Connect with us

Künstliche Intelligenz

Raumfahrt aus Jena: Präzisionssensoren leiten Artemis zum Mond


Sternensensoren aus Jena spielen bei der Artemis-Mission zum Mond, die von Cape Canaveral in den USA gestartet ist, eine wichtige Rolle. Sie sorgen für die exakte Ausrichtung und Navigation des Raumschiffs, in dem erstmals seit einem halben Jahrhundert wieder Menschen auf dem Weg zum Mond sind, wie die auf Weltraumtechnik spezialisierte Jena-Optronik GmbH mitteilte. Sie würden das Raumschiff auf seinem Weg in die Mondumlaufbahn leiten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Unternehmen hat eine lange Tradition bei der Produktion von Systemen zur Lageregulierung von Satelliten, aber auch Raumschiffen. Diese geht bis in die DDR-Zeit zurück. Sternen- sowie Rendezvous- und Dockingsensoren aus Jena waren bereits bei einer Vielzahl von Weltraummissionen dabei.

Mit dem Start der Artemis-II-Mission der NASA in der Nacht zu Donnerstag beginne ein neues Kapitel der bemannten Raumfahrt – und Thüringen sei mittendrin, erklärte die Staatskanzlei in Erfurt. Der Sternensensor aus Jena sei gewissermaßen der „Kompass der Mission“.

Rund 24 Stunden nach ihrem Start verließen die Astronauten der „Artemis 2“-Mission mit einem speziellen Manöver die Erdumlaufbahn, berichtete die Nasa. Es habe einwandfrei funktioniert. Der Flugverlauf von „Artemis 2“ gleicht einer Acht um Erde und Mond. Die vier Astronauten sollen insgesamt mehr als 2,3 Millionen Kilometer zurücklegen. Der Start der Mission war zuvor wegen technischer Probleme mehrfach verschoben worden.

Ministerpräsident Mario Voigt hatte den Start des Raumschiffs mit vier Astronauten live bei der Jena-Optronik GmbH auf den Bildschirmen miterlebt, so die Staatskanzlei. Dass die erste bemannte Mondmission seit mehr als 50 Jahren mit Technik aus Thüringen gestartet sei, sei „ein starkes Signal für die Innovationskraft im Grünen Herzen Deutschlands“, erklärte der CDU-Politiker.

Weiterlesen nach der Anzeige

„Jena steht seit Jahrzehnten für Optik, Präzision und Innovation und trägt in vielen Zukunftsbereichen ganz konkret dazu bei, die Grenzen des menschlichen Wissens zu erweitern“, so der Regierungschef. Er wünsche den Astronauten eine sichere Reise.

Die Artemis-2-Mission der Nasa, die etwa zehn Tage dauern soll, ist die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 im Jahr 1972. Sie dient dazu, Navigation, Kommunikation und Lebenserhaltung unter realen Bedingungen zu testen.

Die Sternensensoren von Jena-Optronik, die Optik mit Bildverarbeitung kombinieren und Sterne zur Orientierung nutzen, gehören zu den grundlegenden optischen Navigationssystemen in der Raumfahrt. Bei der Mondmission sei Genauigkeit eine wichtige Größe, erklärte das Unternehmen: „Bereits kleine Fehler können aufgrund der großen Distanz zwischen unserem Planeten und seinem Trabanten zu erheblichen Kursabweichungen bei der Raumkapsel führen.“

Besonders hohe Anforderungen auch an die Software würden bei einer bemannten Mission gestellt. „In unserem Projektteam wird besonderes Augenmerk auf diese Aspekte gelegt und wir sind stolz, an solchen wegweisenden Missionen beteiligt zu sein“, erklärte Andreas Deter, Projektleiter Sternsensoren bei Jena-Optronik.

Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bisher mehr als 450 Lageregelungssensoren verkauft, die weltweit in nationalen und internationalen Projekten eingesetzt werden, beispielsweise beim Copernicus-Programm oder dem Kommunikationssatelliten Alphasat.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.


(mho)



Source link

Künstliche Intelligenz

T1 Phone: Trump-Handy ist fertig und wird ausgeliefert


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Trump Organization hat damit begonnen, erste Exemplare des T1 Phones zu verschicken. Das Trump-Handy war zuvor wiederholt verschoben worden. Nun hat das US-Sendernetzwerk NBC das Handy als offenbar erstes Medium erhalten und stellt fest: Es ist ein ziemlich normales Smartphone.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das T1 Phone hat die Trump Organization, eine Holding-Gesellschaft für mehrere Geschäfte und Immobilien von US-Präsident Donald Trump, im Juni vergangenen Jahres gemeinsam mit einem Mobilfunktarif vorgestellt. Das große Werbeversprechen: Das Handy werde komplett in den USA hergestellt. Diese Behauptung entfernte die Trump Organization später von der Webseite. Das Handy sei mit „amerikanischen Werten“ designt worden, hieß es stattdessen etwa vorübergehend. Schließlich schrieb die Trump Organization noch von „American-Proud Design“.

Laut NBC findet sich auf der Verpackung des T1 Phone nun der Hinweis, das Handy sei „Assembled in the USA“, also in den USA zusammengebaut. Im Gegensatz zur früheren Behauptung „Made in the USA“ sind an diese Kennzeichnung keine Angaben zur Herkunft der Teile geknüpft. Dass die Trump Organization ein Handy aus in den USA gefertigten Teilen herstellen kann, galt von Anfang an als ausgeschlossen, weil in den USA keine entsprechende Infrastruktur existiert. Apple lässt die Komponenten für seine Handys unter anderem in Taiwan, China und Indien bauen.

Das T1 Phone kostet aktuell 500 US-Dollar. Es hat 512 GByte Speicherplatz, einen Snapdragon-7-Prozessor und läuft mit Android 15. Laut NBC kommt die von Donald Trump gegründete Social-Media-Plattform Truth Social als Bloatware vorinstalliert. Der Sender weist zudem darauf hin, dass die auf der goldfarbenen Rückseite aufgedruckte US-Flagge nur 11 statt 13 Streifen zeigt. Zudem ist das Handy mit einer Klinkenbuchse ausgestattet, ein seit Jahren recht ungewöhnliches Feature.

Die Trump Organization verkauft unter ihrer Marke Trump Mobile neben dem T1 Phone auch einige wiederaufbereitete Gebrauchthandys von Samsung und Apple. Um das T1 Phone zu kaufen, müssen sich US-Bürger noch gegen eine Anzahlung von 100 US-Dollar auf eine Warteliste setzen lassen.

Weiterlesen nach der Anzeige


(dahe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Playstation: Sony will Einzelspieler-Titel nicht mehr auf den PC bringen


Der Bloomberg-Journalist Jason Schreier berichtete schon im März, dass Sony seine Eigenentwicklungen für Einzelspieler künftig nicht mehr auf den PC portieren möchte. Am Montag soll Sony auch die Angestellten über den Strategiewechsel informiert haben, berichtet der gut vernetzte Schreier in einem Bluesky-Post.

Weiterlesen nach der Anzeige

Demnach werden storylastige Einzelspieler-Titel nicht mehr nachträglich auf den PC portiert, wie es Sony in den vergangenen Jahren gehandhabt hat. Lediglich Mehrspieler-Titel will Sony noch auf den PC bringen. Laut Schreier haben die PC-Ports von Sony-Spielen keinen großen Umsatz generiert. Zudem sei Sony besorgt, mit PC-Portierungen der hochklassigen Eigenproduktionen der Playstation 5 und zukünftigen Konsolen zu schaden.

Mehrspieler-Titel, die langfristig Einnahmen generieren können und dazu eine möglichst breite Spielerschaft brauchen, will Sony dagegen weiterhin auf den PC bringen. Ein Beispiel dafür ist das jüngst erschienene „Marathon“ von Sony-Tochter Bungie, das neben Playstation und PC sogar auf der Xbox erschienen ist. Einzelspieler-Titel wie „Saros“ und „Wolverine“ bleiben laut Bloomberg aber Playstation-exklusiv. Auch das im vergangenen Herbst veröffentlichte „Ghost of Yotei“ wird nicht auf den PC portiert, berichtete Bloomberg im März. Der Vorgänger „Ghost of Tsushima“ erschien erst 2024 für den Rechner, vier Jahre nach dem ursprünglichen Playstation-Release.

Sony hat sich bislang nicht öffentlich zu den Berichten geäußert – und wird das möglicherweise auch nicht tun. Derartige interne Strategiewechsel werden selten nach außen kommentiert.

Sony hat 2020 damit begonnen, seine einst streng gehüteten Playstation-Exklusivtitel auf den PC zu bringen. Mit der PC-Version von „Horizon Zero Dawn“ kündigte Sony damals zum ersten Mal eine Umsetzung eines echten Hochkaräters aus Eigenentwicklung für den PC an. PC-Versionen sollen nicht nur mehr Aufmerksamkeit für die Playstation bringen, sondern auch zusätzliche Erlöse erzielen. Auf „Zero Dawn“ folgten zahlreiche weitere Kronjuwelen von Sony: „God of War“, „Spider-Man“ und „Uncharted“ fanden ihren Weg auf den PC. „Death Stranding 2“ wurde im März noch für den PC veröffentlicht – möglicherweise als letztes großes Singleplayer-Spiel.

Weiterlesen nach der Anzeige


(dahe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

enterJS 2026: Letzter Aufruf zur Enterprise-JavaScript-Konferenz in Mannheim


Die enterJS 2026 findet am 16. und 17. Juni in Mannheim statt, ausgerichtet von iX und dpunkt.verlag. Das Vortragsprogramm taucht tief in die neuesten Entwicklungen in der JavaScript-gestützten Enterprise-Welt ein – von Accessibility über Security bis hin zu React, Angular, Vue, Svelte und vielem mehr. Die Konferenz bietet darüber hinaus Networking-Möglichkeiten, etwa beim abendlichen Get-together. Am Vortag der Hauptkonferenz lassen sich Workshops buchen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die enterJS richtet sich unter anderem an Frontend- und Backend-Developer, Softwarearchitektinnen, UX/UI-Designer und Tester.

An zwei Tagen stehen in drei Tracks über 30 Vorträge zur Auswahl, die der Programmbeirat in einem teilanonymisierten Prozess ausgewählt hat. In der Keynote des ersten Konferenztages gewährt Michael Hablich (Produktmanager für Chrome DevTools und Puppeteer) unter dem Motto „Wenn KI-Agenten zu deinen Nutzern werden“ einen Blick hinter die Kulissen von Chrome DevTools MCP. Die Keynote des zweiten Tages von Datenschutzexpertin Klaudia Zotzmann-Koch (Freelancerin und freiberufliche Autorin) steht ganz im Zeichen des Fediverse.

Auszug aus dem Programm:

  • Die neuen Signal Forms in Angular – Alle Details und viel Live Coding
  • Code Reviews – Wie man es so richtig falsch macht
  • Zukunft der Web-Accessibility
  • Legacy-Migration mit KI
  • Zeit für OAuth 2.1 – Authorization Best Practices als neuer Standard
  • Node.js 26: What’s New in Core, and Why It Matters

Auch das Networking kommt auf der enterJS in der originellen Location, der Manufaktur in Mannheim, nicht zu kurz – Pausen mitsamt Verpflegung sowie ein Get-together und ein Diskussionspanel am Abend des ersten Konferenztags sind Teil der Veranstaltung. Die Teilnehmenden können dieses Mal selbst darüber abstimmen, über welches Thema im Panel diskutiert werden soll.


Eindrücke von der Konferenz enterJS 2025

Eindrücke von der Konferenz enterJS 2025

Weiterlesen nach der Anzeige

Am 15. Juni finden vier ganztägige, interaktive Workshops statt. Die Buchung ist einzeln oder in vergünstigter Kombination mit einem Konferenzticket möglich.

  • Moderne KI-Backends entwickeln (Sebastian Springer)
  • Deep Dive in modernes Angular (Michael Hladky)
  • Security praktisch verstehen (Michael Fuchs)
  • Eventbasierte Node.js-Anwendungen von Grund auf (Golo Roden)

Ein Ticket für die enterJS kostet 1149 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.). Wer mit seinem Team bucht, profitiert ab drei Personen von Gruppenrabatten, die der Online-Ticketshop automatisch berechnet. Ein Workshop-Ticket kostet 649 Euro, ein Kombi-Ticket für Hauptkonferenz und Workshop 1749 Euro.

Weitere Informationen finden sich auf der enterJS-Website und im dort abonnierbaren Newsletter. Der Hashtag auf Social Media lautet #ejs26.


(mai)



Source link

Weiterlesen

Beliebt