenministerium komme bei der Drohnenabwehr viel zu langsam voran, mahnte Christian Badia, General der Luftwaffe im Ruhestand am Rande der MCSC. Heiß umstritten ist dabei nicht zuletzt, wie die Cyber-Abwehr zwischen Bundeswehr und Diensten aufgeteilt wird. Eine mögliche Ermächtigung des BND zu Cyberschlägen, wie im Entwurf fürs BND-Gesetz aus dem Hause Dobrindt vorgelegt, sieht man im Verteidigungsministerium laut jüngsten Berichten kritisch.
Fehlende Geschwindigkeit durch zu viel Bürokratie bescheinigten BND Vertreter den „nationalen Attribuierungsprozessen“ wie der Erklärung zu den russischen Angriffen auf die Bundestagswahl durch Storm1516. Es fehle an Ermächtigungen zum Austausch von Informationen zwischen den verschiedenen deutschen Stellen und auch mit ausländischen Partnern, befand BND Vize-Chef Dag Baehr bei der MCSC. „Das ist so überreguliert. Ich darf nicht teilen, was ich teilen könnte“, kritisierte Baehr.
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Europas eigene Five Eyes?
Neue Arten flexiblerer Zusammenarbeit zwischen den EU-Geheimdiensten befürwortete der Chef des estnischen Geheimdienstes, Kaupo Rosin. Es gebe Ideen für einen europäischen Five-Eyes-Verbund – analog beziehungsweise als Alternative zur alten Geheimdienstzusammenarbeit zwischen den USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland, sagte Rosin.
Der Trend geht laut Rosin allerdings eher zu wechselnden Koalitionen zwischen den Geheimdiensten in Europa. Die seien sehr unterschiedlich aufgestellt und mandatiert. Einzelne hätten auch Befugnis zu offensiven Aktionen. Je nach Ziel könne man daher in unterschiedlichen Konstellationen zusammenkommen, sagte Rosin. Reine Zuhörer seien in der neuen Weltordnung unerwünscht und „eine stärkere operationelle Zusammenarbeit ist notwendig“, berichtete er.
Bitte um europäische Aufklärungstools
Rosins dringlichster Wunsch an die Unternehmen bei der MCSC war dabei ein anderer: „Ich hoffe, dass Sie hier nicht nur über Cyberdefense nachdenken, sondern auch über Cyberoffense und uns dazu die notwendigen Werkzeuge bereitstellen.“ Man müsse solche Werkzeuge aktuell bei nicht-europäischen Anbietern einkaufen. Die seien aber sehr teuer, daher sei seine Botschaft an die bei der MCSC versammelten Unternehmensvertreter: „Bitte bieten Sie uns europäische Lösungen an!“
(avr)
Künstliche Intelligenz
„Der Super Mario Galaxy Film“: Marios Markenuniversum
Die meisten Kinder, die ihn im Kino sehen, werden gar nicht wissen, wie unfassbar gut die Vorlage war. Und dieser Film wird daran nichts ändern. „Super Mario Galaxy“ war 2007 eines dieser Nintendo-Spiele, das nach langer Zeit und einem weniger brillanten Vorgänger erschien, um all den Krümelspielen zu zeigen, wer der Kuchen ist. Und der Kuchen trug einen Schnurrbart.
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„Super Mario Galaxy“ landete wie eine Offenbarung auf der Wii. Es war eines dieser Nintendo-Spiele, die großen technischen Aufwand verstecken, um etwas Komplexes einfach aussehen zu lassen. In einer Zeit, in der viele 3D-Spiele ihre umständliche Kamerasteuerung noch zur Herausforderung für echte Gamer verklärten, schaute Nintendos Spiel fast immer aus der richtigen Perspektive auf Mario, obwohl er knubbelige und krumme Himmelskörper erkundete. Auf jedem Planeten konnte sich eine neue Idee verstecken. Mario Galaxy 1 steht zwischen anderen Jump’n’Runs wie ein schwarzer Monolith voller Sterne. Und Mario Galaxy 2 hatte Yoshi. Auf jeden Fall sollte man also den Galaxy-Re-Release für die Nintendo Switch spielen. Das Geld ist gut angelegt.
Und der Kinofilm?
Ob man den Super Mario Galaxy Film schauen sollte, ist dagegen eine offene Frage. Man kann ihn schauen. Es tut nicht weh! Der Film ist kurzweilig. Er zündet ein Feuerwerk der Nintendo-Zitate und Easter Eggs, das über die volle Dauer anhält. Wer in einem Kino voller Fans sitzt, hört mehrmals pro Minute entzücktes Raunen. Einige rufen jede Referenz unweigerlich in den Kinosaal, so als wollten sie beweisen, dass sie den Nebencharakter aus einem alten Spiel zuerst erkannt haben.

Nintendo
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So ein Film ist vielleicht die geeignete Zutat, um spielfaule Kinder für Nintendo zu begeistern. Aber er wirkt wie ein Nebenprodukt. Er ist eine Einladung in eine Markenwelt, Werbung für Videospiele und eine kostengünstigere Alternative zum Besuch eines Super-Nintendo-World-Themenparks. Vielleicht wird dort demnächst in den Warteschlangen der Film gezeigt?
Doch zwingend nötig war der Super Mario Galaxy Film eher aus wirtschaftlichen Gründen. Wenn sich in dem Feuerwerk irgendwo eine kreative Vision versteckt, dann ist sie leicht zu übersehen.
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Mario sieht Sterne
Schon eine Inhaltsangabe gestaltet sich schwierig. Rosalia wird ganz zu Anfang von Bowser Jr. entführt, und muss dann leider recht lange auf ihre Rettung warten. Das ist zwar ein erkennbarer Handlungsstrang, doch statt einer sich zuspitzenden Spannung gibt’s einfach immer irgendwelche neuen Szenen, in denen Mario oder Peach lustige und verrückte Abenteuer erleben.
Auch früh im Film kommt es zur überraschenden Entdeckung Yoshis in einem Level aus „Super Mario Odyssey“. Danach ist er zwar immer dabei, man weiß aber nicht so recht warum. Überhaupt: Warum Charaktere einander doof finden oder mögen, warum sie ihre Meinung ändern, das wissen sie wahrscheinlich selbst nicht. Bowser liefert ein besonders deutliches Beispiel. Anfangs ist er noch wie am Ende des ersten Films geschrumpft und eingesperrt, dann taumelt er in einer Weise zwischen Gut und Böse, die sich nie besonders folgerichtig oder nachvollziehbar anfühlt. Für die Erläuterung solcher Hintergründe hat der Film leider keine Zeit. Erstens wäre das vielleicht langweilig, zweitens fahren Mario und Luigi gerade Dirt Bike! Sie machen total verrückte Stunts!
Die Galaxie ist nicht genug
Rosalia taucht auf, ihre fliegende Luma-Kindertagessternwarte ebenso, und in mehreren Szenen spielt die Kamera mit dem Horizont auf kleinen, runden Welten. Luma verwandeln sich sogar in sternförmige Katapulte, um Menschen wie im Wii-Klassiker in die Ferne zu schießen. Die Bezüge zum Original sind also zahlreich. Trotzdem gehen sie unter. Denn statt eines erkennbaren Settings hat der Film eher ein Marken-Multiversum. In seiner spielerischen Wahllosigkeit erinnert er eher an eine „Smash Bros.“-Kampagne. Viele Charaktere und Gegner kommen aus anderen Spielen.
Jederzeit können Dinosaurier oder Pikmin im Spiel abgesetzt werden. In jeder Kameraeinstellung versteckt sich ein Pinguin oder eine Propellerwanne oder ein vergessenes Zubehörteil, das man aus einem bestimmten Spiel wiedererkennen könnte. Das führt zu Überfrachtung, es wird ganz schön wahllos, aber für suchfreudige Fans ergibt sich ein Vergnügen wie bei einem Wimmelbild. Die Geschichte kann man ignorieren, wenn man das lustige Detail im Bildhintergrund entdeckt. Vielleicht ist das die angemessene Art, diesen Film zu schauen. Wer spielt schon „Super Mario“ wegen der Story?
Bananenstarkes Potenzial
Im Super Mario Galaxy Film nach einer Geschichte und Charakteren zu suchen, ist frustrierend. Unter diesen Gesichtspunkten ist er schlecht. Der erste Mario-Film war kein Meisterwerk, aber er funktionierte deutlich besser als die Geschichte eines Klempners, der erst in ein Wunderland stolpert, dann eine Peach bewundern darf, die nicht mehr viel mit der hilflos quietschenden Prinzessin zu tun hat, und schließlich selbst zum Helden reift.
Der zweite Film besitzt nominell auch eine Geschichte, interessiert sich aber selbst nicht dafür. Hier geht es einfach darum, dass jede Szene knallt. Urplötzlich kann jeder Charakter tollpatschig scheitern oder zum Actionheld werden, einfach damit man beim Zuschauen visuell etwas geboten bekommt.
Bei allen Überraschungen führt das auch zu einem Déjà-vu-Erlebnis beim Schauen, vor allem wenn man gelegentlich mit Kindern ins Kino geht. Der Super Mario Galaxy Film wurde von Illumination entwickelt, den Machern der Minions. Und mehr noch als Mario 1 ist auch Mario Galaxy ein Minions-Film. Auch da geht es weniger um eine Handlung, sondern um bedingungslose Unterhaltung mit Action und Witz in jeder einzelnen Szene. Bei dieser Logik ist nun auch Mario angekommen. Der Crossover-Film ist wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
WLAN to go: Fünf Mobilfunkrouter mit 5G im Test
Für stationäre Mobilfunkrouter finden sich diverse Einsatzfelder. Zum Beispiel: Es gibt in Ihrem Ort weder Glasfaser noch DSL oder Kabel, aber guten Handyempfang. Sie wechseln den Arbeitsort öfter zwischen angemietetem Workspace, Ferienhaus und Wohnung des Partners. Ihr Team und Sie wollen auf Messen oder in Konferenzräumen ein gemeinsames WLAN haben.
Im Familienurlaub möchten Sie Ihr iPhone nicht ständig als Hotspot zweckentfremden, oder Ihr iPhone hat noch kein 5G. Sie sind auf eine zuverlässige Internetverbindung für Ihr Business angewiesen und wollen ein leistungsfähiges Backup-System als Ergänzung zum kabelgebundenen Router.
- 5G-Router sind unkompliziert und portabel, aber teuer.
- Die Geschwindigkeit hängt stark vom Ort und der Netzauslastung ab.
- Meist fehlen Funktionen für die klassische Telefonie.
Auf der WLAN-Seite sind stationäre Mobilfunkrouter oft so leistungsfähig wie klassische Router, sie benötigen lediglich Strom aus dem Netz und keine aufwendige Verkabelung.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „WLAN to go: Fünf Mobilfunkrouter mit 5G im Test“.
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Künstliche Intelligenz
Claude Code geleakt: Milliarden für KI-Sicherheit, null für Softwarehygiene
Es klingt nach dem nächsten großen Skandal: Über 500.000 Zeilen Quellcode von Anthropics CLI-Tool Claude Code tauchen öffentlich auf. Die Security-Community horcht auf, Wettbewerber reiben sich die Hände, Kommentatoren wittern den nächsten Beweis, dass KI eh an allem schuld ist. Doch wer genauer hinschaut, findet keine ausgeklügelte Attacke, keinen Zero-Day-Exploit, nicht einmal Social Engineering. Sondern schlicht eine Source Map im npm-Paket, die da nicht hingehörte. Also bloß ein vergessener Schalter in der Build-Pipeline. System scheint hier nur die Schludrigkeit zu haben.
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Moritz Förster schreibt seit 2012 für die iX und heise online. Er betreut neben dem iX-Channel den Bereich Arbeitsplatz.
Debug-Artefakte im Produktions-Build – ein Klassiker
Source Maps sind nützliche Helfer in der Entwicklung. Sie bilden kompilierten Code zurück auf den lesbaren Quelltext – unverzichtbar beim Debuggen, fatal in der Produktion. Dass sie im fertigen Paket landen, passiert nicht durch einen raffinierten Angriff oder eine ausgerastete KI. Es passiert, weil niemand den Build-Prozess sauber konfiguriert hat. Oder weil die Konfiguration irgendwann still und leise überschrieben wurde. Oder weil schlicht niemand nachgeschaut hat.
Entwickler kennen das Muster. Es ist die vergessene .env-Datei im Git-Repository. Das Docker-Image mit eingebetteten Credentials. Die Debug-API, die seit Monaten offensteht, weil sie ja „nur intern“ ist. Genau das ist Prozessversagen.
Niemand fühlt sich zuständig
Moderne Build-Pipelines sind überaus komplex. Bundler, Transpiler, Minifier, Packager – jeder Schritt erzeugt Artefakte, jeder Schritt kann Dinge durchreichen, die nicht nach draußen gehören. Die Verantwortung dafür verteilt sich auf ein Tohuwabohu an Tools, Konfigurationsdateien und Teams. Am Ende fühlt sich niemand zuständig. „Die Pipeline macht das schon“ ist aktuell einer der gefährlichsten Sätze in der Softwareentwicklung.
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Bei klassischen Projekten geht das meistens noch gut. Die Artefakte sind langweilig, der Schaden überschaubar. Bei einem KI-Tool wie Claude Code sieht das anders aus. Hier stecken im Code nicht nur Implementierungsdetails, sondern Architekturentscheidungen, Feature-Flags für unveröffentlichte Funktionen und die komplette Orchestrierungslogik eines agentischen Systems. Wer das lesen kann – und das kann jeder mit npm und etwas Geduld –, bekommt eine Blaupause frei Haus.
Tempo schlägt Sorgfalt
KI-Unternehmen stehen unter enormem Innovationsdruck. Releases folgen in kurzen Zyklen, Features müssen raus, bevor der Wettbewerber sie zeigt. In diesem Tempo bleiben Sicherheits-Gates auf der Strecke. Nicht aus Schlampigkeit oder gar Böswilligkeit, sondern aus Pragmatismus. Die nächste Demo zählt mehr als das nächste Audit.
Das Ergebnis: Tools, die tief in lokale Entwicklungsumgebungen eingreifen, Code lesen, schreiben und ausführen, werden mit derselben Release-Disziplin behandelt wie ein Frontend-Widget. Dass das schiefgeht, ist keine Überraschung. Es ist nur eine Frage der Zeit.
Bekannte Fehler, neue Dimension
Der aktuelle Vorfall wirkt nicht wie ein völlig isolierter Ausrutscher: Medienberichten zufolge ist es bereits die zweite unbeabsichtigte Offenlegung rund um Claude Code in etwas mehr als einem Jahr. Ganz allgemein kennt die Branche das Problem schon lange. OWASP listet „Cryptographic Failures“ (vormals Sensitive Data Exposure) seit Ewigkeiten in den Top Ten. Trotzdem passiert es immer wieder – nur dass die Konsequenzen wachsen.
Denn ein geleakter Quellcode ist hier mehr als ein PR-Problem. Er zeigt Wettbewerbern, wie Anthropic agentische Workflows orchestriert. Er zeigt Angreifern, wo die Logik Annahmen macht, die man ausnutzen kann. Er zeigt der Öffentlichkeit, dass ein Unternehmen, das Milliarden für KI-Sicherheit einwirbt, bei grundlegender Softwarehygiene patzt.
Firewalls helfen nicht gegen Schlamperei
Der Reflex nach solchen Vorfällen ist vorhersehbar: mehr Security-Tools, mehr Monitoring, mehr Abwehr nach außen. Aber gegen was genau? Hier gab es keinen Angreifer, den man hätte aufhalten können. Keine Firewall der Welt schützt vor einem falsch konfigurierten Build-Skript.
Was helfen würde, ist weniger spektakulär: automatisierte Prüfungen, die vor jedem Release den Paketinhalt scannen. Klare Verantwortlichkeiten im Build-Prozess. Vier-Augen-Prinzip bei Releases sensibler Tools. Alles Dinge, die in der klassischen Softwareentwicklung längst Standard sein sollten – und die offenbar auch bei einem der bestfinanzierten KI-Unternehmen der Welt nicht zuverlässig greifen.
Der eigentliche Weckruf
Und genau weil der eigentlich etablierte Prozess das Problem ist, sollte dieser Vorfall mehr beunruhigen als ein aufsehenerregender KI-Hack. Gegen die in der IT-Branche an vielen Stellen vorherrschende Nachlässigkeit hilft nur Disziplin – und die lässt sich bekanntlich schlecht skalieren.
(fo)
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