Apps & Mobile Entwicklung
eufy C15: Ankers neuer Rasenmähroboter für kleinere Flächen

Nachdem Anker mit dem eufy E15 und E18 vor fast genau einem Jahr in das Geschäft der Rasenmähroboter eingestiegen ist, folgt mit dem eufy C15 nun ein drittes Modell zum MWC 2026. Noch im Laufe dieses Frühlings soll das neue Modell auf den Rasen heimischer Käufer seinen Dienst verrichten.
Der eufy C15 soll sich ohne langwierige Einrichtung in Betrieb nehmen lassen und setzt auf dieselbe Vision-FSD-Technologie wie die beiden anderen Modelle. Er ist deshalb weder auf vergrabene Begrenzungsdrähte noch auf ein komplexes RTK-Setup mit Antennen angewiesen. Die KI-gestützte Kameratechnik erstellt nicht nur autonom optimierte Mähpfade, sondern soll zudem Haustiere, Menschen und Hindernisse erkennen und zuverlässig vermeiden.
Der eufy C15 ist für Flächen bis 500 Quadratmeter ausgelegt und schafft Steigungen bis zu 32 Prozent – 8 Prozent weniger als die 40 Prozent des E15 und E18. Die Schnittbreite und den einstellbaren Bereich der Schnitthöhe hat Anker noch nicht bekannt gegeben.
Inwiefern auch die technische Basis des eufy C15 auf den Rasenmährobotern von TerraMow basiert, ist derzeit noch nicht bekannt. Nachdem der eufy E15 und E18 auch äußerlich weitgehend den Modellen von TerraMow glichen, ist dies beim eufy C15 zumindest nicht mehr der Fall. Rein optisch findet sich derzeit kein Pendant im Angebot von TerraMow.
Preis und Verfügbarkeit
Einen genauen Termin für den eufy C15 nennt Anker zum MWC noch nicht, doch wie Eingangs erwähnt soll es noch im kommenden Frühling so weit sein. Die unverbindliche Preisempfehlung des eufy C15 Rasenmähroboter soll dann bei 899 Euro (mit Garage 999 Euro) liegen.
Zum Vergleich: Der eufy E15 für bis zu 800 Quadratmeter kostet derzeit 1.099 Euro* und der eufy E18 für bis zu 1.200 Quadratmeter wird für 1.399 Euro* verkauft.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Anker unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Micro RGB und OLED: Samsung bringt neue Fernseher-Flaggschiffe in den Handel
Samsung hatte Anfang Januar mehrere Reihen neuer Fernseher vorgestellt, darunter neue Micro-RGB- und OLED-Modelle. Das Micro-RGB-Backlight gibt es damit jetzt kleiner als 115 Zoll und das OLED-Flaggschiff leuchtet noch heller. Jetzt bringt Samsung die Fernseher in den Handel, womit erstmals die deutschen Preise bekannt sind.
Micro-RGB-Aufgebot wächst unterhalb von 115 Zoll
Das Portfolio der LCD-Fernseher mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung bestand bei Samsung zum Sommer letzten Jahres zunächst aus einem einzigen Modell mit 115 Zoll. Zur CES kamen die Größen 100, 85, 75, 65 und 55 Zoll hinzu. Bei den LCD-Fernsehern mit Micro-RGB-Backlight sind nicht die sündhaft teuren Micro-LED-Fernseher gemeint, deren Panel und damit auch Bild direkt aus Millionen winzigen RGB-LEDs erzeugt wird, sondern „klassische“ LCD-Fernseher mit aufwendigem Backlight. Das Micro-RGB-Backlight soll für eine feingliedrige Ausleuchtung mit großer Farbraumabdeckung und sehr gutem Schwarzwert sorgen und damit eine OLED-ähnliche Qualität liefern. Die Technologie kann als Weiterentwicklung von Mini-LED-Backlights verstanden werden.
Das kostet Micro RGB im R95H und R85H
Jetzt kommen Samsungs High-End-LCD-Fernseher erstmals in kleineren Größen auf den Markt. Unterhalb des im Sommer 2025 zum UVP von rund 28.000 Euro eingeführten 115-Zoll-Modells steht jetzt der R85 mit 100 Zoll für 12.999 Euro. Die R85-Serie erstreckt sich darauffolgend von 85 Zoll über 75, 65 bis minimal 55 Zoll für dann 1.899 Euro. Die darüber positionierte R95-Serie wird in 65, 75 und 85 Zoll ab 4.399 Euro bis maximal 8.899 Euro angeboten. Das „H“ im Namen steht bei Samsung für den TV-Jahrgang 2026.
Beide Serien sind mit einem Micro-RGB-Backlight ausgerüstet und sollen den BT.2020-Farbraum vollständig abdecken. Bei Samsung wird nicht darauf eingegangen, wie viele Micro-RGB-LEDs zum Einsatz kommen und in wie viele Zonen diese für das lokale Dimming unterteilt sind. In kleiner Runde ließ sich zur Messe im Januar einem Sprecher aber entlocken, dass die 85-Zoll-Modelle über rund 7.000 Zonen verfügen. Der Hersteller verriet außerdem, dass unter 100 μm große rote, grüne und blaue LEDs zum Einsatz kommen, die zusammen ein Element bilden, das sich individuell ansteuern lässt. Damit soll sich das abgegebene Licht präzise steuern lassen und eine hohe Farbgenauigkeit entstehen.
Das unterscheidet R95 und R85
Die Unterschiede zwischen R95 und R85 sind unter anderem bei der Antireflexbeschichtung zu finden, die der R95 analog zu Samsungs OLED-Flaggschiffen aufweist. Die Panels der R95-Serie arbeiten mit bis zu 165 Hz, die der R85-Serie kommen auf maximal 144 Hz. Die R95 unterstützen zudem HDR10+ Advanced, die R85 bis zu HDR10+. Die R95-Modelle sind aufgrund der Wireless-One-Connect-Box und der „abstandsfreien“ rückseitigen Befestigungspunkte zudem besser für die Wandmontage geeignet.
Riesiges 130-Zoll-Modell soll noch folgen
Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Micro-RGB-Portfolio nach oben hin mit einem 130-Zoll-Giganten abgeschlossen werden. Samsung hatte das Monster in Las Vegas im „Timeless Frame“ ausgestellt, einem Rahmen mit Kickstand, der den Fernseher vermeintlich frei im Raum schweben lässt. Für die Wandmontage bietet Samsung mit der „Layered Wall“ aber auch verschiedenfarbige Dekorelemente unter anderem aus Holz an, mit deren Hilfe sich der Fernseher schöner an der Wand einrahmen lässt.
Neue OLED-Fernseher S95H und S99H
Parallel zum aktualisierten Micro-RGB-Aufgebot erfolgt die Markteinführung neuer OLED-Fernseher, darunter befindet sich auch die abermals hellere Flaggschiff-Baureihe S95(H) respektive S99(H), wenn die Variante mit Metallrahmen gewählt wird.
Das Panel ist abermals heller geworden
Zur Messe hatte Samsung erklärt, dass sich die neuen OLED-Modelle durch ein abermals helleres Panel und besseres Tone Mapping für Inhalte, die für 4.000 nits gemastert wurden, auszeichnen. Die neue Generation schafft bei einem 10-Prozent-Fenster neuerdings 2.700 nits statt 2.000 nits. Vollflächig in Weiß sollen 435 nits möglich sein. Abermals sind die Fernseher mit einem halbmatten „Glare free“-Panel ausgestattet, das Reflexionen zum Beispiel von Lichtquellen im Raum reduziert. Neu für die OLED-Modelle ist außerdem der „Art Mode“ für die Anzeige von Bildern.
QD-OLED und WOLED kommen zum Einsatz
Angeboten wird der S95H in Deutschland mit 48, 55, 65 und 77 Zoll, global auch in 83 Zoll, wobei Samsung diese Größe hierzulande dem S99H mit Metallrahmen vorbehält. Davon sind die Modelle mit 55, 65 und 77 Zoll mit einem QD-OLED-Panel vom Zulieferer Samsung Display ausgerüstet. Das Unternehmen produziert keine QD-OLED-Panels in 48 respektive 83 Zoll, weshalb diese Varianten auf ein WOLED-Panel von LG Display setzen. Der Hersteller nutzt für die Baureihenbezeichnung deshalb nicht QD-OLED, sondern lediglich OLED. Die größte Größe mit eigenem Panel kostet 5.599 Euro, der 48-Zoll-Einstieg mit WOLED liegt bei 2.299 Euro.
Der S99H kommt hingegen in 55, 65, 77 und dann auch 83 Zoll zu unverbindlichen Preisen ab 3.099 Euro auf den Markt. Für das Flaggschiff ruft Samsung 8.799 Euro auf, der Aufpreis vom S95H zum S99H in 77 Zoll mit Metallrahmen beträgt 200 Euro.
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Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen

Valve hat die erste Beta-Version von Proton 11.0 veröffentlicht, die auf Wine 11 aufbaut. Dadurch sind die Windows-Versionen von Gothic 1, Breath of Fire 4 und Unknown Faces nun als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Proton ist ein Open-Source-Projekt, das Windows-Versionen von Steam-Spielen unter Linux lauffähig macht. Nun haben Valve und CodeWeavers Proton 11.0 Beta 1 auf GitHub veröffentlicht, einschließlich umfangreicher Patchnotes. Insgesamt fünf Windows-Spiele sind damit nun erstmals als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Die Beta 1 von Proton 11 im Überblick
Demnach sind mit Proton 11.0 Beta 1 die Spiele Gothic 1 Classic, Breath of Fire 4, Unknown Faces, Deadly Premonition und X-Plane 12 unter Linux als „spielbar“ aufgeführt. Ferner werden die folgenden dreizehn Spiele, die zuvor bereits unter Proton Experimental spielbar waren, auch in der ersten Beta von Proton 11 unterstützt:
- Blaite
- DCS World Steam Edition
- Dino Crisis
- Dino Crisis 2
- Don’t Die Dateless, Dummy!
- From Dust
- Metal Fatigue
- Metal Gear Survive
- Resident Evil (1996)
- Resident Evil 2 (1998)
- Shogun: Total War
- Universe Generator: The Golden Sword
- Warhammer: Vermintide 2
Die erste Beta-Version von Proton 11 enthält auch zusätzliche Optimierungen und Korrekturen für bereits zuvor unterstützte Spiele. So wurde ein Absturz von Helldivers 2 behoben, der in Missionen mit hoher Gegnerzahl auftrat. Außerdem läuft das Intro-Video in Crimson Desert nun korrekt ab und ein Darstellungsfehler im Launcher von Death Stranding 2 wurde behoben.
Ferner umfasst Proton 11.0 Beta 1 auch Korrekturen der Mausbewegung in Call of Duty 2 und Controller-Support für eine Vielzahl an Spiele-Launchern. Das Steam-Overlay, das zuvor in vielen EA-Spielen für Probleme sorgte, soll nun fehlerfrei funktionieren. Zudem sorgte ein Problem mit der aktuellen Version der EA-App dafür, dass eine ganze Reihe an EA-Spielen nicht mehr starteten, was ebenfalls mit der ersten Beta von Proton 11 behoben wurde.
Auch das Grundgerüst ist neu
Auch im Hinblick auf die Software-Basis von Proton 11 gibt es Neuerungen. Die offensichtlichste davon stellt der Wechsel zur Windows-Kompatibilitätsschicht Wine in Version 11.0 dar. Aber auch die DirectX-zu-Vulkan-Wrapper VKD3D, DXVK und DXVK-NVAPI werden in Proton 11.0 Beta 1 in aktuelleren Versionen verwendet.
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Adata Urban Tapsafe: Externe SSD mit NFC, Clip-Halterung und Wechselcover

Aus dem „Project Tapsafe“ von der CES 2026 ist nun ein fertiges Produkt geworden. Adata bringt die Urban Tapsafe SSD auf den Markt. Diese ist mehrfach ungewöhnlich: Mit ihrem NFC-Chip werden Daten per Smartphone entschlüsselt. Zudem besitzt sie Befestigungsclip und Wechselcover. Dank USB mit 20 Gbit/s werden 1.900 MB/s erreicht.
Zunächst als Projekt hatte Adata die ungewöhnliche externe SSD im Januar erstmals präsentiert. Die integrierte NFC-Funktechnik für den Nahbereich kennen viele vom Smartphone, bei dem sie etwa zum kontaktlosen Bezahlen oder die Online-Ausweisfunktion genutzt werden kann. Bei der SSD dient sie wiederum zum Entsperren der verschlüsselten Daten. Dafür wird die Urban Tapsafe App von Adata benötigt. Ein ähnliches Prinzip bietet auch die TouchLock SSD von Lexar (Test).
Bei Adata können per App aber bis zu neun weitere Nutzer definiert werden, denen mittels QR-Code einzeln nur Lesezugriff oder auch Schreibrechte gegeben werden können. Das verdeutlicht, dass mit diesem Produkt eher Arbeitsumgebungen mit mehreren Mitarbeitern adressiert werden.
Per Clip ans Kamera-Rig
Was die Redaktion bisher noch nicht gesehen hat, ist der Clip auf der Unterseite der SSD, mit dem diese optisch etwas an einen Tacker erinnert. Die Halterung dient laut Adata zur Befestigung an einem Kamera-Rig oder einem Smartphone Cage.
Über eine Magnethalterung verfügt die SSD ebenfalls. Allerdings dient diese lediglich zur Befestigung des Wechselcovers. Die SSD wird nämlich mit zwei verschiedenfarbigen Abdeckungen ausgeliefert.
Die Eckdaten der SSD
Die Adata Urban Tapsafe SSD misst 68,68 × 36,18 × 19,18 mm und wiegt rund 73 Gramm. Der Anschluss erfolgt über das beiliegende USB-C-Kabel. Sowohl lesend als auch schreibend sollen maximal 1.900 MB/s möglich sein, vorausgesetzt das Host-System bietet mindestens USB 3.2 Gen 2×2 mit 20 Gbit/s. Der Datenträger ist mit diversen Betriebssystemen inklusive Android, iOS, Linux, macOS und Windows kompatibel. Allerdings erfordert der Einsatz mit dem Mac eine Neuformatierung. Die Garantie umfasst 5 Jahre. Zwei Modelle mit 1 TB und 2 TB Speichervolumen stehen zur Auswahl.
Adata hat noch keine Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit gemacht.
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