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Künstliche Intelligenz

Nebelfotos zwischen Mühlen und Tulpen – c’t Fotografie Fototouren Europa II


Albert Dros hat die Schönheit seiner Umgebung erst durch die Kamera entdeckt. Einsame Bäume, historische Mühlen, weite Landschaften – Orte, die er als Kind kaum beachtete, wurden zu seinen liebsten Motiven. Sein Geheimnis: früh aufstehen und den Nebel nutzen. Denn eine zarte Dunstschicht verwandelt die ohnehin malerischen Szenerien in traumhafte, fast unwirkliche Bilder.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Die geologische Besonderheit seines Landes spielt ihm dabei in die Hände. Völlig flaches Terrain ermöglicht weite Blicke und schnelle Ortswechsel. Vom Landeszentrum aus erreicht er jeden Winkel innerhalb von zwei Stunden – per Auto oder Fahrrad. Hübsche Dörfer, Küstenstreifen, Wälder und natürlich Windmühlen liegen dicht beieinander.

Besonders angetan hat es ihm die Region Veluwe mit dem Speulderbos, einem uralten Forst voller knorriger Bäume, die bei bestimmten Lichtverhältnissen lebendig wirken. Im August färbt die blühende Heide rund um den Aussichtspunkt „de Posbank“ – nur 40 Kilometer von der deutschen Grenze – ganze Hügel violett. An feuchten Morgen mit Dunst entsteht dort pure Magie.



Die ohnehin schon wunderschönen Landschaften wirken durch Nebel noch magischer, manchmal fast unwirklich. Als lokaler Fotograf hat es sich Albert Dros zur Aufgabe gemacht, der Welt die Schönheit der Niederlande zu zeigen.

(Bild: Albert Dros)

Bei Windmühlen empfiehlt Dros drei Orte: Kinderdijk bei Rotterdam für klassische Reihenaufstellungen mit Wasserspiegelung, Zaanse Schans nördlich von Amsterdam für charmante Kompositionen mit traditionellen Häusern und Schermerhorn, wo sich Mühlen sogar gemeinsam mit Tulpenfeldern ablichten lassen. Sein Tipp: möglichst früh erscheinen, um Touristenmassen zu umgehen.

Die Tulpenblüte dauert nur zwei bis drei Wochen, ideal ist Mitte April. In Flevoland wachsen riesige Felder, die sich besonders für Drohnenaufnahmen eignen. Rund um Amsterdam bieten Orte wie Schagen malerischere Kulissen. Allerdings wechseln die Standorte der Felder jährlich – eine exakte Vorhersage ist unmöglich.

Für seine Nebelprognosen nutzt Dros diverse Werkzeuge: Wetterportale wie buienradar.nl, Vorhersagemodelle wie Harmonie40, die App Viewfindr sowie Echtzeit-Nebelkarten und Verkehrswebcams. Er unterscheidet zwischen dichtem Winternebel, der Wälder atmosphärisch durchdringt, und zartem Bodennebel, der in feuchten, klaren Nächten wie ein Schleier über der Landschaft liegt.

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Seine Ausrüstungstipps: alle Objektive einpacken, bei Sonnenaufgang ein bis zwei Blendenstufen unterbelichten und ein Makroobjektiv für taubedeckte Details bereithalten. Wer eine Drohne besitzt, sollte bei flachem Bodennebel auf 30 bis 50 Meter Höhe steigen – dort ragen Mühlen und Bäume spektakulär aus dem Dunst hervor.

Prags verborgene Architektur: Kubismus trifft Brutalismus Abseits barocker Pracht überrascht die tschechische Hauptstadt mit kantiger Moderne und radikalen Betonbauten. Für Architekturfotografen eröffnet sich ein Spielplatz voller Gegensätze. Wer Prag besucht, denkt meist an Stuck, Türme und goldene Kuppeln. Doch die Stadt besitzt eine zweite, weniger bekannte Seite: mutige Experimente mit Formen und Materialien, vom kubistischen Wohnhaus bis zur brutalistischen Betonfassade. Eine Fototour durch diese moderne Seite führt zu Gebäuden, die oft nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Wo größere Distanzen entstehen, verbindet die Metro die Stationen schnell. So bleibt genügend Zeit, verschiedene Perspektiven auszuprobieren und die architektonische Kühnheit dieser Bauten einzufangen.

Admonts Bibliothekssaal: Das fotogene achte Weltwunder Im steirischen Ennstal verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Tür der weltweit größte klösterliche Bibliothekssaal – ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Farbe und Gelehrsamkeit. Die Gemeinde Admont liegt malerisch im Talboden der Enns, umgeben von den Ennstaler Alpen. Das dortige Benediktinerstift wurde 1074 gegründet und entwickelte sich dank seiner Schreibschule zu einem kulturellen Zentrum im süddeutsch-österreichischen Raum. Heute leben 23 Mönche nach der Regel „Bete, arbeite und lies“. Der monumentale Bibliothekssaal versteckt sich hinter einer cremefarbenen Tür mit winziger Klinke am Ende eines langen Klostergangs. Erstbesucher erleben stets denselben Moment: atemlose Stille, gefolgt vom fast synchronen Griff zur Kamera. Die überwältigende Pracht aus Fresken und Architektur macht diesen Raum zu einem außergewöhnlich fotogenen Motiv.


Vendsyssel – Unterwegs im Licht des Nordens

Vendsyssel, die nördlichste Landschaft Dänemarks, wird im Süden vom Limfjord, im Westen von der rauen Nordsee und im Osten vom Kattegat begrenzt. Hier befinden sich einige der schönsten Strände des Landes. (Bild:

Bernd Kupper

)

Vendsyssel: Fotografieren im magischen Licht Norddänemarks Die nördlichste Landschaft Dänemarks lockt mit spektakulären Küsten, charmanten Städten und einer Lichtqualität, die seit jeher Künstler anzieht. Vendsyssel erstreckt sich zwischen Limfjord, Nordsee und Kattegat. Das vom Meer und weiten Sandflächen reflektierte Licht besitzt hier eine besondere Intensität – kein Wunder, dass Maler und Fotografen diese Region seit Generationen aufsuchen. Die fotografische Reise führt entlang der Jammerbucht über Hirtshals mit seinem historischen Bunkermuseum – einem Relikt der deutschen Wehrmacht – bis zur Nordspitze bei Skagen. Atemberaubende Strandlandschaften, historische Orte und typisch dänische Gemütlichkeit bieten eine Fülle lohnender Motive.

Polen: Unentdecktes Paradies für Vogelfotografen Weite Flusstäler, uralte Wälder und zahlreiche Naturschutzgebiete machen das mitteleuropäische Land zu einem erstklassigen Ziel für geduldige Naturfotografen. Sumpfige Feuchtgebiete, Wiesenmosaike, jahrhundertealte Waldkomplexe und ein geringer Urbanisierungsgrad schaffen Lebensräume, die in Westeuropa selten geworden sind. Und während viele Vogelbegeisterte nach Skandinavien oder Spanien reisen, bietet Polen eine ebenso beeindruckende Artenvielfalt bei deutlich komfortableren Arbeitsbedingungen. Das gut ausgebaute Straßennetz ermöglicht unabhängiges Erkunden ohne teure Touren. Allerdings erfordert die Vogelfotografie hier ebenfalls Geduld und Verhaltenskenntnisse: Gute Tarnung, Arbeit aus Verstecken und langes Warten gehören dazu. Schnelle Ergebnisse sind nicht zu erwarten – dafür eine intensive Naturerfahrung in morgendlicher Stille über nebelverhangenen Auen.



Der Inhalt der c’t Fotografie Fototouren – Europa II auf einen Blick.

Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c’t Fotografie Fototouren – Europa II (7/2026) für 13,90 Euro im heise shop. Dort sehen Sie auch eine komplette Inhaltsübersicht. Das E-Paper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 12,90 Euro.


(tho)



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c’t-Workshop: DHCP-Infrastruktur mit Kea automatisieren


In gewachsenen Netzwerken liegen Verwaltungsdaten oft verstreut: IP-Adressmanagement, Inventardatenbanken, VoIP-Plattformen und Deployment-Tools pflegen jeweils eigene Bestände. Wer diese Informationen zusammenführen und routinemäßige Konfigurationen automatisieren möchte, greift zu Kea-DHCP und der Weboberfläche Stork. Beide Werkzeuge stehen als Open-Source-Werkzeuge zur Verfügung und synchronisieren über APIs Konfigurationsdaten über APIs mit dem DHCP-Dienst, sodass manuelle Pflege entfällt.

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Im Workshop DHCP-Automatisierung mit Kea und Stork lernen die Teilnehmer, Kea-DHCP mit weiteren Open-Source-Werkzeugen in automatisierte Netzwerkumgebungen einzubinden.

Der Workshop begleitet den kompletten Lebenszyklus einer Kea-DHCP-Umgebung. Die Teilnehmer installieren Kea, richten ein Datenbank-Backend mit MySQL oder PostgreSQL ein und legen Subnetze sowie Adresspools an. Anschließend bauen sie einen Hochverfügbarkeits-Cluster auf, spielen Failover-Szenarien durch und prüfen den Status der einzelnen Instanzen.

Im weiteren Verlauf setzen sie typische DHCP-Szenarien um: PXE-basierten Netzwerkboot, Vendor- und VIVSO-Optionen sowie dynamische DNS-Updates. Danach aktivieren sie die Kea-API, sichern den Zugriff ab und verwalten darüber Subnetze, Optionen, Client-Klassen und Reservierungen.

Mit Stork administrieren die Teilnehmer ihre Kea-Instanzen zentral und behalten Versionen sowie HA-Zustände im Blick. Für Metriken und Alarme binden sie Monitoring-Werkzeuge wie Prometheus, Grafana, Zabbix und Uptime-Kuma ein. Ergänzend werten sie Logs und DHCP-Leases aus.

Die Teilnehmer eignen sich Know-how an, das sich unmittelbar im Produktivbetrieb nutzen lässt. Sie lernen, typische Stolperfallen frühzeitig zu erkennen, bevor diese den laufenden Betrieb stören. Außerdem vertiefen sie ihr Verständnis für Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit und Betriebssicherheit ihrer DHCP-Infrastruktur.

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Durch den Workshop führt Carsten Strotmann von der sys4 AG. Er betreut seit über 25 Jahren Unix- und Windows-Netzwerke. Zu seinen Schwerpunkten zählen DNS, DNSSEC und IPv6. Als Trainer arbeitet er unter anderem für das Internet Systems Consortium, das Linuxhotel und Men & Mice.

Der Workshop richtet sich an Systemadministratoren, Netzwerkingenieure und DevOps-Teams mit Linux- und TCP/IP-Grundkenntnissen. Erfahrung mit JSON-APIs und DHCP erleichtert den Einstieg. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Die Veranstaltung am 2. und 3. Juni jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr über Zoom statt. Zur Teilnahme genügen ein aktueller Browser mit JavaScript sowie ein Mikrofon oder Headset; ein SSH-Client ist hilfreich. Das Workshopticket kostet 880,00 Euro. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie auf der Seite zum Workshop.


(abr)



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Apple Solo Loop: Ältere Textilarmbänder für Watch können ausleiern


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Die sogenannten Braided Solo Loops sind für Apple-Watch-Nutzer sehr bequem: Die geflochtenen Armbänder sind aus einem weichen Textilmaterial und man kann einfach in sie hineinschlüpfen, ohne mit einem Öffnungsmechanismus hantieren zu müssen. Damit die Solo Loops passen, prüft man vorab die Größe: Insgesamt 13 verschiedene Varianten verkauft Apple, für 42- und 46-mm-Uhren. Mit jeweils knapp 100 Euro sind die Armbänder allerdings kein Schnäppchen. Umso ärgerlicher ist es, dass Nutzer über ausgeleierte Bänder nach (etwas) längerer Benutzungszeit berichten: Das integrierte Stretch-Material scheint die Spannung zu verlieren, in einzelnen Fällen sogar am Befestigungsbereich mit der Computeruhr zu brechen (wobei letzteres bei der Silikonvariante dokumentiert ist, nicht bei der geflochtenen).

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Auch in der Mac & i-Redaktion ließ sich das Problem nachvollziehen: Betroffen waren das Pride Solo Loop von 2021 sowie das Black Unity Solo Loop von 2022. Beide Armbänder wurden unregelmäßig getragen und beim Hineinschlüpfen stets schonend behandelt – das Ausleiern zeigte sich, nachdem die Bänder nach einem längeren Zeitraum ohne Nutzung überprüft wurden. In der Praxis bedeutet dies, dass die Armbänder sich um mehrere Größen verlängern, sodass die Uhr am Handgelenk wackelt – eine Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung ist so nicht mehr sinnvoll möglich.

Auf Reddit wird ein Fall geschildert, bei dem sich die Bandlänge nach sieben Monaten Tragezeit signifikant erhöht hat. Apple dürfte die Armbänder zumindest im Rahmen der EU-Gewährleistung von 24 Monaten tauschen, wer jedoch später zum Support kommt, ist auf die Kulanz des Konzerns angewiesen. Da das Angebot an Apple-Watch-Zubehör regelmäßig wechselt, kann es aber auch sein, dass kein Ersatzmodell zur Verfügung steht. Das gilt insbesondere für die beliebten Pride- und Black-Unity-Varianten, die Apple jährlich neu auflegt.

Die Resistenz gegen ein Ausleiern dürfte in direktem Zusammenhang mit dem von Apple verwendeten Textilmaterial stehen. Es wird laut Apple aus „16.000 Fäden aus recyceltem Polyestergarn“ gefertigt, die mit einer „hochpräzisen Flechtmaschine“ um „extrem dünne Fasern aus Silikon gewoben“ würden. Danach werde das Armband „für einen perfekten Sitz mit einem Laser exakt zugeschnitten“. Offensichtlich verlieren die Silikonfasern nach einiger Zeit ihre Elastizität.

Interessant: Apples neuestes Braided Solo Loop, die Black-Unity-Variante des Jahrgangs 2026, scheint das Problem in dieser Form weniger zu kennen. Zumindest legen dies erste Versuche nahe: Eine Person, die das Armband durchgängig seit Januar jeden Tag trug, berichtete über keinerlei Ausleiern – zumindest bislang. Auch ein Black-Unity-Band in der Mac & i-Redaktion, das über mehrere Monate ebenfalls intensiv im Einsatz war, trägt sich noch wie am ersten Tag. Apple macht keine Angaben über einen Materialwechsel, allerdings fehlt in der Beschreibung des Armbandes der Hinweis mit den 16.000 Fäden aus recyceltem Polyestergarn. Stattdessen steht dort keine Zahl mehr.

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(bsc)



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T1 Phone: Trump-Handy ist fertig und wird ausgeliefert


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Die Trump Organization hat damit begonnen, erste Exemplare des T1 Phones zu verschicken. Das Trump-Handy war zuvor wiederholt verschoben worden. Nun hat das US-Sendernetzwerk NBC das Handy als offenbar erstes Medium erhalten und stellt fest: Es ist ein ziemlich normales Smartphone.

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Das T1 Phone hat die Trump Organization, eine Holding-Gesellschaft für mehrere Geschäfte und Immobilien von US-Präsident Donald Trump, im Juni vergangenen Jahres gemeinsam mit einem Mobilfunktarif vorgestellt. Das große Werbeversprechen: Das Handy werde komplett in den USA hergestellt. Diese Behauptung entfernte die Trump Organization später von der Webseite. Das Handy sei mit „amerikanischen Werten“ designt worden, hieß es stattdessen etwa vorübergehend. Schließlich schrieb die Trump Organization noch von „American-Proud Design“.

Laut NBC findet sich auf der Verpackung des T1 Phone nun der Hinweis, das Handy sei „Assembled in the USA“, also in den USA zusammengebaut. Im Gegensatz zur früheren Behauptung „Made in the USA“ sind an diese Kennzeichnung keine Angaben zur Herkunft der Teile geknüpft. Dass die Trump Organization ein Handy aus in den USA gefertigten Teilen herstellen kann, galt von Anfang an als ausgeschlossen, weil in den USA keine entsprechende Infrastruktur existiert. Apple lässt die Komponenten für seine Handys unter anderem in Taiwan, China und Indien bauen.

Das T1 Phone kostet aktuell 500 US-Dollar. Es hat 512 GByte Speicherplatz, einen Snapdragon-7-Prozessor und läuft mit Android 15. Laut NBC kommt die von Donald Trump gegründete Social-Media-Plattform Truth Social als Bloatware vorinstalliert. Der Sender weist zudem darauf hin, dass die auf der goldfarbenen Rückseite aufgedruckte US-Flagge nur 11 statt 13 Streifen zeigt. Zudem ist das Handy mit einer Klinkenbuchse ausgestattet, ein seit Jahren recht ungewöhnliches Feature.

Die Trump Organization verkauft unter ihrer Marke Trump Mobile neben dem T1 Phone auch einige wiederaufbereitete Gebrauchthandys von Samsung und Apple. Um das T1 Phone zu kaufen, müssen sich US-Bürger noch gegen eine Anzahlung von 100 US-Dollar auf eine Warteliste setzen lassen.

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(dahe)



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