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Politikum Bahnstrecke Berlin-Hamburg: Regierungschefs setzen Bahn Ultimatum
Angesichts der Verzögerung bei der Sanierung der Bahnstrecke Berlin-Hamburg erhöhen fünf Bundesländer den Druck auf die Deutsche Bahn. In einem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla beschweren sich die Regierungschefs über das Vorgehen und setzen ein Ultimatum für einen neuen Zeitplan.
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Viele Pendler sind auf der zentralen Verkehrsachse der Bahn von den Bauverzögerungen betroffen. Wann die Züge auf der Strecke wieder regulär rollen, bleibt unklar.
Die Deutsche Bahn wies Vorwürfe der Länder-Chefs zurück und erklärte, sie habe schnell Transparenz über die aktuellen Risiken hergestellt. In einer Stellungnahme als Reaktion auf das Schreiben der Länder-Chefs teilte das Unternehmen weiter mit, die Baupartner hätten zusätzliches Personal aktiviert, das umgehend mit den Arbeiten beginnen könne, sobald das Wetter es zulasse.
Länder wollen Antwort zum Zeitplan bis 2. März
Die Regierungschefs aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein kritisieren, dass die Bahn über eine Verlängerung der Bauarbeiten entschieden habe, ohne die Länder vorher umfassend zu informieren und ohne abgestimmten, verlässlichen Zeitplan. „Wir erwarten eine Klärung und Ihre Antwort zu einem konkreten Maßnahmen- und Zeitplan bis zum 2. März 2026“, heißt es in dem Brief an Bahn-Chefin Evelyn Palla, der der dpa vorliegt.
Die Bahn teilte danach mit: „Einen stabilen, realistischen und verlässlichen Terminplan legen wir, wie bereits am Montag angekündigt, am 13. März vor.“ Zudem seien Bund und Länder vor den Medien zu den Entwicklungen informiert worden.
Bahn: Bauarbeiten dauern wegen Frost und Schnee länger
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Die Bahn hatte am Montag bekannt gegeben, dass sie aufgrund des Winterwetters mit Frost und Schnee den Termin zur Fertigstellung der Streckensanierung Ende April nicht einhalten kann. Erst am 13. März will der bundeseigene Konzern mitteilen, wann auf der Strecke wieder Züge fahren können. Am Dienstag hieß es, es gehe um eine Verzögerung von „wenigen Wochen, nicht von Monaten“.
Die Regierungschefs erwarten, dass die Bahn alle Ressourcen zur Fertigstellung der Steckensanierung bündelt und einen stabilen neuen Terminplan vorlegt, wie sie in ihrem gemeinsamen Brief schreiben. Dies müsse in enger Abstimmung mit den betroffenen Ländern, den betroffenen Kommunen und den Verkehrsunternehmen erfolgen.
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„Dieser Terminplan ist unverzüglich vorzulegen und fortlaufend zu kommunizieren.“ Zudem müsse die Bahn den weiteren Ersatzverkehr sicherstellen und alle Mehrkosten übernehmen. Die zusätzlichen finanziellen Lasten dürften nicht den Ländern, Kommunen oder Fahrgästen auferlegt werden.
Bahn: Kabel-Verlegung bislang nicht möglich
Die Bahn teilte zur Begründung der Bauverzögerung mit: „Die Verlegung von insgesamt 740 Kilometer Kabel ist bei Schnee und Eis technisch nicht möglich.“ Die Deutsche Bahn setze alles daran, den Rückstand aufzuholen.
Zugleich drohen Verschiebungen bei einer anderen wichtigen Strecke. „Die umfangreichen Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg – Hannover, die planmäßig am 1. Mai beginnen sollen, würden wir bei einer Anpassung des Zeitplans für den Abschluss der Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg – Berlin entsprechend verschieben.“
(afl)
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Satellitenbilder-Stopp: Planet Labs folgt Aufforderung der US-Regierung
Das Unternehmen Planet Labs stellt aufgrund einer Aufforderung der US-Regierung mit Verweis auf den Iran-Krieg die Veröffentlichung aktueller Satellitenaufnahmen aus dem Nahen Osten weitestgehend ein. Das berichteten unter anderem die „New York Times“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf eine E-Mail des US-Anbieters an dessen Kunden. Aufnahmen sollen demnach bis auf Weiteres nur noch in Einzelfällen freigegeben werden. Die Einschränkung gelte unter anderem für den Iran sowie die betroffenen Staaten rund um den Persischen Golf.
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Unter anderem Journalisten und Forscher nutzen solche Satellitenaufnahmen, um zum Beispiel die Folgen von Angriffen in der Region oder die Bewegung von Schiffen zu dokumentieren. Die Aufnahmen sind vor allem hilfreich für Gebiete, die sonst schwer zugänglich sind – sei es wegen laufender Kampfhandlungen, ihrer Lage oder Beschränkungen durch die örtlichen Behörden. Inzwischen gehen die iranischen Behörden auch massiv gegen Satelliteninternet-Terminals vor, um den Informationsfluss zu kontrollieren.
Planet Labs hatte die Veröffentlichung von Aufnahmen aus der Region nach Beginn des Iran-Kriegs vor gut fünf Wochen bereits aus Sicherheitsgründen verzögert. Auch das Konkurrenzunternehmen Vantor habe die Veröffentlichung von Satellitenaufnahmen aus der Region bereits eingeschränkt, hieß es in den Berichten weiter. Die US-Regierung befürchtet, dass aktuelle Satellitenaufnahmen Gegnern wie dem Iran für deren Angriffe nutzen könnten.
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(nen)
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10 Jahre HTC Vive: Vom gescheiterten Smartphone-Pionier zum VR-Vorreiter
Als HTC Anfang der 2010er-Jahre zunehmend an Bedeutung im Smartphone-Geschäft verlor, stand das taiwanesische Unternehmen vor einer grundlegenden Neuausrichtung. 2011 hielt HTC noch rund 14 Prozent Marktanteil, doch wenige Jahre später war davon kaum etwas übrig. Apple und Samsung festigten ihre Vorherrschaft, chinesische Hersteller fluteten den Markt und interne Fehlentscheidungen sowie eine unklare Produktstrategie führten zu einem drastischen Absturz. In dieser Phase begann für HTC die Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Virtual Reality rückte gerade wieder in den Fokus der Tech-Welt.
Innerhalb des Unternehmens wuchs die Überzeugung, dass VR eine Chance bot, sich in einem noch wenig besetzten Technologiebereich neu zu positionieren. Als HTCs damalige Chefin Cher Wang den strategischen Wandel absegnete, legte sie den Grundstein für das „Viverse“, das HTCs XR-Ambitionen bündeln sollte. Doch ohne einen starken Partner hätte HTC diese Transformation wohl nicht geschafft.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „10 Jahre HTC Vive: Vom gescheiterten Smartphone-Pionier zum VR-Vorreiter „.
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iX-Workshop: Einführung in die Software-Architektur
Eine durchdachte Softwarearchitektur ist unerlässlich, um hohe Qualitätsanforderungen zu erfüllen und die Komplexität moderner Anwendungen beherrschbar zu machen. In der schnelllebigen IT-Welt kommt dabei den Software-Architekten eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen nicht nur über technologische, sondern auch über kommunikative und unternehmerische Fähigkeiten verfügen.
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Der zweitägige Workshop Einführung in die Softwarearchitektur führt Sie Schritt für Schritt in die zentralen Aspekte der Software-Architektur ein. Sie erfahren, wie Sie aus Anforderungen systematisch eine tragfähige Architektur ableiten. Anhand von Übungen und Best Practices lernen Sie zentrale Entwurfsprinzipien kennen. Darüber hinaus vermittelt der Workshop Maßnahmen zur Qualitätssicherung über den gesamten Lebenszyklus eines Softwaresystems. Weitere Themen sind Architekturbewertung, DevOps, Microservices sowie die Rolle der Kommunikation.
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Oktober 19.10. – 20.10.2026 |
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Aktive Mitarbeit und praktische Anwendung
In Übungen wenden Sie Ihr neu erworbenes Wissen direkt an, diskutieren Fallbeispiele und erarbeiten Lösungsansätze. Der erfahrene Trainer Marwan Abu-Khalil stellt dabei stets den Bezug zur Praxis her und geht auf Ihre individuellen Fragen ein.
Durch den Workshop führt Marwan Abu-Khalil, ein erfahrener Senior Software-Architekt der Siemens AG. Herr Abu-Khalil ist auf parallele und verteilte Systeme spezialisiert und gibt sein Wissen regelmäßig in Konferenzvorträgen und Seminaren weiter. Er ist auch Ausbilder für zertifizierte Softwarearchitekten bei Siemens.
Der Workshop richtet sich sowohl an Softwareentwickler und Softwarearchitekten, die ihr Vorgehen auf eine solide Basis stellen wollen, als auch an Entscheider, die einen Einblick in das Zusammenspiel von Business, Technologie und Architektur gewinnen wollen. Erfahrung in Softwareprojekten wird vorausgesetzt.
(ilk)
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