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Künstliche Intelligenz

Digitalisierung an Schulen: Studien warnen vor Leistungsabfall



Bernd Müller

Ein Computerkabinett in einer Schule. Auf jedem Tisch steht ein Monitor.

(Bild: Frame Stock Footage / Shutterstock.com)

Millionen für Tablets und KI an Schulen – doch Studien zeigen: Ohne Konzept kann Digitalisierung Lernen und Konzentration verschlechtern. (Teil 2 und Schluss)

Im ersten Teil dieses Berichts haben wir gesehen, wie die große Vision der digitalen Schule an der Realität scheitert: an geteilten Zuständigkeiten, an bürokratischen Hürden, an Laptops, die ungenutzt in Schränken verstauben, an einem KI-Chatbot, dessen Ergebnisse Lehrer nicht verwenden können. Doch all das ist nur die Oberfläche.

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Digitalisierung an Schulen: Ein wiederkehrendes Muster des Scheiterns

Was wir in Brandenburg beobachten, ist keineswegs neu. Larry Cuban, emeritierter Professor an der renommierten Stanford University und ehemaliger Oberschulrat, hat dieses Muster bereits vor Jahrzehnten beschrieben.

In seinem Buch „Lehrer und Maschinen“ analysiert er die aufeinanderfolgenden Zyklen des technologischen Fortschritts in Schulen – und kommt zu einem ernüchternden Befund: Die von den Befürwortern neuer Technologien geweckten Erwartungen werden nur in geringem Maße erfüllt, und der Ablauf ist scheinbar immer derselbe.

EdTech seit Jahrzehnten: Warum neue Technologien Schulen selten verändern

Ein Zyklus beginnt, so Cuban, mit großen Versprechungen der Technikentwickler und deren Forschung. Dann nehmen die Lehrer die neuen Werkzeuge kaum an, ein wirklicher akademischer Fortschritt bleibt aus.

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Dies führe immer wieder zu den gleichen Vermutungen: Es liege an der fehlenden finanziellen Ausstattung, am Widerstand der Lehrkräfte oder an der lähmenden Schulbürokratie. Dennoch würden die Behauptungen der Vorreiter von niemandem infrage gestellt.

Da die versprochenen Fortschritte weiter auf sich warten lassen, werden letztlich die Maschinen für den Misserfolg verantwortlich gemacht. Und dann? Es dauert nicht lange, dann wird den Schulen die nächste Generation der Technik verkauft, und der für die Hersteller gewinnbringende Zyklus geht von vorn los.

Die ungenutzten Laptops in Brandenburg, der verschmähte KI-Chatbot Telli, die Klagen über zu wenig Fortbildung und zu starre Förderrichtlinien – es ist, als hätte Cuban das Drehbuch für genau diese Situation geschrieben. Vor Jahrzehnten.

Doch die eigentlich beunruhigende Frage liegt noch tiefer. Sie wird in den offiziellen Dokumenten kaum gestellt, aber sie drängt sich auf, je länger man wissenschaftliche Studien wälzt: Was passiert eigentlich mit unserer Fähigkeit zu lernen und zu denken, wenn wir immer mehr davon an Maschinen abgeben?

Diese Frage stellt sich besonders dann, wenn Digitaltechnik ohne ein durchdachtes pädagogisches Konzept in die Klassenzimmer kommt. Wenn Schüler zwar Tablets und Laptops bedienen, aber niemand ihnen zeigt, wie sie diese Werkzeuge zum aktiven, selbst gesteuerten Lernen nutzen können. Wozu sie ja erst einmal befähigt werden müssten – durch Lehrkräfte, die selbst kaum fortgebildet werden.

Studien zeigen: Nicht Technik, sondern Pädagogik entscheidet über Lernerfolg

Die wissenschaftliche Forschung ist hier mittlerweile erstaunlich eindeutig: Nicht die Technik selbst ist entscheidend, sondern das pädagogische Konzept dahinter. Digitale Werkzeuge können das Lernen verbessern – aber nur, wenn sie gezielt und reflektiert eingesetzt werden. Ohne ein solches Konzept, das zeigen aktuelle Studien, kann die Technik die Lernleistung sogar verschlechtern.

Die bloße Anwesenheit von Bildschirmen im Klassenzimmer ist kein Fortschritt. Sie kann sogar ein Rückschritt sein.

Und genau das ist das Problem: In Brandenburg werden Millionen in Hardware investiert, aber für die pädagogische Begleitung fehlen Zeit, Personal und wohl auch der politische Wille. Die Geräte sind da. Die Konzepte nicht.

Smartphones in der Schule: Studien belegen Leistungsabfall durch Ablenkung

Nehmen wir für einen Moment an, alle technischen Probleme wären gelöst – das Geld ist da, die IT-Experten sind da, das WLAN läuft. Was passiert dann am ersten Tag im Klassenzimmer?

Sofort taucht ein viel alltäglicheres, aber vielleicht noch größeres Problem auf: das private Smartphone in jeder Hosentasche.

Die Forschung dazu ist ziemlich eindeutig. Studien aus England und Spanien haben gezeigt, dass Handyverbote an Schulen die Leistungen der Schüler im Schnitt verbessern – und ganz besonders profitieren die leistungsschwächeren Schüler.

Was auch logisch erscheint: Wer sich ohnehin schon schwertut, dürfte für die schnelle Dopamin-Dusche von TikTok natürlich viel anfälliger sein.

Die große PISA-Studie von 2022 bestätigt das: Schulen mit Handyverboten schneiden besser ab. Aber selbst an den Schulen, die offiziell ein Verbot haben, gaben 29 Prozent der Schüler an, ihr Handy trotzdem mehrmals am Tag zu nutzen. Fast jeder Dritte ignoriert das Verbot also einfach.

Die Zerrissenheit zeigt sich auch bei den Jugendlichen selbst. Die Mehrheit ist gegen ein Verbot – sie sagen, sie benötigen das Gerät für Kommunikation und Recherche. Gleichzeitig geben aber 71 Prozent, eine riesige Mehrheit, zu, dass ein Verbot ihnen helfen würde, sich besser zu konzentrieren.

Sie wissen also ganz genau, dass das Gerät ihnen schadet. Aber der Drang, es zu nutzen, ist stärker.

Die Lehrer stecken mittendrin in dieser Zwickmühle. Laut einer EU-Umfrage vom Juni 2025 sieht eine absolute Mehrheit der Lehrkräfte negative Auswirkungen auf die Konzentration und über die Hälfte sogar auf die soziale Interaktion.

Eine niederländische Monitoring-Studie hat genau das untersucht: Dort, wo es strikte Regeln gibt, berichten Lehrer und sogar Schüler von einem besseren Sozialklima. In den Pausen wird wieder mehr geredet, es wird gespielt, es gibt mehr direkten Augenkontakt. Die Niederländer haben dafür ein wunderbares Modell entwickelt: „Thuis of in de kluis“ – zu Hause oder im Spind.

Doch das Problem verschwindet nicht immer, es verlagert sich nur. Das ist der sogenannte Verdrängungseffekt: Wenn das Handy im Spind ist, klappen manche Schüler eben den Laptop auf und sind dann dort auf Social Media. Man verbannt also das private Ablenkungsgerät, um dann das schulische Ablenkungsgerät einzuführen.

Das wirkt nicht zu Ende gedacht.



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Essen setzt Uber-Mindestpreise nach Gerichtsentscheid aus


Nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen hat die Stadt Essen ihre Mindestpreis-Vorgaben für Taxi-Konkurrenten wie Uber oder Bolt ausgesetzt. Die Stadt halte die Hinweise des Gerichts für nachvollziehbar und werde ihre Verfügung überarbeiten, teilte sie mit. Bis zur Überarbeitung werde die Regelung vorläufig nicht mehr angewendet.

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Mit den seit Jahresbeginn eingeführten Preisvorgaben hatte die Stadt Essen die Taxi-Branche schützen wollen, die sich bundesweit gegen den Druck durch Mietwagen-Konkurrenz wie Uber und Bolt zur Wehr setzt. Dagegen hatten eine Mietwagen- und eine Vermittlungsgesellschaft geklagt.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte dem Eilantrag in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss stattgegeben. Die Essener Regelung sei in ihrer derzeitigen Form nicht rechtmäßig. Die Kammer bemängelte, dass die Stadt ihre Regelung nicht eindeutig genug formuliert habe.

Durch die Entscheidung im Eilverfahren wurden die Mindestpreise für Fahrten mit Uber und Bolt in Essen aber nicht generell aufgehoben, wie das Gericht betont hatte. Der noch nicht rechtskräftige Beschluss galt zunächst nur für die beiden Antragsteller, die vor Gericht gezogen waren. Mit der Entscheidung der Stadt werden die Mindestpreis-Vorgaben nun für alle Uber- und Bolt-Fahrer im Stadtgebiet bis auf Weiteres nicht durchgesetzt.

Mit den Mindestpreisen will die Stadt Essen die Taxi-Branche vor einem ruinösen Wettbewerb schützen. Fahrten, die über Mobilitäts-Apps wie Uber und Bolt gebucht werden, dürfen seit dem Jahreswechsel nicht mehr sehr viel günstiger sein als eine Fahrt mit dem Taxi. Maximal sieben Prozent Rabatt auf den Taxi-Preis sind für spontane Fahrten mit Uber und Co. noch erlaubt. Ein anhaltender Preiskrieg zwischen Taxiunternehmen und Mietwagenfirmen sorgt bundesweit für ähnliche Debatten.

Doch die Regelung der Stadt Essen sei zu unbestimmt, bemängelten die Richter. Vor allem bleibe unklar, wie der Mindestpreis berechnet werden müsse, wenn eine Fahrt über die Essener Stadtgrenze hinausführt. Außerdem überschreite die Stadt Essen ihre Kompetenzen, wenn sie einen Mindestpreis für eine Fahrt in eine andere Stadt festlegen wolle.

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Der Wettbewerb zwischen Taxis und der immer größeren Zahl an Mietwagenfahrern sorgt in vielen Städten für Streit. Taxis sind an einen von der Stadt festgelegten Tarif gebunden und zählen zum öffentlichen Personenverkehr, für den das Personenbeförderungsgesetz klare Auflagen wie die Betriebs- und Tarifpflicht vorsieht – denn Taxi-Unternehmen müssen zum Beispiel jede auch noch so kurze Fahrt annehmen und auch betrunkene Fahrgäste an ihr Ziel bringen.

Das gilt für die privaten Mietwagenfahrer nicht. Sie bieten ihre Fahrten über Apps wie Uber und Bolt an – und unterbieten die Preise der Taxis nicht selten um 30 bis 40 Prozent.

Essen ist nach Angaben des Bundesverbands der Mietwagenfahrer „Wirfahren“ die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die den privaten Fahrern Mindestpreise vorschreibt, um die Taxi-Branche zu schützen. Auch bundesweit sind solche Modelle bislang die Ausnahme. Entsprechend groß war der Widerstand der Mietwagenfahrer gegen die Mindestpreise.

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(nen)



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Nebelfotos zwischen Mühlen und Tulpen – c’t Fotografie Fototouren Europa II


Albert Dros hat die Schönheit seiner Umgebung erst durch die Kamera entdeckt. Einsame Bäume, historische Mühlen, weite Landschaften – Orte, die er als Kind kaum beachtete, wurden zu seinen liebsten Motiven. Sein Geheimnis: früh aufstehen und den Nebel nutzen. Denn eine zarte Dunstschicht verwandelt die ohnehin malerischen Szenerien in traumhafte, fast unwirkliche Bilder.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Die geologische Besonderheit seines Landes spielt ihm dabei in die Hände. Völlig flaches Terrain ermöglicht weite Blicke und schnelle Ortswechsel. Vom Landeszentrum aus erreicht er jeden Winkel innerhalb von zwei Stunden – per Auto oder Fahrrad. Hübsche Dörfer, Küstenstreifen, Wälder und natürlich Windmühlen liegen dicht beieinander.

Besonders angetan hat es ihm die Region Veluwe mit dem Speulderbos, einem uralten Forst voller knorriger Bäume, die bei bestimmten Lichtverhältnissen lebendig wirken. Im August färbt die blühende Heide rund um den Aussichtspunkt „de Posbank“ – nur 40 Kilometer von der deutschen Grenze – ganze Hügel violett. An feuchten Morgen mit Dunst entsteht dort pure Magie.



Die ohnehin schon wunderschönen Landschaften wirken durch Nebel noch magischer, manchmal fast unwirklich. Als lokaler Fotograf hat es sich Albert Dros zur Aufgabe gemacht, der Welt die Schönheit der Niederlande zu zeigen.

(Bild: Albert Dros)

Bei Windmühlen empfiehlt Dros drei Orte: Kinderdijk bei Rotterdam für klassische Reihenaufstellungen mit Wasserspiegelung, Zaanse Schans nördlich von Amsterdam für charmante Kompositionen mit traditionellen Häusern und Schermerhorn, wo sich Mühlen sogar gemeinsam mit Tulpenfeldern ablichten lassen. Sein Tipp: möglichst früh erscheinen, um Touristenmassen zu umgehen.

Die Tulpenblüte dauert nur zwei bis drei Wochen, ideal ist Mitte April. In Flevoland wachsen riesige Felder, die sich besonders für Drohnenaufnahmen eignen. Rund um Amsterdam bieten Orte wie Schagen malerischere Kulissen. Allerdings wechseln die Standorte der Felder jährlich – eine exakte Vorhersage ist unmöglich.

Für seine Nebelprognosen nutzt Dros diverse Werkzeuge: Wetterportale wie buienradar.nl, Vorhersagemodelle wie Harmonie40, die App Viewfindr sowie Echtzeit-Nebelkarten und Verkehrswebcams. Er unterscheidet zwischen dichtem Winternebel, der Wälder atmosphärisch durchdringt, und zartem Bodennebel, der in feuchten, klaren Nächten wie ein Schleier über der Landschaft liegt.

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Seine Ausrüstungstipps: alle Objektive einpacken, bei Sonnenaufgang ein bis zwei Blendenstufen unterbelichten und ein Makroobjektiv für taubedeckte Details bereithalten. Wer eine Drohne besitzt, sollte bei flachem Bodennebel auf 30 bis 50 Meter Höhe steigen – dort ragen Mühlen und Bäume spektakulär aus dem Dunst hervor.

Prags verborgene Architektur: Kubismus trifft Brutalismus Abseits barocker Pracht überrascht die tschechische Hauptstadt mit kantiger Moderne und radikalen Betonbauten. Für Architekturfotografen eröffnet sich ein Spielplatz voller Gegensätze. Wer Prag besucht, denkt meist an Stuck, Türme und goldene Kuppeln. Doch die Stadt besitzt eine zweite, weniger bekannte Seite: mutige Experimente mit Formen und Materialien, vom kubistischen Wohnhaus bis zur brutalistischen Betonfassade. Eine Fototour durch diese moderne Seite führt zu Gebäuden, die oft nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Wo größere Distanzen entstehen, verbindet die Metro die Stationen schnell. So bleibt genügend Zeit, verschiedene Perspektiven auszuprobieren und die architektonische Kühnheit dieser Bauten einzufangen.

Admonts Bibliothekssaal: Das fotogene achte Weltwunder Im steirischen Ennstal verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Tür der weltweit größte klösterliche Bibliothekssaal – ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Farbe und Gelehrsamkeit. Die Gemeinde Admont liegt malerisch im Talboden der Enns, umgeben von den Ennstaler Alpen. Das dortige Benediktinerstift wurde 1074 gegründet und entwickelte sich dank seiner Schreibschule zu einem kulturellen Zentrum im süddeutsch-österreichischen Raum. Heute leben 23 Mönche nach der Regel „Bete, arbeite und lies“. Der monumentale Bibliothekssaal versteckt sich hinter einer cremefarbenen Tür mit winziger Klinke am Ende eines langen Klostergangs. Erstbesucher erleben stets denselben Moment: atemlose Stille, gefolgt vom fast synchronen Griff zur Kamera. Die überwältigende Pracht aus Fresken und Architektur macht diesen Raum zu einem außergewöhnlich fotogenen Motiv.


Vendsyssel – Unterwegs im Licht des Nordens

Vendsyssel, die nördlichste Landschaft Dänemarks, wird im Süden vom Limfjord, im Westen von der rauen Nordsee und im Osten vom Kattegat begrenzt. Hier befinden sich einige der schönsten Strände des Landes. (Bild:

Bernd Kupper

)

Vendsyssel: Fotografieren im magischen Licht Norddänemarks Die nördlichste Landschaft Dänemarks lockt mit spektakulären Küsten, charmanten Städten und einer Lichtqualität, die seit jeher Künstler anzieht. Vendsyssel erstreckt sich zwischen Limfjord, Nordsee und Kattegat. Das vom Meer und weiten Sandflächen reflektierte Licht besitzt hier eine besondere Intensität – kein Wunder, dass Maler und Fotografen diese Region seit Generationen aufsuchen. Die fotografische Reise führt entlang der Jammerbucht über Hirtshals mit seinem historischen Bunkermuseum – einem Relikt der deutschen Wehrmacht – bis zur Nordspitze bei Skagen. Atemberaubende Strandlandschaften, historische Orte und typisch dänische Gemütlichkeit bieten eine Fülle lohnender Motive.

Polen: Unentdecktes Paradies für Vogelfotografen Weite Flusstäler, uralte Wälder und zahlreiche Naturschutzgebiete machen das mitteleuropäische Land zu einem erstklassigen Ziel für geduldige Naturfotografen. Sumpfige Feuchtgebiete, Wiesenmosaike, jahrhundertealte Waldkomplexe und ein geringer Urbanisierungsgrad schaffen Lebensräume, die in Westeuropa selten geworden sind. Und während viele Vogelbegeisterte nach Skandinavien oder Spanien reisen, bietet Polen eine ebenso beeindruckende Artenvielfalt bei deutlich komfortableren Arbeitsbedingungen. Das gut ausgebaute Straßennetz ermöglicht unabhängiges Erkunden ohne teure Touren. Allerdings erfordert die Vogelfotografie hier ebenfalls Geduld und Verhaltenskenntnisse: Gute Tarnung, Arbeit aus Verstecken und langes Warten gehören dazu. Schnelle Ergebnisse sind nicht zu erwarten – dafür eine intensive Naturerfahrung in morgendlicher Stille über nebelverhangenen Auen.



Der Inhalt der c’t Fotografie Fototouren – Europa II auf einen Blick.

Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie Fototouren – Europa II (7/2026) für 13,90 Euro im heise shop. Dort sehen Sie auch eine komplette Inhaltsübersicht. Das E-Paper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 12,90 Euro.


(tho)



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Post zum Karfreitag: Zwischen Apple-Nostalgie und dezentralen KI-Systemen


Apple ist 50 – und gehört zu den wertvollsten Aktien-notierten Unternehmen der Welt. Ich erinnere mich allerdings noch gut an Zeiten, als der Konzern aus Cupertino kurz vor der Pleite stand. Unser Autor Christoph Dernbach hat zum runden Geburtstag die 15 größten Triumphe und 15 peinlichsten Fehltritte der Apple-Geschichte zusammengestellt. Die Liste ist ehrlich, manchmal schmerzhaft und absolut lesenswert. Denn Apple war eben nicht immer Apple.

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Passend zu Apples Geburtstag hat mein Kollege Johannes Schuster das neue Einsteiger-iPhone getestet. Zwar muss man beim iPhone 17e zwar mit klassischer Notch, 60 Hertz und nur einer Rückkamera leben – bekommt dafür aber einen starken Chip und endlich mehr Speicher als beim Vorgänger.

Wer weder auf Apples geschlossenes Ökosystem noch Googles Datenhunger setzen möchte, hat beim Smartphone-Betriebssystem Alternativen, die nicht zwingend aus den USA kommen müssen. Wir haben uns VollaOS angeschaut – ein deutsches Android-Betriebssystem für alle, die Google lieber meiden möchten. Das Besondere: Man muss hier nichts selbst installieren, das Smartphone kommt mit dem System vorinstalliert. Ob das im Alltag überzeugt, lesen Sie im Test.

Apropos Alternativen zum Mainstream: Es muss längst nicht immer das Neueste vom Neuen sein. Wir haben unsere Leserinnen und Leser gefragt, warum sie partout nicht von uralter Software und Hardware lassen wollen. Die Antworten haben mich ehrlich begeistert: ThinkPads aus IBM-Zeiten, Amigas, NeXTStations – manchmal ist alt einfach das Richtige, weil es schlicht funktioniert. Wer kein „Wegschmeiß-Gen“ hat, ist hier in bester Gesellschaft. Passend dazu habe ich mein altes Medion-Netbook heraus gekramt. Wenn ich jetzt noch das Netzteil wiederfinde, kann ich möglicherweise anlässlich des Apple-Geburtstags noch einmal OS X 10.5 darauf starten. Ja, das war tatsächlich möglich – quasi ein mobiler Mini-Hackintosh.


Comodore CBM 2001 Series

Comodore CBM 2001 Series

Haben Sie auch noch irgendwo im Keller alte Hardware-Schätzchen stehen, von denen Sie sich nicht trennen können?

(Bild: Andreas Wodrich / heise medien)

Von der Nostalgie zurück in die KI-Gegenwart: In unserem Hintergrundartikel über dezentrale KI-Systeme geht es um Agenten, die nach dem Vorbild von Vogelschwärmen und Termitenhügeln funktionieren. Thomas Brandstetter erklärt, wie viele autonome Agenten gemeinsam Aufgaben lösen, an denen einzelne große Modelle scheitern würden. Faszinierend, aber auch etwas unheimlich.

Unheimlich ist auch, wie gut KI inzwischen Bilder manipulieren kann. Mein Kollege Wilhelm Drehling zeigt in unserem Hintergrundartikel, wie Sie mit OSINT-Methoden KI-gefälschte Bilder Schritt für Schritt entlarven. Ein praktischer Leitfaden, den ich in Zeiten von Deepfakes und Desinformation wirklich jedem empfehlen kann – nicht nur Profis.

Und zum Schluss noch etwas für die Entwicklerinnen und Entwickler unter Ihnen – oder für alle, die es werden wollen: Java vereinfacht sich. Unser Ratgeber erklärt, wie Java 25 mit dem neuen Feature JEP 512 den Einstieg in die Programmierung spürbar erleichtert. Kein Boilerplate mehr, keine kryptischen Schlüsselwörter gleich zu Beginn – das hätte ich mir damals gewünscht.

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Ich wünsche Ihnen entspannte Feiertage,

Ihr
Volker Zota
(Chefredakteur heise medien)


(vza)



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